DE8808399U1 - Ladegabel - Google Patents
LadegabelInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C1/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
- B66C1/10—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
- B66C1/22—Rigid members, e.g. L-shaped members, with parts engaging the under surface of the loads; Crane hooks
- B66C1/24—Single members engaging the loads from one side only
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
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Ladegabel
Die Neuerurig betrifft eine Ladegabel zum Anschlagen
von Lasten, insbesondere Paletten Und Stückgut, an dem
Kranhaken eines Kranes, wobei die Ladegabel aus mindestens einem vertikalen Steg besteht, an dessen unterem
Ende mindestens ein Gabelzinken zur Aufnahme der Last horizontal angeordnet ist und an dessen oberem
Ende mindestens ein Tragarm dem Gabelzinken gleichgerichtet ebenfalls horizontal oder mit Neigung zum
Steg angeordnet ist, der Tragarm fest ^der verschieblich
eine öse zur Befestigung am Kranhaken trägt und bei Anordnung von mehreren Gabelzinken am unteren Endo
des Steges ein Querträger angeordnet ist, an dem die Gabelzinken gelagert sind.
Lädegabeln dienen im wesentlichen in Verbindung mit einem Kran zum Heben kleinerer bis mittlerer Lasten*
Sie werden insbesondere zum Transport von Paletten, Stückgütern oder in Verbindung mit einer Traverse zum
Transport von Langgut eingesetzt. Der Einsatz von Ladegabeln erspart umständliches Vorbereiten der Last etwa
mittels Seilen, Ketten oder sonstigen Vorrichtungen zum Anheben.
Bei einer vorbekannten Ausführung besteht die Ladegabel aus zwei etwa U-förmig ausgebildeten Gabeln, die
mit Abstand parallel zueinander angeordnet und verbunden sind. Die etwa U-förmigen Gabeln sind dabei für
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den Einsätz so Vorgeiuhen* daß die Schenkel des U liegend angeordnet sind und die Öffnung der Gabeln in die
Horizontale weist.
Es ist eine weitere Ladegabel bekannt, die ebenfalls aus horizontal äfiüeördfiötsfi Gabel zinken, vertikalen
Stegen und einem ebenfalls etwa horizontal und den Gabelzinken gleichgerichtet angeordnetem Tragarm besteht.
Hierbei ist der Steg zur Verbindung des Tragarmes mit den Gabelzinken dreieckförmig ausgebildet*
Wobei die obere Spitze des Stegs mit dem Tragarm verbunden ist und an den unteren Eckert des dreieekförmigen
Stegs jeweils eine Gabelzinke fest angeordnet ist.
Eine weitere bekannte Ladegabel weist einen Tragarm mit einem vertikalen Steg auf* an dessen unterem Ende
ein Querträger angeordnet ist, auf dam rechts und links des Steges je eine Gabelzinke ebenfalls fest
angeordnet sind*
Einige der vorstehend beschriebenen Ladegabeln sind
mit einer Ausgleichseinrichtung versehen, die die Lage der öse an dem Tragarm entsprechend der aufzunehmenden
Last verändert. Zum sicheren Anheben der Last mittels einer Ladegabel ist es erforderlich, daß die Gabelzinken
unter Last entweder eine horizontale Lage einnehmen öatr zu ihrer Befestigung am Querträger oder
dem Steg eine nach unten geneigte Lage einnehmen. Vorzugsweise soll dabei eine horizontale Lage der Gabelzinken
erreicht werden. Zur Verwirklichung dieser
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Forderung ist die Öse am Tragarm 1angsverschieblich
jelagert, wobei entsprechend der angreifenden Last die
Öse zum Steg hin oder zum freien Ende des Tragarms; verschiebbar ist. Diese Verschiebung kann entweder manutll
bewirkt werden oder mittels einer Ausgleichseiririciitüng
automatisch srfolgsn. Die Ausgleichseinrichtung, die sowohl mechanisch, elektrisch, pneumatisch
oder hydraulisch ausgebildet sein kann, bewirkt, daß die öse bei jeder aufgenommenen Last vertikal über dem
Schwerpunkt der Last am Tragarm zum Angriff gelangt.
All diese vorbekannten Ladegabeln sind aufgrund der
aufzunehmenden Lasten stabil und damit schwer gebaut. Sie lassen sich in der Regel nur mittels eines Kranes
oder Staplers transportieren. Das Handling ist somit
erschwert.
Die Aufgabe vorliegender Neuerung bestand nun darin, die Ladegabel so zu gestalten, daß sie im Einsatz
leicht und ohne die umständliche Hilfe durch Kran oder Stapler gehandhabt werden kann.
Gemäß vorliegender Neuerung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß am unteren Ende des Steges oder an dem
Querträger mindestens ein Rad zum Verfahren der Ladegabel angeordnet ist= Bei Anordnung eines Querträgers
sind zwei Radar, je eines an den Längseaden des Querträgers
angeordnet.
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Neuerungsgemäß sind die Räder an dem Steg öder an dem
Querträger so angeordnet, daß bei auf dem Gabelzinken
stehender Ladegabel sich die Läufebene der Räder gleich oder über der Aufstaridsebene der Gabelzinke
befindet.
