DE8809465U1 - Quaderförmiger Container - Google Patents
Quaderförmiger ContainerInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F1/00—Refuse receptacles; Accessories therefor
- B65F1/14—Other constructional features; Accessories
- B65F1/16—Lids or covers
- B65F1/1615—Lids or covers with means for locking, fastening or permanently closing thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Refuse Receptacles (AREA)
Description
Kit Ml · * *
25. Juli 1988 99 572 (i-sb/lU
Edelhoff Polytechnik GebH &sfgr; Co,
5860 Iserlohn
Quaderförmiger Container
Die Erfindung betrifft einen quaderförmigen Container, vorzugsweise
zur Aufnahme von Müll, mit einer an einer Stirnseite angeordneten, vorzugsweise dem Einfüllen dienenden öffnung, die
durch eine Klappe oder einen Deckel verschließbar ist.
Aus der europäischen Patentveröffentlichung Nr. 163 859 ist ein
Mulisammeifahrzeug bekannt, das mit einem als Wechselbehälter ausgebildeten und durch losbare Kupplungen mit dem Chassis verriegelten
Container der eingangs angegebenen Art ;tur Aufnahme
von Müll und mit einer mit diesem fest verbundenen Schutteinheit und mit einer Förder- und Presseinrichtung zum Transportieren
des in die EinschUttöf t'nung der Schutteinheit entleerten Mülls
in den Container durch dessen Einfüllöffnung versehen ist. Bei diesem bekannten Container ist die öffnung durch einen Schieber
verschließbar, der durch eine mit entsprechenden Klinken bzw. Kupplungseinrichtungen versehenen Hydraulikzylinder bewegbar
ist, der Teil der Schütteinheit ist. Der bekannte Schieberverschluß
kann verkanten oder sich durch in den Führungen des Schiebers festsetzende Gegenstände verklemmen. Weiterhin kann
der Schieberverschluß nicht zur Anwendung kommen, wenn die Einschüttöffnung überragende Teile, wie beispielsweise vorstehende
Befestigungslaschen, oder mit der Stirnwandung des
Behälters verbundene ösen zum Ankuppeln des Behälters o.dgl.
vorhanden sind, die in dem Verschiebeweg des Verschlußschiebers liegen.
Aus der europäischen Patentveröffontlichung 235 824 ist ein Container
der eingangs angegebenen Art bekannt, bei dem die dessen EinfUllöffnung verschließende Verschlußklappe um eine Schwenkweiie
zwischen ihrer öffnungs- und VerschluBsteilung schwenkbar
ist. Bei diesem bekannten Container muß jedoch verhältnismäßig viel Raum zum Betätigen der Verschlußklappe vorhanden sein, der
möglicherweise insbesondere dann nicht immer zur Verfügung steht, wenn die EinfUllöffnung bei auf dem Mulisammeifahrzeug
befindlichem Container geöffnet oder verschlossen werden soll.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Container der eingangs angegebenen Art zu schaffen, dessen Deckel sich bei geringem
Raumbedarf zwischen seiner öffnungs- und Verschlußstellung bewegen läßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Container der
gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, daß an den seitlichen Rändern des Deckels die äußeren Enden von Parallelenkern angelenkt
sind, deren inneren Enden auf mit den Behälterseitenwänden verbundenen Bolzen oder Zapfen gelagert sind, und daß eine Betätigungseinrichtung
zum Verschwenken des Deckels zwischen seimer Verschluß- und Offenstellung und ein? Verriegelungseinrichtung
zum Verriegeln des Deckels in ier Schließstellung vorgesehen
sind. Die erfindungsgemäß vorgesehenen Parallellenker, deren zueinander parallelen durch die zugehörigen Gelenkpunkte
gezogenen Linien schräg zur Längsmittelebene des Behälters verlaufen, definieren mit dem Deckel ein Viergelenksystem, in
dem sich der Deckel in seinen jeweiligen Endlagen entweder in der öffnungs- oder in der Verschlußstellung befindet. Durch die
Parallellenker ist der Deckel an vier Punkten geführt, so daß er
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in seiner Verschlußstellung bei entsprechender Verriegelung große von innen her durch das Füllgut auf diesen wirkende Kräfte
aufzunehmen vermag. Ein selbsttätiges öffnen des Containerdeckels beispielsweise infolge von während des Containertransports beim Bremsen und Beschleunigen auf diesen wirkenden
Kräften ist ausgeschlossen.
abgedichtet.
Weiterhin ist der Deckel zwischen seiner Verschluß- und Öffnungsstellung aus der Ebene der Stirnwandung des Containers
abgehoben, so daß er über au«? der Behälteröffnung herausragende
Einbauten und Einrichtungen, die sich auf der Behälteristirnseite
befinden, hinweggehoben wird.
Die Verriegelungseinrichtungen für den Deckel können beliebiger
Art sein. Diese können unmittelbar an dem Behälterdeckel oder
aber auch an den Parallellenkern angreifen. In einfachster Form können die Verriegelungseinrichtungen aus einem Verriegelungsbolzen bestehen, der durch der Verriegelung dienende ösen oder
Bohrungen greift.
