DE890137C - Vorrichtung zum Senden oder Empfangen von Schallwellen - Google Patents

Vorrichtung zum Senden oder Empfangen von Schallwellen

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Publication number
DE890137C
DE890137C DEA2878D DEA0002878D DE890137C DE 890137 C DE890137 C DE 890137C DE A2878 D DEA2878 D DE A2878D DE A0002878 D DEA0002878 D DE A0002878D DE 890137 C DE890137 C DE 890137C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound
oscillator
transducer
coupled
speed
Prior art date
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Expired
Application number
DEA2878D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dr Thiede
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atlas Werke AG filed Critical Atlas Werke AG
Priority to DEA2878D priority Critical patent/DE890137C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE890137C publication Critical patent/DE890137C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/02Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Senden oder Empfangen von Schallweilen Die Erfindung bezieht sich auf ein gekoppeltes Schwingungssystein, bei dem zwei Schwinger unmittelbar durch Gegeneinanderdrücken in einem Schwingungsbauch miteinander gekoppelt sind. Der eine Schwinger besteht dabei aus einem elektroakustischen Wandle#r, vorzugsweise einem Magnetostriktionsschwinger, während der andere Schwinger mechanisch entweder vomWandler oder durch von außen auf ihn kommende mechanische Schwingungen erregt wird.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der gekoppelte, mechanisch erregbare Schwinger aus einem Stoff besteht, dessen Schallgeschwindigkeit sich von der des elektroakustischen Wandlers wesentlich, vorzugsweise um etwa den Faktor 2, unterscheidet. AlsStoff höhererSchallgeschwindigkeit kann hierbei vorteilhaft Sinterkorund, als Stoff geringerer Schallgeschwindigkeit Acrylharz verwendet werden. Die Kopplung eines Wandlers mit ZD einem Schwinger von wesentlich unterschiedlicher Schallgeschwindigkeit bringt Vorteile in mehrfacher Hinsicht. So läßt sich beispielsweise die Verbindung zweier Ringschwinger bei einer solchen Stoffauswahl vereinfachen und verbessern, indem der elektroakustische Wandler von einem Ring aus Stoff höherer Schallgeschwindigkeit, z. B. Sinterkorund, fest umschlossen ist bzw. selbst einen Ring aus Stoff niederer Schallgeschwindigkeit, z. B. Acrylharz, umschließt. Da. die Eigenf requenz eines einfachen Ringschwingers von der Schall.-geschwindigkeit und dem mittleren Durchmesser abhängig ist, -sind zur Erlangung gleicher Eigenfrequenz von Wandler und gekoppeltern Schwinger keine besonderen Maßnahmen, wie Anbringung von Massen, erforderlich.
  • Auch bei einfachen stabförmigen Schwingern läßt sich durch die erfindungsgemäße Kombination von Stoffen verschiedener Schallgeschwindigkeit ein zweckmäßigerer Aufbau erzielen. Zur Behandhing von Körpern mit Schallwellen, insbesondere zur Behandlung von Schmelzen durch Eintauchen des gekoppelten Schwingers in die Schmelze, erreicht man durch Verwendung eines gekoppelten Schwingers mit höherer Schallgeschwindigkeit den Vorteil einer größeren Längenabmessung des ge- koppelten Schwingers, so daß sich der wärmeempfindliche elektroaktistischeWandler in größerer Entfernung von der zu behandelnden Schmelze befindet und so-mit leichter gegen den Einfluß der Schmelzwärme oder eine sonstige Beeinflussung durch das zu behandelnde Gut geschützt werden kann. Bei Verwendung des gekoppelten Schwingungssystems als Sender oder Empfänger von Schallwellen, insbesondere auf Schiffen, dagegen läßt sich durch Verwendung eine-s gekoppelten Schwingers aus Stoff geringer Schallgeschwindikeit eine besonders gedrungene Bauweise erzielen.
