DE8809413U1 - Öldynamisches Antriebsorgan für die Axialverstellung einer Nockenwelle mit variabler Geometrie - Google Patents
Öldynamisches Antriebsorgan für die Axialverstellung einer Nockenwelle mit variabler GeometrieInfo
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Description
- 5 Beschrei bung
Die Erfindung betrifft ein lineares, öldynamisches Antriebsorgan
mit einer Schrittmotor-Folgesteuerung für die Axialverstellung
einer Nockenwelle mit variabler Geometrie für die veränderbare Ventilsteuerung eines Fahrzeugrnotors .
&eegr; to ifiijnipf &bgr; &eegr; cin/j die ™3xi™ä1 möglich
sollen, müßten sie in den einzelnen Drehzahlbereichen bei unterschiedlichen
Kennwerten für die Zündung arbeiten, nämlich bei unterschiedlicher Zündpunkt-Vorei1ung, unterschiedlichen Öffnungszeiten
der Einlaß- und Auslaßventile usw. Da diese Werte
in einem Motor vom Nockenprofil der Nockenwelle abhängen, die den öffnung- und Schließzeitpunkt der Ventile bestimmt, sind
viele Systeme zur variablen Ventilsteuerung vorgeschlagen worden,
die auf Nockenwellen mit Nocken variablen Profils beruhen, d.h. Nocken, deren Profil einen schräg zur Längsrichtung unterschiedlichen
Verlauf haben. Wenn man eine Nockenwelle mit solchen
Nocken verschiebt, wird auch die Berührungsstelle der
Nocken mit den von diesen gesteuerten Ventilen in axialer Richtung
verändert, so daß bei jeder Axialstel1ung der Nockenwelle
ein anderes Umfangsprofi1 des Nockens auf das Ventil einwirkt.
Zur Axialverstel1ung der Nockenwelle sind lineare Antriebsorgane
hydraulischer Bauart bekannt, die einen Kolben aufweisen,
der in einer Kammer veränderbaren Volumens verschiebbar ist und mit einem Ende der axial zu verstellenden Nockenwelle in Berührung
ist. Die Nockenwelle wird dadurch axial verschoben, daß Drucköl in die erwähnte Kammer veränderbaren Volumens eingeleitet
oder aus dieser abgelassen wird, im allgemeinen durch ein Ventilpaar, das von einem Zentrifugalsteuerorgan angetrieben
wird. Bei der Zuführung von Drucköl wird die Nockenwelle in einer vorbestimmten Richtung axial verschoben, während umgekehrt
das Ablassen des Drucköls eine Druckverringerung in der Kammer
veränderbaren Volumens zur Folgp hat, so daß die Nockenwelle
und der Steuc"knlbep in der entgegengesetzten Axial richtung verschoben
werden, und zwar unter der Druckeinwirkung der Axiälkraftkomponente,
die im Betrieb zwischen den Ventilen und den Nocken aufgrund des unterschiedlichen Profils dieser Nocken
übertragen wird. Wenn beide Ventile geschlossen sind, stabilisiert sich der Druck in der Kammer veränderbaren Volumens bei
einem Wert, der genau der genannten Axialkraft entgegenwirkt,
die als Reaktionskraft auf die Nockenwelle einwirkt, so daß dieie
in einer vorbestimmten Axialstel1unq in stabilem Gleichgewicht,
bleibt.
Das bekannte, oben erläuterte Antriebsorgan hat einerseits den
Nachteil, daß bei einer Änderung der Drehzahlbedingungen des Motors
aufgrund der Trägheit des ZentrifugalSteuerorgans kein sofortiges
Ansprerhen verwirklicht werden kann. Außerdem hat das bekannte Antriebsorgan beträchtliche Abmessungen, ist von verhältnismäßig
kompliziertem Aufbau und kann insbesondere nicht
von einer Elektronikeinheit wirkungsvoll gesteuert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein lineares Antriebsorgan der eingangs umrissenen Bauart zur Verfügung zu stellen,
welches von Drucköl und der auf die Nockenwelle wirkenden Axialkraft gesteuert wird und das so ausgebildet ist, daß es bei einer
Veränderung der Drehzahlbedingungen des Motors rasch anspricht,
geringe Baumaße aufweist, konstruktiv einfach aufgebaut ist. und von einer elektronischen Steuerung betätigt werden
kann.
