DE8807504U1 - Teleskop-Brillenglas - Google Patents

Teleskop-Brillenglas

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DE8807504U1 DE8807504U DE8807504U DE8807504U1 DE 8807504 U1 DE8807504 U1 DE 8807504U1 DE 8807504 U DE8807504 U DE 8807504U DE 8807504 U DE8807504 U DE 8807504U DE 8807504 U1 DE8807504 U1 DE 8807504U1
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    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C7/00Optical parts
    • G02C7/02Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses

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Description

Anm Prof.Dr. med. Hermann Gernet 44 Münster, DS G 88 07 504.4
Teleskop- Brillenglas
Fernrohrbrillen (Teleskopbrillen), d.h. afokale Brillen für das Sehen in die Ferne mit Vergrösserungen um 1.15 sind aus G 81 21 262.3 (Gernet, Anmeldetag 20.7.81) bekannt. So hat die Fernrohrbrille des o.g. Gebrauchsmusters in Abbildung 2 für jedes Glas bei einem Brechungsindex der Gläser von 1.50 und einem Glasdurchmesser von 0.04 m (40 mm) eine axiale Dicke von 0.02 m 20 mm), eine sphärische Vorderflächenkrümmung von 0.05 m (+10.0 Dptr), eine sphärische Rückflächenkrümmung von 0.0433 m (-11.5473 Dptr) und damit die Vergrösserung 1.15. Diese Teleskopbrille aus G 81 21 262.3 hat gegenüber anderen Teleskopbrillen ein um Faktoren grösseres Gesichts-, Seh-, Beobachtungsfeld.
Auch vergrössernde Brillen für die Nähe, sogenannte Lupenbrillen sind vielfach bekannt. Allerdings haben auch die bekannten Lupenbrillen, bedingt durch ihre Form und durch ihre im Vergleich zu o.g. Teleskopbrille aus G 81 21 262.3 um ein Vielfaches stärkeren Vergrösserungen zwangsläufig wegen der durch die Form vorgegebenen und damit vorhandenen Luken bzw. Blenden ein gegenüber dem Modell aus G 81 21 262.3 um viele Faktoren kleineres Seh-, Gesichts-, Beobachtungsfeld.
Mit Lupenbrillen wird gutes Sehen für den gewünschten Nahabstand dadurch erreicht, dass man dem optischen Werkstoff für die gewünschte Nahentfernung eine zusätzliche dioptrische (Sammel-, Plusglas-) Wirkung durch eine entsprechende Veränderung einer oder beider sphärischen Oberflächenkrümmungen gibt.
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Die aus G 81 21 262.i bekannten Teleskopbrillen haben Glasdurchmesser von 0.04 m (40 mm) und mehr, sie sind axial dick (0.02 m « 20 nun) und aus beiden Gründen schwer und unhandlich. Stärkere als die in G 81 21 262.3 angegebenen Vergrösserungswirkungen (bis 1.25) sind mit derartigen Gläsern ohne weitere Nachteile nicht zu erreichen. |
Der Gebrauchsmusteranmeldung liegt deshalb die Aufgabe zugrun- '·■'
de, ein Teleskop-Brillenglas verschiedener Ausgestaltung für ,'
jej die Ferne zu schaffen, das Vergrösserungen von 1.282 bis i
1.7571 ermöglicht und ein anderes Teleskop-Brillenglas ver- ] schiedener Ausgestaltung zu schaffen, das zum Ausgleich von ■·
Brechungsfehlern Fehlsichtiger für die Ferne, beispielsweise -
f bei Obersichtigkeit (Hyperopie) oder auch zum Ausgleich der -\ Brechungsfehler von aus P 35 90 114.4-51 bekannten fernrohrartigen optischen Elementen mit sphärisch konzentrischen Begren- $ zungsflächen (Anmelder Gernet) noch höhere Vergrösserungswir- -; kungen ermöglicht und bei all dem die Glasdurchmesser und die axialen Dicken gegenüber G 81 21 262.3 so zu verkleinern, dass &igr; trotz der vergleichsweise starken Vergrösserung des Teleskop- &iacgr; Brillenglases zum Sehen für die Ferne (z.B. Theater, Kino, S Sportarena, Gebirgslandschaft, Fernsehen) bequeme und gut «, tragbare Teleskopbrillen mit einem grossen Seh-, Gesichts- 1 feld-, Beobachtungsfeld entstehen, )
Die in den Beispielen beschriebene Fehlsichtigkeit für die Ferne (+2.75 Dptr) kann aber auch eine Altersichtigkeit (Presbyopie) eines Normalsichtigen sein. Das beschriebene Teleskop-Brillenglas verschiedener Ausgestaltung ist mit der jeweils angegebenen Vergrösserung deshalb auch ein geeignetes Glas für eine Lupen-Nahbrille für einen augengesunden und normalsichtigen Altersichtigen und natürlich auch für einen sehgeschädig-
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ten normalsichtigen Alterssichtigen.
