DE8809623U1 - Blinden-Taststock - Google Patents
Blinden-TaststockInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H3/00—Appliances for aiding patients or disabled persons to walk about
- A61H3/06—Walking aids for blind persons
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Description
SB HAQEN. STRESEMANNSTRASSE 10
TKr'. PrON (0 23 31) 2 83 02
TF'.EFAX (0 23 31) 3.5BO 27. JUll 1988
Gebrauchsmuster-Anmeldung
Anmelder: Benkert, Karl-Horst
Anmelder: Benkert, Karl-Horst
Blinden-Taststock
Die Neuerung betrifft einen Blinden-Taststock, der an seinem einem Handgriff entgegengesetzten freien Ende
als mit einem Stopfen verschlossenes Rohr ausgebildet ist.
Blindentaststöcke, die aus einem Rohr bestehen, an dessen einem Ende ein Handgriff und an dessen anderem Ende ein
Stopfen befestigt ist, sind bekannt. Mit ihnen tastet ein Sehbehinderter den von ihm zu begehenden Bereich auf
im Weg stehende Hindernisse ab, z. B. Bordsteine, Treppen oder dgl.. Die dabei auftretende Gefahr besteht darin,
daß bei unerwartetem ruckartigen Anstoßen des Stopfens an ein Hindernis der Blinden-Taststock mit dem Handgriff
in den Leib des Benutzers gestoßen werden kann und dabei wenn nicht* eine Verletzung so doch Schmerzen hervorruft.
Hier ,viii die Neuerung Abhilfe schaffen. Der Neuerung
liegt die Aufgabe zugrunde, einen Blinden-Taststock so auszugestalten, daß Schläge und Stöße auf das freie Ende/
den Stopfen gedämpft werden. Gemäß der Neuerung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Stopfen entgegen
der Wirkung einer Druckfeder in Axialrichtung des Rohres bewegbar ist.
Stößt ein Sehbehinderter mit dem Stopfen des Blinden-Taststocks nach der Neuerung unerwartet und ruckartig
an ein Hindernis, spürt er dies vom ersten Augenblick an. In der daran anschließenden Zeit, in der der Stopfen
entgegen der Wirkung der Druckfeder in Axialrichtung des Rohres bewegt wird, hat er die Möglichkeit, den
Handgriff entfernt von seinem Körper zu halten, so daß Verletzungen und Schmerzen vermieden werden. Aber
selbst wenn diese Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen sollte, werden durch die Dämpfung des ruckartigen Anstoßens
Schmerzen gemindert und Verletzungen vermieden.
In Weiterbildung der Neuerung ist die Druckfeder einerseits an einem Federführungsbolzen, der in dem Rohr befestigt
ist, andererseits an einer Führungshülse abgestützt, die zwischen dem Federführungsbolzen und dem
Rohr in Axialrichtung bewegbar angeordnet ist und an ihrem dem Rohr entgegengesetzten Ende den Stopfen trägt.
Diese Ausgestaltung führt zu einer besonders wirkungsvollen, dabei stabilen Konstruktion des Blinden-Taststocks.
Weitere Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Neuerung sind in den Schutzansprüchen 3 bis ö angegeben. Ein
Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend im einzelnen beschrieben.
Es zeigen:
FU]. 1 teilweise im Axialschnitt, teilweise in Ansicht den Bereich des freien Endes eines
Blinden-Taststocks etwa in natürlicher Größe;
Fig. 2 eine Ansicht und einen Querschnitt der bei dem Blinden-Taststock verwendeten Führungshülse;
Fig. 3 eine Ansicht des bei dem Blinden-Taststock verwendeten Federführungsbolzens etwa 2 : 1
vergrößert;
Fig. 4 eine Ansicht und eine Stirnansicht der bei dem Blinden-Taststock verwendeten Spannhülse etwa
2 : 1 vergrößert.
Der als Ausführungsbeispiel gewählte Blinden-Taststock ist an seinem dargestellten freien Ende als Rohr TO ausgebildet.
