DE8809514U1 - Doppelsprossenleiter - Google Patents

Doppelsprossenleiter

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C7/00Component parts, supporting parts, or accessories
    • E06C7/42Ladder feet; Supports therefor
    • E06C7/46Non-skid equipment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

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Doppelsprossenleiter
Die Erfindung betrifft eine Doppe I sprossen leiter, insbesondere Stehleiter, mit Holnenpaare aufweisenden Leiterteilen, bei der sich die unverrutschbare Füße mit Auflageflächen aufweisenden Holme im zusammengeklappten Zustand der als Anlegeleiter verwendeten Doppelsprossenleiter auf dem Boden abstützen und die Standflächen in einer gemeinsamen Ebene liegen.
Bei herkömmlichen Doppelsprossenleitern der eingangs genannten Art, wie sie z.B. in der DE 36 31 673 A1 beschrieben sind, sind die Füße so ausgebildet, daß alle Füße im zusammengeklappten Zustand der Leiter auf dem Boden und einer gemeinsamen und in der Bodenebene verlaufenden Gerade, die parallel zu der Schwenkachse der Holmenpaare verläuft, liegen. Somit kann die Doppelsprossenleiter auch als Anlegeleiter verwendet werden, ohne dabei das Gelenk der Leiter zusätzlich zu beanspruchen. Die Verwendung der Doppelsprossenleiter als Anlegeleiter setzt jedoch regelmäßig voraus, daß jeder Fuß mindestens zwei verschiedene Standfächer besitzt.
Ausgehend von dera obigen Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Doppelsprossenleiter ohne unangemessenen konstruktiven Aufwand so weiterzubilden, daß die Füße mit denselben Auflage- bzw. Standflächen auf dem Boden aufliegen, und zwar unabhängig von der Arbeitsstellung der Leiter.
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Die gestellte Aufgabe wird erfindungagemSß dadurch gelöst, daß die auf dem Boden aufliegenden, in Richtung der Schwenkachse der Holmenpaare sich erstreckenden und mit Bezug auf die Schwenkachse gegenüberliegenden Endabschnitte der einander zugekehrten Stirnseiten der Füße abstandsfrei zueinander angeordnet sind, daß die Füße die einander zugekehrten Stirnseiten aufweisenden Stirnwände gleicher Höhe besitzen, und daß jede Stirnwand mit einem die Auflagefläche aufweisenden Auflageabschnitt gelenkig verbindbar ist, der mit der Stirnwand im unbelasteten Zustand der Leiter einen Winkel einschließt, der größer als 140° ist.
Man erkennt, daß die Erfindung jedenfalls dann verwirklicht ist, wenn die Füße so ausgebildet sind, daß die unteren Endabschnitte der einander zugekehrten Stirnseiten im zusammengeklappten Zustand der Doppe I sprossen leiter eine Gerade definieren, die parallel mit der Schwenkachse der Holmenpaare verläuft und die (im Idealfall), identisch mit den Gelenkachsen der einzelnen Füße ist. Die Gelenkachse jedes Fußes liegt in der Schnittgeraden der Auf I i egef l«iche und jdeder Fläche der Stirnseite des jeweiligen Fußes. Dies hat zur Folge, daß das Scharnier bzw. die Gelenke der Holmenpaare - wird die Doppe I sprossen leiter als Anlegeleiter benutzt - nicht belastet sind.
Diesen Maßnahmen der Erfindung liegt die Überlegung zugrunde, daß eine Stirnwand, in die die Kräfte der Doppelsprossenleiter direkt eingeleitet werden, dann auf dem Boden satt aufliegen kann, wenn sie mit einem mit ihr unverrückbaren Körper - hier Auflageabschnitt - verbunden ist, der auf dem Boden immer satt aufliegt, d.h. seine Verbindung mit dem Boden bzw. sein ganzflächiges Aufliegen auf dem Boden ist vom Winkel, den die Holne mit dem Boden einschließen, unabhängig.
