DE8808217U1 - Kugelhahn - Google Patents
KugelhahnInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K5/00—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
- F16K5/06—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having spherical surfaces; Packings therefor
- F16K5/0647—Spindles or actuating means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K35/00—Means to prevent accidental or unauthorised actuation
- F16K35/02—Means to prevent accidental or unauthorised actuation to be locked or disconnected by means of a pushing or pulling action
- F16K35/027—Means to prevent accidental or unauthorised actuation to be locked or disconnected by means of a pushing or pulling action the locking mechanism being actuated by pushing or pulling the valve actuator, the valve actuator being rotated subsequently to bring the valve closure element in the desired position
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
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UlPL-ING. LOTHAR DÖRNER
PATtNtANWAtT
*« MASENi 3TRESEMANHIT». ts 24. JUni 1988
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TIUFON285OJ Anwaltsakte 88055/W
Gebrauchsmuster-Anmeldung
Anmelder: Gebrüder Kemper GmbH* & Cc-*
Kugelhahn
Die Neuerung betrifft einen Kugelhahn/ dessen um 90 drehbarer
Betätigungshebel mittels einer Spannfeder gegen eine Kugelhähnführung gedrückt gehalten ist, die durch eine entgegen
der Wirkung der Spannfeder von dem Betätigungshebel überwindbäre Stufe in eine erste und eine zweite durch
einen Endanschlag begrenzte Führungsbahn unterteilt ist.
Kugeihähne der vorgenannten Art sind solche mit einer Vorrichtung zur Verzögerung des Schließvorgangs. Öerartige
Verzögerungsvorrichtungen sind notwendig, um Kugeihähne in Trinkwasserleitungen einbauen zu können. Der Einbau
von Kugelhähnen in Trinkwasserleitungen ist nämlich nach
DIN 1988 "Trinkwasserleitungsanlagen in Gebäuden und Grundstücken, Technische Bestimmungen für den Bau und Betrieb"
nur denn erlaubt, wenn beim Schließen Druckstöße auftreten, die kleiner als 2 bar sind* Mit Kugelhähnen ohne Vorrichtungen
zur Verzögerung des Schließvorgangs ist dies nicht zu erreichen.
Bei einem bekannten Kugelhahn (DE-GM 87 11 267) besteht
die Verzögerungsvorrichtung aus einer in zwei Ebenen verlaufenden Führungsbahn. Der Übergang von der einen in die
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andere Ebene erfolgt an der Stufe. Wird der Betätigungshebel
aus der Offenstellung in die Schließstellung des Kugelhähns gebracht, ohne daß mit einer Komponente senkrecht
zur Führungsbahn an dem Betätigungshebel angefaßt Wird, erfolgt die gewünschte Verzögerung dadurch, daß
der Betätigungshebel zunächst an der Stufe anschlägt. Dann wird die Kraft senkrecht zur Führungsbahn auf den
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der Spannfeder auf den Betätigungshebel ausgeübten Kraft über die Stufe hinweg bis zum Endanschlag weitergedreht.
Wird aber der Betätigungshebel aus der Offenstellung sofort mit einer Komponente senkrecht zur Führungsbahn bewegt,
die größer ist als die von der Spannfeder in endgegen gesetzter Richtung auf den Betätigungshebel ausgeübte
Kraft, wird die Stufe überwunden, ohne daß der Betätigungshebel zuvor an sie angeschlagen hats Der Kugeln
hahn schließt wie ein Kugelhahn ohne Verzögerungsvorrichtung.
Hier will die Neuerung Abhilfe schaffen. Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kugelhahn mit Verzögerungsvorrichtung
zu schaffen, die stets wirkt, unabhängig davon, wie der Betätigungshebel bei seinem Weg
von der Offenstellung in die Schließstellung sonst noch beaufschlagt wird* Gemäß der Neuerung wird diese Aufgabe
dadurch gelöst, daß die Kugelbahnführung Bestandteil einer Nut ist, deren untere Seitenwand die Führungsbahn
bildet und im Abstand von dem Endanschlag die Stufe aufweist
und deren obere Seitenwand in einem Abstand von der ersten Stufe, die im wesentlichen gleich der Breite
des Betätigungshebels in dem in die Nut eingreifenden Bereich ist, eine zweite Stufe aufweist.
Bei del- Neuerung ist stets gewährleistet, daß der Betätigungshebel
bei seinem Weg aus der Offenstellung in die Schließsfiellung des KUgelhähns an der Stufe an-•chlägti
Wirkt auf ihn eine Kraft/ die kleiner ist als die von der Druckfeder ausgeübte Kraft, cjLeitet er ohnehin
entlang der unteren Seitenwand der Nut bis zur ersten Stufe. Wirkt auf ihn eine Kraft, die größer und enteocionccoco-fcö.-b &agr;&ogr;&tgr;&tgr;&idiagr; ciK-fee-t i air o>.u elor· iron dor" Dr-ueilc-irocloT aug-J
geübten Kraft, gleitet er entlang der oberen Seitenwand der Nut. Da die Breite der Nut im wesentlichen gleich
der Dicke des Betätigungshebels in dem in die Nut eingreifenden Bereich ist, führt auch diese Drehbewegung
dazu, daß der Betätigungshebel an die Stufe anschlägt. Erst nach dem Anschlagen an die Stufe kann der Betätigungshebel
auf die zweite Ebene bewegt und bis zum Endanschlag gedreht werden.