Die Betätigungseinrichtung zum öffnen und Schließen kann
beispielsweise aus einem einen der Lenker über den behä.Lterseitigen
Zapfen hinaus verlängernden Arm bestehen.
Die Lenker können aus Winkelhebeln bestehen, wobei zweckmäßigerweise
die inneren Parallellenker äußere Teile aufweisen,, die in der Schließstellung parallel zu dem Rand des Deckels verlaufen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Deckel mit einer haubenartigen Ausbuchtung versehen ist, die in
der Schließstellung die Behälteröffnung überragende Einbauteile,
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z.B. vorstehende Befestigungslaschen, Überdeckt.
Ist der Behälter oberhalb des in seiner Verschlußstellung befindlichen
Deckels mit Laschen oder ösen zum Ankuppeln versehen, weist der Deckel in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine
haubenartige Ausbuchtung auf, die sich in der Öffnungsstellung über diese Laschen oder ösen legt.
E1Ti Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand
der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig.l eine Seitenansicht der mit dem Deckel versehenen Seite
des Containers,
Fig.2 eine Draufsicht auf die mit dem Deckel versehene Stirnseite
des Behälters,
Fig.3 einen Schnitt durch die Anlenkung eines Parallellenkers
an den Deckel längs der Linie A-B in Fig.l und
Fig.4 einen Schnitt durch die Anlenkung eines Lenkers an eine
Behälterseitenwandung längs der Linie C-D in Fig.l.
Fig.l zeigt die linke Seite eines quaderförmigen Containers 1,
der als Wechselbehälter für Müllsammelfahrzeuge der Aufnahme von Müll dient. Die *.>Me Stirnseite 2 des Behälters 1 ist mit einein
Fig.2 gestrichelt eingezeichnetem Einfüllöffnung 3 versehen,
die sich im unteren Teil der Stirnseite 2 befindet. Diese Einfüllöffnung 3 ist durch einen in Draufsicht rechteckigen
Deckel 4 verschließbar. &Ggr;/ieser Deckel 4 ist durch Parallelerer
5,6,5',O1 mit den Seitenwänden des Behälters gelenkig verbunden.
Der Lenker 5 ist in seinem inneren Endbereich auf Siv- jit der
Behälterseitenwandung 7 verschweißten Bolzen 8 schwenkbar
gelagert. Der äußere Endbereich des Lenkers 5 ist auf einem
Bolzen 9 schwenkbar gelagert, der im mittleren Bereich mit dem
seitlichen Randprofil 10 des Behälterdeckels 4 verschweißt ist. Entsprechend ist der innere Teil des Lenkers 6 auf dem Bolzen
gelagert, der mit der Behälterseitenwandung 7 verschweißt ist,
während der äußere Endbereich auf einem Bolzen 12 gelagert ist, der sich im Bereich des unteren oder äußeren Endes des
seitlichen Randprofils 10 des Deckels 4 befindet.
Die Lenker 5,5' sind abgewinkelt, wobei die äußeren Enden der
Lenker 5,5' in der aus Fig.l ersichtlichen Weise in der
Verschlußstellung parallel zu dem Randprofil 10 des Deckels 4 verlaufen. Auch die äußeren Arme der Lenker 6, 6' sind in der
aus Fig. 1 ersichtlichen Weise abgewinkelt. Die Abwinkelungen der Lenker 5, 5' und 6, 6' sind vorgesehen, damit diese nicht
mit den auf die Seitenwandungen des Containers aufgesetzten Schienen 22 kollidieren können. Sowohl in der öffnungs- als auch
in der Schließstellung greifen die Lenker 5, 5* und 6, 6* aufgrund ihrer Abwinkelungen um die Schienen 22 herum.
Der Lenker 6 ist mit einem diesen über den Gelenkbolzen 11
hinaus verlängernden Arm 13 versehen, der als Betätigungseinrichtung zum öffnen und Schließen des Behälters 1 dient.
Im übrigen sind Verriegelungseinrichtungen vorgesehen, die den
Behälterdeckel 4 in der aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Verschlußstellung verriegeln.
Zur Parallelführung des Deckels 4 während seiner Bewegung
zwischen der öffnungs- und Verschlußstellung weisen die Bolzen
8,11 einerseits und die Bolzen 9,12 andererseits gleiche Abstände voneinander auf. Die durch die Gelenkbolzen verbundenen
Verbindungslinien sind derart zur Mittelebene des Containers 1 geneigt, daß der Deckel 4 während seiner Verschwenkung zwischen
seiner Schließ- und Öffnungsstellung in der gewünschten Weise
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abgehoben und einen genügend großen Schwenkweg zurücklegt.
Das Seitenprofil 14 der Verschlußöffnung 3 ist in seinen oberen
seitlichen Bereichen mit ösenförmigen Laschen 15 versehen, in
die in der Verriegelungsstellung des Containers 1 auf einem Müllsammelfahrzeug Haken oder Riegel greifen, die den Container 1
mit der Schutt- und Presseinrichtung verriegeln. Der Deckel 4 ist mit zwei im Querschnitt trapezförmigen Ausbuchtungen 16
versehen, die diese Verschlußlaschen 15 in der Schließstellung des Deckels 4 Obergreifen. Durch das der Verriegelung und
Verschwenkung dienende Viergelenksystem wird beim öffnen des Deckels 4 dieser so weit von den der Verriegelung dienenden
Laschen 15 abgehoben, daß er behinderungsfrei von diesen freikommt.
