DE8906363U1 - Banderole für Woll- und Garnknäuel - Google Patents
Banderole für Woll- und GarnknäuelInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
DRUCKBREI HERRMANN Seite 2 D-7419 Sonnenbühl
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Banderols für UoIl-
und Garnknäuel o. dergl., die als Besonderheit mit einem
sezfcszv&rriegelnden Steckverschluß sowie individuell,
gestaltetem Hauptstück und angepaßten Verlängerungsstücken
ausgestattet ist.
Banderolen und Stecker werdsss schon seit vielen Jahren zusi
Konfektionier«» von W.-3.1- und Garnknäueln verwendet.
Diese Banderolen lassen sich i.» zwei unterschiedliche H&uptgruppen einteilen.
(A) Banderolen mit Widerhaken auf einer od. beiden Seiten,
die sich nach dem Einstecken durch das Mittelloch im Knäuel einerseits im geknäuelten Material und sich
andererseits evtl. teilweise ineinander selbst verhake·....
(B) Banderolen, die nach beschriebenem Einstecken entweder nachträglich verklebe werden (z.B. mit Klebefilm) oder
solche, die zu diesem Zweck selbstklebend ausgerüstet werden.
Vi Banderolen der zuerst beschriebenen Gruppe (A) haben
ft den großen Nachteil, daß sich die Widerhaken direkt
&sfgr; im geknäuelten Material verhaken. Das führt dazu,
daß bei jeder Belastung, z.B. durch Zug an der Banderole,
das Knäuel selbst auseinandergezogen wird. Das hat zur Folge, daß nicht nur die Banderole abgeht, sondern auch
zusätzlich noch der Knäuelkern mit herausgezogen wird, und das Knäuel somit für den Verkauf unbrauchbar ist.
&igr; Diese Gefahr ist besonders groß z.B. in Wühlkörben oder
bei Präsentationsformen, bei denen der Verbraucher die
Um diese Nachteile auszuschalten werden oftmals Banderolen % der anderen Gruppe (B) verwendet.
|: Auch diese zu klebenden oder selbstklebenden Banderolen
jv weisen gravierende Nachteile auf. Zu den deutlich höheren
if Herstellungskosten kommt noch eine merklich geringere
!? Leistung beim Konfektionieren hinzu.
DRUCKEREI HERRMANN Seite 3 D-7419 Sonnenbühl
Ein weiteres Problem besteht darin, daß es sich besonders
bei flauschigem, langfaserigen Material nicht vermeiden läßt, daß einzelne Fasern an der Klebefläche mit verklebt
werden. Dies vermindert einerseits die Haltbarkeit der Verklebung und führt andererseits dazu, daß beim Entfernen
der Banderole ebenfalls der Knäuelkern herausgezogen wird. Zusätzlich muß vom Verbraucher das verklebte Material
vorsichtig von der Klebestelle abgezogen werden.
Aufgabe der neuen Art von Banderolen mit Steckverschluß ist es, die vorstehend beschriebenen Nachteile der bisher
verwendeten Banderolen zu beseitigen.
Außerdem sollen sich diese Banderolen problemlos und kostengünstig mit bewährten Fertigungstechniken produzieren
lassen.
Ferner sollen bei der Herstellung und Anwendung keine Zusatzstoffe irgendeiner Art (z.B. Klebstoffe) verwendet
werden, damit durch diese Banderolen keine zusätzliche Umweltbelastung entsteht.
Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß das Steckteil des Verschlusses, das (üblicherweise von außen) durch den
selbstöffnenden Schlitz im Fixierteil des Verschlusses geschoben wird, beim Zurückziehen durch die Widerhaken am
Steckteil im Zusammenwirken mit den Führungeelementen und dem Zentrierstück selbsttätig dauerhaft verriegelt wird.
Zusätzlich verhindern Fixierelemente zuverlässig ein Verdrehen
der angebrachten Banderole.
Die Besonderheiten der beiden Verschlußteile werden in den
Ansprüchen 2 und 3 gekennzeichnet.
DRUCKEREI HERRMANN Seite 4 D-7419 Sonnenbühl
In beiliegender Zeichnung Nr. 1 sind die einzelnen Teile der neuen Banderole mit Steckverschluß dargestellt.
Die Banderole wird aus einem Stück, überwiegend aus Karton, durch Ausstanzen hergestellt. Dabei werden das
Hauptstück (6) und die beiden Verlängerungsstücke (7) den jeweiligen Anforderungen an das geknäuelte Material sowie
den individuellen Wünschen des Bestellers in Form, Größe und Materialqualität angepaßt.
Der Steckverschluß besteht aus zwei ineinander passenden Teilen. An Ende des einen, meist kürzeren Verlängerungsstücks
befindet sich das Fixierteil des Verschlusses (1). Kernstück ist dabei der selbstöffnende Schlitz (3) mit
den beidseitigen Führungselementen (8).
Dieses Teil der Banderole wird zuerst durch die Öffnung
in der Knäuelmitte, den Knäuelkern, gesteckt. Durch das zum Ineinanderstecken notwendige Umbiegen des
Fixierteils öffnet sich der Schlitz (3) selbsttätig. Dadurch kann das Steckteil des Verschlusses (2) problemlos
leicht von außen bis zum Anschlag am Übergangsstück (3;
durch den offenen Schlitz (3) gesteckt werden.
