DE8809546U1 - Umlaufregal - Google Patents
UmlaufregalInfo
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- B65G1/02—Storage devices
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Description
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fATINTAMWMTI
Die Erfindung betrifft ein Umlaufregal mit mehreren durch einen Hauptantriebsmotor in eine Umlaufbewegung
versetzbaren Trägern, mit nindestens einer durch eine
auf- und abbewegbare Schiebetür verschließbaren Beschickungs- bzw. Entnahmeöffnung sowie mit mindestens
feiner Abschaltvorrichtung für den Hauptantriebsmotor, die einen durch Schaltrampen betätigbaren Schalter aufweist,
der den MotorStromkreis in einer Position geschlossen hält, in der die Schiebetür unter der Einwirkung
eines federelastischen Dämpfusigselementes in
einer vorgeschriebenen Offenstellung gehalten wird, aus der sie unter Betätigung des Schalters zwecks Unterbrechung
des Motorstromkreises entweder in die Schließstellung
oder gegen die Federwirkung des Dämpfungselementes in den Bereich einer Sicherheitsstrecke UberfUhrbar
ist.
Aus der DE-PS 24 44 891 ist ein Umlaufregal der vorstehenden Art bekannt, bsi dem die Schaltrampen zweier
Abschaltvorrichtungen an den sich gegenüberliegenden Seiten einer Schiebetür angebracht sind, während die
dazugehörigen Schalter an einem Teil des Gehäuses des Umlaufregales befestigt sind. Die Unfallsicherheit der
bekannten Anordnung, d.h. das einwandfreie Abschalten des HauptantrJtbenotors bei Eintreten der Schiebetür in
die Sicherheitestrecke hängt bei der bekannten Konstruktion von der Einhaltung enger Toleranzen ab, deren
Realisierung in der Praxis nur mit erheblichem Fertigungsaufwand möglich 1st, da sowohl die Schiebetüren
als auch das Führungen für die Schiebetüren umfassende Gehäuse des Regales regelmäßig aus Stahlblech hergestellt
werden.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Umlaufregal
der in Betracht gezogenen Art eit einer Abschaltvorrichtung für den zum Antrieb seiner Träger dienenden
Hauptantriebsnotor dahingehend zu verbessern, daß die Gewfthr dafür gegeben ist, daß der Motor nur in einer
ganz bestimmten Stellung der Schiebetür arbeiten kann,
ü ansonsten aber durch eine sichere Unterbrechung seines
p Versorgungsstroxnkreises ausgeschaltet bleibt.
f? Gelöst wird die vorstehende Aufgabe erfindungsgemäß da-
" durch, daß bei einem gattungsgemäßen Umlaufregal die
Schaltrampen am Dämpfungselement angeordnet sind und dieses zusammen mit dem Schalter von einem gemeinsamen
Träger gehalten wird.
Das erfindungsgemäße Umlaufregal bietet den Vorteil, daß Dämpfungselement, Schaltrampen, Schalter und Träger
eine kompakte Einheit bilden, deren Herstellung unter Einhaltung enger Fertigungstoleranzen Keine Schw.erig-
!> keiten bereitet und daß deher ein sicheres Abschalten
f. des Hauptantriebsmotors unabhängig von unvermeidbaren
Herstellungstoleranzen bei der Fertigung des Gehäuses und der Schiebetür des Umlaufregales gewährleistet ist.
Als besonders vorteilhaft und die Unfallsicherheit zusätzlich
fördernd erweist i>c sich, wenn der Schalter
als den Stromkreis für den Hauptantriebsmotor unter Federeinwirkung schließender Orenztaster ausgebildet
ist. Auf diese Weise wird bei einem eventuellen Bruch der Feder des Schalters verhindert, daß der Schalter
•ine Position einnimmt, in der der Strompreis des
Hauptantriebsmotors geschlossen ist.
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Weitere Einzelheiten und Merkmale d»r Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer in der beigefügten Zeichnung dargestellten bevorzugten Aur.führungsform
eines UmIaufregales. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht der Vorderseite eines Umlaufregales,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab die wesentlichen Teile der Abschaltvorrichtung fUr den Hauptantriebsmotor des Umlaufregales gemäß Fig. 1 in einer
ersten den MotorStromkreis unterbrechenden Position,
Fig. 3 die Teile gemäß Fig. 2 in einer den Motorstromkreis geschlossen haltenden Position,
Fig. 4 die Teile gemäß Fig. 2 in einer zweiten den Motorstromkreis
unterbrechenden Position und
Fig.5-8 die Montage des als Schaltstößel ausgebildeten
Dämpfungselementes der in den Fig. 2 - U dargestellten Abschaltvorrichtung.