Bei einem linearen Antriebsorgan mit einer Schrittmotor-Folgesteuerung
für die Axialverstellung einer Nockenwelle mit variabler
Geometrie wird diese Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch
einen Kolben, der mit Flüssigkeitsabdichtung in einer Kammer
veränderbaren Volumens verschiebbar gelagert ist, wobwi * ,arnmer
axial durch eine erste Stirnseite des Kolbens begrenzt ist, dessen der ersten Stirnseite gegenüberliegende, zweite Stirnseite
unter der auf die erste Stirnseite einwirkenden Druckkraft
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limit einem tndabschnitt der Nockenwelle zu deren Axialverschiebung
in Wirkverbindung ist, durch eine Büchse, die axial verschiebbar
koaxial in dem Kolben gelagert ist und relativ zu diesem drei unterschiedliche Axialstellungen einnehmen kann,
von denen sie in der ersten, der zweiten Stirnseite des Kolbens am nächsten liegenden Stellung die Kammer mit einer Druckölquel-Ie
verbindet, während sie in einer zweiten Stellung zwischen den anderen beiden Stellungen die Kammer flüssigkeitsdicht abschließt
und in einer dritten Stellung, in der sie der ersten Stirnseite des Kolbens am nächsten ist, die Kammer mit einem Ablaß
verbindet, durch einer, elektrischen Schrittmotor sowie durch übertragungsmittel für die Verschiebung der Büchse relativ
zu dem Kolben in die erste und dritte Stellung durch den Antrieb des Motors in einer ersten Drehrichtung bzw. einer dazu
entgegengesetzten, zweiten Drehrichtung.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der folgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist. Diese
zeigt in der einzigen Figur einen Längsschnitt durch ein Antriebsorgan gemäß der Erfindung, das koaxial zu einer Nockenwelle
eines Verbrennungsmotors angeordnet ist.
Die Figur zeigt schematisch einen Teil einer Nockenwelle 1 mit Nocken variablen Profils bekannter Bauart, von der lediglich
der Endabschnitt 2 angedeutet ist. Die Nockenwelle 1 dient zur Ventilsteuerung eines Verbrennungsmotors ebenfalls bekannter
Bauart, von dem strichpunktiert ein Zylinderkopf 3 angedeutet 1st, in dem die Nockenwelle 1 gelagert ist und der an seiner
Außenseite ein kragend befestigtes, elektrohydraulisches Antriebsorgan
4 trägt.
Das Antriebsorgan 4 hat einen elektrischen Schrittmotor 5 bekannter
Bauart, der in noch zu beschreibender Weise das Antriebsorgan 4 steuert. Der Schrittmotor 5 wird durch elektrische
Impulse gesteuert, beispielsweise über eine nicht gezeigte,
bekannte elektronische Steuerung, die in der Lage ist, unterschiedliche
Funktionsparameter des Motors zu berücksichtigen, um die genaue Axialstellung zu bestimmen, die die Nockenwelle
1 einnehmen muß. Das Antriebsorgan 4 hat außerdem e'nen Kolben 6, der flüssigkeitsdicht in einer Kammer 7 veränderbaren
Volumens verschiebbar gelagert ist, welche ständig mit Druckmedium gefüllt ist, beispielsweise öl. Die Kammer 7 ist axial
durch eine erste Stirnseite 8 des Kolbens 6 begrenzt, dessen gegenüberliegende,
zweite Stirnseite 9 durch die auf diese wirkende Druckkraft mit dem Ende 2 der Nockenwelle 1 zusammenwirkt,
um diese entgegengesetzt zur Richtung einer Axialkraft F zu verschieben. Die Axialkraft F beruht auf der axialen Komponente
der Kraft, die zwischen den Nocken und den von diesen gesteuerten Ventilen aufgrund des in axialer Richtung der Nocken schrägen
Profils, d.h. eines nicht gleichbleibenden Profils übertragen wird. Koaxial in dem Kolben 6 ist eine zylindrische Büchse
10 axial verschiebbar gelagert und kann relativ zu dem Kolben 6 drei unterschiedliche Axialstel1ungen einnehmen, von denen in
der Zeichnung nur eine dargestellt ist.
