DE8808530U1 - Verlegegerät zum Einbringen von Profilstreifen in Fugen - Google Patents
Verlegegerät zum Einbringen von Profilstreifen in FugenInfo
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Description
- I - P 324/P330
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verlegegerät zum Einbringen von Profilstreifen,
insbesondere Hohlkammer-Profilstreifen oder Schaumstoff-Profilstreifen in Fugen, wie Dehnungsfugen in
Verkehrsflächen u.dgl., bei dem an einem längs der Füge bewegbaren
Rahmen eine Profilstreifen-Einführvorrichtung und eine Einlegeeinrichtung zum Eindrücken des Profilstreifens in die Fuge
•rtgebarcht sind, wobei die Profilstreifen-Einführein- richtung ein
Paar von entlang der Fugenränder zu führenden, den Profilstreifen an ihrem Umfängsbereich zwischen sich aufnehmenden und
zusammendrückenden, kreisrunden Einführscheiben aufweist, die in
solchem gegenseitigem Abstand und mit zueinander geneigten Achsen
derart angeordnet sind, daß der gegenseitige Abstand der beiden Einführscheiben nach dem der Fuge zugewandten Bereich hin aui:
einen kleineren Wert als die Fugenbreite abnimmt, während di<>
Einlegeeinrichtung ein zwischen den Einführungsscheiben angeordnetes Einlegeelement aufweist, das das Profilband zwischen den
Einführscheiben herausdrückt und dabei in die gewünschte Lage in die Fuge eindrückt.
Bei einem aus DE-GM 87 07 753 bekannten Verlegegerät dieser Art
&igr; weist die Profilstreifen-Einführeinrichtung ein Paar von Einführ-
! scheiben auf, die lediglich frei drehbar am Rahmen des Gerätes j gelagert sind und während des Verlegens im wesentlichen nur durch
&igr; den Profilstreifen selbst in Drehung versetzt werden. Dies be-J dingt, daß auf den Profilstreifen während des Einbringens in die
Fuge ein Zug ausgeübt wird, der eine Längsdehnung des in die Fuge eingelegten Profilstreifens zur Folge hat. Der in die Füge verlegte
Profilstreifen hat daher das Bestreben, sich in Längsrichtung wieder zusammenzuziehen, so daß insbesondere bei längeren
Fugen die Gefahr besteht, daß sich der Profilstreifen aus mehr oder weniger großen Fugenenden zurückzieht und die Fuge dort
freigelegt wird. Auch der Anfang des Verlegevorganges ist bei dem bekannten Gerät dadurch etwas erschwert, weil der in eine Fuge
eingelegte Anfang des Profilstreifens solange festgehalten
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werden muß, bis eine ausreichende StreifenIMnge verlegt ist, um
aufgrund der Reibung an den Fugenrändern den für1 das Drehen der
Einführscheiben erforderlichen Zug aufnehmen zu können.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein derartiges Verlegegerät zum Einbringen von Profilstreifen in Fugen dahingehend zu verbessern,
daß für das Einführen des ProfilstreAfens in die Fuge kein Zug mehr in Längsrichtung an dem Profilstreifen ausgeübt werden
muß, sondern der Profilstreifen auch über große Längen gleichmäßig und ohne Ausübung von Längszug in die jeweilige Fuge
eingebracht wird.
Diese Aufgabe wird erfindüngsgemäß dadurch gelöst, daß zumindest
eine der Einführscheiben des Paares zu Drehbewegung mit ragelbarem Drehmoment angetrieben ist, und der Rahmen des
Gerätes, an dem die Einführscheiben und die Einlegeeinrichtung
angebracht sind, mit einer Vorschubeinrichtung für regelbaren Vorschub versehen ist.
Durch die Erfindung wird der Profilstreifen nicht mehr unter Zug in die Fuge eingeführt, also eingezogen, sondern mit einem durch
das dem jeweiligen Anwendungsfall entsprechend einzustellenden, an dem Paar von Einführscheiben ausgeübten Drehmoment in die Ffcx/e
eingeschoben bzw. eingestopft wird. Das Maß des Zusammendruckens am Profilstreifen während dieses Einstopfens läßt sich durch
Abstimmung des an den Einführscheiben ausgeübten Drehmoments mit dem regelbaren Vorschub des Gerätes für je-^en Anwendungsfall
optimal einrichten. Dies gilt insbesondere beim Verlegen von Hohlkammer-Piofilstreifen und Schaumstoff-Profiltreifen in Fügen,
da durch diese Abstimmung des an den Einführscheiben ausgeübten Drehmoments mit dem Gerätevorschub das 'v'erdichtungsmaß des
Schaumstoffs reproduzierbar und über die gesamte Fugenisuci
gleichmäßig einstellbar ist.