In Fig. 1 ist 1 das Gehäuse eines Umlaufregales, dessen
Beschickungs- bzw. Entnehseöffnung 2 durch eine
zwei Türelemente 3 und 4 aufweisende, auf- und abbewegbare Schiebetür verschließbar ist. Die in seitlichen
Führungen 5,6 des Gehäuses 1 geführten Türelemente 3,4
der Schiebetür sind über Seile 7 und 8 miteinander verbunden, welche Umlenkrollen 9» 10 passieren.
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Fig. 1 zeigt die Türelemente 3,4 in der normalen Offenstellung der Schiebetür. In dieser Position ließt die
Oberkante 11 des Türelementes 3 gegen die von jeweils einem Flansch 12 zur Halterung einer Druckfeder 13 gebildeten
Enden zweier Dämpfungselemente 14 an.
15 auf- und abbewegbar geführt. Auf dem Träger 15 ist
außerdem Jeweils ein als Grenztaster ausgebildeter Schalter 16 gelagert. Die Dämpfungselemente 14 erfüllen
neben ihrer Hauptaufgabe, nämlich dem dämpfenden Abbremsen der in die Offenstellung überführten Schiebetür,
die Funktion eines Schaltstößels für eine Abschaltvorrichtung, die in den Fig. 2 - 4 in vergrößertem Maßstab
dargestellt ist. Die Dämpfungselemente 14 sind zu diesem Zweck mit einer Rastnut 17 versehen, die zwei
Schaltrampen 18,19 für ein Schaltorgan 20 des Schaltern
16 aufweist. Das Schaltorgan 20 wird durch eine nicht dargestellte Feder im Innern des Schalters 16 in die
in Fig. 3 gezeigte Position gedrückt, sobald das Türelement 3 seine normale Offenstellung einnimmt. Ist die
vorgenannte Feder defekt, bliebe der Stromkreis für den Hauptentriebsmotor folglich durch den Schalter 16
unterbrochen, da das Schaltelement 20 in der Position gemäß Fig. 2 verharren würde.
Ein Fixierhebel 21 mit einer vergleichsweise flachen Einlaufkurve 22 und einer steileren Haltekurve 23
wiikt in der normalen Offenatellung der Schiebetür derart
mit einer Führungsrolle 24 für das TUrelement 3
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zusammen, daß dieses in der in Fig. 3 dargestellten Lage sicher gehalten wird. Die Haltekraft des Fixierhebels
21 läßt sich durch Verstellen einer Justierschraube variieren.
Sollte ein Benutzer des Umlaufregales versehentlich bei
umlaufenden Trägern des Regales in die Beschickungsbzw. Entnahmeöffnung 2 greifen und zwischen einen Träger
und der der öffnung zugewandten Kante eines der TUrelemente
3 bzw. 4 eingeklemmt werden, so bewegt sich das Türelement 3 aus der in Fig. 3 gezeigten Lage in den Bereich
einer Sicherheitsstrecke, deren Länge durch die Anschläge für die Oberkante 11 des TUrelementes 3 bildenden
Umlenkrollen 9 und 10 bestimmt ist. Sobald die Oberkante 11 in den Bereich der Sicherheitsstrecke gelangt,
verläßt das Schaltorgan 20 die Rastnut 17, wie dies in Fig. 4 angedeutet ist, und der Stromkreis des
Hauptantriebsmotors wird zwangsweise unterbrochen.
In der in Fig. 4 dargestellten Position ist die Feder 13 nicht völlig auf Block gefahren. Auf diese V/eise
erreicht man, daß einer von zwei in den Fig. 5 - &bgr; gezeigten Längsstegen 26,27 des Dämpfungselementes 14
in einer von zwei Längsnuten 28,29 einer Bohrung 30 des Trägers verbleibt. Bei der Montage des Dämpfungselementes
14 wird die Feder 13 dagegen von Hand bis auf ihre Blocklänge zusammengedruckt. Das Dämpfungselement 14 nimmt dann die in Fig. 6 dargestellte Position
ein, in der sowohl der längere Längssteg 26 als auch der kürzere Längssteg 27 sich außerhalb der das
Einfuhren des Dämpfungselementes 14 in die Bohrung 30 ermöglichenden Längsnuten 28 und 29 befinden. An-
schließend schwenkt man das Dämpfungselement 1'j noveit,
bis der LMngssteg 26 mit der LUngsnut 29 fluchtet, die
das Passieren des Längssteges 27 durch die Bohrung ermöglichte. Sobald die Druckfeder 13 wieder freigegeben
wird, taucht der Längssteg 26 in die Längsnut 29 ein, während der Längssteg 27 mit seinem unteren Ende gegen
die Oberseite des Trägers 15 anschlägt und das Dämpfungselement in der in den Fig. 2 und 8 gezeigten Position
hält.
