DE8808323U1 - Vorrichtung zum Auftragen von Lösungsflüssigkeit - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen von Lösungsflüssigkeit

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DE8808323U1
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Description

Il ♦ ·
&igr; &igr; * ·
HAHS TRAPFENBi; RG Patentingenieur - Europäischer Patentvertreter
27.06.1988 &eegr; GY 0663
IPAC Phärmä + Biochemie, Glienke GmbH Heufeldstr. 3, 7554 Kuppenheim
Vorrichtung zum Auftragen von Lösunasflüssigkeit
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen von Lösüngsflüssigkeit auf für die Lösungsflüssigkeit durchlässige Materialien, insbesondere Etiketten^ die mittels eines Haftklebers auf Gegenständen aufgeklebt sind.
at«· <&diams; &diams;· "*
Haftklöbstoffe werden in stetig zunehmendem Maße ver-"¥©nd'at, ."-'irss Anwendung ist, da der Klebstoff im höchviskösflüssigen Zustand verbleibt, äußerst fach und sauber. Insbesondere werden Haftklebstoffe auf Etiketten angebracht, um Gegenstände damit zu etikettieren, beispielsweise um ein Preisetikett aufzubringen. Grundstoffe dieser Haftklebstoffe sind im allgemeinen Polyisobutylene, Polyvinylether sdsr FeIy= acrylester. Zum Entfernen dieser Haftklebstoffe eig-
\.) nen sich inbesondere Terpene (Terpenverbindungen) und
hier insbesondere Zitronenterpene. Diese Kohlenwasserstoffe sind jedoch teilweise Rauschmittel, können also nicht ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen in den Handel gebracht werden. Abzulehnen sind daher bekannte "Etikettenlöser", bei denen das Lösungsmittel in einer Flasche aufbewahrt und mittels eines Pinsels auf die zu lösenden Etiketten aufgetragen wird. Abzulehnen aus dem gleichen Grunde sind auch Sprays, da
^ /-\ sie auf einfachste Weise inhaliert werden können.
Sprays sind außerdem wegen der immer noch verwendeten Chlorfluorkohlenwasserstoffe, die in den Spraydosen als Treibgas dienen, abzulehnen. Außerdem ist es schwierig, sowohl mit dem Pinsel wie auch mit dem Spray, lediglich die abzulösenden Etiketten mit der Lösungsflüssigkeit zu benetzen, also einen punktuellen Auftrag des Lösungsmittels durchzuführen.
Es stellt sich somit die Aufgabe, eine Vorrichtung anzugeben, die es erlaubt, das Lösungsmittel auf ungefährliche und handliche Art und Weise punktuell auf für diese Lösungsflüssigkeit durchlässige Materialien aufzutragen, um damit den Haftkleber aufzuweichen beziehungsweise die Materialien von ihrer Unterlage lösen zu können. Erreicht wird dies nach der Neuerung durch einen stabförmigen Behälter mit geschlossenem Boden und einer oberseitigen, durch ein herausragen-(. des, stiftförmiges Filzstück verschlossenen Öffnung.
Nicht mehr also wie bisher wird daj Lösungsmittel &Ggr; frei zugänglich in einer Flasche aufbewahrt, sondern | befindet sich in einem geschlossenen Behälter. Damit I ist bereits einem Mißbrauch des Lösungsmittels weit- fgehend vorgebeugt. Auch der Auftrag erfolgt nicht ; mehr in offener Weise, sondern nur durch das stiftförmige Filzstück hindurch, durch das nur geringe Mengen , der Lösungsflüssigkeit abgezogen werden können. Die
ses stiftförmige Filzstück hat zudem noch den Vorteil, daß unschwer ein punktfönniger Auftrag möglich ist. Da der Behälter nach der Neuerung außerdem noch stabförmig ausgeführt ist, ist die gesamte Vorrichtung auch äußerst handlich beziehungsweise der gewünschte punktuelle, zielgenaue Auftrag auch unschwer möglich»
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In dem Behälter kann das Lösungsmittel in flüssiger Form untergebracht sein. Es empfiehlt sich jedoch, schon aus den oben angegebenen Gründen, den Behälter mit saugfähigem Material zu füllen, so daß das Lösungsmittel in diesem saugfähigen Material gebunden und auch bei Zerstörung des Behälters nicht ohne weiteres als Rauschmittel zu konsumieren ist.
Das saugfähige Material kann nach der Neuerung ein Filztampon sein, auf dessen Oberseite das Filzstück aufsitzt. Um eine bessere Befüllung zu erreichen, kann auch in neuerungsgemäßer Weise das saugfähige Material Perlite (Perlstein) sein, in das das Filzstück eintaucht, wobei das Filzstück durchaus bis in die Nähe des Bodens des Behälters reichen kann. Eine hinsichtlich des Befüllens und der Preiswürdigkeit einfachere Lösung bietet sich dadurch an, daß auf die Oberseite der Periitefüllung ein kurzer Filztampon aufgelegt wird, auf dem wiederum das Filzstück aufsitzt. Die Füllung mit Perlite hat neben den wirtschaftlichen und Gebrauchsvorteilen noch den Vorteil, daß es als Rauschmittel nicht konsumierbar ist.
Prinzipiell ähnelt die Vorrichtung nach der Neuerung bekannten Filzschreibern, bei denen statt des Lösungsmittels flüssige Farbstoffe eingesetzt sind. Es können daher auüh Teile dieser bekannten Geiiäte einge-
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setzt werden, wodurch eine wirtschaftliche Herstellmöglichkeit der Vorrichtung nach der Neuerung gegeben ist.
Insgesamt ergibt sich damit durch die Vorrichtung nach der Neuerung eine Möglichkeit, das Lösungsmittel auf ungefährliche, handliche Art und Weise punktuell aufzutragen und auch die Vorrichtung nach der Neuerung äußerst wirtschaftlich herzustellen.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Neuerung schematisch in einem Längsschnitt dargestellt. In einem stabförmigen Behälter (1), der zweckmäßigerweiso aufc kaltfließpreßfähigem Metall, vorzugsweise aus Alumimium, hergestellt ist, befindet sich ein Filztampon (2), der mit dem Lösungsmittel für den Haftklebstoff vollgesaugt ist. Der stabf&rmiya Behälter weist einen standfesten Boden (3) auf, um das Gerät bei Gebrauch ohne Schwierigkeiten abstellen zu können. Die Oberseite des Behälters verjüngt sich und ist durch eine, ein stiftförmiges Filzstück (4) führende Kunststoffbuchse (5) abgeschlossen. Das stiftförmige Filzstück (4) sitzt auf dem Filztampon (2) auf, so daß die in dem Filztampon (2) untergebrachte Lösungsmittelflüssigkeit durch das Filzstück hinaus austreten kann. Bei Nichtgebrauch der Vorrichtung nach der Neuerung kann eine Kappe (6) auf den Behäl« ter (1) aufgesetzt werden.
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Zum Aufbringen der Lösungsmittelflüssigkeit wird der
stabförmige Behälter ergriffen und die Lösungsmittelflüssigkeit mittels des stiftförmigen Filzstückes (4) auf das zu lösende Etikett aufgetragen. Das Lösungsmittel durchdringt das Etikettenmaterial und löst den an ihm befindlichen Haftkleber, so daß das Etikett ohne Verletzung des Untergrundes abgezogen werden kann.
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Claims (10)

