DE8809711U1 - Halterung von Fernsprechmikrofonen - Google Patents
Halterung von FernsprechmikrofonenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
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- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
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Description
88 &dgr; t 4 5 3 DE
I 1 I I J ,
Siemens Aktiengesellschaft
Halterung von Fernsprechmikrofonen
5
5
Die Neuerung betrifft ein in einem aus zwei Halbschalen bestehenden Handapparatekörper für Fernsprechgeräte angeordnetes
Mikrofon.
Zur Körperschallentkopplung zwischen elektroakustischen Wandlern insbesondere des Mikrofons und dem Handt.. >)arate-gehäuse
bedient man sich im allgemeinen elastischer Dämpfungsmittel. Diese Dämpfungsmittel stützen sich im Innern
des Gehäuses ab und und bilden ihrerseits die Anlageflache für den Wandler. Sie sind bekannt einerseits als das Wandlersystem
übergreifende, auch für die elektrische Kontaktierung nutzbare Blattfedern oder elastisch?. Spannbügel,
deren Biegeelastizität die Dämpfung bewirkt, andererseits als jeweils mindestens ein beispielsweise scheiben-
oder ringförmiges Teil, meist thermoplastischem Isolierstoff, das als vergleichsweise dünnwandige Schicht zwischen
Gehäuse und Wandler anliegt, wobei seine Querschnittselastizität für Dämpfimgszwecke ausj?nutzt ist.
Für die früher verwendeten Wandlertypen wie dynamische Mikrofone oder Kohlemikrofone reichten die bekannten
Dämpfungsmaßnahmen im allgemeinen aus. Moderne piezoelektrische
Wandler haben jedoch eine relativ große Membranmasse, wodurch eine große Körperschallewpfindlichkeit auftritt.
Diese Wandler haben als Membran eine Wandlerplatte, die aus Aluminium besteht, worauf eine piezokeiamische
Schicht aufgebracht 1st. Neben der groben Masse der Wand»
lerplatte uno" der Keramik kommt noch üie Klebeschicht hinzu,
durch die die Keramik mit der Wandierplatte verbunden ist und durch die ein bestimmter Frequenzgang einge
stellt werden soll.
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Diese Wandlerplatt« wird im allgemeinen in ein Kapselgehäuse eingebaut und vorzugsweise bei Mikrofonen zwischen
Lagerkörpern elastisch gelagert. Die Schwingungen, die in
dem Handapparatekörper Körperschall hervorrufen, müssen daher zunächst zwei Lagerungen überwinden, bis sie an der
körperschallempfindlichen Stelle, d.h. der Wandlerplatte angelangt sind. Die Unterbrechung des Körperschallweges an
den Lagerungen ist jedoch nicht möglich, da die Wandlerplatte gehalten werden muG.
Änderungen an der Lagerung der Wandlerplatte führen daher
nur bedingt zu einer bestimmten Körperschgllentkopplung. Somit bleibt wiederum nur der Weg gangbar, den Weg des
Körperschalls zwischen Wandlerkapsel und dem sie aufneh
menden Gehäuse zu unterbrechen.
Es ist Aufgabe der Neuerung, eine Möglichkeit zur Anordnung einer Wandlerkapsel insbesondere des Mikrofons in
einem Handapparatekörper anzugeben, bei der eine wesentlieh verbesserte Körperschallentkopplung als die früher
bekannten Ausführungen erzielbar ist.
Die Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß in beiden Halbschalen des Handapparatekörpers elastische
Eigenschaften aufweisende Schaumstoffkörper eingelegt
sind, zwischen denen das Mikrofon elastisch gehaltert ist.
Schaumstoffkörper sind jedoch wirtschaftlich gesehen nicht
die preiswerteste Möglichkeit der Lagerung eines Mikrofons. Mit diesen läßt sich allerdings eine derart gute
Körperschallentkopplung erzielen, daß dieser Nachteil nicht ins Gewicht fällt.
Für die Halterung des Mikrofons im Handappartekörper ist
es vorteilhaft, wenn die Schaumstoffkörper den inneren Konturen der Halbschalen des Handapparatekörpers angepaßt
sind. Damit kommt es bei der Montage nicht zu einer Ä*nde-
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rung deren Lage, so daß das Mikrofon eine ortsfeste und gegen Schlagbeanspruchungen geschützte Position einnimmt.
