DE8809764U1 - Bausatz für Bahnsteig - Google Patents
Bausatz für BahnsteigInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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- E01F1/00—Construction of station or like platforms or refuge islands or like islands in traffic areas, e.g. intersection or filling-station islands; Kerbs specially adapted for islands in traffic areas
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- Road Paving Structures (AREA)
Description
Beschreibung
Die Neuerung betrifft einen Bausatz für einen Bahnsteig gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Haltestellen für schienengeführte Radfahrzeuge haben Bahnsteige, deren
Abstand und Höhe relativ zum Gleis exakt definiert ist, um den Fahrgäster den Einstieg zu erleichtern und die Züge reibungslos passieren zu lassen.
Derartige Bahnsteige werden beispielsweise als von c-förmigen
Bahnsteigkanten zum Gleis hin abgeschlossene Erd- oder Steinwälie mit Steinpflaster oder Beton als Laufebene gebau*· . Funktionsbedingt verlaufer
unter den Laufebenen im Boden Kabelkanäle, die Bahnsteigdächer sind mit
Stützen im Erdreich gelagert, und weitere Fundamente dienen als Halterung für Wartehallen, Bänke usw. Die c-förmigen Bahnsteigkanten dienen als
Fluchtnischen für Rangierer. Zur Sicherheit der Fahrgäste gegen Stromschlag verbinden Erdungskabel alle metallenen Bauteile des
Bahnsteiges.
Diese Bauweise ist sehr teuer und vor allem zeitaufwendig. Beim Bau neuer
Bahnsteige müssen daher die benachbarten Gleise mehrfach für längere Zeit gesperrt werden. Außerdem müssen für Kabelarbeiten die Pflaster
aufgebrochen werden und die maschinelle Pflege des Gleiskörpers ist durch
die Bahnsteigkantenform schwierig.
Von daher liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, einen Bahnsteig
vorzuschlagen, der sehr schnell und preiswert herstellbar ist, nur eine kurze Sperrzeit während der Bauphase für die Gleise benötigt und
notwendige Reparaturarbeiten begünstigt sowie Nachinstallationen am Baukörper vereinfacht.
Die Aufgabe wird neuerungsgemäß durch den Anspruch 1 gelöst. Uhteransprüche enthalten vorteilhafte Weiterbildungen der Neuerung.
Aus einem in den Zulieferwerkstätten vorgefertigten Bausatz, im wesentlichen bestehend aus Betonsockeln, die im vordefinierten
Rastersüstand auf das geebnete Erdreich gesetzt werden, darauf zu
befestigenden Längsträgern aus Stahlprofilen oder Stahlbeton und diese
Längsträger quer überdeckende und beidseitig überragende Laufplatten, wird
ein einfacher hohler Baukörper zusammengesetzt. Nach dieser Vormontage auf
der Baustelle werden die an den Teilen des Bausatzes vorhandenen noch
freiliegenden Verbindungselemente vergossen, so daß sich ein fester
Verbund der Teile untereinander ergibt.
befestigenden Längsträgern aus Stahlprofilen oder Stahlbeton und diese
Längsträger quer überdeckende und beidseitig überragende Laufplatten, wird
ein einfacher hohler Baukörper zusammengesetzt. Nach dieser Vormontage auf
der Baustelle werden die an den Teilen des Bausatzes vorhandenen noch
freiliegenden Verbindungselemente vergossen, so daß sich ein fester
Verbund der Teile untereinander ergibt.
Dabei kann der Bahnsteig aus in einer Reihe nebeneinander liegender
Leüfplätten 5üf ZWei LönyäLräyern ödöi" ä'üS Zwei
parallelen Längsträgern bestehen. Die Träger und Platten auch dieses
zweireihigen Bahnsteiges weisen gleiche Rastermaße auf.
zweireihigen Bahnsteiges weisen gleiche Rastermaße auf.
Die Fugen zwischen den Laufplatten haben Aussparungen, die durch eine %
Zementplombe verriegelt werden. Die Fuge wird anschließend mit elastischem it
Material vergossen, um eine ebene Lauffläche zu erhalten.