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Neuerung Sind in
den Unteransprüchen angegeben. Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 teilweise in Seitenansicht, teilweise im Axialschnitt einen Teil eines Kugelventils
mit seinem Betätigungshebel;
Fig. 2 die Draufsicht auf das in Fig. 1 dargestellte Kugelventil bei abgenommener Spannfeder.
Aus einem Kugelhahngehäuse 1 ragt eine mit der nicht dargestellten
Kugel des Kugelhahns verbundene Spindel 5 heraus. Mit der Spindel 5 in Eingriff steht ein Betätigungshebel
2. Der Betätigungshebel 2 ist mit der Spindel 5 als Schwenkachse um 90° aus einer Offen- in eine Schließstellung
und zurück schwenkbar. Dar dem Griff des Betäti-
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gungshebels 2 entgegengesetzte Teil 22 gleitet in einer
Nut 3, die im ÄuäfühifUngsbeispiel an das Gehäuse 1 des
Kügelhahns angeformt ist. Die Nut kann auch ein an dem Gehäuse 1 befestigbares gesondertes Bauteil sein. Auf
den Betätigungshebel 2 wirkt in Axialdichtung der •Spindel 5 eine Spannfeder 4„ Die Spannfeder 4 hat im
Äusführungsbeispiel die Form eines um die Spindel 5 des Kugelhahns gelegten gummielastischen Elements. Die Spannfeder
4 kann in einer anderen Ausführung die Form einer um die Spindel 5 des Kugelhahns gelegten Schraubenfeder
haben* Die Spannfeder 4 bewirkt, daß der Betätigungshebel 2 beim Einwirken von Kräften auf den Griff 21 im
wesentlichen in Drehrichtung mit seinem in die Nut 3 hineinragenden Teil 22 entlang der Führungsbahnen bildenden
unteren Flächen der Nut 3 gleitet. Auf der dem Betätigungshebel 2 entgegengesetzten Seite ist die Spannfeder
4 von einer selbsthemmend befestigten Spannmutter 6 gehalten.
Das Kugelhahngehäuse 1 ist in aller Regel aus Metall gefertigt. Ist die Nut 3 an das Gehäuse 1 angeformt, besteht
sie aus demselben Material wie das Gehäuse. Ist sie als separates Bauteil gefertigt, besteht sie aus Edelstahl,
Messing, Rotguß oder Kunststoff. Auch die Spannmutter 6, die selbsthemmend und selbstsichernd angebracht
ist, besteht aus Messing, Edelstahl oder Kunststoff.
Die Offenstellung des Kugelhahns ist durch die Lage gekennzeichnet,
bei der der zeigerartig in die Nut 5 hineingreifende Teil 22 des Betätigungshebels - in Fig. 2 nach
unten weist. Der Betätigungshebel 2 verläuft dann
parallel zur Strömungsrichtung des Wassers. Hier "-»eis·*"
die Nut 3 in ihrer oberen Seitenwand 31 eine Aussparung
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auf. Die Aussparung 32 hat im wesentlichen die gleiche Breite wie der in die Nut 3 hineinragende Teil 22 des
Betätigungshebels 2, In dieser Lage kann der Betätigungshebel 2 bei der Mon-tage mit der Spindel 5 in Eingriff
gebracht werden. Der Betätigungshebel 2 hat zunächst unter der Wirkung der Spannfeder 4 eine im wesentlichen
horizontale Lage, die in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist.
