DE8809746U1 - Zahnärztliches Behandlungsgerät - Google Patents
Zahnärztliches BehandlungsgerätInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C3/00—Dental tools or instruments
- A61C3/10—Tooth pincettes or the like
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Description
DipUng. Stracke Dipl.-Ing. Loesenbeck
Jölleflbecker Str. 164,4800 Bielefeld
18/12
Dr. Hans-Jürgen Specht, Less'ngstraße 18, 4980 Bünde 12
Zahnärztliches Behandlungsgerät
Die vorliegende Neuerung betrifft ein zahnärztliches Behandlungsgerät
zum Freilegen von Zahnwurzeln, Kieferknochen od.dgl.
Bei der Zahnbehandlung kommt es laufend vor, daß eine zu entfernende
Zahnwurzel vom Zahnarzt zunächst freizulegen ist. Dies erfolgt mit
einem Handwerkzeug, welches eine Schneide aufweisen kann. Derartige Handwerkzeuge werden in der Fachsprache als Raspatorium oder Elevatorium
bezeichnet. Das Freilegen von Hand ist umständlich und zeitaufwendig,
da vom Zahnarzt eine hinundhergehende Bewegung durchzuführen ist, und
außerdem das Werkzeug sicher geführt werden muß.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zahnärzliches
Behandlungsgerät zu entwickeln, welches nur noch geführt werden muß.
Die gestellte Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß in einem
Gehäuse ein Linearantrieb angeordnet ist, der mit einer Werkzeugaufnahme gekoppelt ist. in die der Schaft eines Bshandlungswerkzeuges
festsetzbar ist.
Der Linearantrieb weist ein eine oszillierende Bewegung erzeugendes
Specht - 2 -
Abtriebsglied auf, so daß durch die Kopplung mit der Werkzeugaufnahme
eine Übertragung der Bewegung auf das in die Werkzeugaufnahme eingesetzte Behandlungswerkzeug erfolgt. Da vom Zahnarzt lediglich das Gerät
zu führen ist, kann dies sehr viel konzentrierter durchgeführt werden, so daß die Behandlung für den Patienten angenehmer wird.
Eine besonders einfache Konstruktion ergibt sich, wenn der Linearantrieb
im wesentlichen aus einem einen Exzenter antreibenden Motor und einem einends an dem Exzenter und anderends an der Werkzeugaufnahme angelenkten
Koppelstange gebildet ist. Die den Hub des Behandlungswerkzeuges bestimmende Exzentrizität ist verhältnismäßig klein, damit das Gerät
ruhig in der Hand des behandelnden Zahnarztes liegt, ist dem Exzenter ein die Unwucht ausgleichendes Gegengewicht zugeordnet. Damit es außerdem
sicher zu führen ist, ist das Gehäuse zweckmäßigerweise nach Art
eines Handgriffes aus gebildet.
Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die Neuerung noch näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 ein neuerungsgemäßes Behandlungsgerät im Aufriß und Fig. 2 eine Einzelheit der Fig. 1 in Richtung des Pfeiles II gesehen.
Das in der Fig. 1 dargestellte zahnärztliche Behandlungsgerät weist
ein im wesentlichen geschlossenes Gehäuse 10 auf, welches im vorliegenden Ausführungsbeispiel zylindrisch ausgebildet ist. Die Abmessunqen
entsprechen den üblichen Behandlungswerkzeugen, wie beispielsweise
Bohrwerkzeuge od.dgl. im Inneren des Gehäuses ist ein nicht dargestellter
Linearantrieb 11 angeordnet, der eine Werkzeugaufnahme für ein Behandlungswerkzeug
11 aufweist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Werkzeugaufnahme ebenfalls im Inneren des Gehäuses angeordnet. Sie
kann jedoch auch außerhalb liegen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Behandlungswerkzeug als ein im medizinischen Bereich bezeichnetes
Raspatorium oder Elevatorium ausgebildet. Es sind jedoch auch
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Specht - 3 -
andere Werkzeugarten denkbar, beispielsweise Beinsche Hebel oder dergleichen.
Das Behandlungswerkzeug 11 weist an der dem Gehäuse zugeordneten Ende einen Schaft auf, der in die Werkzeugaufnahme des Linearantriebes
eingesetzt ist. Das freie Ende des Schaftes 12 kann zum einfachen Auswechseln ein Außengewinde aufweisen, welches in ein Innengewinde
der Werkzeugaufnahme eindrehbar ist. Der Linearantrieb ist so ausgelegt, daß das Behandlungswerkzeug 11 in Richtung des Doppelpfeiles
A bewegt wird. Der Linearantrieb kann einen Elektromotor aufweisen, der entweder aus dem Stromversorgungsnetz oder von im Gehäuse eingebauten,
wiederaufladbaren Akkumulatoren gespeist wird. Sofern er aus dem Stromversorgungsnetz gespeist wird, kann die Spannung herabgesetzt werden.
