DE8807748U1 - Sitz- oder Liegestatt - Google Patents

Sitz- oder Liegestatt

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/06Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using wooden springs, e.g. of slat type ; Slatted bed bases
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C21/00Attachments for beds, e.g. sheet holders or bed-cover holders; Ventilating, cooling or heating means in connection with bedsteads or mattresses
    • A47C21/06Mattress underlays

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

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S 176a
Manfred Schell, Neue Straße 7, 5439 Salzburg
Sitz- oder Liegestatt
Die Neuerung bezieht sich auf eine Sitz- oder Liegestatt, bestehend aus einem Gestell zur Aufnahme eines Lattenrostes mit an den Enden abgestützten Latten und aus einer über dem Lattenrost angeordneten Auflage, insbesondere einer Matratze.
Bei derartigen bekannten Liegestätten wird die Auflage bzw. die Matratze normalerweise unmittelbar auf die einzelnen, mit Abstand voneinander angeordneten Latten des Lattenrostes aufgelegt. Da diese Latten eine Breite von etwa 60 - 100 mm besitzen, besteht eine verhältnismäßig große Auflagefläche zwischen der Matratze und dem Lattenrost, was dazu führt, daß die Matratze, insbesondere eine Schaumstoffmatratze, in diesen Bereichen nicht ausreichend belüftet wird. Diese mangelnde Belüftung kann dazu führen, daß sich auf den Latten des Lattenrostes Schwitz- oder Kondenswasser niederschlägt, wodurch nicht nur die Elastizität der aus Holz bestehenden Latten beeinträchtigt wird, sondern was darüber hinaus auch zur Schimmel- und Fäulnisbildung und dafflit zu einer Beschädigung der Matratze führt.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist es bereits bekannt, bei neuen Lattenrosten die der Auflage bzw. der Matratze zugewandte Oberfläche mit besonderen Belüftungsnuten zu versehen oder in die Latten Belüftungsdurchbrüche einzuarbeiten. Derartige Maßnahmen sind jedoch bei bereits vorhandenen Lattenrosten nicht mehr durchführbar, da dadurch die Stabilität der Lattenroste beeinträchtigt wird.
Ferner ist es bekannt, auf den einzelnen Latten des Lattenrostes besondere Zwischenfederelemente vorzusehen, die aus elastomerem Material bestehen. Dies schließt die Kondenswasserbildung und damit auch eine Schädigung der aus Holz bestehenden Latten aus. Diese Zwischenfederelemente sind verhältnismäßig aufwendig und nur an neuen Lattenrosten einsetzbar. Eine Nachrüstung vorhandener Lattenroste ist nicht möglich. Schließlich ist bei diesen Zwischenfederelernenten zu berücksichtigen, daß sie nur eine verhältnismäßig kleine Berührungsfläche zur Matratze haben. Dies führt dazu, daß die Matratze im Bereich dieser Zwischenfederelemente besonders stark verformt wird, was zu einer Beschädigung der Matratze führen kann.
Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Sitzoder Liegestatt der eingangs beschriebenen Gattung so auszubilden, daß nicht nur bei neuen, sondern auch bereits bei vorhandenen Sitz- oder Liegestätten die Kondenswasserbildung ausgeschlossen ist. Zusätzlich soll der Aufwand für die Vermeidung der Kondenswasserbildung reduziert werden..
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Neuerung vorgeschlagen, daß zwischen dem Lattenrost und der Auflage eine gitterartige Matte angeordnet ist, die zumindest an ihrer unteren Seite im Bereich der Gitter- bzw. Knotenpunkte Erhöhungen aufweist.
Durch eine solche Matte wird einerseits für die Auflage bzw. Matratze eine gute Auflagefläche erzielt. Andererseits stellen die Erhöhungen sicher, daß zwischen den Latten des Lattenrostes und der Auflage bzw. Matratze eine Luftzirkulation stattfinden kann, die die Schwitz- oder Kondenswasserbildung und damit die
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Schimmelbildung bzw. Fäulniabildung und somit eine Beeinträchtigung oder Beschädigung der Latten und der Matratze ausschließt. Diese gitterartige Matte bietet zusätzlich den Vorteil, daß sie auch bei bereits vorhandenen Sitz- oder Liegestätten verwendbar ist.
Weitere Merkmale einer Sitz- oder Liegestatt gemäß der Neuerung sind in den Schutzansprüchen 2-12 offenbart.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Liegestatt im Bereich einer
Latte und
Fig. 2 eine ausschnittsweise Draufsicht auf eine Matte.
Von einer an sich bekannten Liegestatt, die aus einem Gestell und einem Lattenrost besteht, ist in der Fig. 1 der Zeichnung nur eine Latte 1 gezeigt, die an ihren beiden Enden in an siih bekannter, nicht dargestellter Weise an Auflagern aus elastischem Werkstoff abgestützt ist, wobei die aus Holz bestehende Latte 1 nach oben ausgewölbt ist.
über alle Latten 1 des Lattenrostes erstreckt sich eine gitterartige Matte 2, die im dargestellten Ausführungsbexspiel aus Kunststoff besteht. Zur Herstellung dieser Matte 2 (Fig. 2) werden extrudierte Kunststoffschnüre 3, beispielsweise aus Polyethylen bestehen und dis einen Durchmesser von etwa ° mm "dasitzen, in wellenförmiger Gestalt auf eine Unterlage gespritzt. Auf diese Kunststoffschnüre 3 werden dann weitere Kunststoffschnüre U aufgespritzt, die ebenfalls wellenförmig ausgebildet
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sind, jedoch unter einem entgegengesetzten Winkel verlaufen. Durch die Ausbildung und übereinanderlagerung dieser Kunststoff schnüre 3t1* entstehen in den Bereichen, in denen die Kunst-stoffschnüre 3,4 übereinanderliegen und miteinander verbunden sind, rippenartige Erhöhungen 5.
Die gitterartige Matte 2 wird nun so auf die Latten 1 des Lattenrostes gelegt, daß die rippenartigen Erhöhungen 5 auf der Oberfläche der Latten 1 aufliegen. Der übrige Bereich der Kunststoff schnüre 3f4 weist jedoch einen Abstand von den Latten 1 auf, der eine gute Luftzirkulation sicherstellt und ausschließt, daß sich Schwitz- oder Kondenswasser bildet (Fig. 1). Die obere Fläche der so auf den Lattenrost aufgelegten Matte ist fast vollkommen eben und bildet eine gute Auflagefläche für eine Matratze 6. Eine Berührung der Matratze 6 mit den Latten 1 des Lattenrostes findet nicht mehr statt.
In Abänderung des erläuterten AusfUhrungsbeispieles ist es möglich, die gitterartige Matte 2 so zu gestalten, daß die Erhöhungen nur punktförmig sind. Dabei kann die Matte 2 bedarf sweise auch aus einem Metallgeflecht bestehen, welches mit Kunststoff beschichtet ist. Die Erhöhungen können hier durch das Geflecht selbst gebildet sein. Ferner ist es möglich, die Erhöhungen durch besondere Materialverdickungen zu bilden. Während bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel die gitterartige Matte 2, die die gleiche Größe wie die Matratze 6 besitzt, loae auf den Latten 1 des Lattenrostes aufliegt, ist es möglich, die Matte 2 fest mit dem Lattenrost zu verbinden. Diese Verbindung kann insbesondere dann entfallen, wenn die Matte 2 aus einem rutscharmen Werkstoff gebildet ist. Bedarfsweise kann die Matte 2 in einen Matratzenschoner eingearbeitet bzw. in demselben steckbar befestigt sein.