  • Schließlich bietet die Erfindung auch noch die vorteilhafte Möglichkeit, den elektroakustischen Wandler und den mit ihm gekoppelten Schwinger, insbesondere wenn dieser eine geringere Schallgeschwindigkeit aufweist, parallel zu schalten, indem der Schwinger geringerer Schallgeschwindigkeit mit seinen Endflächen fest an den der Schwingermitte, zugewandten Flächen des Schwingers höherer Schallgeschwindigkeit anliegt.
  • Die Erfindung. sei an mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Abb, i zeigt einen Ringschwinger in einem Querschnitt in schematischer Darstellung, Abb. 2 ein Schwingungssystem zur Schallbehandlung von Schmelzen.
  • Abb. 3 eine Vorrichtung zum Senden oder Empfangen von Schallwellen auf Schiffen, Abb. 4 und 5 ein Schwingungssystem mit Paraltelschaltung der beiden gekoppelten Schwinger in Stirn- und Seitenansicht.
  • Abb. i zeigt ein ringförmiges Schwingungssystem, bei dein ein ringförmiger, als Magnetostriktionsschwinger ausgebildeter elektro,akustischer Wandler sowohl an seiner zylindrischen Innen- als auch Außenfläche mit je einem mecha,-nisch von dem Wandler i erregten bzw. diesen mechanisch erregenden Schwingerz bzw. 3 gekoppelt ist. Die drei Ringschwinger sind so zusa,mmengefügt, daß sie mit einem gewissen Druck fest aneinanderliegen, so daß eine zuverlässige Kopplung der Schwingungen gewährleistet ist. Sämtliche drei Schwinger sind auf die gleiche Frequenz abgestimmt. Dies ist trotz des verschiedenen Durchmessers der Schwi.nger dadurch erreicht, daß sie aus Stoff verschiedener Scha.11-geschwindigkeit bestehm Der Magnoto#str,iktic>nsschwinger i hat z. B. eine Schallgeschwindigkeit von etwa 5ocio ni/sec, der innere Ringschwinger 2, besteht aus einem Stoff geringer Schallgeschwindigkeit Von 2000 rn/sec, beispielsweise aus Acrylharz, und der äußere Ringschwinger 3 aus einem Stoff hoher Schallgeschwindigkeit von 96oo m/sec, vorzugsweise aus Sinterkorund. Das beschriebene Ringschwinggungssystem kann zu verschiedensten Zweck-en Anwendung finden, beispielsweise zur Schallbehandlung von Stoffen. Hierbei lä:ß-t es sich als Durchflußrohr verwenden. Der äußere Ringschwinger3 kann gegebenenfalls fortfallen, umgekehrt ist für andere Verwendungszwecke der innere Ringschwinger gegebenenfalls zu entbehren, so z. B. bei der Verwendung des gekoppelten Schwingungssysterns zum Senden oder Empfangen von Schallwellen für Signalzwecke, aber auch für Zwecke der Schallbehandlung, wenn das zu behandelnde Gut nicht durch den Ringschwinger hindurchfließt, sondern den äußeren Ringschwinger3 unIgibt.
  • Die Abb.:2 bis 4 zeigen gekoppelte Schwingungssysteme, bei denen sowohl der elektro,akustische Wandler als auch der mechanisch erregte Schwinger als stabförmige Longitudinalschwinger ausgebildet sind. In den Ausführungsbeispielen Abb. 2 und 3 sind die beiden gekoppelten Schwinger hintereinandergeschaltet und in ihrem Schwingungsba,uch miteinander gekoppelt. Der Wandler besteht aus einem magnetostriktiven, mit einer Wicklung4 versehenen Schwinger5 und ist mit dem mechanischen " Schwinger8 durch Gegeneinanderdrücken der Endflächen der beiden Schwinger mit Hilfe einer, Spannvorrichtung 6 gekoppelt. Die Spannvorrichtung greift in den Schwingungsknoten der beiden Schwinger an.