Durch die Neuerung wird das Handling der Ladegabel wesentlich verbessert und wirtschaftlicher gestaltet*
Die Ladegabel kann durch eine Person mühelos von einem Einsatzort zum anderen oder an ihrem Lägerplatz verfahren
werden. Umständliches Transportieren mittels Kran oder Stapler entfällt. Vorteilhaft ist die Anord-I
nung der Räder dargestellt, daß die Laufräder bei I beladener Ladegabel nicht belastet werden. Eine Be-I
Schädigung der Räder oder deren Lagerung wird dadurch I vermieden.
j Neuerungsgemäß kann jedes Rad federnd gelagert sein.
I Es ist weiter von Vorteil, daß jede Feder in Ihrer J Federwirkung einstellbar ist.
: Bei federnd gelagerten Rädern ist es zweckmäßig, daß
* die Laufebene jeden Rades sich unter der Aufstands-I ebene der Gabel £i.nkQn befindet.
■* Weiter ist gemäß der Neuerung jedes Rad höhenveränder-
; Gemäß der Neuerung ist jedes Rad in einem Schutzkastetv
i gelagert. Hierdurch wird ebenfalls eine Beschädigung i der Räder vermieden.
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Einzelheiten der Neuerung sind in einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Es zeigen
Neuerung,
Fig. 2 die Stirnansicht de.· Ladegabel nach Fig. 1, Fig. 3 die Ladegabel nach Fig. 1 in Fahrstellung.
Die in der Zeichnung dargestellte Ladegabel besteht im wesentlichen aus den Gabelzinken 1, dem Querträger 2,
dem Steg 3 und dem Tragarm 4. An dem Tragarm 4 ist eine öse 5 zur Befestigung der Ladagabel an dem Kranhaken
vorgesehen. Die Gabelzinken 1 sind an ihrem mit. dem Querträger verbundenen Ende mit einer öse 6 versehen,
die eine rechteckige öffnung besitzt. Der Querträger 2 ist in seinem Querschnitt ebenfalls rechteckig
ausgebildet, wobei der Querschnitt des Querträgers 2 der öffnung der öse 6 entspricht. Der
Querträger 2 ist an dem unteren Ende des Steges 3 befestigt. Zur Befestigung des Querträgers 2 erfolgt
an dem Steg 3.
Der Steg 3 ist aus einem zusammengesetzten Hohlprofil gebildet. An dem oberen Ende des Steges 3 ist in dem
Ausführungsbeispiel mit Neigung zum Steg 3 ein Flansch 7 fest angeordnet. Der Tragarm 4 ist ebenfalls aus
einem zusammengesetzten Profil mit hohlem Querschnitt gebildet. An dem, dem Steg 3 zugekehrten Ende weist
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der Tragarm 4 einen Flansch 8 auf, der deckungsgleich
zu dem Flansch 7 ausgebildet ist und mit Neigung an dem Tragarm 4 fest angeschlossen ist. Der Tragarm 4
ist auf seiner Oberseite mit einem Schlitz versehen, in dem die öse 5 befestigt ist. Tragarm 4 und Steg 3
sind über deren Flansche 8 und 7 mittels Schrauben fest verbindbar. Der Querträger 2 ist fest mit dem
Steg 3 verbunden.
Die Gabelzinken 1 sind nach Montage auf dem Querträger 2 über·die ösen 6 ebenfalls drehfest auf dem Querträger
2 angeordnet. Der Querträger 2 ist fest an dem Steg 3 angeordnet und die Gabelzinken 1 sind an dem
Querträger 2 mittels Klemmschrauben arretierbar.
Bei einem weiteren, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel
sind der Steg 3 und der Tragarm 4 mittels eines Formstücks formschlüssig miteinander verbunden. Das
Formstück ist so ausgebildet, daß es in den Steg 3 und den Tragarm 4 einsteckbar und mittels Bolzen oder
Schrauben arretierbar ist. Nach einem weiteren, ebenfalls nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann das
Formstück auch so ausgebildet sein, daß es auf den Steg 3 und den Tragarm 4 aufsteckbar oder in einen der
beiden einsteckbar und auf den anderen Teil aufsteckbar
ist.
Bei einem vierten, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel
sind Steg 3 und Tragarm 4 mittels eines Gelenkes und mindestens eines, den Formschluß zwischen Tragarm
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4 und Steg 3 mit dem Gelenk bewirkenden Bolzen verbunden. Das Gelenk kann auch auf jede andere, zweckmäßige
Art ausgebildet sein, die ein Zusammenklappen des
Steges 3 mit dem Tragarm ermöglicht und über das der
Tragarm 4 an dem Steg formschlüssig arretierbar ist.
In dem, in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist an jedem Längsende des Querträgers 2 ein
Rad 9 um eine horizontale in Längsrichtung des Querträgers 2 an diesem angeordnete Achse 10 drehbar gelagert.