In der ersten Stellung, die der zweiten Stirnseite 9 des Kolbens 6 am nächsten ist und bei der die Büchse 10 bezüglich der
in der Figur eingezeichneten Stellung in Richtung auf die
Nockenwelle 1 verschoben ist, steltt diese Büchse 10 eine Verbindung
zwischen der Kammer 7 und einer Druckölquelle her, die beispielsweise Teil de? Schnnermi ttelkrei si auf s des Motors ist.
In der zweiten Stellung, die in der Figur eingezeichnet ist und
die zwischen den anderen beiden Stellungen liegt, hält die Büchse 10 die Kammer 7 in einer flüssigkeitsdicht abgeschlossenen
Stellung. In der dritten Stellung, die der ersten Stirnseite 8 des Kolbens 6 am nächsten ist und bei der die Büchse 10 bezüglich
der eingezeichneten Stellung um einen bestimmten Betrag in
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Richtung auf den Schrittmotor 5 verschoben ist, verbindet die
Büchse 10 die Kammer 7 mit einem Auslaß, beispielsweise mit der
ölwanne des Motors oder einem Behälter, in welchen das Druckmedium
der Kammer 7 abfließen kann.
Das Antriebsorgan 4 hat schließlich übertragungsmittel zur mechanischen
Axialverschiebung der Büchse 10 relativ zu dem Kolben
6 in die erste und die dritte Axialstellung aufgrund des Antriebs
durch den Schrittmotor 5, der sich dabei in einer ersten bzw. einer entgegengesetzten, zweiten Drehrichtung dreht, was
durch die beiden Pfeile angedeutet ist. Diese übertragungsmittel
bestehen aus einer bekannten Spindel-Schraubverbindung 11 und einem Flansch 12, der sich radial von einem ersten Ende 13
der Büchse 12 erstreckt, in der Nähe des Motors 5 und der Schraubverbindung 11 vorgesehen ist und verschiebbar in zwei
Längsführungen 14 eingreift, die fest mit dem Motor 5 verbunden
sind. Die Längsführungen 14 verlaufen parallel zur Büchse 10 und verhindern, daß sich diese um ihre eigene Längsachse drehen
kann.
Der Kolben 6 ist verschiebbar in einem zylindrischen Gehäuse 16
gelagert und im Radi alschnitt im wesentlichen H-förmig ausgebildet.
Dadurch bildet er in dem Gehäuse 16 in Richtung auf den Zylinderkopf 3 eine Abgabekammer 18, in der im wesentlichen Umgebungsdruck
herrscht und die von der Stirnseite 9 des Kolbens 6 begrenzt wird, eine Reservekammer für das Drucköl, die mit der
genannten Druckölquelle verbunden ist und von einem ringförmigen
Einschnitt 19 gebildet wird, der zwischen den Stirnseiten 8 und 9 außen in den Kolben 6 eingearbeitet ist, sowie die genannte
Kammer 7 mit variablem Volumen zusammen mit einem Abschlußelement 20 für das Gehäuse 16. Das Abschlußelement 20 ist nach
Art einer Packung koaxial am Gehäuse 16 befestigt und trägt an seiner Außenseite den Schrittmotor 5. In dem Abschlußelement 20
ist das Ende 13 der Büchse 11 verschiebbar gelagert; ferner nimmt es die beiden Längsführungen 14 und die Schraubverbindung
11 auf. Das Gehäuse 16 und das Abschlußelement 20 sind miteinan-
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•1 gen 22 verbunden, die untereinander, zu dem Motor 5 und der
h" Nockenwelle 1 koaxial sind. Das Ende 13 der Büchse 10 läuft
;; durch das Abschlußelement 20, dessen Innenraum frei von Drucköl
ß ist, wobei dieses Ende 13 flüssigkeitsdicht und verschiebbar
f> ein Verschlußelement 23 durchdringt, welches den Innenraum des
&Ggr; Abschlußelementes 20 gegen die Kammer 7 veränderbaren Volumens
: abdichtet. Die Längsführungen 14 sind vorzugsweise einstückig
V: mit dem Verschlußelement 23 ausgebildet und halten dadurch, daß
sie sich an einer Stirnseite des Schrittmotors 5 abstützen, das
i[ Verschlußelement 23 gegen die vom öl in der Kammer 7 ausgeübte
U Druckkraft fest in seinem Sitz 24.
y Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die
jj Büchse 10 mit einem zweiten Ende 25, das dem ersten Ende J.3 gels
genüberliegt und einen größeren Druchmesser hat, verschiebbar in einer Bohrung 26 gelagert, die in eine zweite, ebenfalls
rohrförmige Büchse 27 eingearbeitet ist. Diese ist ihrerseits
frei verschiebbar, flüssigkeitsdicht und teilweise unter Zwischenschaltung
eines vom Ende 2 der Nockenwelle 1 abstehenden, rohrförmigen Vorsprungs 28 in einer axialen Bohrung 29 gelagert,
welche in den Kolben 6 eingearbeitet ist. üie zweite Eüchse
27 hat ein zylindrisches Ende 30 größeren Druchmessers, das
in der Kammer 7 in einer Ausnehmung 31 der Stirnseite 8 des KoI-bens
6 sitzt und an diesem anliegt. Zusammen mit diesem nimmt es die Öldruckkraft in der Kammer 7 auf. In die Bohrung 26 ist
ein Raum 32 größeren Druchmessers eingearbeitet, der im Anschluß
an das Ende 30 vorgesehen ist und durch den hindurch die Büchse 10 verläuft. In einen Endabschnitt 35 der zweiten Büchse
27 ist eine Querbohrung 34 eingearbeitet. Im Endabschnitt 35
ist die Bohrung 26 durch einen Stopfen 36 verschlossen. Die Querbohrung 34 verbindet die Bohrung 26 mit einer Reihe von Kanälen
37, die teilweise in den Kolben 6 und teilweise in den rohrförmigen Vorsprung 28 eingearbeitet sind und in die Abgtrbekammer
18 münden.
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Das Ende 25 der ersten Büchse 10 ist so ausgebildet, daß es die Querbohrung 34 verschlossen hält, wenn sich die Büchse 10 in ihrer
ersten und in ihrer zweiten Stellung befindet, und daß sie diese öffnet, wenn die Büchse 10 in der dritten Stellung ist.
Das Ende 25 hat ferner in Richtung zum ersten Ende 13 eine Dichtkante 40, die den Raum 32 gegen das Ende 30 größeren Druchmessers
hin flüssigkeitsdicht abschließt, wenn sich die Büchse 10 in der zweiten und der dritten Stellung befinden. Diese
Dichtkante 4ü bildet zusammen mit der Bohrung Zo der zweiten
Büchse 27 eine Verbindung zwischen dem Raum 32 und der Kammer 7, wenn sich die Büchse 10 in ihrer orsten Stellung befindet.
Schließlich hat die zweite Büchse 27 weitere Kanäle 42, die den Raum 32 mit dem Innenraum im ringförmigen Einschnitt 19 des Kolbens
6 über eine in diesen eingearbeitete Schrägbohrung 43 verbinden.