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Weitere zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den UnteransprOchen hervor.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Fuß aus einem mit dem Holm verbindbaren Halteabschnitt, der Stirnwand und dem an die Stirnwand angelenkten Auflageabschnitt besteht. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Fuß einstückig ausgebildet ist und aus einem festen Material besteht, wobei der Halteabschnit't und die Stirnwand miteinander starr verbunden sind. Um sicherzustellen, daß der Auflageabschnitt den Schwenkbewegungen der Holmenpaare folgt, ist es zweckmäßig,, wenn der durch den Halteabschnitt, die Stirnwand und den Auflageabschnitt definierte Raum mit einem elastisch verformbaren Werkstoff, z.B. Gummi, ausgefüllt ist. Diese r Werkstoff garantiert, daß der Auflageabschnitt mit dem Boden in Druckverbindung steht, wobei der Druck gleichmäßig verteilt ist.
Eine Alternativlösung dazu ist, wenn die Stirnwand und der Auflageabschnitt mittels eines im Querschnitt kreisbogenförmigen Federkörpers verbunden sind. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn der Federkörper sich in Richvjng der Schwenkachse der Holmenpaare erstreckt, im Innenrau in des Fußes angeordnet ist und einen längsgerichteten Schlitz besitzt, der den Abstand des Auflageabschnittes von der Stirnwand bestimmt und zur Unterkarle der Stirnwand offen ist.
Um zu verhindern, daß in den Innenraum des Federkörpers Verunreinigungen eindringen, ist es zweckmäßig, wenn dei Federkörper mit einem elastisch verformbaren '.--■<-'- off ausgef&udiagr; lit ist.
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Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe kann auch so gelöst werden, daß die Stirnwände aus einen elastisch verformbaren Werkstoff gebildet sind, so daß die Höhe der Stirnwände veränderbar ist.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die mit dem Boden zusammenarbeitenden Partien der Holme einer Leiter in Seitenansicht und im ausgeklappten Zustand,
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Leiter im zusammengeklappten Zustand,
Fig. 3 und 4 die in Fig. 1 dargestellte Leiter mit anderen Füßen und
Fig. 5 und 6 die in Fig. 1 dargestellte Leiter mit einer weiteren Form von Füßen.
In den Fig. 1 bis 6 ist ein Teil jeweils einer Doppelsprossenleiter mit Holmenpaare aufweisenden Leiterteilen dargestellt, bei der sich die unverrutschbare Füße 14 bis 24 mit Standflächen 30,31, 32 und 33 aufweisenden Holme 10 und 12 im zusammengeklappten Zustand der Leiter auf dem Boden 9 abstützen und die Standflächen 30,31, 32 und 33 in einer gemeinsamen Ebene Liegen. Die auf dem Boden 9 aufliegenden und in Richtung der Schwenkachse der Holmenpaare sich erstreckenden Endabschnitte 40 bis 45 der einander zugekehrten Stirnseiten 50,51, 52,53, 54 und 55 der Füße 14 bis 24 sind abstandsfrei zueinander
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angeordnet. Die Fig. 1 und 2 sowie 5 und 6 Lassen erkennen, daß die Füße die einander zugekehrten Stirnseiten aufweisenden Stirnwände gleicher Höhe besitzen, die sich zu ihren AufLagefLachen hin verjüngen. Die unteren Endabschnitte der Stirnwände 64 und 65 (Fig. 5) verjüngen sich keilförmig. Die Stirnwände 60,61, 62,63, 64 und 65 sind mit jeweils einen die AufLageflachen aufweisenden Auflageabschnitt 70 bis 75 gelenkig verbindbar, der mit der zugeordneten Stirnwand 60 bis 65 im unbeLasteten Zustand der Leiter einen WinkeL einschließt, der gewöhnlich größer als 145° ist.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten und aus hartem Gummi oder Kunststoff hergestellten Füße bestehen aus Halteabschnitten 90 und 91, den StirnwSnden 60 und 61 und dtn Auflageabschnitten 70 und 71. Die Auf lageabschm'tte 70 und 71 sind mit den zugeordneten Stirnwänden 60 und 61 gelenkig verbunden. Der Innenraum der Fuße ist zum Teil mit einem elastisch verformbaren Werkstoff 98, z.B. Gummi, ausgefüllt. Dieser Werkstoff drückt den Auflageabschnitt. 70 bzw. 71 von dem Halteabschnitt 90 bzw. 91 ueg.