Bei Bahnsteigen in Gleiskurven können die Betonsockel und Längsträger des
Einheitsrasters verwendet werden; lediglich die Laufplatten werden bereits
im Herstellerwerk an den Kopfseiten dem vorgegebenen Kurvenradius
angepaßt.
Einheitsrasters verwendet werden; lediglich die Laufplatten werden bereits
im Herstellerwerk an den Kopfseiten dem vorgegebenen Kurvenradius
angepaßt.
Der so zu bauende hohle Bahnsteigkörper hat neben einer extrem niedrigen
Sperrzeit von etwa 70 Stunden während der Anliefer- und Bauphase eine
Reihe weiterer Vorteile: Der gesamte Raum unter den Laufplatten kann durch
in den Laufplatten enthaltene Einstiegslöcher betreten werden für
Inspektionen oder - dies ist sehr wesentlich - zur Installation von
Kabelkanälen oder Rohrleitungen genutzt werden. Nachträgliche Arbeiten ?.r,
den Leitungen werden sehr vereinfacht. Durch das Auskragen der Laufplatten \ über die Längsträger bleibt die Fluchtrcische für Bahnarbeiter erhalten. \ Der zweifache Nachteil der bisherigen c-förmigen Bahnsteigkanten wird ]
Sperrzeit von etwa 70 Stunden während der Anliefer- und Bauphase eine
Reihe weiterer Vorteile: Der gesamte Raum unter den Laufplatten kann durch
in den Laufplatten enthaltene Einstiegslöcher betreten werden für
Inspektionen oder - dies ist sehr wesentlich - zur Installation von
Kabelkanälen oder Rohrleitungen genutzt werden. Nachträgliche Arbeiten ?.r,
den Leitungen werden sehr vereinfacht. Durch das Auskragen der Laufplatten \ über die Längsträger bleibt die Fluchtrcische für Bahnarbeiter erhalten. \ Der zweifache Nachteil der bisherigen c-förmigen Bahnsteigkanten wird ]
jedoch vermieden. Der Sockel behinderte durch die C-Form das Durcharbeiten j
des Schotters eines Gleisbettes bis in normale Tiefen von 60 bis 70 cm mit i Hilfe automatischer Bettenreinigungsmaschinen. Zum anderen mußte die §
Entwässerung des Gleises in die Gleismitte gelegt werden. Diese Probleme 1
werden durch den größeren Abstand der neuerungsgemäßen Betonsockel vom J
Gleis gelöst. I
Die Entwässerung nicht überdachter Bahnsteige erfolgt durch Rinnen in der 1
Laufebene. Dazu wird ein Gefälle durch entsprechende Formung der
Laufplatten-Cberseite erzeugt. Bei der aus einer Reihe von I^aufplatten
gebildeten Laufebene des Bahnsteiges weisen diese Laufplatten
neuerungsgemäß Aussparungen in Rinnenform auf. Bei zweireihigen Bahnsteigen wird die Stoßfuge der Laufplatten in Bahnsteigmitte als Ablauf
genutzt. Die Stoßfugen weisen dabei an der Oberseite der Laufplatten Aussparungen für eine Gitterrost-Abdeckung auf. Aus Sicherheitsgründen
haben die Pflasterungen der Bahnsteige auch bisher schon ein Gefälle zur
Bahnsteigmitte hin, um ein Abrollen von Gepäckwagen oder Kinderwagen auf
Die Oberflächen der Laufplatten können werksseitig bereits mit einem
\ rutschsicheren Strukturbeton mit Rillen oder anderen regelmäßigen oder
j unregelmäßigen Vertiefungsmustern ausgeführt sein, so daß keine Nacharbeiten an der Laufebene des montierten Bahnsteigs notwendig sind.
Weiterhin kann die Oberfläche des Betons der Laufplatten bereits
! werksseitig eingefärbt sein. Diese Einfärbunq kann aus Markierungen für
; Stellplätze, Bahnsteigkanten oder Wegpfeilen bestehen oder die Laufebene
des Bahnsteigs kann insgesamt eingefärbt sein.
&igr; Teil des Bausatzes ist eine die Laufplatten durchziehende Bewehrung und
[ eine diese Bewehrung verbindendes Metallprofil als Kantenschutz der
Laufplatten zum Gleis hin. Dieser Kantenschutz ist in der Regel aus
Stahlblech und wird elektrisch leitend mit der übrigen Bewehrung durch handelsübliche Buchsen verschraubt.
