DE8808431U1 - Vorrichtung zum Ausrichten, Markieren o.dgl., insbesondere für das Bauwesen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten, Markieren o.dgl., insbesondere für das Bauwesen

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    • G01C15/00Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
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Description

Vorrichtung zum .Ausrichten.» Markieren oder
dergleichen» insbesondere für das Bauwesen
Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausrichten, Markieren oder dergleichen, insbesondere für das Bauwesen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Im Bauwesen, im Maschinenbau, im Schiffbau und in vielen anderen Bereichen besteht häufig die Notwendigkeit, einen Gegenstand gegenüber der Lotrechten zu orientieren. Dies ist zum Beispiel der Fall beim Aufhängen von Lampen und bei dem Errichten von Dekorationen, dem Installieren von Leitungen,, der Montage von Decken usw. Hierzu wird üblicherweise ein sogenanntes Lot verwendet, zum Beispiel eine Schnur- oder eine Lotstange. Eine starre auszieh-
Patenianwälle: European Patent Attorneys - Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt Rechtsanwalt Zugelassen bei den Hamburger Gerichten
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Dresdner 6«rA*AC>Hajnbu*rg."^r-*St?3"fO 3J (BLZ 200 800 00)
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oare Lotstancje wird mit Hilfe einer Dosenlibelle lotrecht gestellt. Bei Entfernungen, die bereits über mehrere Meter gehen, sind zum Ausrichten zwei Personen erforderlich, nämlich eine zum Führen des Lotes Und die andere zur überprüfung der Übereinstimmung von Lotspitze und Markierung. Das Ausrichten und Markieren mit Hilfe des Lots ist daher sehr personal aufwendig. Zwar ist in Verbindung mit einem Theodoliten ein sogenanntes optisches Lot bekanntgeworden, das sich zum Beispiel am Unterbau des Theoliten befindet und als gebrochenes Fernrohr mit ringförmiger Zielmarke nach Beseitigung des Stehachsenfehlers senkrecht nach unten weist, für viele Anwendungszwecke, beispielsweise im Innenausbau und dergleichen ist die Handhabung eines Theoliten zu Ausricht- und Markierungszwecken umständlich und in manchen Fällen auch nicht praktikabel.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Ausrichten, Markieren oder dergleichen zu schaffen, bei der ein Lasergerät so ausgebildet ist, daß es als Richtlot verwendet werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1 gelöst.
Die n<nierüngsgemäße Vorrichtung verwendet einen Läser. Es ist seit längerem bekannt, einen Läserstrahl zu Meß^ und Richtzwecken zu verwenden» So wird zum Beispiel ein Laserrichtstrahl dazu verwendetä ein Fahrzeug, beispielsweise ein Erdbewegungsfahrzeug, zu steuern, das zu diesem Zweck eine Empfangseinrichtung enthält, die eine Abweichung des Auftreffpunkts des Laserstrahls von einer vorgegebenen Harkierung ermittelt und in ein Steuersignal verwandelt.
Bei der neuerungsgemäßen Vorrichtung wird davon Gebrauch gemacht, daß bei einer HeIiüm-Neoniaserröhre ein Strahl gleichachsig zu entgegengesetzten Seiten austritt. Auch Wenn der Spiegel an der "hinteren" Seite der Laserröhre relativ lichtundurchlässig gemacht wird, ergibt sich ein mehr oder weniger deutlich ausgeprägter Strahl, der in herkömmlichen Geräten jedoch keineswegs erwünscht ist. Er wird daher im Gehäuse der Laserröhre abgedeckt. Bei der neuerungsgemäßen Vorrichtung hingegen weist das Gehäuse ein Austrittsfenster für diesen Laserstrahl auf. Ferner 1st das Gehäuse mit einer eine Gerade oder eine Ebene gegen die Lotrichtung orientierenden Nivellierhilfe versehen, die von außen sichtbar ist. Die Ni veil ierhilfe
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ist nach einer Ausgestaltung der Neuerung vorzugsweise eine Dosen* oder Röhrenlibelle, wie sie in zahlreichen Anwendungen bekannt sind. Es versteht sich, daß jedoch auc-,&Iacgr; andere Ni veil ierhil fen verwendet werden können. In der justierten Position der Ni Veilierhilfe, insbesondere der Libelle* nät eine der LibelTe zugeordnete gerade oder Fläche eine bestimmte Orientierung zur Lotrechten, beispielsweise senkrecht zur Lotrechten oder gleichachsig dazu. Schließlich ist bei der Neuerung das Läsergehäuse mit einer Abstützvorrichtung versehen, mit der die Lage des Gehäuses relativ zu einem Untergrund veränderbar ist.
