DE890191C - Vierdraht-Verstaerker fuer Traegerfrequenzsysteme - Google Patents

Vierdraht-Verstaerker fuer Traegerfrequenzsysteme

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DE890191C
DE890191C DEA7461D DEA0007461D DE890191C DE 890191 C DE890191 C DE 890191C DE A7461 D DEA7461 D DE A7461D DE A0007461 D DEA0007461 D DE A0007461D DE 890191 C DE890191 C DE 890191C
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DE
Germany
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amplifier
wire
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carrier frequency
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Expired
Application number
DEA7461D
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English (en)
Inventor
Enno Dipl-Ing Koch
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/36Repeater circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Vierdraht-Verstärker für Träger frequenzsysteme Es ist bekannt, bei den Zwischenverstärkern von Zweidraht-Trägerfrequenzsystemen, d. h. Systemen, bei denen den beiden Übertragungsrichtungen verschiedene Frequenzlagen entsprechen, den Verstärker jeder Übertragungsrichtung in zwei Teilverstärker, einen Vor- oder Empfangsverstärker und einen End-oder Sendeverstärker, aufzulösen, wobei der Empfangsverstärker die zur Leitungsentzerrung und Pegelregelung erforderlichen Elemente besitzt, während der Sendeverstärker das gesamte Frequenzband der zugehörigen Übertragungsrichtung frequenzunabhängig verstärkt und den Hauptteil der Gesamtverstärkung bewirkt. Dabei ist es, um im Zwischenverstärkerpunkt in bequemer Weise einzelne Kanäle oder Kanalgruppen herausführen bzw. hinzusetzen zu können, zweckmäßig, durch besondere Trennungselemente eine Auftrennmöglichkeit zwischen Empfangs- und Sendeverstärker vorzusehen.
  • Es ist vorgeschlagen, als Trennungselement zwei durch Nachbildungen abgeglichene Gabelübertrager zu benutzen, deren Stiele mit dem Ausgang des Empfangsverstärkers bzw. mit dem Eingang des Sendeverstärkers verbunden sind, so daß entsprechend den beiden Gabelausgängen zwei elektrisch voneinander entkoppelte Verbindungswege vom Empfangs- zum Sendeverstärker zur Verfügung stehen. Der eine Weg wird zur Durchschaltung vom Empfangs- auf den Sendeverstärker (mit einem Dämpfungsverlust von 0,7 bis o,8 N.) benutzt; der andere Weg dient zur (in Übertragungsrichtung hinter dem Empfangsverstärker erfolgenden) Herausführung oder zur (in Übertragungsrichtung vor dem Sendeverstärker erfolgenden ) Zusetzüng von einzelnen Kanälen öder Kanalgruppen. Die beiden vorhandenen Verbindungswege gestatten also die gleichzeitige beeinflussungsfreie Durchschaltung der über den Zwischenverstärker laufenden Verbindungen von Endstelle zu Endstelle und die Anschaltung einer Endapparatur am Zwischenverstärkerpunkt, die einen Verkehr vorf diesem Punkt wahlweise zur einen oder anderen Endstelle ermöglicht.
  • Es ist ferner bereits vorgeschlagen, die in den Zweidraht-Verstärkern vorhandene Richtungsweiche, den Empfangsverstärker einer Übertragungsrichtung und den Sendeverstärker der Gegenrichtung konstruktiv zu einer Baueinheit, einem Verstärkerhalbsatz, zusammenzufassen, wodurch sich der Vorteil ergibt, daß diese Halbsätze für sich allein gleichzeitig als Sende- und Empfangsteil in den Endstellen eingesetzt werden können.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines aus solchen Halbsätzen aufgebauten Zweidraht-Zwischenverstärkers mit Gabeln als Trennungselementen zeigt das Schaltschema nach Fig. z.
