DE8809025U1 - Bauelement für Hohlraumböden - Google Patents
Bauelement für HohlraumbödenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F15/00—Flooring
- E04F15/02—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
- E04F15/024—Sectional false floors, e.g. computer floors
- E04F15/02405—Floor panels
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04F15/02405—Floor panels
- E04F15/02411—Floor panels with integrated feet
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Floor Finish (AREA)
Description
Hohlraumböden werden in der Praxis für Elektroverkabelung oder Luftführung
vorgesehen. Hohlraumböden bekannter Art werden mit hohem Montageaufwand
und Materialaufwand vor Ort aus mehreren Komponenten hergestellt.
So wird z.B. der Hohlraumboden so hergestellt, daß innen ausgeformte,
maschinell aufwendig hergestellte Kunststofformteile auf den Rohbeton ausgelegt werden. Die Kunststoffformteile
werden untereinander verbunden. In der Gesamtfläche sieht der mit Kunststoff ausgelegte Boden ähnlich
einer Eierkartonplatte aus, die in der unteren Seite den Hohlraum bildet. Von der oberen Stiite wird ein sogenannter
Fließestrich aufgebracht. Nach Trocknung des Estrichs (gemäß DIN ca. 28 Tage)
bildet der Estrich in Verbindung mit der Kunststoffolie den Hohlraumboden.
Nach der Trocknung kann der Oberbelag aufgebracht werden.
Eine andere Version des Kohlraumbodens ist die Verlegung von Kunststofformteilen
in einer dickeren, stärkeren Ausführung. Die Ausformungen (Hohlräume) stehen nur
an einer Seite des Kunststofformteils vor, damit die Flache Seite z.B. auf dem Rohrbeton aufgelegt wird und auf sie
Ausformungen die Spanplatten aufgebracht werden. Zwischen den Ausformungen und den
Spanpatten entsteht dann der sogenannte Hohlraum für den Hohlraumboden.
Zusätzlich wird als Verstärkung eine zusätzliche Spanplatte auf der ersten
Spanplatte aufgebracht, welche dann nochmals auf deren Oberfläche eine Metallplatte angebracht wird. Dies
erfolgt deshalb, damit der Hohlraumboden ein statisch festes Gebilde bekommt. Des
weiteren wird in der Regel auf diesen Metallplatten auch noch zusätzlich ein Ausgleichsestrich und dann erst der Oberbelag aufgebracht.
weiteren wird in der Regel auf diesen Metallplatten auch noch zusätzlich ein Ausgleichsestrich und dann erst der Oberbelag aufgebracht.
Beide Arten des Hohlraumbodens haoan den
Nachteil, daß die Herstellung sehr aufwendig, teurer, umständlich und mit
großem handwerklichem Können verbunden
*" '· iit. " Defc"**'weiteren sind solche
Hohlraumböden sehr viel teurer und sehr schwierig und mit hohem Montage- und Sondermaterialaufwand an die Baukörperart
anpassbar. So ist z.B. der Fließestrich
ein mit teurem Kunststoffbindemittel durchsetztes, wässeriges, dünnflüssiges
Anhydritmaterial, ein sehr teurer Baustoff. Die Kunststofformteile für
diese Art von Hohlraumböden sind ebenfalls teurer in der Herstellung, da diese durch aufwendige Werkzeugherstellung
erst hergestellt werden können. Des weiteren hat Kunsstoff die Eigenschaft, daß er durch Flamm- oder
Temperatureinwirkung schmilzt, brennbar ist und instabil v?ird. D«b gleiche ailt
für den Fließestrich, da dieser ebenfalls einen hohen Kunststoffanteil hat.
Ein weiterer Nachteil ist, daß der Fließestrich ca. 28 Tage austrocknen
muß und somit der Arbeitsablauf auf der Baustelle unterbrochen ist. Des weiteren
ist bei d>r Verlegung der Kunststofformteile darauf zu achten, daß
diese untereinander waserdicht verbunden sind, da ansonsten der Fließestrich durch
die Kunststoffteile auf den Hohbeton kommt und somit die gewollte Hohlraumbildung in den Durchdringbereich
nicht erreicht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bauelement der Eingangs
bezeichneten Gattung an ein Material so auszubilden, daß es vom Material her preiswerter ist und darüber hinaus seine
Herstellbarkeit, seine Verarbeitbarkeit einfacher und preiswerter ist und die Montage mit wenigen Handgriffen auf den
Rohbeton individuell jeder Baukörperform anpaßbar zu einem Hohlraumboden erfolgt
und die Nachteile der bekannten Hohlraumböden weitgehendst ausgeräumt sind.
Diese Aufgabe soll erfindungsgemäß durch die in den Kennzeichnungsteilen der
Patentansprüche angegebenen Merkmale gelöst werden.
Patentansprüche angegebenen Merkmale gelöst werden.