Zur Dämpfung von Schallschwingungen kann an den Längsträgern, den
; Betonsockeln oder den Laufplatten eine parallel zum Gleis verlaufende
^ Schallschutzwand angebracht sein, um in Höhe der Gleise entstehende Fahr-
und Bremsgeräusche durch den Bahnbetrieb einzudämmen. Der Schallschutz kann durch übliche Leichtmontagewände oder auch durch begrünte Rankgitter
erzeugt werden.
Weiterhin kann zur Vermeidung von Körperschall oder unerwünschten, durch
periodische Belastung der Laufplatten entstehende, Bauteilschwingungen zwischen den Längsträgern und den Laufplatten ein streifenförmiger,
elastischer Schwingungsdämpfer., beispielsweise aus Gummi, eingefügt sein.
Die einfachste Verlegung von Leitungen für Strom, Wasser, Preßluft usw.
ermöglichen unter den Laufplatten wettersicher abgehängte oder auf den
Betonsockeln iit-9h?n:>
Lettungsträger in Form von Kabelkanälen aus 31nch
oder Rohrleitungsträgern. So erübrigt sich das vorsorgliche Einbringen von
Leerrohren oder das nachträgliche Eingraben von Leitungen, wie beim Stand der Technik üblich.
Der vorgefertigte Bausatz kann außerdem in den Laufplatten Ausnehmungen,
Durchbrüche oder taschenartige Vertiefungen aufweisen, die zum Einbringen von Stützen für Gitter, Bänke, Verkaufsautomaten oder ähnlichem dienen.
Gleiches gilt für dis Sstonsockcl, die beispielsweise m ihreifi Mittelteil
Köcl srl für das Einsetzen einer Stütze für ein Bahnsteigdach haben.
Anhand von schematischen Zeichnungen soll die Neuerung näher erläutert
werden. Es zeigen
Fig. 1 einen 3inreihigen Bahnsteig im Querschnitt,
Fig. 2 den aus einem Bausatz montierten Bahnsteig gemäß Fig. 1 im Längsschnitt,
Fig. 3 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 2 mit Darstellung von
Bauteilverbindungen,
Fig. 4 eine Ausführung eines einreihigen Doppel-Bahnsteiges im Querschnitt und
Fig. 5 eine Ausführungsform eines zweireihigen Doppelbahnsteiges im
Querschnitt.
Neben einem im Schotterbett 8 liegenden Gleis S mit Entwässerungseinrichtung aus Drainagefolie 10 und Drainage 9 ist an einem
Hsng 12 ein Bohrpfahl 11 in den Unteron-ind getrieben worden (Fig. 1). Av
dem Bohrpfahl 11 ruht ein Betonsockel 23, der u-förmig mit zwei HöckPTi " ,
22 ausgebildet ist. Auf den Höckern 3, 22 liegen im Abstand von e\.wcs
1,50 m zwei Betonträger 2, 24 und darauf, mit zwischengefügten,
schwingungsdämpfenden Gummistreifen 15, Laufplatten 1 mit einer Abmessung
von 3,5 m Länge mal 2.5 m Breite (Fig. 2). Die Träger 2, 24 haben eine
Rasterlänge von 5 m. Die Laufplatte 1 bildet eine Art Dach für den
Hohlraum 49, der vom Einstieg 16 mit Deckel 17 her begehbar ist und
wird seitlich durch eine Schallschutzwand 4 und ein Rankgitter 13 mit ^
einer nicht dargestellten Bewehrung in der Laufplatte 1 elektrisch
verbunden und an der Laufplatte 1 angeschraubt ist. Die Oberfläche der i
dargestellte rote ELnfärbung ihrer rutschsicheren Rillenstruktur auf. Die
Im Längsschnitt ist deutlich zu sehen, daß bei dem hier dargestellten
Raster jeweils zwei Laufplatten 1 einem Betonträger 24 zugeordnet sind. Die Betonträger 24 haben an ihren Enden Absätze 29, mit denen sie auf den
Höckern 22, der im 5 m-Abstand entsprechend der Trägerlänge angeordneten
Betonsockel 23 aufliegen, und über Ankerbolzen 28 befestigt sind. Die Fugen 26 zwischen den Laufplatten 1 weisen Aussparungen für
Bauteilverbinder 27 auf. Im Hohlraum 49 ist der Kabelkanal 14 durch Aufhängung 25 sicher gehalten.