Beim Ausrichten oder Markieren wird der nach unten projizierte Laserpunkt auf eine Markierung am Boden ausgerichtet, die zum Beispiel nach oben oberhalb des Bodens auf eine Decke übertragen werden soll. Anschließend wird mit Hilfe der Abstützvorrichtung das Gehäuse so eingestellt, daß die Nivellierhilfe, zum Beispiel die Libelle, die gegenüber der Lotrechten justierte Position anzeigt. Dadurch liegt der durch den "Hauptstrahl" des Lasers erzeugte Lichtpunkt auf einer Lotrechten, die durch beide Lichtpunkte hindurchgeht.
Wenn nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung zw<n
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Nivellierhilfen vorgesehen und so angeordnet sind, daß die eine zur Orientierung des Laserstrahls in der Waagerechten und die andere zur Orientierung des Laserstrahls in der Lotrechten dient, kann zum lotrechten Ausrichten und/oder Markieren auch ein Ausrichten und Markieren in der Waagerechten erfolgen. Damit ist es möglich, zum Beispiel Markierungspunkte an einer Wand waagerecht auf eine andere Wand zu übertragen. Es versteht sich, daß mittels einer
geeigneten Optik der Laser keinen Punkt, sondern eine Linie erzeugen kann.
Zum Ausrichten des Gehäuses sind verschiedene konstruktive Möglichkeiten denkbar. Eine besteht neuerungsgemäß darin, daß am Gehäuse drei Stützfüße angebracht sind, von denen mindestens zwei in der Länge verstellbar sind. Die Stützfüße können nach einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung klappbar sein und zum Beispiel in der Ruhestellung in Ausnehmungen des Gehäuses versenkt werden. Alternativ kann im Gehäuse eine Fassung vorgesehen sein für die Verbindung mit einem Stativ, beispielsweise in Form einer Gewindebohrung. Eine dritte Möglichkeit besteht neuerungsgemäß darin, daß am Gehäuse eine Kugelschale angebracht ist, in der eine Gelenkkugel gelagert ist, die ihrerseits eine Fassung zur Verbindung mit einem Stativ aufweist.
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Die neuerungsgemäße Vorrichtung ist äußerst handlich und kann überall dort mit Vorteil eingesetzt werden, wo bisher mit üblichen Loten gearbeitet wurde, zum Beispiel beim Innenausbau von Gebäuden, wie zum Beispiel der Montage von Decken, Beleuchtungskörpern, Dekorationen, Leitungsaustritten, aber auch im Maschinen-, Stahl- und Schiffbau usw. Sie erlaubt das Ausrichten, Markieren oder dergleichen nur durch eine Person auch bei größeren Entfernungen oder Abständen. Werden gleichwohl zwei Personen eingesetzt, kann das Ausrichten und Markieren in kürzerer Zeit durchgeführt werden, da eine Wartezeit zum Auspendeln des Lots nicht erforderlich ist.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt perspektivisch schematisch eine Vorrichtung nach der Neuerung.
Bevor auf die in der Zeichnung dargestellten Einzelheiten näher eingegangen wird, sei vorangestellt, daß jedes der beschriebenen Merkmale für sich oder in Verbindung mit Merkmalen der Ansprüche von neuerungswesentlicher Bedeutung sein kann.
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In einem quaderförmigen Gehäuse 10 ist eine Helium-Neonlaserröhre angeordnet (nicht gezeigt). Im Gehäuse 10 ist auch das Hochspannungsnetzteil für den Betrieb der Laserröhre angeordnet. Die Energieversorgung erfolgt über Netzkabel oder wahlweise durch eine wiederaufladbare Batterie, die ebenfalls im Inneren des Gehäuses 10 angeordnet werden kann.