Der Motor kann alternativ auch mit Druckluft gespeist werden. Das Ein- und Ausschalten des Linearantriebes erfolgt über einen im Gehäuse
eingebauten Schalter 13.
Der Linear-antrieb kann aus einem Motor bestehen, der über einen Kegeltrieb
eine Exzenterscheibe antreibt. Die Werkzeugaufnahme könnte dann über eine Koppelstange mit der Exzenterscheibe verbunden sein. Beim
Einschalten des Motors mittels des Schalters 13 wird das im Sinne eines Messers zu sehende Behandlungswerkzeug 11 dann zum Freilegen eines Knochens
in Richtung des Doppelpfeiles A bewegt. Anstelle eines Linearantriebes
könnte auch ein in der Antriebstechnik allgemein bekannter Schwingantrieb in entsprechender Einbauweise verwendet werden.
Das Gehäuse 10 ist aus einem Isolierstoff 11, beispielsweise aus Kunststoff
gefertigt. Die Bewegungsrichtung des Behandlungswerkzeuges 11 liegt im dargestellten Ausführungsbeispiel in Richtung der Mittellängsachse
des Gehäuses 10. Im Gegensatz dazu kann es in der Praxis ggf. vorteilhaft sein, wenn das Behandlungswerkzeug 11 unter einem stumpfen
Winkel zur Mittellängsachse des Gehäuses steht.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird der nicht dargestellte Linearantrieb
von im Gehäuse 10 eingebauten, wiederaufladbaren Akkumulatoren
betrieben. Dazu ist es zweckmäßig, wenn das Gerät an der dem
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Specht - 4 -
Behandlungswerkzeug 11 gegenüberliegenden Ende zwei Pole zum Einstekken
in eine Steckdose aufweist, die durch eine aufsteckbare Kappe nach dem Aufladen abgedeckt werden. Wird der Linearantrieb bzw. der Schwingantrieb
durch elektrisch Energie oder durch pneumatische Energie betrieben, müßte das Gerät ein Anschlußkabei bzw. einen Druckluftzuführschlauch
aufweisen.
Das Behandlungsgerät ist so ausgebildet, daß zumindest das Behandlungswerkzeug1 steri 1 isierbar ist. Zweckmäßigerweise ist das Gehäuse 10 jedoch
wasserdicht, damit es in einer Lösung sterilisiert werden kann.
Claims (10)
1. Zahnärztliches Behandlungsgerät zum Freilegen von Zahnwurzeln, Kieferknochen
o.dgl., gekennzei chnet durch einen in einem Gehäuse (10) angeordneten Antrieb, der mit einer Werkzeugaufnahme gekoppelt
ist, in die der Schaft (12) eines Behandlungswerkzeuges (11)
festsetzbar ist.
2. Zahnärztliches Behandlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb als Linearantrieb oder Schwingantrieb ausgebildet ist.
3. Zahnärztliches Behandlungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Linearantrieb im wesentliches aus einem einen Exzenter antreibenden Motor und einer einends an dem Exzenter und anderends an
der Werkzeugaufnahme angelenkten Kuppelstange gebildet ist.
4. Zahnärztliches Beahndlungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (10) nach Art eines Handgriffes ausgebildet ist.
5. Zahnärztliches Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) aus einem Isolierstoff, beispielsweise aus einem Kunststoff gefertigt ist.
6. Zahnärztliches Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor ein Elektromotor ist, der vorzugsweise mit einer gegenüber der Netzspannung herabgesetzten
Spannung oder einem wiederaufladbaren Akkumulator betreibbar
ist.
7. Zahnärztliches Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der vorher-
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Specht - 2 -
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor mit Druckluft
betreibbar ist.
8. Zahnärztliches Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Behandlungswerkzeug an der dem Antrieb zugeordneten Seite einen Schaft (12) aufweist,
der in die Werkzeugaufnahme des Antriebes einsetzbar ist.
9. Zahnärztliches Behandlungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaft (12) an seinem freine Ende ein in ein Innengewinde der Werkzeugaufnahme eindrehbares Außengewinde aufweist.
10. Zahnärztliches Behandlungsgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) wasserdicht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809746U DE8809746U1 (de) | 1988-07-30 | 1988-07-30 | Zahnärztliches Behandlungsgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809746U DE8809746U1 (de) | 1988-07-30 | 1988-07-30 | Zahnärztliches Behandlungsgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809746U1 true DE8809746U1 (de) | 1988-09-15 |
Family
ID=6826483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809746U Expired DE8809746U1 (de) | 1988-07-30 | 1988-07-30 | Zahnärztliches Behandlungsgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809746U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005016604A1 (de) * | 2005-04-11 | 2006-10-19 | Ferm B.V. | Elektrische Handwerkzeugmaschine |
-
1988
- 1988-07-30 DE DE8809746U patent/DE8809746U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005016604A1 (de) * | 2005-04-11 | 2006-10-19 | Ferm B.V. | Elektrische Handwerkzeugmaschine |
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