Wenngleich es im Rahmen der Erfindung denkbar und grundsätzlich ffiögiieh ist, beide Einführscheiben des Paares mit regelbarem
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Drehmoment anzutreiben, reicht es aber durchaus, nur eine der beiden Einführscheiben anzutreiben, da die aweite Einführscheibe
durch den zwischen den Einführscheiben aufgenommenen und zusammengedrückten Profilstreifen aufgrund dessen Reibung mit
den Randbereichen der Einführscheiben mitgenommen wird, ohne . Zugwirkung auf dem Profilstreifen hervorzurufen.
Bevorzugt enthält bei dem erfindungsgemäßen Verlegegerät die Profilstreifen-Einführeinrichtung ein hydraulisches
Antriebssystem mit einem Hydraulikmotor und einer für Erzeugung eines einstellbaren Maximaldruckes ausgebildeten Hydraulikpumpe.
Durch dieses hydraulische Antriebssystem wird ständig ein gleichmäßiges Drehmoment an den Einführscheiben entwickelt, das
sich aus dem Gleichgewicht des jeweils eingestellten Maximaldruckes mit dem durch den in die Fuge eingestopften
Profilstreifen und dem Vorschub de= Gerätes ergibt. Es ergibt sich
somit ein über die Fugenlänge gleichmäßiges Zusammendrücken des Profilstreifens, durch das auch evtl. Schwankungen der Fugenbreite
aufgefangen werden. In Bereichen geringerer Fugenbreite stellt sich nämlich der Gegendruck des Profilstreifens beim Einstopfen
schneller ein als in Bereichen größerer Fugenbreite. Das auf Erzeugung eines Maximaldruckes eingerichtete hydraulische
Antriebssystem der Einführscheiben bildet somit ein flexibles Steuerungssystem, das mit dem Gegendruck des in die Fuge
eingestopften Profilstreifens arbeitet.
Eine weitere Verbesserung der gleichmäßigen Einstopfwirkung läßt sich dadurch erreichen, daß die Einlegeeinrichtung eine zwischen
den beiden Einführscheiben angeordnete drehbare, kreisrunde, exzentrisch nach dem Ausiaßbereich der Einführscheiben hin
verlagerte Einlegescheibe aufweist. Diese drehbare Einlegescheibe übt praktisch keinerlei Zugwirkung auf den Profilstreifen während
des Einstopfens in die Fuge aus, äo daß jede feinfühlige
Steuerung der Einstopfwiikung der Einfuhr1 scheiben voll ausgenutzt
Weif den kaiin* Bevorzugt ist die Einlegeäöheibe freilaufend difehbäif
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gelagert- Es empfiehlt sich auch eine höhenverstellbare Anordnung
der Einlegescheibe mit ihrer Drehachse bezüglich des Paares von Einführscheiben.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind für den Antrieb der Profilstreifen-Einführeinrichtung und den Vorschub des Rahmens
zwei getrennte hydraulische Antriebssysteme vorgesehen, die für
die Einstellung des an dem Paar der Einführscheiben entwickelten Drehmoments und für die Einstellung der Vorschubgeschwindigkeit
des Rahmens aufeinander abstimmbar sind. Durch diese Abstimmungsmöglichkeit kann bei optimaler Vorschubgescbwindigkeit
das hydraulische Antriebssystem für die Profilstreifen-Einführeinrichtung praktisch konstant an seinem
eingestellten Maximaldruck des dem Hydraulikmotor für den Antrieb der Profilstreifen-Einführeinrichtung zugeführten Druckmittels
gehalten werden. Es läßt sich dadurch eine praktisch konstante Stopfwirkung der Profilstreifen-Einführeinrichtung an dem in die
Fuge einzuführenden Profilstreifen aufrechterhalten werden.