Jedes Rad 9 ist dabei so gelagert, daß bei auf dem Gabelzinken 1 aufstehender Ladegabel die Lauffläche
des Rades 9 gleich oder oberhalb der Aufstandsfläche der Gabelzinke liegt. Überlastungen des Rades 9
oder dessen Achse 10 werden somit vermieden, die Räder 9 sind in Schutzkästen 11 gelagert und somit vor Beschädigung
gesichert.
Gemäß einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Neuerung ist jedes Rad 9 federnd gelagert. Jede
Feder ist dabei in ihrer Federwirkung einstellbar. Bei federnd gelagerten Rädern 9 ist es zweckmäßig, daß
sich die Laufebene jeden Rades 9 unterhalb der Aufstandsebene der Gabelzinke 1 befindet.
Nach einem weiterens nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann auch lediglich ein Rad 9 am unteren Ende
des Steges 3 angeordnet sein. Ein am Steg 2 angeordneter Handgriff 12 erleichtert das Verfahren der Ladegabel
.
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Claims (9)
1. Ladegabel zum Anschlagen von Lasten, insbesondere Paletten und Stückgut, an dem Kranhaken eines
Kranes, wobei die Ladegabel aus mindestens einem vertikalen Steg besteht, an dessen unterem Ende
mindestens ein Gabelzinken zur Aufnahme der Last horizontal angeordnet ist und an dessem oberen Ende
mindestens ein Tragarm dem Gabelzinken gleichgerichtet ebenfalls horizontal oder mit Neigung zum
Steg angeordnet ist, der Tragarm über eine Lastausgl
eichseinr-ichtrng verschiebl ich eine öse zur Befestigung
am Kranhaken trägt und bei Anordnung von mehreren Gabelzinken am unteren Ende des Steges ein
Querträger angeordnet ist, an dem die Gabelzinken gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß am
unteren Ende des Steges (3) oder an dem Querträger (2) mindestens ein Rad (9) zum Verfahren der Ladegabel
angeordnet ist.
2. Ladegabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung eines Querträgers (2) zwei Räder
(9), je eines an den Längsenden des Querträgers (2), angeordnet sind.
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3. Ladegabel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (9) an dem Steg (3)
oder an dem Querträger (2) so angeordnet sind, daß die Aufstandsebene der Gabelzinken (1) gleich der
Laufebene der Räder (9) ist oder sich unter der
Laufebene der Räder (9) befindet.
4. Ladegbel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Rad (9) federnd gelagert ist.
5. Ladegabel nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Feder in Ihrer Federwirkung
enstellbar ist.
6. Ladegabel nach den Ansprüchen 1, 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufebene jeden Rades
(9) sich unterhalb der Aufstandsebene der Gabelzinke (1) befindet.
7. Ladegabel nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dsß jedes Rad (9) höhenveränderlich
montiert ist.
8. Ladegabel nach den Ansprüchen 1 bis 7, d&durch gekennzeichnet,
daß jedes Rad in einem Schutzkasten
(11) gelagert ist.
9. Ladegabel nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Steg (3) ein Handgriff
(12) angeordnet ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808399U DE8808399U1 (de) | 1988-06-30 | 1988-06-30 | Ladegabel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808399U DE8808399U1 (de) | 1988-06-30 | 1988-06-30 | Ladegabel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808399U1 true DE8808399U1 (de) | 1988-09-01 |
Family
ID=6825518
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808399U Expired DE8808399U1 (de) | 1988-06-30 | 1988-06-30 | Ladegabel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808399U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL1004177C2 (nl) * | 1996-10-02 | 1998-04-06 | Magcon S A | Een orderverzamelhulpmiddel ten behoeve van het orderverzamelen in magazijnen met gepalletiseerde goederenopslag. |
| DE19638774A1 (de) * | 1996-09-21 | 1998-04-16 | Ihf Jungenthal Handhabungstech | Umsetzvorrichtung für Matratzen |
| EP0837027A1 (de) * | 1996-10-18 | 1998-04-22 | JOSEF BERGMEISTER GmbH & Co. BAUGESCHÄFT KG | Vorrichtung zum Umsetzen einer Last |
-
1988
- 1988-06-30 DE DE8808399U patent/DE8808399U1/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19638774A1 (de) * | 1996-09-21 | 1998-04-16 | Ihf Jungenthal Handhabungstech | Umsetzvorrichtung für Matratzen |
| DE19638774C2 (de) * | 1996-09-21 | 1998-07-16 | Ihf Jungenthal Handhabungstech | Umsetzvorrichtung für Matratzen |
| NL1004177C2 (nl) * | 1996-10-02 | 1998-04-06 | Magcon S A | Een orderverzamelhulpmiddel ten behoeve van het orderverzamelen in magazijnen met gepalletiseerde goederenopslag. |
| US5931633A (en) * | 1996-10-02 | 1999-08-03 | Cardos B.V. | Order-collection appliance for collecting orders in warehouses with palletized storage of goods |
| EP0837027A1 (de) * | 1996-10-18 | 1998-04-22 | JOSEF BERGMEISTER GmbH & Co. BAUGESCHÄFT KG | Vorrichtung zum Umsetzen einer Last |
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