Fig. 3 zeigt die Befestigungssituation der Betonträger 24 zu den Höckern
22 und den Laufplatten 1 untereinander sowie an den Betonträgern 24 in
einem etwas vergrößerten Schnitt. Bei der Herstellung der Betonsockel sind in die Hocker 22 Ankerbolzen 28 eingesetzt worden, auf die während der
Baustellenmontage die Betonträger 24 mit Aussparungen 32 aufgestülpt wurden, nachdem eine die Fertigungstoleranzen ausgleichende Fügeschicht
auf die Höcker 22 gebracht wurde. Die Aussparungen 32 wurden anschließend
mit Vergußmasse 72 ausgefüllt. Gleiches gilt für die Laufplatte 1 mit Aussparungen 30 für die Ankerbolzen 31 in den Betonträgern 24, nachdem
Gummistreifen 15 eingefügt wurden.
eine Zementplombe 74 eingefügt wird, bevor die Fuge 26 von oben mit
Verguftnasse 72 verfüllt wird. Die Zementplombe 74 verhindert einen
Höhenversatz der Lmjfplatten 1 zueinander.
Alle Teile des Bausatzes für den Bahnsteig sind mit Bahnwaggons und
Eisenbahnkranwagen während kurzer Sperrpausen über das Gleis angeliefert
worden. Dies gilt gleichermaßen für die in den Fig. 4 und 5 dargestellten Doppel-Bahnsteige für zwei Gleise links und rechts der Bahnsteige, von
denen aber jeweils nur ein Gleis S dargestellt ist.
Fig. 4 zeigt eine Ausfuhrungsform der Neuerung mit einer zur Bahnsteigmitte synmetrischen Laufplatte 34, deren Cberflache Gefälle G zur
Mitte der Laufplatte 34 aufweist. Die Laufebene wird durch im Pflasterbett
42 liegende Formsteine 43 gebildet, die seitlich von Kantenblechen 35 gestützt werden. Die Laufplatten 34 sind mit Ankerbolzen 45 an
Stahlträgern 44 befestigt, die ihrerseits durch Ankerbolzen 37 an den Höckern 38, 63 des Betonsockels 40 verschraubt sind.
Der Betonsockel 40 ruht auf einer grundbruchsicheren Fundamentplatte 41 in
etwa 1 m Abstand neben dem im Schotterbett 50 liegenden Gleis S. Schallschutz-Einrichtungen 36 verhindern Emissionen von Gleis S quer durch
den Hohlraum 48. Der Hohlraum 48 ist durch Einstieg 46 mit Deckel 47 für Inspektionszwecke an den Rohrleitungen 39 begehbar.
Fig. 5 zeigt eine spiegelsymmetrisch zur Bahnsteigmitte aufgebauten
zweireihigen Doppelbahnsteig für das Gleis S in Schotterbett 51 und ein weiteres nicht gezeigtes Gleis. Auf einer Sauberkeitsschicht 61 ist ein
Betonsockel 59 mit Höckern 58, 62 erstellt worden, auf die Stahlträger 56
und darauf wiederum Laufplatten 54 montiert worden sind. Die Laufebene 57
der Laufplatten 54 weist Gefälle G zur Bahnsteigmitte auf, wo durch mit
Gitterrosten 65 abgedeckte Aussparungen 64 Wasser in die Drainage 69 ablaufen kann.
Die Laufplatten 54, die wie in Fig. 2 dargestellt, rasterartig auf den
normierten Stahlträgern 56 aufliegen, weisen ebenfalls einen Kantenschutz 52, der mit der Bewehrung des Betons der Laufplatten 54 elektrisch leitend
verbunden ist, sowie Warnmarkierungen 53 auf.
Schallschutzwände 55 verschließen die Hohlräume 66, 67. Der Betonsockel 59
führt einen Leitungsträger 70; er kann nachträglich mit Erde 60 überdeckt werden.