Claims (8)
-
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Europe» Pw« AuwatytDR.-INQ. MANFRED BÖNINQ KUMFUItSTENDAMM 66
I (ERLIN IS
I.l.lon 030« 1.1 SO 71 72
Telegramm« Conji4f:dtion letlin
MTHMMC*255/21 062 DE 22. JuIi 1988Anmeldungder FirmaBellheimer Metallwerk GmbH 6729 Bellheim/PfalzAnsprüche:1. Umlaufregal mit mehreren durch einen Hauptantriebsmotor in eine Umlaufbewegung versetzbaren Trägern, mit mindestens «iner durch eine auf- und abbewegbare Schiebetür verschließbaren Beschickungs- bzw. Entnahmeöffnung sowie mit mindestens einer Abschaltvorrichtung für den Hauptantriebemotor, die einen durch Schaltrampen betätigbaren Schalter aufweist, der den Motorstromkreis in einer Position geschlossen hält, in der die Schiebetür unter der Einwirkung eines federelastischen DMmpfungselementes in einer vorgeaehriebenen Offenstellung gehalten wird, aus der sie unter Betätigung des Schalters zwecks Unterbrechung des Motorstromkreises entweder in die Schließstellung oder gegen die Federwirkung desPtfettcheeftftonto Berltn W«tt Konto f 741 ·< '00.. . Serhpr' Bind AG . Konto 01 10921 900• · _.... ma ■ Ift ··■DIPL-INQ. DItTE* JANDER DR.-INQ. MANFRED MJNINQDämpfungselementes in den Bereich einer Sicherheitsstrecke überfUhrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltrampen (18,19) am Dämpfungseie-■ent (14) angeordnet sind und dieses zusammen mit dem Schalter (16) von eine· gemeinsamen Träger (13) gehalten wird. - 2. Umlaufregal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (16) als den Stromkreis ftir den Hauptantriebsmotor unter Federeinwirkung schließender Grenztaster ausgebildet ist.
- 3· Umlaufregal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungselement (14) einen Schaltstößel mit einer zwei Schaltrampen (18,19) formenden Rastnut (17) für ein Schaltorgan (20) des Schalters-(16) bildet.
- 4. Umlaufregal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzei chnet, daß das Dämpfungselement (14) von einem in einer Bohrung (30) des Trägers (15) drehsicher geführten Bolzen mit einem Flansch (12) gebildet wird, zwischen dem und dem Träger (15) eine den Bolzen umschließende Druckfeder (13) angeordnet ist.
- 5. Umlaufregal nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (30) mit zwei Längsnuten (28,29) für am Dämpfungselement (14) angeordnete, ungleich ltnge LMng&etcge (26,27) versehen ist, von denen der längere (26) als Drehsicherung und der kürze-• ··. DIETER JANDiR PR-INQ. MANFRED lONINQFATiNTANWALTfre (27) als durch die Druckfeder (13) gegen den Träger (15) druckbarer Anschlag nutzbar lstr nachdem sie die Längsnuten (28,29) passiert haben und das Dämpfungseleaent (14) üb einen Betrag geschwenkt worden ist, der die Überführung des lungeren Längssteges (26) in die Längsnut (29) gestattet, die der kürzere Längssteg (26) zuvor passierte.
- 6. Umlaufregal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebetür (3,4) durch einen Rastmechanismus in der Schaltposition des Schalters (16) gehalten wird.
- 7. UmlfciUfrtgal nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastmechanismus einen elastisch deformierbaren Fixierhebel (21) mit einer Einlaufkurve (22) und einer Haltekurve (23) für eine an der Schiebetür (3»4) angeordnete Führungsrolle (24) aufweist.
- 8. Umlaufregal nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Fixierhebel (21) mit einer Justierschraube (25) zum Einstellen der Haltekraft für die Führungsrolle (24) vorsehen ist.• I «Iff
Priority Applications (1)
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| DE8809546U DE8809546U1 (de) | 1988-07-22 | 1988-07-22 | Umlaufregal |
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| DE8809546U DE8809546U1 (de) | 1988-07-22 | 1988-07-22 | Umlaufregal |
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| DE8809546U1 true DE8809546U1 (de) | 1989-08-24 |
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Family Applications (1)
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| DE8809546U Expired DE8809546U1 (de) | 1988-07-22 | 1988-07-22 | Umlaufregal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809546U1 (de) |
-
1988
- 1988-07-22 DE DE8809546U patent/DE8809546U1/de not_active Expired
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