  • Das in Abb. 2 dargestellte Schwingungssystem dient zur Schallbehandlung von Stoffen bei hoher Temperatur, insbesondere zur Behandlung von Metallschmelzen. Um den Magnetostriktionsschwinger gegen den Einfluß der Schmelzwärme zu schützen, ist dieser von einem Kühltopf 7 umschlossen, der im Schwin#gungsknoten des mechanisch erregten Schwingers 8 gehalten wird.
  • Der mechanisch erregte Schwinger 8 ist aus Sinterkorund oder einem sonstigen geeigneten Stoff hoher Scha-llgeschwindigkeit hergestellt. Das hat den Vorteil"daß das freie, aus dem KühltOPf 7 herausragende -und in die Schmelze einzutauchende Ende des Schwingers 8 eine große Länge- aufweist, so daß zwischen dem elektroakustischen, warmeempfindlichen Wandler und der Schmelze ein verhältnismäßig großer, den Wärmeschutz erleichternder Abstand gewährleistet ist.
  • Bei der in Abb. 3 dargestellten Anwendung des gel<oppelten, Schwingungssystems als Sender oder Empfänger für Schallwellen, z. B. auf Schiffen, ist im Gegensatz zur Ausführung nach Abh. 2 eine möglichst gedrungene Bauart anzustreben. Zu diesem Zweck kann der mechanisch erregte Schwinger 9 vorteilhaft aus Acrylharz hergestellt sein, das eine wesentlich geringere Schallgeschwindigkeit aufweist als das Material des magnetostriktiven Schwingers und somit die gesamte Bauhöhe des Schwingungsgebildes nur unwesentlich vergrößert. Dadurch ist die Verwendungsfähigkeit der gekoppelten Schwingungssysteme für den vorliegenden Zweck wesentlich gefördert. Das gekoppelte Schwingungssystem hat für den Einbau auf Schiffen den Vorteil, daß der elektroakustische Schwingger abgenommen oder ersetzt werden kann, ohne die Verbindung zwischen dem außenliegenden, mechanisch erregten Schwinger und der Bordwand des Schiffes zu lösen. Es können somit etwa erforderliche Reparaturen ohne Docken des Schiffes durchgeführt werden. Der Schwingerg steht mit seiner strahlenden bzw. empfangenden Fläche io in unmittelbarer Berührung mit dem Wasser. Er ist so in eine Öffnung der Schiff swand i i eingebaut, daß er selbst als Verschluß dieser Öffnung wirkt. Dabei ist der Außensch-winger 9 zweckmäßig so angeordnet, daß seine Strahlfläche io in der Ebene der Schiffswand liegt. Der innenbords liegende Teil des Schwingungssys#tems ist von einem Schutzgehäuse i?, umschlossen, das bei Verwendung als Empfänger mit Luft und bei Verwendung als Sender mit Öl gefüllt sein kann. Die Wicklung 4 des Schwingers 5 ist an einen elektrischen Erregerstromkreis oder einen -Verstärker angeschlossen. Bei Verwendung als Sender ist die rückseitige Fläche des Schwingers 5 zweckmäßig noch durch eine Schallabschirmung, beispielsweise Schaumgummi 13, abgedeckt.
  • 4 und 5 zeigen eine Anordnung, bei der der elektroakustische Wandler und der mechanisch erregte, mit ihm gekoppelte Schwinger, im Gegensatz zu den Ausführungen nach Abb. 2 und 3, nicht t' hintereinander, sondern parallel geschaltet sind. Der aus einem Stoff hoher Schallgeschwindigkeit, vorzugsweise Sinterkorund, bestehende, mechanisch erregte Schwinger 14 ist mit einer Anzahl von Schlitzen 15 zur Aufnahme des aus einzelnen Lamellen 16 bestehenden magneto;striktivenSchwingers versehen. Die Lamellen liegen mit ihren Endflächen fest gegen die Innenseite der Schlitze 15. Zur Aufnahme der Wicklung sind sowohl die Lamellen, als auch der mechanisch erregte Schwinger 14 mit quer zu den Schlitzen 15 liegenden Schlitzen 17 versehen.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei Abänderungen und auch andere Ausführungen möglich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Senden oder Empfangen von Schallwellen, bei denen ein ma-netostrikz3 tiver, piezoelektrischer oder sonstiger, elektrische in Schallenergie umwandelnder Schwinger mit einem zü.r Schallabstrahlung bzw. zum ZD SchaIlempfang dienenden, auf gleiche Frequenz abgestimmten Schwinger gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der gekoppelte Schwinger aus einem Stoff, vorzugsweise Sinterko-rund oder Acrilharz, besteht, dessen Schallgeschwindigkeit bei io6 oder 2,#io5 cm/sec liegt.