Die Auflageabschnitte 70 und 71 liegen satt auf dem Boden auf, und zwar unabhängig davon, ob die Leiter als Anlege-oder Doppelsprossenleiter verwendet wird. Die Auflageabschnitte 70 und 71 sind mit Noppen versehen, so daß eine unverrutschbare Verbindung mit dem Boden gewährleistet ist. Die Stirnwände 60 und 61 bestehen aus einem starren und bruchfesten Werkstoff.
Die Fig. 3 und 4 lassen erkennen, daß die Stirnwände 62 und 63 konkav ausgebildet sind, und aus einem Werkstoff bestehen, der teilweise elastisch verformbar ist (Fig. 4), so daß die durch die Neigung entstehenden
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Längedifferenzen zwischen den Tragholmen ausgeglichen werden können.
In den Fig. 5 und 6 sind Füße dargestellt, die einstückig ausgebildet sind und aus einen festen Werkstoff bestehen, wobei die Halteabschnitte 92 und 93 sowie die StirnwSnde
64 und 65 miteinander starr verbunden sind. Die durch die Ha Iteabe ~hni tte 92 und 93, die Stirnwände 64 und 65 sowie die Auflageabschnitte 74 und 75 definierten Räume sind mit einem elastisch verformbaren Werkstoff 98 ausgefüllt. Die Besonderheit dieser Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Stirnwände 64 und 65 mit den zugeordneten
' Auflageabschnitten 74 und 75 mittels jeweils eines im Querschnitt kreisbogenförmigen Federkörpers 80 und 81 verbunden sind. Die Federkörper 80 und 81 erstrecken sich in Richtung der Schwenkachse der Holmenpaare, sind im Innenraum der Füße 22 und 24 angeordnet und besitzen jeweils einen längsgerichteten Schlitz 99 und 100, der den Abstand der Auflageabschnitte 74 und 75 von den Stirnwänden 64 und 65 bestimmt.
Eine weitere Eigenschaft der Federkörper 80 und 81 ist es, daß die Auflageabschnitte 74 und 75 nicht nur verschwenkbar, sondern auch in Richtung der Holme (geringfügig) verstellbar sind. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, daß die unteren Endabschnitte der Stirnwände 64 und 65 nicht in ideale Linien auslaufen. Die Federkörper 80 und 81 sind mit einem elastisch verformbaren Werkstoff ausgefüllt.
Eine weitere Eigenschaft der Federkörper 80 und 81 besteht darin, daß sie nicht nur sicherstellen, daß die Auflageabschnitte 74 und 75 mit den Stirnwänden 64 und
65 schwenkbar verbindbar sind, sondern auch gewährleisten,
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daß die Auflageabschnitte 74 und 75 stets in Druckverbindung rait dem Boden 9 stehen. Dies wird auch durch den Merkstoff 98 unterstützt, der bestrebt ist, den WinkeL zwischen den Auf Lageabschnitten 74 und 75 und den Stirnwänden 64 und 65 groß zu halten. Somit ist sichergestellt, daß die DoppelsprossenLeiter sich auf allen Auflageabschnitten gleichzeitig abstützen kann und zwar unabhängig davon, ob sie im aus- oder zusammengeklappten Zustand verwendet wi rd.
Die in den Fig. 5 und 6 dargestellten Füße können aus stranggepreßten und aus Stahl bestshenden Profilabschnitten hergestellt und mit elastischem Werkstoff ausgefüllt sein. Die gleichen Eigenschaften erhält man auch dann, wenn ein schlagfester und harter Kunststoff verwendet wird.
Es ist die Besonderheit aller Ausführungen der Erfindung, daß jeder Fuß nur eine einzige Standfläche besitzt, die auf dem Boden voll aufliegt, so daß der Druck der Holme verhältnismäßig klein ist.