Die Büchse 10 hat eine Axialbohrung 45, die so in diese eingearbeitet ist, daß sie in die Bohrung 26 der zweiten Büchse
27 mündet. Außerdem hat sie wenigstens eine Radi al bohrung 46 (im Ausführungsbeispiel zwei einander gegenüberliegende, koaxiale
Radi a 1 bohrungen 46), die in das Ende 13 in einer solchen Stellung eingearbeitet sind, daß sie die Axialbohrung 45 ständig
mit der Kammer 7 verbinden. Schließlich ist aus Gründen der mechanischen Lagerung das Ende der zweiten Büchse 27 verschiebbar
im Erdabschnitt 2 der Nockenwelle 1 gelagert.
Im Betrieb betätigt die genannte Steuereinheit in Abhängigkeit
von den Drehzahlbedingungen des Motors bei Bedarf den Schrittmotor
5 in einer vorbestimmten Drehrichtung. Dieser schraubt bei
einer Drehung im Uhrzeigersinn die Spindel-Schraubverbindung 11
aus und verschiebt dadurch die Büchse 10 in Richtung auf das Verschlußelement 23, wobei die Büchse 10 dann ihre dritte Axialstellung
einnimmt. Wenn jedoch die Drehung des Schrittmotors 5 im Gegenuhrzeigersinn erfolgt, wird die Schraubverbindung 11
eingeschraubt, wodurch die Büchse 10 zur Nockenwelle 1 hin verschoben
wird, bis sie ihre erste Axialstel1ung einnimmt. Wenn
daher die genannte Steuereinheit die Notwendigkeit einer Verschiebung
der Nockenwelle 1 in der Figur nach rechts erkennt.
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dreht sie den Schrittmotor 5 so, daß die Büchse 10 um einen bestimmten
Betrag nach rechts verschoben wird, der so bemessen ist, daß die Dichtkante 40 im Raum 32 liegt, so daß dieser mit
der Kammer 7 verbunden wird und ein überströmkanal zwischen der Dichtkante 40 und der entsprechenden, zum Ende 30 größeren
Durchmessers weisenden Kante des in die Bohrung 26 eingearbeiteten
Raumes 32 geöffnet wird. Dadurch strömt Drucköl in die Kammer 7, wodurch sich in dieser der Druck erhöht und auf den Kolben
6 eine Kraft ausgeübt wird, die größer als die Axialkrafl F
ist. Dadurch werden der Kolben 6 und mit diesem die Nockenwelle 1 nach rechts verschoben. Bei dieser Bewegung bleibt jedoch die
Büchse 10 in ihrer Ruhestellung oder bewegt sich mit einer unterschiedlichen Geschwindigkeit, was lediglich eine virtuelle
Wirkung der durch die Drehung des Schrittmotors 5 erzeugten Verschiebebewegung
ist. Damit ergibt sich eine Relativverschiebung
Zrtischen dem Kolben 6 und der sich mit diesem bewegenden Büchse 27 einerseits und der Büchse 10 andererseits, wodurch der zuvor
geöffnete überstömkanal wieder geschlossen wird und die Nockenwelle
1 in der gewünschten Stellung bleibt. Eine weitere Verschiebung kann dadurch erreicht werden, daß der Schrittmotor 5
i &eegr; Drehung bleibt.
Um die Nockenwelle 1 nach links zu verschieben, muß lediglich die Büchse 10 ebenfalls nach links verschoben werden, um dadurch
die Querbohrung 34 zu öffnen. In dieser Stellung kann das Drucköl aus der Kammer 7 teilweise über die Radi al bohrungen 46,
die Axialbohrung 45, die Bohrung 26 und die Kanäle 37 in die Abgabekammer
18 abfließen, wodurch der Druck in der Kammer 7 sinkt, so daß die Axialkraft F den vom Drucköl auf die Stirnseite
8 ausgeübten Druck überwindet und den Kolben 6, die Nockenwelle 1 und die Büchse 27 nach links verschiebt. Ähnlich wie
bei der Verschiebung nach rechts ergibt sich auch hier eine Relativbewegung
zwischen der Büchse 27 und der Büchse 10, die zu einem Verschluß der Querbohrung 34 und damit einer Unterbrechung
des ölabflusses aus der Kammer 7 führt. Die Nockenwelle 1 steht still, sobald ein neues Gleichgewicht zwischen der Druck-
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kraft des in der Kammer 7 verbliebenen Öls und der Axialkraft F
erreicht ist.