An den Stirnenden weist das Gehäuse Fenster 11, 12 auf für den Durchtritt des Hauptlaserstrahls 14 lizw. des Markierungsstrahls 15. Wie bereits erwähnt, strahlen Laserröhren der genannten Art zu gegenüberliegenden Seiten gleichachsig. Auf der nach oben weisenden, das Fenster 11 enthaltenden Stirnseite des Gehäuses 10 ist eine Dosenlibelle 16 angebracht. Sie kann auf das Gehäuse aufgesetzt, jedoch auch versenkt im Gehäuse sein. Laserröhre und Dosenlibelle 16 sind relativ zueinander so angeordnet, daß die Laserstrahlen 14, 15 eine Lotrechte beschreiben, wenn die Libelle 16 justiert ist.
An der Unterseite sind drei Beine 17, 18, 19 am Gehäuse 10 angebracht mit Schraubenfüßen 20. Die Beine 17 bis 19 können klappbar ausgebildet sein und in der Ruhestellung zum Beispiel in Ausnehmungen des Gehäuses 10 versenkt werden.
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Soll zum Beispiel eine auf dem Untergrund angebrachte Markierung 25 lotrecht auf eine Decke übertragen werden, wie durch 26 angedeutet, wird zunächst das Gehäuse 10 auf dem Untergrund so positioniert, daß der Laserstrahl 15 auf die Markierung 25 weist- Anschließend wird das Gehäuse 10 mit Hilfe der Stellfüße 20 justiert, bis die Libelle 16 ausjustiert ist. Anschließend kann dann mit Hilfe des Laserstrahls 14 der Punkt 26 markiert werden.
Es versteht sich, daß eine weitere Libelle zum Beispiel an einer vertikalen Wand des Gehäuses 10 angeordnet ist, um zum Beispiel zusätzlich eine Markierung von einer Wand eines Gebäudes auf eine andere Wand zu übertragen.
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Claims (7)

&igr; · ■ · · ca Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Ausrichten, Markieren oder dergleichen, insbesondere für das Bauwesen, mit einem Laser, bei dem in einem Gehäuse eine Laserröhre angeordnet ist, deren Strahl über ein Fenster im Gehäuse austritt, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Helium-Neonlaserröhre enthaltende Gehäuse (10) auf der dem Austrittsfenster (11) gegenüberliegenden Seite ein zweites Austrittsfenster (12) aufweist, an oder im Gehäuse (10) e.ine eine Gerade oder eine Ebene gegen die Lotrichtung orientierende Niv°llierhilfe (16) von außen sichtbar angeordnet ist, wobei der Laserstrahl (14, 15) mit der Geraden oder der Ebene einen vorgegebenen Winkel bildet und das Gehäuse (10) eine Abstützvorrichtung (17, 18, 19, 20) aufweist, mit der die Lage des Gehäuses (10) relativ zu einem Untergrund veränderbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Nivellierhilfe eine Dosen- und/oder Röhrenlibelle (16) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ni veilierhilfen so angeordnet sind, daß
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die eine eine Orientierung des Laserstrahls in der Waagerechten und die andere eine Orientierung des Laserstrahls in der Lotrechten bewirkt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (10) drei Stützbeine (17, 18, 19) angeordnet sind, von denen mindestens zwei in der Länge verstellbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,daß die Stützbeine klappbar und vorzugsweise in Ausnehmungen des Gehäuses versenkbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse mindestens eine Fassung für die Verbindung mit einem Stativ oder dergleichen angebracht ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse eine Kugelschale angebracht ist, in der eine Gelenkkugel gelagert ist, die eine Fassung aufweist für die Verbindung mit einem Stativ oder dergleichen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9408911U1 (de) * 1994-05-31 1994-09-15 Zimmermann, Thomas, 80796 München Lot- und Senkelvorrichtung
WO2016110837A1 (en) * 2015-01-05 2016-07-14 Kapro Industries Ltd Laser level with adjustable stand
EP3674659A4 (de) * 2017-08-22 2021-05-05 Changzhou Huada Kejie Opto-Electro Instrument Co., Ltd. Laserpunktprojektionsvorrichtung

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