Der Hohlraumboden in Form eines Plattenelement (1) aus Zementfaserstoff
z.B. Farmazell ist hinsichtlich des Materialbedarfs wesentlich preiswerter und läßt sich darüber hinaus
arbeitstechnisch maschinell, industriell
als Serienprodukt herstellen. Das Bauelement weist eine hohe Tragfähigkeit
als Serienprodukt herstellen. Das Bauelement weist eine hohe Tragfähigkeit
und Druckfestigkeit auf und ist darüber hinaus nicht brennbar. Die einzelnen
Bauelemente können durch die im Patentanspruch 2 angegebenen Merkmale untereinander verbunden werden, so dap
jede Belastung des Fußbodens sich gleichmäßig auf die Stützkegel (3)
verteilt.
Ein weiterer Vorteil der Montageplatte (1) aus Zementfaserstoff besteht darin,
daß die Montageplatte (1) leicht verarbeitbar ist und somit der Baukörperräumlichkeit
schnell angepaßt werden kann. Dies geschieht mittels einfacher Werkzeuge, z.B. einer Säge.
Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß die Montageplatte (1) leicht und von
geringer Bauhöhe ist und somit problemlos in Altbauten bzw. bei der
Altbausarnierung einsetzbar ist.
Altbausarnierung einsetzbar ist.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß das preiswerte Material nicht brennbar
ist. Dies ist von Wichtigkeit, da diese Hohlraumböden im wesentlichen für die Verkabelung vorgesehen sind und
die häufigste Ursache von Brandschäden der sogenannte Kabelbrand ist, wobei dann der Zementfaserstoff seine Form
behält. Es braucht bei Kabelbränden lediglich ein neues Kabel eingezogen werden. Dies ist von großem Vorteil,
da bei den bekannten Hohlraumböden
der gesamte Boden neu verlegt werden muß, da der Kunststoff bei den bekannten Böden beim Kabelbrand wegschmilzt und somit der Hohlraum instabil wird.
der gesamte Boden neu verlegt werden muß, da der Kunststoff bei den bekannten Böden beim Kabelbrand wegschmilzt und somit der Hohlraum instabil wird.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die Montageplatten (l)auf der Oberfläche
mit Teppichbodens verklebt werden können __
und somit ein nach Auslegung der |
Montageplatten (1) ein fertiger Fußboden |
mit Hohlraumboden enstanden ist, wobei
die Montageplatten (1) reversibel |
sind und somit der Hohlraum (4)imnter |
wieder zugängig ist. |
Im folgenden wird die Erfindung beispielsweise und unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt Figur 1 eine perspektivische Darstellung der Montageplatte. (1)
Figur 2 einen Schnitt durch die Montageplatte (1) nach der Linie I-I als
auch nach der Linie II-II der Figur 1.
Figur 3 eine perspektivische Darstellung von mehreren Montageplatten (1)
aneinander gereiht.
aneinander gereiht.
In Figur 1 dargestellt, ist beispielsweise ein maschinell hergestelltes
Bauelement als Montageplatte (1) aus Zementfaser.
Erkennbar sind die beiden Randbereiche (3), welche die Stützkegel (2) halbseitig
überstehen haben. Dies dient dazu, daß die Platten (1) untereinander Auflage haben, damit die Oberflächenlast
gleichmäßig an jeder Stelle des Hohlraumbodens sein kann.
Nach Figur 2 ist die Platte (1) im Querschnitt dargestellt. Die Platte (1)
ist so gestaltet, daß sie aus einem Material z.B. Zementfaser besteht. Platte (1) und Stützkegel (2) bilden sich
einheitlich aus einem Material.
Gemäß Figur 3 sehen wir meherere Montageplatten untereinander verbunden.
Claims (6)
1. Bauelement für Hohlraumböden dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement eine nicht brennbare
Montageplatte (1) aus z.B. Zementfaserstoff von
hoher Tragfähigkeit, Druckfestigkeit, Bearbeitbarkeit, Verarbeitbarkeit
ist.
2. Bauelement nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte
an der Oberseite eine glatte Ebene Aufnahmefläche für z.B. Oberbeläge aufweist.
3. Bauelement nach Anspruch 1 und dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte
(1) an der Unterseite Stützkegel (3) aufweist und diese mit der Oberseite einen einheitlichen
Verbund gleichen Materials bilden,
4. Bauelement nach Anspruch 1-3 dadurch gekennzeichnet, daß dio
Montageplatte (1) an mindestens
2 Plattenseiten (2) Stützkegel (3) halbseitig überstehen hat.
5. Bauelement nach Anspruch 1 bis dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatten (1) die Brandklasse
A 1 nach DIN 4102 hat.
6. Bauelement nach Anspruch 1-6 dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatten (1) von geringer Bauhöhe
sind.
— 2 —
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809025U DE8809025U1 (de) | 1988-07-14 | 1988-07-14 | Bauelement für Hohlraumböden |
| DE19893923090 DE3923090A1 (de) | 1988-07-14 | 1989-07-13 | Bauelement fuer hohlraumboeden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809025U DE8809025U1 (de) | 1988-07-14 | 1988-07-14 | Bauelement für Hohlraumböden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809025U1 true DE8809025U1 (de) | 1988-09-01 |
Family
ID=6825960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809025U Expired DE8809025U1 (de) | 1988-07-14 | 1988-07-14 | Bauelement für Hohlraumböden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809025U1 (de) |
-
1988
- 1988-07-14 DE DE8809025U patent/DE8809025U1/de not_active Expired
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