Für die Hydraulikpumpen der beiden hydraulischen Systeme kann ein gemeinsamer Antriebsmotor vorgesehen sein, wobei jedoch jede
der Hydraulikpumpen eigene Einrichtungen zur Einstellung ihrer Förderleistung aufweist. Auf diese Weise ist bei gemeinsamem
Antrieb, also geringst möglichem Aufwand an Antriebsmotoren eine unabhängige Steuerung in beiden hydraulischen Anstriebssystemen
des Gerätes möglich. Die Hydraulikpumpen der beiden hydraulischen Systeme können als Einheit mit ihrem gemeinsamen Antriebsmotor
auf dem Rahmen des Gerätes angebracht sein.
Da die Einführscheiben bei dem erfindungsgemäßen Verlegegerät keine kraftschlüssige Verbindung mehr mit der Bodenfläche zu
beiden Seiten der zu belegenden Fuge haben müssen, ist es bei dem erfindungsgemäßen Gerät von besonderem Vorteil, daß die
Einführ scheiben lediglich auf den Seitenrändern deif Füge bzw.
dojft gebildeten Abfassungen geführte umfängliche Leiträflder trägen.
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Um die Einlegeeinrichtung besonders vorteilhaft zwischen den
Einführscheiben anordnen zu können/ empfiehlt es sich im Rahmen der Erfindung, daß die Einführscheiben an ihren sich einander
zugewandten Seiten hohl ausgebildet sind und in dem so gebildeten Hohlraum die Einlegeeinrichtung angeordnet ist. Ferner kann in dem
von den Einführscheiben gebildeten Hohlraum ein feststehender Führungsbügel für den Profilstreifen angebracht sein. Auf diese
Weise lassen sich die beiden Einführscheiben in ihrem direkt über der Fuge liegenden Bereich sehr eng zusammenführen, also auch
relativ schmale Fugen mit Profilstreifen belegen.
Da erfindungsgemäß mindestens eine der beiden Einführscheiben
mit einer eigenen gesteuerten Antriebsvorrichtung versehen ist, können die Einführscheiben mit relativ großem Durchmesser
ausgebildet sein. Dadurch ist auch bei relativ kleinem gegenseitigem Neigungswinkel der Einführscheiben möglich, einen
sich relativ weit öJfnenden Einführungsspalt für den
Profilstreifen in dem der Fuge entgegengesetzten Bereich zu bilden. Eine besonders vorteilhafte Ausbildung läßt sich
erfindungsgemäß dadurch erreichen, daß die eine Einführscheibe
des Paares eine Keilriemenscheibe für ihren Antrieb trägt und auf einer zur Laufebene des Gerätes parallelen und zur
Vorschubrichtung des Gerätes rechtwinkligen Achse gelagert ist, während die zweite Einführscheibe des Paares um eine zur
Laufebene des Gerätes geneigten und zur Vorschubrichtung des Gerätes rechtwinkligen Achse freilaufend gelagert ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Verlegegerät in
perspektivischer Darstellung; Fig. 2 das Paar von Einführscheiben des Verlegegerätes
nach Figur 1 in Vorderansicht, teilweise
geschnitten? und
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Fig. 3 eine Schnittdarstellung durch den Zwischenraum der
beiden Einführscheiben des Paares, schematisiert.
Im dargestellten Beispiel hat das Verlegegerät 10 einen Rahmen 11, der auf vier Rädern längs einer mit einem Profilstreifen (50)
zu füllenden Fuge (31) verfahrbar ist. Für die Lenkbarkeit dieses Fahrgestells sind zwei hintere schwenkbare Räder 12 vorgesehen,
wälirend mindestens eines der vorderen Räder 13 mittels eines
Hydraulikmotors 14 angetrieben ist. Am rückwärtigen Er>ie trägt der
Rahmen 11 eine obere Querstange 15, die im Betrieb von einem
Bedienungsmann zu erfassen ist, um das Gerät entlang der zu füllenden Fuge zu lenken. Ferner trägt der Rahmen 11 einen
Innenrahmen 43, in den die Profilstreifen-Einführeinrichtung 16 und die nur in Figur 3 erkennbare Einlegeeinrichtung 17
eingegliedert sind. Der Innenrahmen 43 ist bei 44 nach oben schwenkbar am Rahmen 11 gelagert und mittels einer in der
Zeichnung nicht erkennbaren Einrichtung heb- und senkbar, um die Einführ einrichtung 16 und die Einlegeeinrichtung 17
in Arbeitsstellung Absenken und aus der Arbeitsstellung anheben zu können, beispielsweise zum Transport und zum Heranfahren &n
eine zu belegende Fuge, Dieser Einrichtung ist eine Feineinstellvorrichtung, beispielsweise eine Stellschraube
zugeordnet, mit der die gewünschte, genaue Höheneinstellung der Einführeinrichtung 16 bezüglich der Fugenränder bzw. der an den
Fugenrändern gebildeten Abfasungen 30 vorzunehmen ist. Dabei kann ein in Figur 2 angedeuteter Spalt an jeder Abfasung eingestellt
werden, damit sich die Einführscheiben 22, 23 frei von den Abfasungen 30 bzw. der Verkehrsfläche drehen können.