e. c. &bull; «ti HAHS TRAPPEHBERG Patentingenieur - Europäischer Patentvertreter 27.06.1988 &eegr; GY 0663 IPAC Pharma + Biochemie, Glienke GnsbH Keufe.ldstz. 3, 7554 Kuppenheim /■v Vorrichtung zum Auftragen von Lösungsflüssigkeit SCHUTZANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Auftragen von Lösungsflüssigkeit auf für die Lösungsflüssigkeit durchlässige Materialien, insbesondere Etiketten, die mittels eines Haftklebers auf Gegenstände aufgeklebt sind,
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ti 44 4 4*4 t i
gekennzeichnet
durch einen stabförmigen Behälter (1) mit geschlosse nem Boden (3) und einer oberseitigen, durch ein herausragendes, stiftförmiges Filzstück (4) verschlosse nen Öffnung.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, I
daß die Öffnungsseite des Behälters (1) durch eine
) das Filzstück (4) in sich aufnehmende Kappe (6) ver-
schlossen ist.
J
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
|i daß das Filzstück (4) in einer Kunststoff buchse (5)
(t gehalten ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren --&ngr; der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Filzstück (4) im Querschnitt rechteckig und an seiner freien Seite angeschrägt ist.
j;
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren
\ der vorhergehenden Ansprüche t
dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (1) mit saugfähigem Material {2)
gefüllt ist.
:· I
/: I &Pgr;;:: &ogr;&ogr;
till I '
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das saugfähige Material (2) ein Filztampon ist,
auf dessen Oberseite das Filzstück (4) aufsitzt,
7* Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das saugfähige Material (2) Perlite (Peristein) ist, das den Behälter (1) zumindest teilweise aus- &phgr; füllt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Filzstück (4) in das saugfähige Material (2) eingreift.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
j- daß die Oberseite des saugfähigen Materials (2) durch
einen kurzen Tampon, auf dem das Filzstück (4) aufsitzt, abgedeckt ist*
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter aus kaltfließpreßfähigem Metall, vorzugsweise aus Aluminium, ist-
Ii4 Vorrichtung nach Anspruch lt
dadurch gekennzeichnet f
daß der Behälter aus Glas ist« 12* Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (1) aus lösungsmittelbeständigem
Kunststoff ist.
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