DE884457C - Verfahren und Einrichtung zum Austreiben von Fluessigkeit aus Stoff- bahnen, z. B. Papier- oder Textilbahnen, mit Schall oder Ultraschall - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Austreiben von Fluessigkeit aus Stoff- bahnen, z. B. Papier- oder Textilbahnen, mit Schall oder Ultraschall

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DE884457C
DE884457C DES26363A DES0026363A DE884457C DE 884457 C DE884457 C DE 884457C DE S26363 A DES26363 A DE S26363A DE S0026363 A DES0026363 A DE S0026363A DE 884457 C DE884457 C DE 884457C
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DE
Germany
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sound
fabric
ultrasound
webs
paper
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Expired
Application number
DES26363A
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English (en)
Inventor
Paul Dr Phil Nat Wenk
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M10/00Physical treatment of fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, e.g. by ultrasonic waves, corona discharge, irradiation, electric currents or magnetic fields; Physical treatment combined with treatment with chemical compounds or elements
    • D06M10/02Sonic or ultrasonic waves; Corona discharge
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B13/00Treatment of textile materials with liquids, gases or vapours with aid of vibration

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  • Textile Engineering (AREA)
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  • Plasma & Fusion (AREA)
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Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Austreiben von Flüssigkeit aus Stoffbahnen, z. B. Papier- oder Textilbahnen, mit Schall oder Ultraschall Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und. eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens, mit denen es in einfacher und wirtschaftlicher Weise möglich ist, Stoffbahnen, z. B. Papier- oder Textilbahnen, mit Hilfe von Schall oder Ultraschall zu entwässern. Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gut mittels eines Ultraschallgebers stehende Wellen mit solcher Phasenlage zu der Stoffbahn erzeugt werden, daß mindestens ein Schwingungsbauch in dem Gut entsteht. Hierdurch wird: eine größtmögliche Energiekonzentration in,der Stoffbahn erzielt.
  • Das Verfahren nach der Erfindung kann beispielsweise derart durchgeführt werden, daß die Stoffbahn mit einem Schallkopf, der einen piezoelektrischen Schwingkörper, also einen Quarzschwinger oder auch einen keramischen Schwinger enthält, unter Berührung abgefahren wird. Statt eines piezoelektrischen Schwingers in dem Schallkopf kann auch ein Magnetostriktionsschwinger oder auch ein elektromagnetischer Schall- bzw. Ultraschallschwinger verwendet werden. Da zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung große Schwingungsenergilen vorteilhaft sind, eignen sich als Schwingungsgeber besonders Schall- bzw. Ultraschallsirenen, wobei es nicht erforderlich ist, daß diese die Stoffbahn berühren.
  • Um stehende Wellen mit einem Schwingungsbauch in der Stoffbahn zu erzielen, genügt es in vielen Fällen bereits, die Phasenlage der Wellen zu der Stoffbahn so vorzusehen, daß eine Reflexion der Wellen an der dem Schwingungsgeber abgewandten Seite der Stoffbahn. auftreten. Durch zusätzliche Mittel kann .aber die Reflexion noch erhöht werden; indem auf der dem, Schwingungsgeber abgewandten Seite der Stoffbahn ein. Schallspiegel (Reflektor) angeordnet wird:. Als solcher eignet sich ein -einfacher Metallspiegel. Der Schallreflektor soll von der .Gutbahn möglichst einen Abstand haben, damit das aus dem Gut ausgetriebene Wasser abfließen :kann. Zur Ausbildung von stehenden Wellen ist es jedoch auch möglich, auf beiden Seiten der Stoffbahn je einem Schallkopf derart voneinander anzuordnen, daß sie gegenphasig arbeiten.
  • Da die Feuchtigkeit an, den Stellen des Gutes; an denen sich ein Schwingungsbauch ausbildet, besonders stark ausgetrieben wird, ist esi besonders vorteilhaft, den Schwingungsbauch durch den Gutquerschnitt wandern, zu lassen,. Dies ist beispielsweise dadurch möglich, daß die Frequenz des Schwingungsgebers während der Behandilung .derart geändert wind, .daß sich der Schwingungsbauch in der erstrebten Austreibrichtung des Wassers bzw. der sonstigen Flüssigkeit bewegt. Der Schwingungsbauch schiebt in diesem Fall das auszutreibende Wasser vor sich her. Eine andere Möglichkeit zu einer solchen Verschiebung des Bauches besteht darin, daß der Abstand,des Schwingungsgebers. von. ,der Stoffbahn geändert wird. Die beiden Maßnahmen. können auch zugleich abgewendet werden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung kann nicht nur mit den beschriebenen, Einrichtungen, durchgeführt werden" sondern es sind noch mannigfache Abwandlungen, möglich. So können beispielsweise zur Erzeugung .der Schwingungen auch andere Schwingungsgeber, wie z. B. Hartmannsche Generatoren, verwendet werden. Weiterhin ist es auch möglich, zur Verlagerung,des Schwingungsbauches den Abstand des Schallspiegels veränderlich vorzusehen:

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zum Austreiben von Flüssigkeit aus Stoffbahnen., z. B. aus Papier- oder Textilbahnen, mit Schall oder Ultraschall, dadurch gekennzeichnet, .daß in .dem Gut. mittels eines Ultraschallgebers stehende Wellen mit solcher Phasenlage zu .der Stoffbahn erzeugt werden, daß mindestens ein Schwingungsbauch in dem Gut entsteht. ..
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß der Abstand des Schall- bzw. Ultraschallgebers von der Stoffbahn. und/oder die Frequenz .des Schall- bzw. Ultraschallgebers während der Beschallung derart geändert wird, daß sich der in der Stoffbahn. entstehende Schwingungsbauch in der erstrebten Austreibrichtung der Flüssigkeit verschiebt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und ä, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Schall- bzw. Ultraschallsirene als Ultraschallgeber. q.. Verfahren nach Anspruch i und z, gekennzeichnet durch die Verwendung eines piezoelektrischen oder magnetostriktiven Schall-bzw. Ultraschallkopfes, mit dessen Schwingkörper die Stoffbahn unter Berührung abgefahren, wird. . Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i bis q:, dadurch gekennzeichnet, daß auf .der dem Schall- bzw. Ultraschallgeber abgewandten Seite der Stoffbahn ein Schallspiegel (Reflektor) vorgesehen ist, der vorzugsweise in- Abstand von der zu behandelnden. Bahn angeordnet ist. 6.. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Schallspiegels veränderlich .ist..
DES26363A 1951-12-18 1951-12-18 Verfahren und Einrichtung zum Austreiben von Fluessigkeit aus Stoff- bahnen, z. B. Papier- oder Textilbahnen, mit Schall oder Ultraschall Expired DE884457C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034971B (de) * 1953-11-13 1958-07-24 Bernhard Gockel Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Papier- und Zellstoffbahnen
DE1095243B (de) * 1954-07-09 1960-12-22 Gen Tire & Rubber Co Verfahren zum Behandeln von Kordfaeden aus Kunstfasern, insbesondere von Kordgeweben fuer Luftreifen
DE1097079B (de) * 1956-01-02 1961-01-12 Bemberg Ag Vorrichtung zum Entfernen anhaftender Fluessigkeiten von laufenden textilen Faeden, insbesondere Kupferkunstseidefaeden, sowie Verfahren zum Regeln des Feuchtigkeitsgehaltes solcher Faeden mit der Vorrichtung
DE2102406A1 (de) * 1970-01-21 1971-07-29 opi Omnium de Prospective Industriel le S A , Saint Quentin, Aisne (Frankreich) Verfahren und Vorrichtung zur kon tinuierhchen Behandlung von Faden, insbesondere Textilfaden
DE3208002A1 (de) * 1981-03-16 1982-09-23 Valmet Oy, 00130 Helsinki Verfahren bei der papierherstellung

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