Weiterhin ist es zweckmäßig, daß ein Schaumstoffkörper
durch einen die Ei.nspracheöffnungen des Handappartekörpers
frei lassenden Ring gebildet ist, an dem zu den Innenwandungen des Handappartekörpers weisende Ansätze
angeformt sind.
Es ist darüberhinaus zweckmäßig, wenn del SühäüniStoffkörper
durch ein Formteil gebildet ist, das sowohl den Boden als auch Bereiche der Wandung abdeckt und den Hals
des Mikrofons zumindest teilweise umgreift. Durch diese beiden zuletzt angegebenen Maßnahmen wird eine Ausführung
angegeben, die sich außerordentlich gut zur Anordnung einer Mikrofonkapsel in einem Handapparatekörper eignet.
Im folgenden sei die Neuerung anhand von drei Figuren näher erläutert. Es zeigen
20
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FIG 1 einen Handapparatekörper im Querschnitt
FIG 2 einen Schaumstoffkörper und
FIG 3 einen weiteren Schaumstoffkörper in Draufsicht.
FIG 3 einen weiteren Schaumstoffkörper in Draufsicht.
Der in FIG 1 dargestellte Handapparatekörper besteht aus einem Gehäuseoberteil 1 und einem Gehäuseunterteil 2, die
miteinander verschraubt sind (Schrauben 3, 4). Neben einer Vielzahl von Rippen und einer Leiterplatte ist eine als
Hörer wirkende Wandlerkapsel 5 sowie ein Mikrofon 6 erkennbar. Das Mikrofon 6 ist zwischen beiden Gehäusehälften des Handapparatekorpers gehaltert, Im Gehäuseunterteil
2 ist zwischen dem Boden und dem Mikrofon ein ringförmiger Schaumstoffkörper 7 (FIG 3) eingelegt, der so geformt ist,
daß die Einspracheöffnungen 8 des Handapparatekorpers
freibleiben. Im Gehäuseoberteil 1 ist ein weiterer Schaum-
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stoffkörper 9 angeordnet, der Im Bereich des Mikrofons sowohl
den Boden des Gehäuseoberteils 1 als auch den Bereich der Wandung dieses Teils abdeckt und den Boden und Bereiche
der Wandung des Mikrofons umfaßt. Damit wird das Mikrofon in seinen wesentlichen Teilen von den Schaumstoffkörpern
7 und 9 umfaßt, so daß es eine eindeutige Lage im Handapparatekörper einnimmt und somit auch bei Schlagbeanspruchungen
keine Ortsänderungen einnimmt.
3 FIG
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Claims (4)
1. In einem aus zwei Halbschalen bestehenden Handapparatekörper für Fernsprechgeräte angeordnetes Mikrofon,
dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Halbschalen des Handapparatekörpers elastische Eigenschaften aufweisende Schaumstoffkörper (7, 9) eingelegt sind, zwischen denen das Mikrofon (6) elastisch gehaltert ist.
2. Kikrofon nach Anspruch 1,
dadurch ge kennzeichnet, daß die Schaumstoffkörper (7, 9) den inneren Konturen der Halbschalen des Handapparatekörpers angepaßt sind.
3. Mikrofon nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekenn zeichnet , daß ein Schaumstof?kör{,er (7) durch einen die Einspracheöffnungen
(8) des Handapp^xatekörpers freilassenden Ring gebildet
ist, an dem zu den Innenwandungen des Handapparatekörpers weisende Ansätze angeformt sind.
4. Mikrofon nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Schaumstoffkörper (9) durch ein Formteil gebildet ist, das sowohl den Boden als auch Bereiche der Wandung abdeckt und
den Hals des Mikrofons (6) zumindest teilweise umgreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809711U DE8809711U1 (de) | 1988-07-29 | 1988-07-29 | Halterung von Fernsprechmikrofonen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809711U DE8809711U1 (de) | 1988-07-29 | 1988-07-29 | Halterung von Fernsprechmikrofonen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809711U1 true DE8809711U1 (de) | 1988-09-22 |
Family
ID=6826457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809711U Expired DE8809711U1 (de) | 1988-07-29 | 1988-07-29 | Halterung von Fernsprechmikrofonen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809711U1 (de) |
-
1988
- 1988-07-29 DE DE8809711U patent/DE8809711U1/de not_active Expired
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