Dieses Ende ist das einer" nicht dargestellten Handgriff entgegengesetzte Ende. Das Ende 10 ist u.a.
durch einen Stopfen 5 verschlossen, der entgegen der Wirkung einer Druckfeder 2 in Axialrichtung des Rohres
10 bewegbar ist. Auf welche V7eise diese gedämpfte Bewegung des Stopfens 5 bezogen auf das Rohr 10 und damit
den Blinden-Taststock erfolgt, wird nachfolgend beschrieben.
Der Stopfen. 5 ist aus einer Halbkugel 51 gebildet, an die
ein Zapfen 52 angeformt ist. Der Stopfen 5 ist als Stahlkern
ausgebildet. Er besteht aus gehärtetem und angelassenem Silberstahl.
Der Stopfen 5 ist in ein Ende einer Hülse 4 gesteckt. Für die Aufnahme des Zapfens 52 weist diese Hülse 4 einen
Bereich 41 geringeren Durchmessers auf. In dem anschließenden Bereich 42 hat die Hülse 4 größeren Durchmesser für die
Aufnahme eines Zapfens 32 einer Führungshülse 3. Die Hülse 4 besteht aus zähem Kunststoff.
26·· O 7
Der Zapttiii 32 a.i_.t an die Führungshülse 3 an ihrem
dem Rohr 10 entgegengesetzten Ende angeformt, über den Zapfen 32 ist die Hülse 4 mit ihrem Bereich 42
größeren Durchmessers gesteckt. Die Führungshülse 3 besteht ebenfalls aus znhem Kunststoff. Die Führungshülse
3 weist einen Längsschlitz 31 auf, der von einer Schaftschraube 7 durchsetzt ist. Die Schaftschraube
besteht aus nichtrostendem Stahl. Mittels der Schlagschraube 7 ist ein Federtührungsboizen 1 in dem Ru'ul
&Igr;&oacgr; befestigt. Die Befestigung zwischen deir. Federführungsbolzen
1 und dem Rohr 10 erfolgt außerdem - in Längsrichtung des Rohres 10 gegenüber der Führungshülse
3 versetzt - mittels einer Spannhülse 6.
Der Federführungsbolzen 1 weist einen Befestigungsteil
11 größeren Durchmessers und einen Führungsteil 12 kleineren Durchmessers auf. Mit dem Befestigungsteil
11 ist der Federführungsbolzen 1 an dem Rohr befestigt; mit Hilfe des Führungsteils 12 wird die
Druckfeder 2 geführt. Der Federführungsbolzen 1 besteht aus Aluminium.
Die Druckfedar 2 ist einerseits an dem Federführungsbolzen 1 , andererseits an der Führungshülse 3 abgestützt.
Die·Druckfeder 2 besteht aus Federstahl.