Claims (1)

  1. Oeorg Vogel Patentingenieur · 7141 SchtobWingeV'Hermanr^Eeeiü'-'straBe 35 · Telefon (0 7150) 3 32 A 7287 - i/p 25. JuLi 19R*
    Hai Lo - Werk
    RudoLf Loh GmbH S Co. KG
    Industriestraße
    H a i g e r
    Ansprüche
    1. Doppelsprosssnleiter, insbesondere .Stehleiter, mit Holmenpaare aufweisenden Leiterteilen, bei der sich die unverruts'hbare Füße mit Auflageflächen aufweisenden Holme im zusammengeklappten Zustand der als Anlegeleiter verwendeten Doppelsprossenleiter auf dem Boden abstützen und die Auflageflächen in einer gemeinsamen Ebene liegen,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die auf dem Boden (9) aufliegenden, in Richtung der Schwenkachse der Holmenpaare sich erstreckenden und mit Bezug auf die Schwenkachse gegenüberliegenden Endabschnitte (40,41, 42,43, 44,45) der einander zugekehrten Stirnseiten (50,51, 52,53, 54,55) der Füße (14 bis 24) abstandsfrei zueinander angeordnet sind,
    daß die Füße (14 bis 24) die einander zugekehrten Stirnseiten (50,51, 52,53, 54,55) aufweisenden Stirnwände (60,61, 62,63, 64,65) gleicher Höhe besitzen, und
    daß jede Stirnwand (64) mit einem die Auflagef liehe aufweisenden Auflageabschnitt (74) gelenkig verbindbar
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    ist, der mit der Stirnwand (64) im unbelasteten Zustand einen Winkel einschließt, der größer als 140° ist.
    Doppelsprossenleiter nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß sich der vertikale Querschnitt der Endabschnitte der Stirnwände (64,65) keilförmig verjüngt.
    DoppeLsprossenleiter nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Stirnwand (64) und der Auf Lageabschnitt (74} mitteLs eines Federkörpers (80) verbunden sind, der bestrebt ist, den Winkel zwischen der Stirnwand (64) und dem Auflageabschnitt (74) groß zu halten.
    DoppelsprossenLeiter nach einem der Ansprüche 1 bis
    3, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Fuß (22) aus einem mit dem Holm (101 verbindbaren Halteabschnitt (92), der Stirnwand (64) und dem an die Stirnwand (64) angelonktsn Auflageabschnitt (74) gebildet ist.
    Doppelsprossenleiter nach einem der Ansprüche 1 bit»
    4, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Fuß (22) einstückig ausgebildet ist und au» einem festen Material besteht, wobei der Halteabschni ti: (92) und die Stirnwand (64) miteinander starr verbunden sind.
    Doppelsprossenleiter nach einem der Ansprüche 1 bist
    5, dadurch gekennzeichnet,
    daß der durch den Halteabschnitt '92), die Stirnwand (64) und den Auflageabschnitt (74) definierte Saun mit einem elastisch verformbaren Werkstoff (9B), z.B.. Gummi, ausgefüllt ist.
    7. Doppe I sprossen leiter nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , dadurch gekennzeichnet,
    daß die Stirnwand (6A) und der Auf lageabschni 11 (7A) mittels eines im Querschnitt kreisbogenförmigen Federkörpers (80) verbunden sind.
    8. Doppe I sprossen Ieiter nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Federkörper (80) sich in Richtung der Schwenkachse der Holmenpaare erstreckt, im Innenraum des Fußes (22) angeordnet ist und einen längsgerichteten Schlitz (99) besitzt, der den Abstand des Auflageabschnittes (7A) von der Stirnwand (6A) bestimmt.
    9. Doppe I sprossen Ieiter nach Anspruch 7 oder 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Federkörper (80) mit einem elastisch verformbaren Werkstoff ausgefüllt ist.
    10. Doppe I sprossen Ieiter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Stirnwände (6A) aus einem elastisch verformbaren Werkstoff gebildet sind, so daß die Höhe der Stirnwände (6A) veränderbar ist.
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