DE8808097U1 - Elektrische Stellenantriebseinheit für Vertikal-Lamellen - Google Patents

Elektrische Stellenantriebseinheit für Vertikal-Lamellen

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DE8808097U1 DE8808097U DE8808097U DE8808097U1 DE 8808097 U1 DE8808097 U1 DE 8808097U1 DE 8808097 U DE8808097 U DE 8808097U DE 8808097 U DE8808097 U DE 8808097U DE 8808097 U1 DE8808097 U1 DE 8808097U1
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    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
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    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/68Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive
    • E06B9/70Operating devices or mechanisms, e.g. with electric drive comprising an electric motor positioned outside the roller

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
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Description

i Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine elektrische Stellantriebseinheit für Vertikal-Lamellen, die an verschiebbaren Lämellenwägen in einer raumfesten Tragschiene hängen/ wobei durch alle Lämelienwägen in Längsrichtung der Tragschiene eine Spindelwelle zum Verschieben der Wagen und eine Kerbwelle zum Verstellen der Lamellen um eine Vertikalachse hindurchlaufen.
Stellantriebseinheiten dieser ^yrt, die einen Elektromotor zum Antrieb der Wellen und ein Getriebe zwischen Motor und Wellen besitzen/ sind bekannt. Diese dienen dem elektrischen Auf- und Zuziehen des beispielsweise an einer Fensterfront unter dem Fenstersturz oder unter der Raumdecke Gefestigten Lamellenvorhangs und der ebenfalls elektrisch betätigbaren Verstellung der üblicherweise senkrecht von der Tragschiene herabhängenden Lamellen zur Regulierung des Lichteinfalls durch den Vorhang. Ferner können derartige Lamellen- | vorhänge auch als flexible Raumteiler Anwendung finden. |
Bekannte elektrische Stellantriebseinheiten der ein- | gangs genannten Art zeichnen sich nachteilig dadurch ] aus, daß ein einziger, mit der üblichen Netzspannung jj von beispielsweise 220 Volt betriebener Motor für & beide Wellen eines Vertikal-Lamellenvorhangs vorge- ! sehen ist, dessen Drehmoment auf jeweils eine Welle $ zur Zeit über ein aufwendiges Umschältgetriebe übertragen wird. Die Verwendung eines mit Netzspannung ; betriebenen Motors resultiert in einem großen Anbau- J volumen der bekannten Stellantriebseinheiten, da | einerseits der Motor selbst eine große Bauhöhe und f
das für die getrennte Kraftübertragung auf zwei Wellen·, erförderliche Umschaltgetriebe andererseits eine wesentliche axiale Verlängerung an der Stirnseite der Tragschiene bildet* Hinzu kommt, daß die gesamte Anordnung ein großes Gewicht und einen unverhältnismäßig hohen Anschaffungspreis aufweist«
falls unverhältnismäßig aufwendige Steuerung.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das große Anbauvolumen und -gewicht der bekannten Stellantriebseinheiten für Vertikal-Lamellenvorhänge wesentlich zu verringern.
Ausgehend von einer elektrischen Stellantriebseinheit der eingangs genannten Art besteht die erfindungsgemäße Lösung dariii, daß an einem stirnseitigen Ende der Tragschiene zwei mit Kleinstspannung gespeiste Motoren angeordnet sind, die mittels je eines Untersetzungsgetriebes an die zugeordnete Welle angekoppelt sind.
Durch die Anordnung eines eigenen mit Kleinstspannung betriebenen Motors, der auch als Klein- oder Miniaturmotor bezeichnet wird, für jede Welle entfällt die Notwendigkeit eines ümschaltgetriebes, so äaS die gesamte Bauhöhe <5er elektrischen Steliantfiebseinheit die Bauhöhe der Schiene nicht übersteigt. Der hierfür benötigte Transformator läßt sich an einer geeigneten Stelle in oder an einer Wand versteckt unterbringen, so daß der optische Eindruck und die Handhabung des Lamellenvorhangs nicht beeinträchtigt werden. Durch die Anordnung je eines Untersetzungsgetriebes zwischen Motor und zugeordneter
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Welle ist ein zum Bewegen Und Verstellen des Vorhangs ausreichendes Drehmoment an den Wellen er-* zielbar, wobei es besonders vorteilhaft ist, daß die Motoren nicht axial flüchtend in Verlängerung der Wellen angeordnet sein müssen. Hierdurch wird eine Reduzierung der axialen Baulänge der Stellantriebseinheit erreichti die Tragschiene kann äöihe^ näher an die eine Fensteraussparung möglicherweise begrenzenden Querwände heranreichen, wodurch die Fensteraussparung fast bis zu der betreffenden Querwand mit den Lamellen abgedeckt werden kann.
Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. So ist vorgesehen, daß die Stellantriebseinheit lösbar an die Enden der Wellen angeflanscht ist. Hierdurch ist eine einfache Montage/Demontage der Stellantriebseinheit bzw. ein einfacher Austausch möglich.