Zum Schließen des Kugelventile wird der Betätigungshebel 2 über den Griff 21 im Uhrzeigersinn gedreht. Bei dieser
Drehbewegung stellt die Nut 3 eine Führung für das in die Nut 3 hineinragende Teil 22 des Betätigungshebels 2
dar und somit auch für den Betätigungshebel 2 selbst. Unabhängig davon, welche Kräfte außer den von der Spannfeder
4 aufgebrachten auf den Betätigungshebel 2 wirken, kann letzterer in Vertikalrichtung keine größere Schwenkbewegung
ausführen, als es der Anschlag des Teils 22 einerseits an der oberen Seitenwand 31, andererseits an
der unteren Seitenwand 33 der Nut 3 zuläßt. Werden über den Griff 21 auf den Betätigungshebel 2 im wesentlichen Kräfte
in Horizontalrichtung zur Herbeiführung seiner Schließbewegung ausgeübt, gleitet das in die Nut 3 eingreifende
Teil 22 entlang der unteren Seitenwand 33 der Nut 3. Am Ende dieser Schwenkbewegung, die von der Offenstellung
aus über einen Winkel von ca. 80 bis 85 erfolgt, schlägt das in die Nut 3 hineinragende Teil 22 des Betätigungshebels
2 an eine erste Stufe 34, die in der unteren Seitenwand
33 der Nut 3 gebildet ist. Der Winkel zwischen 80 und 85° ist gewählt, weil - wie es bekannt ist - Druckschläge
in einer Trinkwasserleitung beim Schließen eines Kugelventils erst kurz vor der endgültigen Schließstellung
auftreten. Auch wenn der Betätigungshebel 2 mit seinem in die Nut 3 hineinragende Teil 22 entlang der
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oberen Seitenwand 31 geschwenkt würde, gelangte er an diese Stufe 34; denn die Dicke des Teils 22 ist im
wesentlichen gleich der Breite der Nut 3, das ist der Abstand zwischen der oberen Seitenwand 31 und der
unteren Seitenwand 33; zumindest ist die Breite der Nut 3 kleiner als die doppelte Dicke des Betätigungshebels
2 in dem in die Nut 3 hineinragenden Teil 22.
In einem Abstand von der Stufe 34, die im wesentlichen
gleich der Breite des Betätigungshebels in seinem in die Nut 3 hineinragenden Teil 22 ist, weist auch die
obere Wand der Nut 3 eine Stufe 35 auf. Um das Kugelventil endgültig zu schließen, muß auf den Betätigungshebel
2 eine der Kraft der Spannfeder 4 entgegengerichtete größere Kraft aufgebracht werden. Diese Gegenkraft
führt nur in der Stellung des Betätigungshebels 2 in Anlage an die Stufe 34 dazu, daß der Betätigungshebel
aus der bisher beschriebenen ersten Ebene zwischen den Stufen 34 und 35 hindurch in eine zweite Ebene
- Schrägstellung - gedrückt wird, die in Fig. 1 ausgezogen dargestellt ist. Nach Erreichen dieser Schrägstellung
kann der Betätigungshebel 2 weiter im Uhrzeigersinn gedreht werden, bis er einen Endanschlag
erreicht, der an dieser Seite die Nut 3 begrenzt. Das Kugelventil ist jetzt geschlossen.
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Claims (6)
- SchutzansprücheKugelhahn, dessen um 90° drehbarer Betätigungshebel mittels einer Spannfeder gegen eine Kugelhahnführung gedrückt gehalten ist, die durch eine entgegen der Wirkung der Spannfeder von dem Betätigungshebel überwindbare Stufe in eine erste und eine zweite durch einen Endanschlag begrenzte Führungsbahn unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelbahnführung Bestandteil einer Nut (3) ist, deren untere Seihenwand (33) die Führungsbahn bildet und im Abstand von dem Endanschlag (36) dia Stufe (34) aufweist und deren obere Seitenwand (31) in einem Abstand von der ersten Stufe (34) , die im wesentlichen gleich der Breite des Betätigungshebels (2) in dem in die Nut eingreifenden Bereich ist, eine zweite Stufe (35) aufweist.
- 2. Kugelhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (3) mit den beiden Stufen (34; 35) und dem Endanschlag (36) an das Gehäuse (1) des Kugelhahns angeformt ist.t I &igr;I ■1 1 > >
- 3. Kugelhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (3) mit den beiden Stufen (34; 35) und dem Endanschlag (36) ein an dem Gehäuse (1) befestigbares gesondertes Bauteil ist.
- 4. Kugelhahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bezogen auf die Drehachse des Betätigungshebels die erste Stufe (34) unter einem Winkel zwischen
angebracht ist.Winkel zwischen 5° bis 10 zu dem Endanschlag (36) - 5. Kugelhahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfeder (4) von einer um die Spindel (5) des Kugelhahns gelegten Schraubenfeder gebildet ist.
- 6. Kugelhahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfeder (4) von einem um die Spindel (5) des Kugelhahns gelegten gummielastischen Element gebildet ist.If (I
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808217U DE8808217U1 (de) | 1988-06-27 | 1988-06-27 | Kugelhahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808217U DE8808217U1 (de) | 1988-06-27 | 1988-06-27 | Kugelhahn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808217U1 true DE8808217U1 (de) | 1988-08-18 |
Family
ID=6825378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808217U Expired DE8808217U1 (de) | 1988-06-27 | 1988-06-27 | Kugelhahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808217U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SG159430A1 (en) * | 2008-08-14 | 2010-03-30 | Tun Yi Ind Co Ltd | Valve assembly |
-
1988
- 1988-06-27 DE DE8808217U patent/DE8808217U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SG159430A1 (en) * | 2008-08-14 | 2010-03-30 | Tun Yi Ind Co Ltd | Valve assembly |
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