  • Die von A auf der Leitung L1 ankommende Kanalgruppe der hohen Frequenzlage gelangt über den Hochpaß einer Richtungsweiche W1, einen mit Mitteln zur Entzerrung und Pegelregelung ausgerüsteten Empfangsverstärker ET, zu einer Gabel G1 mit Nachbildung N1 und den beiden voneinander entkoppelten Ausgängen al und b1. Der Ausgang b1 ist auf den einen Eingang b2 einer in Übertragungsrichtung folgenden Gabel G2 mit Nachbildung N2 durchgeschaltet, deren anderer Eingang mit a2 bezeichnet ist. Von der Gabel G2 gelangt die Frequenzgruppe über einen Sendeverstärker SV, der den Hauptteil der Gesamtverstärkung trägt und über die gesamte Breite des zu übertragenden Bandes frequenzunabhängig verstärkt, und den Hochpaß der zweiten Richtungsweiche W2 auf die Leitung L2 nach B. Die Übertragung der von B ankommenden Kanalgruppe der tiefen Frequenzlage erfolgt in entsprechender Weise über den Tiefpaß der Weiche W2, einen Empfangsverstärker EV2, eine Gabel G3 mit Nachbildung N3 und den beiden Ausgängen a3, b3, eine Gabel G4 mit Nachbildung N4 und den beiden Eingängen a4, b4, einen Sendeverstärker SV, und den Tiefpaß der Weiche W1 zur Leitung L, nach A. Dabei sind die Gabelklemmen b3 und b4 miteinander verbunden.
  • Die Ausgänge a1 bzw. a3 der Gabeln G1 bzw. G3 können zur Anschaltüng einer Endapparatur zum Empfang für im Zwischenverstärkerpunkt von A bzw. B ankommenden Verbindungen, die Eingänge a2 bzw. a4 der Gabel G2 bzw. G4 zur Anschaltung einer sendenden Apparatur für vom Zwischenverstärkerpunkt nach B bzw. A abgehende Verbindungen benutzt werden.
  • Die innerhalb .der gestrichelten Umrandungen liegenden Schaltelemente sind aus den obenerwähnten Gründen jeweils zu einer konstruktiven Baueinheit I bzw. II, einem Verstärkerhalbsatz, zusammengefaßt. In einem jeden Halbsatz liegen der hohe Sendepegel der einen Übertragungsrichtung und der tiefe Empfangspegel der Gegenrichtung nebeneinander. Bei Zweidraht-Verstärkern ist diese Tatsache belanglos, da die beiden Übertragungsrichtungen frequenzmäßig voneinander getrennt sind. Wenn jedoch die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe gestellt ist, die beiden Halbsätze eines vorhandenen Zweidraht-Verstärkers zum Aufbau eines Vierdraht-Verstärkers zu verwenden, kann sich der erwähnte große Pegelunterschied sehr störend bemerkbar machen. Wenn man nämlich, wie es zunächst naheliegend ist, den Vierdraht-Verstärker in der Weise herstellt, daß nach Entfernung der Richtungsweichen W1 und W2 die für den Verkehr von A nach B dienende Leitung einerseits am Eingang c des Empfangsverstärkers E V, andererseits am Ausgang d des Sendeverstärkers SV2 anschließt und die für die Gegenrichtung verwendete Leitung einerseits am Eingang e des Empfangsverstärkers EV2, andererseits am Ausgang f des Sendeverstärkers SV., anschaltet, so treten bei d und e bzw. c und f innerhalb eines Halbsatzes sehr verschiedene Pegel gleicher Frequenzlage, aber verschiedener Übertragungsrichtung auf, da bekanntlich in Vierdraht-Trägerfrequenzsystemen für beide Übertragungsrichtungen die gleiche Frequenzlage verwendet wird. Hiermit ist aber der große Nachteil verbunden, daß zur Vermeidung von Übersprechstörungen besondere Maßnahmen zur Abschirmung zwischen den beiden Verstärkerteilen eines Halbsatzes getroffen werden müssen. Hinzu kommt, daß die Apparate eines Halbsatzes aus einem Netzgerät gemeinsam betrieben werden, so daß auch hierdurch Übersprechmöglichkeiten gegeben sind.