Bevorzugt wird, daß die Motoren der Tragschiene benachbart sind, daß die Motorwellen parallel zu den stirnseitigen Enden der Spindel- und Kerbwellen enden/ und daß jedes Untersetzungsgetriebe einen Hülsenflansch antreibt, der mit der zugeordneten Spindel- bzw. Kerbwelle fluchtend drehbar gelagert und an diese lösbar anflanschbar ist.
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Durch diese Anordnung der Motoren und der Untersetzungsgetriebe wird eine besonders kompakte Und
raumsparende Form der Steilantriebseinheit erreicht, indem jedes Untersetzungsgetriebe eine umlenkung um 180° zwischen jeder angetriebenen Motorwelle und jeder abgetriebenen Spindel- bzw*
Kerbwelle bildet.
Die Hülsenflansche erleichtern das Aufstecken der Stellantriebseinheit auf die Enden der Spindelbzw. Kerbwelle*
Um trotz der Wahl von Kleinstmotoren eine ausreichend kräftige Antriebseinheit zu erhalten, werden
besonders bevorzugt Gleichstrommotoren als Antrieb für die Wellen verwendet.
Die Erfindung ist nachstehend anhand des in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels, näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ei'nen Vertikal-Lamellenvorhang mit stirnseitig angeflanschter Stellantriebseinheit; und
I?ig« 2 eine ünteransicht der Stellantriebseinheit gemäß Fig. 1 in vergrößerter Darstellung, ohne Gehäuseboden.
Gemäß Fig. >1 und 2 besitzt ein unter einer Raumdecke oder einem Fenstersturz o.dgl. befestigbarer Vertikal-Lamellenvorhang eine Tragschiene 18, in der parallel
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zueinander eine Spindelwelle 2 und eine Kerbwelle 4 drehbar gelagert sind. In der Tragschiene 18 verlaufen durch beide Wellen 2, 4 geführte und in Längsrichtung der Tragschiene 18 bewegbare Lamellenwagen 20, die jeweils in ihrer Mitte vertikale Bohrungen 21 aufweisen. In diesen Bohrungen 21 ist ein Halteele- t ment 24 gelagert, an dem je eine Lamelle 14 vertikal ? herabhängt. ;
k An einer Stirnseite der Tragschiene 18 ist eine elek- | trische Stellantriebseinheit 10 zum Antrieb der Wellen | 2, 4 an diese mittels je eines Hülsenflansches 26 an- | geflanscht. Diese Flansche 26 können beispielsweise ( mit einer quer zur Drehachse der Wellen 2, 4 durch |
&bgr; die Hülsenflansche 26 geführten Verschraubung fest %
mit den Wellen 2, 4 verbunden werden. Zum Abnehmen \
der Stellantriebseinheit 10 ist dann lediglich ein I
Lösen dieser Schrauben erforderlich, woraufhin die \
Einheit 10 von den Wellen axial abgezogen werden kann. ;
Die Stellantriebseinheit 10 weist für jede Welle 2, 4 i einen eigenen Gleichstrom-Antriebsmotor 6 auf, deren Motorwellen 7 jeweils durch eine der Stabilisierung ' dienenden Trennwand 9 geführt und mit einem Untersetzungsgetriebe 8 verbunden sind, welches abtriebseitig je einen der Hülsenflansche 26 antreibt, die ■ in vorgegebenem Abstand parallel zu den Motorwellen 7 in der Einheit 10 so gelagert sind, daß sie mit den \ Wellen 2, 4 axial fluchten und an die Wellen 2, 4 ankoppelbar sind. Die Motoren 6 sind in einem Gehäuse 11 der Einheit 10 so angeordnet, daß sie parallel zur Tragschiene 18 verlaufen und daß die Mötorwellen 7 zu jf den Enden der Spindelwelle 2 und der Kerbv/elle 4 ge- j richtet sind. Die Hülsenflansche 26 sind so in dem Ge« \ häuse 11 gelagert, daß ihr abtriöbseitiges Ende gegen I die Spindelwelle 2 und die Kerbwelle 4 gerichtet ist. 1
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Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die elektrische Stellajitriebseinheit mittels eines Kabels 16 mit einer Fernbedienungseinheit 12 verbunden ist, die beispielsweise in oder auf einer Wand im Bereich des Lamellenvorhangs oder auch - weiter davon entfernt - an einem Raumeingang befestigt werden kann. Als Antriebsmotoren 6 in der Stellantriebseinheit 10 sind mit einer Kleinst-Gleichspannung von beispielsweise 24 Volt betriebene Kleinstmotoren vorgesehen, weshalb die Stellantriebseinheit 10 mit einem Transformator 22 über das Kabel 16 verbunden ist.
Zur Bedienung des mit der Stellantriebseinheit 10 ausgerüsteten Lamellenvorhangs sind beispielsweise vier Bedienknöpfe 13 an der Fernbedieneinheit 12 vorgesehen, von denen zwei für das Auf- und Zuziehen des Vertikal-Lamellenvorhangs und zwei für das Verstellen der Lamellen 14 um ihre vertikalen Achsen benutzt werden können.
Der Lamellenvorhang kann somit durch Betätigung eines Bedieiiknopfes aus- bzw. eingefahren werden und gleichzeitig können durch Betätigung eines weiteren Bedienknopfes bereits die Lamellen in die gewünschte Schrägstellung gebracht werden.
Die Betätigung der elektrischen Stellantriebseinheit 10 kann jedoch auch durch eine Infrarot-Fern^ bedienung erfolgen, wofür die Fernbedieneinheit 12 mit einem Sender und die Stellantriebseinheit 10 mit einem Sensor zum Empfang der Steuersignale ausgerüstet sein kann.
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Claims (4)