Im oberen Teil der Stirnwandung Z des Containers 1 befindet sich
eine öse 17, die aus einem Bolzen 18 besteht, der in Aufnahmebohrungen von gabelförmig angeordneten Laschen 19,20 eingeschweißt ist, die mit einem Verstärkungsprofil der Stirnseite 2
verschweißt sind. Die öse 17 dient als Schleppöse der Handhabung des Containers, beispielsweise zur Verladung auf spezielle Transportfahrzeuge.
Der Deckel 4 ist mit einer weiteren mittleren im Querschnitt
trapezförmigen Ausbuchtung 21 versehen, die in der Fig.l gestrichelt eingezeichneten Öffnungsstellung des Deckels die öse
17 überdeckt.
Wie aus Fig.3 ersichtlich ist, ist das äußere Ende des Lenkers 5
auf dem Zapfen 9 schwenkbar gelagert, der mit dem Randprofil des Behälterdeckels 4 verschweißt ist. Zur Sicherung der Lagerung
ist auf den Bolzen 9 eine Scheibe 24 aufgesetzt, die durch einen Splint 25 festgelegt ist.
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Entsprechend ist das innere Ende des Lenkers 6 auf dem mit der Behälterseitenwandung verschweißten Bolzen 11 festgelegt, der
ebenfalls auf diesem durch eine Schweibe 25 und einen Splint 26 gesichert ist.
Claims (1)
- • a · ·· · &bgr; · a a• «a··· &bgr; &bgr; · · a22. JuIi 1988 99 572 G-sb/lüEdelhoff iolytechnik GtabH | Co, 5860 IserlohnQuaderförmiger ContainerSehnt zansprflche1. Quaderförmiger Container, vorzugsweise zur Aufnahme von Müll, mit einer an einer Stirnseite angeordneten, vorzugsweise dem Einfüllen dienenden öffnung, die durch eine Klappe oder einen Deckel verschließbar ist,dadurch gekennzeichnet,daß an den seitlichen Rändern des Deckels (4) die äußeren Enden von Parallellenkern (5,6,5',6·) angelenkt sind, deren inneren Enden auf mit den Behälterseitenwänden (7) verbundenen Bolzen (8,11) oder Zapfen gelagert sind, unddaß eine Betätigungseinrichtung zum Verschwenken dos Deckels (4) zwischen seiner Verschluß- und Öffnungsstellung und eine Verriegelung zum Verriegeln des Deckels (4) in der Verschlußstellung vorgesehen sind.2. Container nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung aus einem einen der Lenker (6) über den behälterseitigen Zapfen (11) hinaus verlängernden Arm (13) besteht.• · · &igr;II· ♦ ·•2&iacgr; 3. Container nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, f? daß die Lenker (5,6,5',O1) aus Winkelhebeln bestehen.'&ggr; 4. Container nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn-■&idiagr; zeichnet, daß sich eine rechteckige öffnung (3) an einerSeite der Stirnseite (2) des Behälters (1) befindet und daßdie inneren Parallellenker (5,5·) äußere Teile aufweisen, die in der Schließstellung parallel zu dem Ra.:ä (10) des Deckels (4) verlaufen.5. Container nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (4) mit einer haubenartigen Ausbuchtung (16) versehen ist, die in der Schließstellung die Behälteröffnung (3) überragende Einbauteile, z.B. vorstehende Befestigungslaschen (15), überdecken.6. Container nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (4) mit einer weiteren haubenartigen Ausbuchtung (21) versehen ist, die in der Öffnungsstellung ösen (17) zum Ankuppeln o.dgl. überdeckt.ti *l It I· It Il ( Il III IIIIt It I 1 I I I I t I I I
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809465U DE8809465U1 (de) | 1988-06-27 | 1988-07-25 | Quaderförmiger Container |
| AT89111625T ATE89055T1 (de) | 1988-06-27 | 1989-06-26 | Quaderfoermiger container. |
| EP89111625A EP0348874B1 (de) | 1988-06-27 | 1989-06-26 | Quaderförmiger Container |
| DE8989111625T DE58904248D1 (de) | 1988-06-27 | 1989-06-26 | Quaderfoermiger container. |
| US07/371,998 US4998640A (en) | 1988-06-27 | 1989-06-27 | Parallelepipedic container |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808225 | 1988-06-27 | ||
| DE8809465U DE8809465U1 (de) | 1988-06-27 | 1988-07-25 | Quaderförmiger Container |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809465U1 true DE8809465U1 (de) | 1988-12-29 |
Family
ID=25953218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809465U Expired DE8809465U1 (de) | 1988-06-27 | 1988-07-25 | Quaderförmiger Container |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809465U1 (de) |
-
1988
- 1988-07-25 DE DE8809465U patent/DE8809465U1/de not_active Expired
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