Aus der obigen Beschreibung ergeben sich die Vorteile des Antriebsorgans
gemäß der Erfindung, welches leicht montiert werden kann, geringe Abmessungen hat und gleichzeitig rasch und genau
anspricht. Durch den Schrittmotor 5 kann die Büchse 10 mikrometrisch
genau in Axialrichtung verschoben werden, so daß
auch die Axialverschiebung der gesamten Nockenwelle i sehr genau
ist. Selbst bei einem Ausfall des Antriebsorgans bleibt der
Motor in Betrieb, da aufgrund des Aufbau des Antriebsorgans dieses
automatisch eine Gleichgewichtsstellung einnimmt, in der es
die Nockenwelle 1 stabil einstellt.
Claims (6)
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GUSTORF 2 * * * MUHLtN^TRASoE ·1 * *
D-8300 LANDSHUTPATENTANWALT Telefon Büro: 0671/89371 DIPL-ING. GERHARD Privat: OB71/25719 EUROPEAN PATENT ATTORNEY G 2 144 FIAT AUTO S.p.A.Corso Giovanni Agnelli 200Turin, Italienöldynamisches Antriebsoryan für die Axial verstellung
einer Nockenwelle mit variabler GeometrieSchutzansprüche1. Lineares, gesteuertes Antriebsorgan für die Axial verstellung einer Nockenwelle ;:.it variabler Geometrie, gekennzeichnet durch einen Kolben (6), der mit Flüssigkeitsabdichtung in einer Kammer (7) veränderbaren Volumens verschiebbar gelagert ist, wobei die Kammer (7) axial durch eine erste Stirnseite (8) des Kolbens (6) begrenzt ist, dessen der ersten Stirnseite (8) gegenüberliegende, zweite Stirnseite (9) unter der auf die erste Stirnseite (8) einwirkenden Druckkraft mit einem Endabschnitt (2) der Nockenwelle (1) zu deren Axialverschiebung in Wirkverbindung ist, durch eine Büchse (10), die axial verschiebbar koaxial in dem Kolben (6) gelagert ist und relativ zu dem Kolben (6) drei unterschiedliche Axialstellungen einnehmen kann, von denen sie in der ersten, der zweiten Stirnseite (9) des Kolbens (6) am nächsten liegenden Stellung die Kammer (7) mit einer Druckölquelle verbindet, während sie in einer zweiten Stellung zwischen den anderen beiden Stellungen die Kammer (7) flüssigkeitsdicht abschließt und in einer dritten Stellung, in der sie der ersten Stirnseite (8) des Kolbens (6) am nächsten ist, die Kammer (7) mit einem Ablaß verbindet, durch einen elektrischen Schrittmotor (5) sowie durch übertragungsmittel (11, 12) für die Verschiebung der Büchse (10) relativ zu-Z-dem Kolben (6) in die erste und dritte Stellung durch den Antrieb des Motors (5) in einer ersten Drehrichtung bzw. einer dazu entgegengesetzten, zweiten Drehrichtung. - 2. Antriebsorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (6) verschiebbar in einem zylindrischen Gehäuse (16) gelagert und im Radialschnitt im wesentlichen H-förmig ausgebildet ist, wodurch in dem Gehäuse (16) eine durch die zweite Stirnseite (9) des Kolbens (6) begrenzte Abgabekammer (18) mit im wesentlichen Umgebungsdruck, eine Reservekammer für das Drucköl, die mit der Druc^ölquelIe verbunden und von einem äußeren, ringförmigen Einschnitt (19) des Kolbens (6) zwischen der ersten Stirnseite (8) und der zweiten Stirnseite (9) gebildet ist, sowie die Kammer (7) veränderbaren Volumens mit einem Abscnlußelement (20) für das Gehäuse (16) gebildet werden, wobei das Abschlußelement (20) packungsartig und koexial am Gehäuse (16) befestigt ist und an seiner Außenseite den Schrittmotor (5) trägt, während es in seinem Innenraum die übertragungsmittel (11, 12) sowie ein erstes Ende (13) der Büchse (10) aufnimmt, das flüssigkeitsdicht und verschiebbar durch ein Verschlußelement (23) hindurchläuft, welches den Innenraum des Abschlußelementes (20) gegen die Kammer (7) veränderbaren Volumens abdichtet.