  2. 2. Ringschwinger nach Anspruch i, dadurch ge-1,ze-nn7ei,chnet, daß der ringförmige elektroakustische Wandler von einem Ring aus Stoff höherer, bei io6 cm/sec liegender Schallgeschwindigkeit fest umschlossen ist oder einen Ring aus Stoff niederer, bei 2,io5 cm/sec liegender Schallgeschwindigkeit umschließt. 3. Anwendung eines Schwingungsgebildes nach Anspruch i, bei dem der stabförmige, mit dem elektroakustischen Wandler hintereinandergeschaltete Schwinger eine höhere, bei 106 cm/s-ec liegende Schallgeschwindigkeit aufweist als der Wandler, zur Behandlung von Körpern mit Schallwellen, insbesondere zur Behandlung von Schmelzen durch Eintauchen des gekoppelten Schwingers in die Schmelze. 4. Anwendung eines Schwingungsgebildes nach Anspruch i, bei dem der stabförmige, mit dem elektroakustischen Wandler durch Hintereinanderschaltung gekoppelte Schwinger eine niedere, bei 2,io5cni/sec liegende Schallgeschwindigkeit aufweist als der elektroak-ustische Wandler, als Sender oder Empfänger von Schallwellen, insbesondere im Wasser. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinger parallel geschaltet sind und daß der Schwinger geringerer Schallgeschwindigkeit mit seinen beiden Endflächen fest an den der Schwinggermitte zugewandten Flächen des Schwingers höherer Schallgeschwindigkeit anliegt. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 5, gekennzeichnet durch einen mit Schlitzen zurAufnahme von Magnetostriktionsblechen versehenen Longitudinalschwinger aus Sinterkorund oder sonstigem Stoff mit höherer Schallgeschwindigkeit als der des Magnetostriktionsbleches. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift INTr. 6.#6468.
DEA2878D 1942-05-27 1942-05-27 Vorrichtung zum Senden oder Empfangen von Schallwellen Expired DE890137C (de)

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DE890137C true DE890137C (de) 1953-09-17

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ID=6920062

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DEA2878D Expired DE890137C (de) 1942-05-27 1942-05-27 Vorrichtung zum Senden oder Empfangen von Schallwellen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2651147A1 (fr) * 1989-08-28 1991-03-01 Traore Cyril Chenilles a suspensions independantes pour equipements de sport et de transport.

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE656468C (de) * 1931-12-04 1938-02-10 George Washington Pierce Schallwellensende- und -empfangseinrichtung, bei der ein Koerper longitudinale Kontraktions- und Expansionsschwingungen ausfuehrt

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE656468C (de) * 1931-12-04 1938-02-10 George Washington Pierce Schallwellensende- und -empfangseinrichtung, bei der ein Koerper longitudinale Kontraktions- und Expansionsschwingungen ausfuehrt

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2651147A1 (fr) * 1989-08-28 1991-03-01 Traore Cyril Chenilles a suspensions independantes pour equipements de sport et de transport.

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