  • Die Erfindung betrifft einen diese Nachteile vermeidenden Vierdraht-Verstärker für Trägerfrequenzsysteme, der aus den beiden Halbsätzen eines trägerfrequenten Zweidraht-Verstärkers aufgebaut ist. Erfindungsgemäß werden die Verstärkerteile eines Halbsatzes zu einem Richtungsverstärker zusammengefaßt.
  • Für den Aufbau des Vierdraht-Verstärkers werden zunächst die in den Halbsätzen I und II des Zweidraht-Verstärkers vorhandenen Weichen W1 und W2 entfernt (Fig. 2). Zwischen den Gabelein- und -ausgängen werden die Verbindungen b,-b4, a.-a4, a2 a3. und b2 b3 hergestellt. Die der Übertragung von B nach A dienende Leitung ist einerseits bei c, andererseits bei f angeschlossen. Die Leitung für die Gegenrichtung ist einerseits bei e, andererseits bei d angeschaltet. Die in Richtung A-B übertragenen Frequenzen durchlaufen somit nur den Halbsatz II mit den Elementen EV2, G3, G2 und SV2, während die in der Gegenrichtung übertragenen Frequenzen nur den Halbsatz I mit den Elementen EVl, G1, G4 und SV, durchlaufen. Durch die dargestellte Doppelwegdurchschaltung von G1 nach G4 und G2 nach G3 wird der obenerwähnte, bei Einwegdurchschaltung; auftretende Dämpfungsverlust von o,7 bis o,8 N. vermieden. Wenn an den Gabeln aber noch Endapparaturen zwecks Zusetzung oder Herausführung einzelner Kanäle oder Kanalgruppen angeschaltet sind, wird die Verbindung der Gabeln einfach hergestellt und der erwähnte Dämpfungsverlust in Kauf genommen.
  • Die Erfindung gibt insbesondere in Verbindung mit der verlustlosen Doppelwegdurchschaltung an den Gabeln die Möglichkeit, die vorwiegend für den Betrieb von Freileitungen bestimmten Zweidraht- Verstärker mit großer Ausgangsleistung ohne besondere Maßnahmen als Vierdraht-Verstärker für Kabelbetrieb über besonders große Feldlängen, d. h. besonders große Verstärkung, einzusetzen, ohne daß die Verstärker der beiden Übertragungsrichtungen sich gegenseitig stören.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRt1CIIE: z. Vierdraht-Verstärker für Trägerfrequenzsysteme, der aus den beiden Halbsätzen (I, II) eines trägerfrequenten Zweidraht-Verstärkers aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Halbsätzen (I bzw. II) vorhandenen Richtungsweichen (W1 bzw. W2) entfernt und die beiden Verstärkerteile (EVl, SV, bzw. EV2, SV,) der Halbsätze zu je einem Richtungsverstärker zusammengefaßt sind.
  2. 2. Vierdraht-Verstärker nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungen für die beiden Übertragungsrichtungen (A-B bzw. B-A) jeweils einerseits an dem Eingang (e bzw. c) des Empfangsverstärkers (EV2 bzw. EVl) eines Halbsatzes (II bzw. I), andererseits an dem Ausgang (d bzw. f) des Sendeverstärkers (SV, bzw. S V1) desselben Halbsatzes angeschlossen sind.
  3. 3. Vierdraht-Verstärker nach Anspruch x und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die systemseitigen Ein- und Ausgänge der Halbsätze (I bzw. II) als Ausgänge von Gabelübertragungen (G1, G4 bzw. G2, G3) ausgebildet sind und die Durchschaltung zwischen den Gabeln eines jeden Halbsatzes auf einem Doppelweg (bl-b4, a1 a4 bzw. b2-b3, a2 a3) erfolgt.
DEA7461D 1943-03-18 1943-03-18 Vierdraht-Verstaerker fuer Traegerfrequenzsysteme Expired DE890191C (de)

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