Das in dieser Gebrauchsmusteranmeldung beschriebene Teleskop-Brillenglas verschiedener Ausgestaltung für die Ferne für Normalsichtige und Fehlsichtige und dasjenige für normalsichtige Altersichtige für die Nähe ermöglicht Vergrösserungen von 1.282 bis 1.8371, es ermöglicht gegenüber dem angeführten Beispiel aus G 81 21 262.3 Vergrösserungen, die um einen Faktor von maximal 5.58 (0.8371 : 0.15 « 5.58) stärker sind nit dem Vorteil eines trotzdem grossen Seh-, Gesichts-, Beobachtungsfeldes .
Die Aufgabe der Schaffung eines neuen Teleskop-Brillenglases nit starker Vergrösserung und grossem Sehfeld wird durch die Wahl von geeignetem optischem Werkstoff, z.B. Glas, Kunststoff, transparente anorganisch - organische Kunststoffe (OR-COMBRe), durch kleine Glasdurchmesser und durch im Vergleich zu G 81 21 262.3 geringe Glasdicken gelöst.
In der Beschreibung und in den Abbildungen sind die Formen und optischen Materialien und die mit diesen resultierenden Vergrösserungen des Teleskopp-Brillenglases verschiedener Ausgestaltung für Normalsichtige, für Fehlsichtige und für normalsichtige Altersichtige (als Beispiel für letztere beiden -4-2.75 Optr) unter Berücksichtigung der intraokularen Optik am Beispiel des Normalauges angegeben. Als Brillenfassungen können beliebige bekannte Fassungen gewählt werden, wie sie von jeder Brille her und auch aus G 81 21 262.3 bekannt sind.
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Die Abbildung 1 zeigt ein Teleskop-Brillenglas aus transparentem Kunststoff mit niedriger Brechzahl (n = 1.349) in der Seitenansicht.
tie sphärische VorderflSchenkrUnuaung beträgt 0.014104522 m ( + 24.7438 Dptr), die sphärische RlickflächenkrUmmungO.Ol Im (-31.7273 Dptr). Der Glasdurchmesoer beträgt 0.024 m, tie axiale Glasdicke 0.012 m
fieses in Üblichen Brillengestellen jeweils vor beiden Augen eines normalsichtigen Trägers liegende Teleskopirillenglas hat die Brechkraft 0 Dptr, d.h. es ist afokal, »nd die Vergrösserung V = 1.282.
tine zusätzliche dioptrische Wirkung zum Ausgleich von &bull;phäriechen Brechungsfehlern der Augen von Benutzern (hier beispielsweise + 2.75 Dptr für Hyperopie oder auch tür Presbyopie) oder auch zum Ausgleich des sphärischen trechungsfehlers eines fernrohrartigen optischen EIe- »ents mit sphärisch-konzentrischen Begrenzungsflächen, trie es als Kuppelausschnitt in P 35 90 114.4-51 in Figur 2 dargestellt ist, wird unter Beibehaltung des Glasieterials, der axialen Dicke und der sphärischen HinvjrilächenkrUmmung dadurch erreicht, dass man die sphärische VorderflächenkrUmmung entsprechend steilt. Das Teleskop-Brillenglas muss dann eine Vorderflächenkrüm-&bull;ung von 0.013213605 m (+ 26.412172 Dptr) aufweisen, ler Glasdurchmesser kann auf 0.023 m verringert werden. Bei maximaler Annäherung des normalsichtigen Benutzers mit diesen Teleskop-Brillengläsern in der getragenen Brille an den Kuppelinnenwandausschnitt von Figur 2 aus P 35 90 114.4-51 ergibt sich für die KoaiMr at.ir Kuppelausschnitt (V = 1.38) - Teleskop-Brille (V = 1,282) aus 1.38 . 1.282 = 1.896 eine Vergrösserung V von rund 1.87.
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Weil Kuppelausschnitt und kompensierende, d.h. den sphärischen Brechungsfehler der Kuppel korrigierende Teleskop-Brillengläser für das auf die Ferne eingestellte Auge des hindurchsehenden Beobachters ain umgekehrtes Galilei-Fernrohr bilden, verringert sich die Vergrosserungsvirkung der Kombination Kuppel - Teleskop-Brillengläser mit zunehmendem Abstand der Teleskop-Brille und des Beobachterauges von der Kuppelinnenwand.
Die Abbildung 2 zeigt ein Teleskop-Brillenglas aus Kunststoff mit dem Brechungsindex &eegr; = 1.349 in der Seitenansicht.