Für die Anbringung des Stopfens nach der Neuerung an
einen Blinden-Taststock wird zunächst die für den Benutzer notwendige Länge ermittelt. Diese Länge wird im
Ausführungsbeispiel um 12 cm gekürzt. Sodann wird der Federführungsbolzen 1 mit seinem ?.efestigungsteil 11 größeren
Durchmessers voran in das Rohr 1O eingesteckt, bis c··
·» a a · «al a aaa ·· a» a·
IUl ■ · a» a
aa aa
Führungsteil 12 mit seiner Endfläche bündig mit der Stirnfläche des Rohres 10 abschließt. Rohr tO und
Federführungsbolzen 1 werden dann miteinander verbohrt und verstiftet. Im Abstand von 6 cm von der Stirnseite
des Rohres 10 entfernt wird ein Loch für die Spannhülse 6 gebohrt. Anschließend wird die Spannhülse 6
durch das Rohr 10 und den Federführungsbolzen 1 durchgeschlagen. Die Spannhülse 6 wird dann mit ihrem die
Außenfläche des Rohres 10 überragende Teil abgefeilt. In Abstand von 4,5 cm von der Stirnfläche des Rohres
10 wird dann eine Gewindtbohrung für die Schaftschraube
7 in das Rohr 10 und den Federführungsbolzen 1 gebohrt. Diese Bohrung muß so angeordnet sein, daß sie bei Benutzung
des Blinden-Taststocks zur Erde zeigt, damit später anfallendes Kasser am freien Ende aus dem Rohr
10 auslaufen kann. Sodann wird die Druckfeder 2 in das Rohr und über den Führungsteil &Idigr;2 des Federführungsbolzens
1 geschoben. Danach wird die Führungshülse 3 soweit in das Rohr 10 entgegen dem Druck der Druckfeder 2 geschoben,
bis die Bohrung für die Schaftschraube 7 in dem Längsschlitz 31 sichtbar wird. In dieser Stellung
wird die Schaftschraube 7 durch den Längsschlitz 31 hindurch in die Bohrung des Federführungsbolzens 1 und
das Rohr 10 gedreht. Soweit die Führungshülse 3 nicht bereits mit der Hülse 4 unü dem Stopfen 5 versehen ist,
werden letztere aufgesteckt.
Claims (8)
1. Blinden-Taststock, der an seinem einem Handgriff entgegengesetzten
freien Ende als mit einem Stopfen verschlossenes Rohr ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stopfen (5) entgegen der Wirkung einer Druckfeder (2) in Axialrichtung des Rohres (10) bewegbar
ist.
2. Blinden-Taststock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (2) einerseits an einem
Federführungsbolzen (1), der in dem Rohr (10) befestigt ist, andererseits an einer Führungshülsg (3)
abgestützt ist, die zwischen dem Führungsbolzen (1) und dem Rohr (10) in Axialrichtung bewegbar angeordnet
ist und an ihrem dem Rohr (10) entgegengesetzten Ende den Stopfen (5) trägt.
3. Blinden-Taststock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Federführungsbolzen (1) einen Befestigungsteil
(11) größeren Durchmessers und einen Führungsteil (12) kleineren Durchmessers aufweist.
ill* · · &eegr; ·
• -
4. Blinden-Taststock nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Federführungsbolzen
(1) in dem Rohr (10) mittels einer Spannhülse (6) und einer Schaftschraube (7) befestigt
ist.
5. Blinden-Taststock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungshülse (3) einen £ Längsschlitz (31) aufweist, der von der Schaft-
Ii schraube (7) durchsetzt ist.
r;
6. Blinden-Taststock nach einem der Ansprüche 2 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß an die Führungshülse (3) an ihrem dem Rohr (10) entgegengesetzten
; Ende ein Zapfen (32) angeformt ist, über den eine
£ mit dem Stopfen (5) versehene Hülse (4) geisteckt
ist*
;-'
7. Blinden-Taststock nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Stopfen (5) aus einer Halbkugel (51) und einem an die Halbkugel (51) angeformten
Zapfen gebildet ist, der in die Hülse (4) gesteck;, ist.
Ü
8. Blindeli-Taststock nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
K; gekennzeichnet, daß die Hülse (4) einen Bereich
' (41) geringeren Durchmessers für die Aufnahme des
Zapfens (52) des Stopfens (5) und einen Bereich (42) größeren Durchmesser&egr; für die Aufnahme des
Zapfens (32) der Führungshülse (3) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809623U DE8809623U1 (de) | 1988-07-28 | 1988-07-28 | Blinden-Taststock |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE8809623U DE8809623U1 (de) | 1988-07-28 | 1988-07-28 | Blinden-Taststock |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809623U1 true DE8809623U1 (de) | 1988-09-22 |
Family
ID=6826389
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE8809623U Expired DE8809623U1 (de) | 1988-07-28 | 1988-07-28 | Blinden-Taststock |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809623U1 (de) |
-
1988
- 1988-07-28 DE DE8809623U patent/DE8809623U1/de not_active Expired
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