Claims (9)
1. Bausatz für einen Bahnsteig mit einer Laufebene, einer Fluchtnische
und einer Leitungstrasse, dadurch gekennzeichnet, daß der Bahnsteig als Baukörper mit Hohlraum (48, 49, 66, 67) aus u-förmigen
Betonsockeln (23, 40, 59) mit einer geringeren Breite als die Laufebene (7, 57), parallel auf den Betonsockeln befestigbaren
Längsträgern (2, 24, 44, 5S) und quer zu diesen, mit Abstand zueinander angeordneten, auf den Längsträgern befestigbaren.
Lauf platten (1, 34, 54) ausgebildet ist.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufebene
(7, 57) aus nebeneinander und/oder hintereinander angeordneten rasterartig verlegbaren Laufplatten (1, 34, 54) gebildet ist.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Laufplatten (1, 34, 54) an der Oberseite Gefälle (G) zum Bahnsteiginneren aufweisen.
4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufplatten (1, 34, 54) an der Cberseite (7, 57) einen
einfärbbaren Strukturbeton haben.
5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufplatten (1, 34, 54) zum Gleis (S) hin einen metallenen,
an einer Bewehrung in der Laufplatte (1, 34, 54) befestigbaren
Kantenschutz (5, 35, 52) aufweisen.
6. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch an
einem Teil des Bausatzes befestigbare, unter den Laufplatten (1, 34,
54) und etwa parallel zum Gleis (S) verlaufende Schwingungsdämpfer (4, 13, 15, 36, 55).
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen an einem Teil des Bausatzes unterhalb der Lauf platten (1, 34,
54) befestigbare Leitungsträger (14, 39, 70).
8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsträger (2, 24, 44, 56) und die Laufplatten (1, 34, 54) Aussparungen für die Ankerbolzen (30, 32), Einstiege (16, 46),
Entwässerungsrinnen (18, 64) und Bauteilverbinder (27) aufweisen.
Entwässerungsrinnen (18, 64) und Bauteilverbinder (27) aufweisen.
9. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß dia Laufplatten (1, 34, 54) und/oder die Betonsockel (23, 40, 59) köcherartige Ausnehmungen für Stützen (20) von
Bahnsteigaufbauten (21, 73) haben.
Bahnsteigaufbauten (21, 73) haben.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809764U DE8809764U1 (de) | 1988-08-01 | 1988-08-01 | Bausatz für Bahnsteig |
| DE8989250010T DE58902550D1 (de) | 1988-08-01 | 1989-07-31 | Bahnsteig. |
| EP89250010A EP0357161B1 (de) | 1988-08-01 | 1989-07-31 | Bahnsteig |
| AT89250010T ATE81876T1 (de) | 1988-08-01 | 1989-07-31 | Bahnsteig. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809764U DE8809764U1 (de) | 1988-08-01 | 1988-08-01 | Bausatz für Bahnsteig |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809764U1 true DE8809764U1 (de) | 1988-10-20 |
Family
ID=6826499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809764U Expired DE8809764U1 (de) | 1988-08-01 | 1988-08-01 | Bausatz für Bahnsteig |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809764U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0357161A3 (en) * | 1988-08-01 | 1990-03-28 | Frenzel Otto Bauunternehmen | Railway platform |
| DE4135445A1 (de) * | 1991-10-23 | 1993-04-29 | Frenzel Otto Bauunternehmen | Bahnsteigkante |
| WO2009127632A1 (de) * | 2008-04-14 | 2009-10-22 | Frenzel-Bau Gmbh Plauen | Bahnsteig mit einer laufebene aus kunststoff |
-
1988
- 1988-08-01 DE DE8809764U patent/DE8809764U1/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0357161A3 (en) * | 1988-08-01 | 1990-03-28 | Frenzel Otto Bauunternehmen | Railway platform |
| DE4135445A1 (de) * | 1991-10-23 | 1993-04-29 | Frenzel Otto Bauunternehmen | Bahnsteigkante |
| WO1993008334A1 (de) * | 1991-10-23 | 1993-04-29 | Otto Frenzel Bauunternehmen | Bahnsteigkante |
| WO2009127632A1 (de) * | 2008-04-14 | 2009-10-22 | Frenzel-Bau Gmbh Plauen | Bahnsteig mit einer laufebene aus kunststoff |
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