Durch anschließendes Zurückziehen des Steckteils (2) bei gleichzeitig leichtem Druck auf den Schlitz (3) verriegelt
der Verschluß selbsttätig. Dabei werden die Widerhaken (4) durch die Führungselemente (8) hinter dem Schlitz (3)
gehalten und somit verriegelt. Gleichzeitig bewirken die Führungselemente (8) in Verbindung mit dem Zentrierstück
(9) eine optisch saubere, mittige Zentrierung der beiden Verschlußteile (1 u. 2) zueinander.
Gleichzeitig beim Schließen des Verschlusses verhaken sich die Fixierelemente (5) im geknäuelten Material und
bewirken so eine zuverlässige Fixierung am Knäuel selbst.
Ohne Beschädigung oder Zerstörung eines Teils des Verschlusses oder der Banderole läßt sich ein so verriegelter
Verschluß nur durch Einwirkung von Zug oder Druck nicht mehr lösen.
DRUCKERBI HBRRMANN D-7419 Sonnenbühl
Die Banderole mit Steckverschluß hat bei geknäueltem
Material die Aufgabe, einerseits das Knäuel sicher in seiner Form zu bewahren, ohne dabei das Material zu
beeinträchtigen, und andererseits soll sie gleichzeitig ein ansprechender Informations- und Herbeträger sein.
Diese Anforderungen werden durch diese Banderole mit Steckverschluß optimal erfüllt. Ohne Bedeutung ist dabei,
ob das Knäuel mit einem zusätzlichen Kern (z.B. Schaumstoff) versehen wurde oder nicht.
Bei der Präsentation oftmals auftretender Zug oder Druck an der Banderole wird nicht vom geknäuelten Material,
sondern vom Verschluß der Banderole selbst kompensiert. Dieser wird dadurch weder gelockert noch gelöst.
Ferner werden dadurch, daß alle Knäuel einer Sorte gleich fest banderoliert sind, die Größen- und Formunterschiede
der Knäuel auf ein Minimum reduziert, was beim Verpacken und vor allem bei der Präsentation von Vorteil ist.
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sich innen im Knäuelkern, wo er die Optik des Knäuels und der Banderole am wenigsten stört und gleichzeitig das
Zusammenfallen des Knäuelkerns verhindert.
Aus diesem Grund können sich auch keine Verschlußteile des einen Knäuels mit Teilen anderer Knäuel verhaken.
Eine Banderole mit vorstehend beschriebenem Steckverschluß bereitet in der Herstellung keine Schwierigkeiten.
Problemlos können die Banderolen mit jedem gewünschten Aufdruck versehen werden.
Der Kostenaufwand zur Herstellung der Banderolen mit Stackverschluß liegt im Vergleich zu herkömmlichen Banderolen
mit Widerhaken etwa in gleicher Höhe, im Vergleich mit selbstklebenden jedoch deutlich unter diesen.
DRUCKBREI HERRMANN Seite 6 D-7419 Sonnenbühl
i Beim Konfektionieren der geknäuelten Ware mit diesen
neuen Banderolen werden deutlich höhere Leistungen erzielt
u als mit herkömmlichen, vergleichbar sicheren Methoden.
I Für die Umwelt treten weder bei der Herstellung noch bei
• der Anwendung zusätzliche Belastungen durch Hilfststoffe
)v (Klebstoff, Klebebänder o.a.) auf.
&idigr; Recycling wiederverwertet werden.
:■ Durch die freie Wahl von Form und Größe beim Hauptstück
§ Lcsungsn bevorzugen^
'■;: Angestrebt wird die Entwicklung einer Möglichkeit,
die Banderolen mit Steckverschluß eines Tages maschinell anbringen zu können.
Claims (2)
1. Banderole mit Steckverschluß, hauptsächlich für WoIl-
und Garnknäuel o. dergl., überwiegend aus Karton u. Papier oder aus einem Material, das in einer dem Papier ähnlichen
maschinellem Aufdruck oder anderen Kennsseichnungsformen
oder -techniken,
dadurch gekennzeichnet,
daß das individuell gestaltete Hauptstück (6) über angepaßte Verlängerungsstücke (7) mit dem Fixierteil
des Verschlusses (1) einerseits und mit dem Steckteil des Verschlusses (2) andererseits verbunden ist.
2. Banderole mit Steckverschluß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fixierteil des Verschlusses (1) mit einem selbstöffnenden Schlitz (3) mit integrierten Führungselementen
(8) für das Steckteil des Verschlusses (2) versehen ist. Zusätzlich sind die Fixierelemente (5) im
Fixierteil des Verschlusses (1) integriert.
Banderole mit Steckverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Steckteil des Verschlusses (2) selbstverriegelnde Widerhaken (4) sowie ein Obergangs- und Zentrierstück (9)
enthält.
Die Ziffern in Klammern hinter den Begriffen beziehen
sich auf beiliegende Zeichnung Nr. 1
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8906363U DE8906363U1 (de) | 1989-05-23 | 1989-05-23 | Banderole für Woll- und Garnknäuel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8906363U DE8906363U1 (de) | 1989-05-23 | 1989-05-23 | Banderole für Woll- und Garnknäuel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8906363U1 true DE8906363U1 (de) | 1989-07-06 |
Family
ID=6839486
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8906363U Expired DE8906363U1 (de) | 1989-05-23 | 1989-05-23 | Banderole für Woll- und Garnknäuel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8906363U1 (de) |
-
1989
- 1989-05-23 DE DE8906363U patent/DE8906363U1/de not_active Expired
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