Claims (11)

S 176a Manfred Schell, Neue Straße 7, 5^39 Salzburg Schutzansprüche
1. Sitz- oder Liegestatt, bestehend aus einem Gestell zur Aufnahme eines Lattenrostes mit an den Enden abgestützten Latten und aus einer über dem Lattenrost angeordneten Auflage, insbesondere einer Matratze, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Lattenrost (1) und der Auflage (6) eine gitterartige hatte (2) angeordnet ist, die zumindest an ihrer unteren L site im Bereich der Gitter- bzw. Knotenpunkte Erhöhungen (5) aufweist.
2. Sitz- oder Liegestatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhungen (5) punktförmig ausgebildet sind.
3. Sitz- oder Liegestatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhungen (5) rippenförmig ausgebildet sind.
4. Sitz- oder Liegestatt nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Matte (2) aus einem mit Kunststoff beschichteten Metallgeflecht besteht und die Erhöhungen durch das Geflecht selbst gebildet sind.
5. Sitz- oder Liegestatt nach mindestens einem der Ansprüche
1 - 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Matte (2) aus Kunststoff besteht.
6. Sitz- oder Liegestatt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhungen (5) durch Materialverdickungen gebildet sind.
7. Sitz- oder Liegestatt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhöhungen (5) durch übereinanderliegende Geflechtteile der Matte (2) gebildet sind.
8. Sitz- oder Liegestatt nach mindestens einem der Ansprüche 5-7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Matte (2) aus sich kreuzenden Kunststoffschnüren (3,1O und die Erhöhungen (5) durch die Kreuzungspunkte gebildet sind.
9. Sitz- oder Liegestatt nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die gitterartige Matte (2) fest mit dem Lattenrost (1) verbunden ist.
10. Sitz- oder Liegestatt nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die gitterartige Matte (2) in einem Matratzenschoner angeordnet ist.
11. Sitz- oder Liegestatt nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die gitterartige Matte (2) in den Matratzenschoner eingearbeitet ist.
1?. Sitz- oder Liegestatt nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daft die gitterartige Matte (2) steckbar in dem Matratzenschoner befestigt ist.
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