In seiner vorderen Hälfte trägt der Innenrahmen 43 eine
Antriebseinheit 18, die einen Antriebsmotor 19, eine Hydraulikpumpe 20 für den Vorschub und eine Hydraulikpumpe 21 für
den Antrieb der Profilstreifen-Einführvorrichtung 16 enthält. Der
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gemeinsame Antriebsmotor l9 für die beiden Hydraulikpumpen 20 und
21 ist im dargestellten Beispiel als Verbrennungskräftmaschine
vorgesehen*
Für den Vorschub des Gerätes 10 ist ein die Hydraulikpumpe 20 und den Hydraulikmotor 14 enthaltendes hydaraulisches System
vorgesehen, das eine Ventilanordnung enthält - bevorzugt an der
Hydraulikpumpe 20 auf einen gewünschten Wert einstellbar ist*
Die Profilstreifen-Einführeinrichtung 16 enthalt ein Paar von
Einführscheiben 22 und 23. Jede dieser beiden Einführscheiben
22 und 23 ist hohl ausgebildet. Sie weist eine geschlossene
rohrförmige Umfangswand 24 auf/ die an der der jeweiligen anderen Einführscheibe äbgewandten Stirnseite mit einer geschlossenen
Stirnwand 27 oder einer Speichenanordnung versehen ist, um eine mittige Nabe 28 zu tragen. An der der jeweils anderen
Einführscheibe zugewandten Stirnseite trägt die rohrförmige umfangswand 24 einen ringförmigen Leitrand 25, der sich mit einer
radial gegenüber der Umfangsfläche der umfangswand 24 nach außen
vorstehenden, und nach der offenen Seite hin erweiternden Abschrägung (26) versehen ist. Diese Abschrägung bildet einen
relativ stumpfen Abschragungswinkel von beispielsweise etwa und ist dazu ausgebildet, entlang der Seitenkante der Fuge oder
entlang einer am Seitenrand 30 der Fuge 31 gebildeten Abfasung 30 zu laufen, ohne nennenswert in das Innere der Fuge 31
einzudrinyen, aber dennoch bis an den eigentlichen Fugenrand, heranzureichen* Dadurch ist die Bildung eines Spaltes verhindert,
in welchem sich das Profil noch einmal ausdehnen könnte*
Die beiden Einführscheiben 22 Und 23 sind mit ihren offenen
Seiten einander gegenübergesetzt und bilden dadurch einen Hohlraum 29. Dabei ist die eine Einführscheibe 22 des Paares mit
ihrer Nabe 28 auf einer parallel zur Laufebene des Gerätes 10 und rechtwinklig zur Vorschubrichtung des Gerätes 10 angeordneten
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Achse 32 und die zweite Einführscheibe 23 mit ihrer entsprechenden
kAhe auf einer1 Achse 33 drehbar gelagert, die ebenfalls
rechtwinklig zur Vorschübrichtung des Gerätes 10 aber mit einer
seitlichen Neigung 34 gegenüber der Laufebene des Gerätes 10 angordnet ist. Dadurch bilden die beiden Einführscheiben 22 und
an ihrem oberen Bereich miteinander einen relativ breiten Spalt*
der sich nach unten so weit verengt/ daß die Spaltbreite einen
kleineren Wert hat als die Breite der zu füllenden Nut 31. Für die
Anbringung der Drehachsen 32 und 33 der beiden Einführscheiben und 23 sind seitliche Träger 45 vorgesehen. Ferner erstreckt sich
von hinten her ein Trägerbalken 35 zwischen die beiden Einführscheiben 22 und 23, von dem sich ein Trägerarm 36 oder
eine Trägergabel schräg nach unten erstreckt, an deren Unteren
Ende eine Einlegescheibe 37 drehbar gelagert ist. Diese Einlegescheibe 37 ist mittels einer Einstellvorrichtung 46, die
zwischen dem Trägerbaiken 35 und einem Querbalken 47 des innenrahmens 43 eingesetzt ist, höhenverstellbar, beispielsweise
in eine in Figur 3 gezeigte Stellung, bei der die Einlegescheibe
37 im Auslaßbereich des Paares von Einführscheiben 22 und 23 über deren Umfang nach außen ragt. Die jeweilige Höheneinstellung der1
Einlegescheibe 37 bestimmt die Einbautiefe des Profilstreifens 50 in die Fuge 31. Dabei ist die Einlegescheibe 37 um eine Achse
38 frei frehbar gelagert, die sich parallel zur Drehachse 32 der
Einführscheibe 22 erstreckt.
