DE890002C - Verfahren zur Kennzeichnung von Saatgut - Google Patents

Verfahren zur Kennzeichnung von Saatgut

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DE890002C
DE890002C DEB16003A DEB0016003A DE890002C DE 890002 C DE890002 C DE 890002C DE B16003 A DEB16003 A DE B16003A DE B0016003 A DEB0016003 A DE B0016003A DE 890002 C DE890002 C DE 890002C
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DE
Germany
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seeds
labeling
coloring
procedure
mixture
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Expired
Application number
DEB16003A
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English (en)
Inventor
H U Dipl-Landw Dr Baensch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EKKEHARD BAENSCH
Original Assignee
EKKEHARD BAENSCH
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C1/00Apparatus, or methods of use thereof, for testing or treating seed, roots, or the like, prior to sowing or planting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)

Description

S. 175)
AUSGEGEBEN AM 14 SEPTEMBER 1953
B16003IHI45f
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kennzeichnung von Saatgut durch Einfärbung desselben, wobei entweder die ganze Saatgutmenge oder ein Teil von ihr der Behandlung mit dem Farbstoff zu unterziehen ist. Derartige Verfahren sind schon vorgeschlagen und benutzt worden, doch hat sich dabei herausgestellt, daß sie als Schutz gegen widerrechtlichen Sortennachbau versagen, weil eine Einfärbung von unbefugter Seite mit anderen, ähnliche Farbwirkung hervorbringenden Stoffen möglich und nicht nachweisbar ist. Darum ist auch schon versucht worden, das Saatgut mit Stoffen (Lumineszenzfarben) zu behandeln, die es äußerlich nicht verändern, aber bewirken, daß die Saatkörner bei Bestrahlung mittels einer Quarzlampe fluoreszieren. Dies ist zwar schon ein Schritt weiter auf dem Wege zur leichten Entdeckung unberechtigten Nachbaues, aber mit dem Nachteil behaftet, daß auf Kontrollgängen eine ganze Apparatur zur Erzeugung ultravioletten Lichtes bzw. eine Quarzlampe od. dgl. mitgeführt werden muß.
Zur Behebung dieser Mängel sieht die Erfindung vor, zum Einfärben des Saatgutes an sich bekannte, sogenannte Indikatorfarbstoffe zu verwenden, die bei Behandlung mit bestimmten Prüfreagenzien einen besonderen Farbumschlag der behandelten Körner ergeben. Als Prüfreagenzien kommen Säuren bzw. Laugen bestimmter Konzentration in Betracht.
Das Verfahren kann noch in zweierlei Art verfeinert werden. Einerseits kann man vorteilhaft Mischungen mehrerer Indikatorfarbstoffe verwenden, wodurch entsprechende Unterschiedlichkeiten der Farbumschläge erzielbar sind (z. B. zur Kennzeichnung verschiedener Jahrgänge der gleichen Sorte). In dieser Beziehung hat sich beispielsweise eine Mischung von Kongorot, Croceüischarlach 3 B X und Benzoorange R bewährt. Andererseits ist es möglich, ähnliche Differenzierungen bei Verwendung der gleichen Mischung von Indikatorfarben vorzunehmen, wenn man verschiedene Prozentanteile des Saatgutes mit den Indikatorfarbstoffen einfärbt, wobei dann für jeden Jahrgang ein bestimmter Prozentanteil vorzusehen ist. Diese prozentuale Art der Einfärbung zu Unterscheidungszwecken ist auch bei gewöhnlichen Farbstoffen noch nicht angewandt worden und bedeutet an sich schon gegenüber den bekannten Einfärbungsverfahren einen wesentlichen Fortschritt. Alle zur Behandlung des Saatgutes benutzten Stoffe müssen so ausgewählt werden, daß die Keimfähigkeit auch des gefärbten Anteils desSaatgutes voll erhalten bleibt, daß Wachstumsstörungen auch in der Folgezeit nicht auftreten und daß die Stoffe ungiftig und frei von gesundheitsschädigenden Wirkungen sind.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren zur Kennzeichnung von Saatgut durch Einfärben desselben oder eines Teiles von ihm, dadurch gekennzeichnet, daß Indikatorfarbstoffe zum Einfärben verwendet werden, die bei Behandlung mit bestimmten Prüfreaigenzien einen besonderen Farbumschlag der eingefärbten Körner ergeben.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Indikatorfarbstoffe in Mischung zur Kennzeichnung verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruchs, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Mischung von Kongorot, Crocemscharlach 3 B X und Benzoorange R.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Prozentsatzes des behandelten Saatgutanteiles zur Sortenkennzeichnung benutzt wird.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 284032, 488766.
i 5407 9.53
DEB16003A 1951-07-03 1951-07-03 Verfahren zur Kennzeichnung von Saatgut Expired DE890002C (de)

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DEB16003A DE890002C (de) 1951-07-03 1951-07-03 Verfahren zur Kennzeichnung von Saatgut

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DE890002C true DE890002C (de) 1953-09-14

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077465B (de) * 1953-08-24 1960-03-10 Karl Ackermann Vorrichtung zum Kennzeichnen ausgefuellter Wettscheine od. dgl.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE284032C (de) *
DE488766C (de) * 1928-04-19 1930-01-07 I G Farbenindustrie Akt Ges Verfahren zur Kennzeichnung von Saatgut

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