- 3. Antriebsorgan nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußelement (23) ein Paar Längsführungen (14) aufweist, in die verschiebbar ein Flansch (12) des ersten Endes (13) der Büchse (10) eingreift und die eine nicht rotiersnde Lagerung der übertragungsmittel zwischen dem Schrittmotor (5) und der Büchre (10) herstellen, wobei die Übertragungsmittel eine Spindel-Schraubverbindung (11) aufweisen.
- 4. Antriebsorgan nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Ende (25) der Büchse (10), das dem ersten Ende (13) gegenüberliegt und einen größeren Durchmesser hat, verschiebbar in einer Bohrung (26) sitzt, die in eine zweite, rohrförmige Büchse (27) eingearbeitet ist, die ihrerseits flüssigkeitsdicht und frei verschiebbar in einer axialen Bohrung(29) des Kolbens (6) gelagert ist und ein zylindrisches Ende(30) größeren Durchmessers aufweist, das in der Kammer (7) veränderbaren Volumens innerhalb einer stirnseitigen Ausnehmung(31) der ersten Stirnseite (8) des Kolbens (6) aufgenommen ist, an dieser anliegt und zusammen mit dem Kolben (6) die Druckkraft des Drucköls in der Kammer (7) aufnimmt, daß ein Raum(32) größeren Durchmessers, der in die Bohrung (26) eingearbeitet ist, im Anschluß an das zylindrische Ende (30) vorgesehen ist und von der ersten Büchse (10) durchlaufen wird, daß eine Querbohrung (34) durch einen Endabschnitt (35) der zweiten Büchse (27) hindurchläuft, wobei dieser Endabschnitt (35) dem zylindrischen Ende (30) größeren Druchmessers gegenüberliegt und die Querbohrung (34) die in die zweite Büchse (27) eingearbeitete Bohrung (26) mit einer Reihe von Kanälen (37) verbindet, die teilweise in den Kolben (6) eingearbeitet sind und in die Abgabekammer (18) münden, daß das zweite Ende (25) der ersten Büchse (10) so ausgebildet ist, daß es die Querbohrung (34) der zweiten Büchse (27) in der ersten und der zweiten Stellung abschließt, in der dritten Stellung jedoch freigibt und eine Dichtkante (40) aufweist, die den Raum (32) größeren Durchmessers der zweiten Büchse (27) gegen das Ende (30) größeren Druchmessers in der zweiten und dritten Stellung flüssigkeitsdicht abschließt und mit der Bohrung (26) der zweiten Büchse (27) eine Verbindung zwischen dem Raum (32) der Büchse (27) und der Kammer (7) variablen Volumens in der ersten Stellung herstellt, und daß die zweite Büchse (27) weitere Kanäle (42) aufweist, welche den Raum (32) mit dem Innenraum des ringförmigen Einschnittes (19) des Kolbens (6) verbinden.• ·♦ »
- 5. Aritriebsorgan nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dip erste Büchse (10) eine Axialbohrung (45) aufweist, die in Verbindung mit der Bohrung (26) der zweiten Büchse (27) ist, sowie wenigstens eine Radi al bohrung (46), die in das erste Ende (13) der ersten Büchse (10) in einer solchen Stellung eingearbeitet ist, daß sie die Axialbohrung (45) der ersten Büchse (10) ständig mit der Kammer (7) veränderbaren Volumens verbindet.
- 6. Antriebsorgan nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich- j net, daß das Ende (25) der zweiten Büchse (27) verschiebbar in j dem Endabschnitt (2) der Nockenwelle (1) sitzt. ";
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1988
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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