In dem zwischen dan Einführscheiben 22 und 23 gebildeten Hohlraum 29 ist ferner ein feststehender Führungshügel 39 vorgesehen, der
im Inneren des Scheibenpaares dessen Spalt überbrückt und dazu fest am Trägerbalken 35 angebracht ist. Dazu kann eine
Vorrichtung 48 zum radialen Einstellen des Führungsbügels 39 bezüglich der Leitränder 25 vorgesehen sein, um die Eintauchtiefe
des Profilstreifens 50 zwischen den Einführscheiben 22 und 23 optimal einstellen zu können.
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Die eine Einführungsscheibe/ im dargestellten Beispiel die üril
die zu? Läüfebene des Gerätes 10 parallele Achse 32 umlaufende
Einführscheibe 22 ist an ihrer der anderen Einführscheibe 23 äbgewäridten Stirnseite mit einer Keilriemenscheibe 40 fest
verbunden oder ausgebildet. Diese Keilriemenscheibe 40 dient zürn Antrieb der Einführscheibe 22, während die zweite Einführscheibe
23 über den zwischen beiden Einführscheiben 22 und 23 eingelegte^ erofilstreifen (50) mitgenommen wird.
Die Keilriemenscheibe 40 ist über einen Keilriemen 41 mit einem
Hydraulikmotor 42 in Kraftschlußverbindung. Der Hydraulikmotor wird dabei von der Hydraulikpumpe 21 her mit hydraulischem Medium
beschickt. Das die Hydraulikpumpe 21 und den Hydraulikmotor enthaltende hydraulische System ist derart ausgebildet und
ausgelegt/ daß die Hydraulikpumpe 21 in diesem hydraulischen System nur einen maximalen hydraulischen Druck zu erzeugen vermag
und bei Erreichen dieses Maximaldruckes mit ihrer Förderleistung auf denjenigen Wert herabsinkt, der soeben für die Drehung der
Einführscheibe 22 bei gegebenem Vorschub des Geräes 10 benötigt wird. Dieser Maximaldruck entspricht einem geregelten Drehmoment
an der Einführscheibe 22. Die Drehrichtung der Einführscheiben und 23 ist d^bei so eingerichtet, daß der Profilstreifen (50)
bezüglich der Vorschubrichtung des Gerätes 10 nach rückwärts in die Fuge 31 gestopft wird. Bildet sich bei diesem rückwärtigen
Einstopfen in die Fuge 31 ein dem gewünschten Grad des Zusammendrückens am Profilstreifen entsprechender Widerstand aus,
so wird dieser Widerstand durch das an der Einführscheibe 22 ausgeübte maximale Drehmoment in Gleichgewicht gehalten. Die durch
den Hydraulikmotor 42 hervorgerufene Drehbewegung der Einführscheibe 22 entspricht damit dem durch das andere
hydraulische System mit dem Hydraulikmotor 14 bestimmten
Vorschubmaß des Gerätes 10 vermehrt und das Maß des Zusammendrücken des in die Fuge 31 einzuführenden
Profilstreifens (50). Der Profilstreifen (50) ist von schräg rückwärts oben in den Spalt zwischen den beiden Einführscheiben
und 23 auf den Führungsbügel 29 sinzufuhren* Beispielsweise kann
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auf die Qüe?; stange* IS eine Rolle mit zu verlegendem Profiistreifen
aufgesetzt werden.