SYBA Vertriebsgesellschaft mbH Ludwig-Ro£.elius-Allee 13, 2800 Bremen. 44 Elektrische Stellantriebseinheit für Vertikal-Lamellen Ansprüche
1. Elektrische Stellantriebseinheit für Vertikal-Lamellen, die an verschiebbaren Lamellenwagen in einer raumfesten Tragschiene hängen, wobei durch alle Lame11enwagen in Längsrichtung der Tragschiene eine Spindelwelle zum Verschieben der Wagen und eine Kerbwelle zum Verstellen der Lamellen um eine Vertikalachse hindurchlaufen,
dadurch gekennzeichnet, daß an einem stirnseitigen Ende der Tragschiene (18) zwei mit Kleinstspannung gespeiste Motoren (6) angeordnet sind, die mittels je eines Untersetzungsgetriebes (8) an die zugeordnete Welle (2, 4) angekoppelt sind.
WWR/KR/kl
Martinistraße 24 1>2800Bremen!
telefo'n.'
.'Telex 244O2Ofepatd
Datex-P
44421040311
2. Stellantr-iebseinheit nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Stellantriebsein-
tj heit (10) lösbar an die Enden der Wellen (2, 4)
·- angeflanscht ist.
3. Stellantriebseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren (6) parallel neben der Tragschiene (18) angeordnet sind, daß die Motorwellen (V) parallel zu den stirnseitigen Enden der Spindel- und Kerbwellen (2, 4) enden, und daß jedes Untersetzungsgetriebe (8) einen Hülsenflansch (26) antreibt, der mit der zugeordneten Spindelbzw. Kerbwelle fluchtend drehbar gelagert und an diese lösbar anflanschbar ist.
4. Stellantriebseinheit nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren (6) Gleichstrommotoren sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9406083U1 (de) * 1994-04-13 1994-06-09 syba Technik und Design am Fenster GmbH, 28329 Bremen Elektrische Stellantriebseinheit für Vertikal-Lamellen
US5793174A (en) 1996-09-06 1998-08-11 Hunter Douglas Inc. Electrically powered window covering assembly
EP1291483A3 (de) * 1999-07-14 2003-07-09 Hunter Douglas Industries B.V. Antriebsmechanismus und Kopfschiene für eine Jalousie
WO2023078796A1 (en) 2021-11-04 2023-05-11 Hunter Douglas Industries B.V. Motorized vertical blind assembly

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