Während des Betriebes bzw* zum Betrieb des Gerätes 10 sind die
gewünschte Vorschubgeschwindigkeit Und die gewünschte Stopfwirkung def Einführeinrichtung bzw* des Paares von
linfuhrscheiben 22 und 23 durch Einstellung der Förderleistung
der Hydrauiikpumpen 20 Und 21 vorzunehmen. Diese Einstellung der
Förderleistung ist im dargestellten Beispiel an jeder der Beiden
Pumpen 20 und 2l vornehmbar, wobei die entsprechenden
Binstelleinrichtüngen der Übersichtlichkeit halber nicht
dargestellt sind. Die Förderleistung zumindest der Hydraulikpumpe
21 ist abhängig von dem im jeweiligen Hydrauliksystem Druck.
Claims (15)
1) Verlegegerät zum Einbringen von Profilstreifen, insbesondere
Hohlkammer-Profilstreifen oder Schaumstoff-Profilstreifen in Fugen, wie Dehnungsfugen iti Verkehrflächen
u.dgl., bei dem an einem längs der Fuge bewegbaren Rahmen eine Profilstreifen- Einfülleinrichtung und eine Einlegeeinrichtung
zum Eindrücken des Profilstreifens in die Fuge vorgesehen sind, wobei die Profilstreifen-Einführeinrichtungen
ein Paar von entlang der Fugenränder zu führenden, den Profilstreifen an ihrem Umfangsbereich
zwischen sich aufnehmenden und zusammendrückenden, kreisrunden Einführscheiben aufweist, die in solchem gegenseitigem
Abstand und mit zueinander geneigten Achsen derart angeordnet sind, daß der gegenseitige Abstand der beiden
Einführscheiben nach den der Fuge zugewandten Bereichen auf einen kleineren Wert als die Fugenbreite abnimmt,
während die Einlegeeinrichtung ein zwischen den Einführungsscheiben angeordnetes Einlegeelement aufweist, das
das Profilsband zwischen den Einführscheiben herausdrückt und dabei in die gewünschte Lage in die Fuge eindrückt,
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine (22) der Einführscheiben (22, 23) des Paares zur Drehbewegung
mit regelbarem Drehmoment angetrieben ist und der Rahmen (11) des Gerätes (10), an dem die Einfühifscheiben
(22, 23) und die Einlegeeinrichtung (17) angebracht sind, mit einer Vorschubeinrichtung (12,13,14)) für
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regelbaren Vorschub versehen ist.
2) Verlegegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilstreifen-Einführeinrichtung (16) ein hydraulisches Antriebssystem mit einem Hydraulikmotor
(42) und einer für Erzeugung eines einstellbaren Maximaldruckes ausgebildeten Hydraulikpumpe (21)
enthält.
3) Verlegegerät n<ach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die zwicchen den Einführ scheiben
(22, 23) angeordnete Einlegeeinrichtung (17) eine drehbare, kreisrunde, bezüglich der Einführscheiben (22,
23) exzentrisch nach dem Auslaßbereich der Einführscheiben 22, 23) hin verlagerte Einlegescheibe (37) aufweist.
4) Verlegegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegescheibe (37) freilaufend drehbar gelagert
ist.
5) Verlegegerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegescheibe (37) mit ihrer
Drehachse (38) bezüglich des Paares von Einführscheiben (22, 23) höhenverstellbar ist.
6) Verlegegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb der
Profilstreifen-Einführeinrichtung (16) und für den Vorschub des Rahmens (11) zwei getrennte hydraulische
Antriebssysteme vorgesehen sind, die für die Einstellung
des an dem Paar von Einführscheiben (22, 23) entwickelten Drehmoments und für die Einstellung der
Vorschubgeschwindxgkeit dös Rahmens (11) aufeinander
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abstimmbar sind.
7) Verlegegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
für die Hydraulikpumpen (20, 21) der beiden hydraulischen
Systeme ein gemeinsamer Antriebsmotor (19 ]( vorgesehen ist
und jede der Hydraulikpumpen ( ) eigene Einrichtungen zur
Einstellung ihrer Förderleistung aufweist. I
für die Hydraulikpumpen (20, 21) der beiden hydraulischen
Systeme ein gemeinsamer Antriebsmotor (19 ]( vorgesehen ist
und jede der Hydraulikpumpen ( ) eigene Einrichtungen zur
Einstellung ihrer Förderleistung aufweist. I
8) Verlegegerät nach Anspruch 7, dadurch gekemnzeichnet, daß ||
die Hydraulikpumpen (20,21) der beiden hydraulischen |
Systeme als Einheit (18) mit ihrem, gemeinsamen | Antriebsmotor (19) auf dem Rahmen (11) angebracht sind. |
9) Verlegegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch |
gekennzeichnet, daß die Einführscheiben (22, 23) I mit lediglich auf den Seitenrändern (30) der Fuge I
(31) geführten, umfänglichen Leiträndern (25) f versehen sind. I
10) Verlegegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch f
gekennzeichnet, daß die Einführscheiben (22, 23) an ihren I sich einander zugewandten Seiten hohl ausgebildet sind und |
in dem so gebildeten Hohlraum (29) die Einlegeeinrichtung |!
(17) angeordnet ist. |
11) Verlegegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, :
daß in dem von den Einführscheiben (22, 23)) gebildeten *
Hohlraum (29) ein feststehender Führungsbügel (39) für den I Profilstreifen angebracht ist.
12) Verlegegerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Führungsbügel (39) radial zu den Einführungsscheiben
(22, 23) einstellbar ist.
der Führungsbügel (39) radial zu den Einführungsscheiben
(22, 23) einstellbar ist.
13) Verlegegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die eine Einführscheibe (22) des Paares
eine Keilriemenscheibe (40) für ihren Antrieb trägt und auf
gekennzeichnet, daß die eine Einführscheibe (22) des Paares
eine Keilriemenscheibe (40) für ihren Antrieb trägt und auf
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einer zur Laufebene des Gerätes (10) parallelen und zur
Voischubrichtüng des Gerätes (10) ifechtwinkügen Achse (32)
gelagert ist, während die zweite Einführscheibe (23) des Paares um eine zur Laufebene des Gerätes (10) geneigten und
zur Vorschübrichtung des Gerätes (10) rechtwinkligen Achse (33) freilaufend gelagert ist*
14) Verlegegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rahmen (11) des Gerätes (10) einen die Einführeinrichtung (16) und die Einlegeeinrichtung (17)
tragenden, zusätzlichen Innenrahmen (43) trägt, der gegenüber dem Rahmen (11) höhenverstellbar ist.
15) Verlegegerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß Einrichtungen zur Höhenverstellung des Innenrahmens (43) bezüglich des Rahmens (11) vorgesehen sind, die
Feineinsteilüngseinrichtungen enthalten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808530U DE8808530U1 (de) | 1988-07-04 | 1988-07-04 | Verlegegerät zum Einbringen von Profilstreifen in Fugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808530U DE8808530U1 (de) | 1988-07-04 | 1988-07-04 | Verlegegerät zum Einbringen von Profilstreifen in Fugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808530U1 true DE8808530U1 (de) | 1988-09-15 |
Family
ID=6825609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808530U Expired DE8808530U1 (de) | 1988-07-04 | 1988-07-04 | Verlegegerät zum Einbringen von Profilstreifen in Fugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808530U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4325592A1 (de) * | 1993-07-30 | 1995-02-02 | Otto Alte Teigeler Gmbh | Einlegevorrichtung für elastische Profile |
| DE4318964C2 (de) * | 1993-06-08 | 2002-08-29 | Hilti Ag | Verlegevorrichtung für Dichtungsbänder |
-
1988
- 1988-07-04 DE DE8808530U patent/DE8808530U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4318964C2 (de) * | 1993-06-08 | 2002-08-29 | Hilti Ag | Verlegevorrichtung für Dichtungsbänder |
| DE4325592A1 (de) * | 1993-07-30 | 1995-02-02 | Otto Alte Teigeler Gmbh | Einlegevorrichtung für elastische Profile |
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