Die sphärische VorderflächenkrUmmung des Teleskop-Brillenglases beträgt 0.006940326 m (+ 50.2858 Dptr), die sphärische RUckflächenkrUmmung 0.005 m (-69.80 Dptr). Der Glasdurchmesser beträgt 0.013 m, die axiale Glasdicke 0.0075 m. Die Teleskop-Brillengläser haben die Brechkraft 0 Dptr, sie sind afokal, und die Vergrösserung 1.388.
Will man entsprechend Abbildung 1 auch für das Teleskop-Brillenglas in Abbildung 2 sphärische Brechungsfehler von Benutzeraugen (hier + 2.75 Dptr) oder des erwähnten Kuppelaueechnittu aus P 35 90 114.4-51 (Figur 2, V * 1.38) ausgleichen, so ist unter Beibehaltung von optischem Material, axialer Glaedicke und HinterflächenkrUmmung nur die VorderflHchenkrUimnung auf 0.006747745 m (+ 51.720986 Dptr) zu steilen und der Glaedurchmeseer auf 0.012 m zu verringern. Bei maximaler Annäherung der Augen des die Teleskop-Brille benutzenden normalsichtigen Betrachters an die Kuppelinnenwand ergibt eich für die Kombination Kuppelausschnitt (V * 1.38) - Teleskop-Brille (V * 1.388) aus 1.38 . 1.388 eine Vergrößerung V von 1.915, also von rund 1.92.
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Die Abbildung 3 zeigt ein Teleskop-Brillenglas aus optischem Glas in der Seitenansicht, der Brechungsindex ist 1.5182.
Die sphärische VcrderflächenkrUmmung beträgt 0.007559939 m ( + 68.5455 Dptr), die sphärische RUckflächenkrttmaung 0.005 m (- 103.640 Dptr). Der Glasdurchmesser beträgt 0.014 m, die axiale Glasdicke 0.0075 m.
Diese in üblichen Brillengestellen jeweils vor beiden At-/en des normalsichtigen Trägers befindlichen Teleskop-Brillengläser haben die Brechkraft 0 Dptr, sie sind afokal, und haben die Vergrösserung V = 1.512.
Hill man entsprechend Abbildung 1 auch für das Teleskop-Brillenglas der Abbildung 3 sphärische Brechungsfehler von Benutzeraugen (z.B. + 2.75 Dptr) oder sphärische Brechungsfehler des erwähnten Kuppelausschnitts aus P 35 90 114.4-51 (Figur 2, V = 1.38) ausgleichen, so ist unter Beibehaltung von optischem Material, axialer Glasdicke und Hinterflächenkrlimmung nur die VorderflächenkrUmmung auf 0.007428587 m (+ 69.75755 Dptr) zu steilen und der Glasdurchmesser auf 0.0135 m zu verringern.
Bei maximaler Annäherung der Augen des die Teleskop-Brille benutzenden normalsichtigen Betrachters an die Kuppelinnenwand ergibt sich für die Kombination Kuppelausschnitt (V = 1.38) - Teleskop-Brille (V » 1.512) aus 1.38 . 1.512 eine Vergrösserung V = 2.0866, also von rund 2.09.
Die Abbildung 4 zeigt ein Teleskop-Brillenglas aus transparentem anorganisch - organischem (sog. ORMOCERe-Material) Kunststoff mit dem Brechungsindex &eegr; = 1.680 in der Seitenansicht.
Die sphärische Vörderflächenkrttmmüng beträgt 0.008035714 m
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(+ 84.6222 Dptr), die sphärische RUckflächenkrümmung 0.005 m (- 136.00 Dptr). Der Glasdurchmesser beträgt 0.015 m, c"ie axiale Glasdicke 0.0075 m.
Diese jeweils vor beiden Augen des normalsichtigen Benutzers befindlichen Teleskop-Brillengläser Iiaben die Brechkraft 0 Dptr, d.h. sie sind afokal, und die Vergrösserung 1.6068.
Will man entsprechend Abbildung 1 auch für das Teleskop-Brillenglas der Abbildung 4 sphärische Brechungsfehler vcn Benutzeraugen (z.B. + 2.75 Dptr) oder sphärische Brechungsfehler des erwähnten Kuppelaunschnitts aus P 35 90 114.4-51 (Figur 2, V = 1.38) ausgleichen, so ist unter Beibehaltung von optischem Material, axialer Glasdicke und Hinterflächenkriimmung nur die VorderflächenkrUmmung auf 0.007934986 m (+ 85.6964 Dptr) zu steilen und der Glasdurchmesser auf 0.0145 m zu verringern.
Bei maximaler Annäherung der Augen des die Teleskop-Brille benutzenden normalsichtigen Betrachters an die Kuppelinnenwand ergibt sich fUr die Kombination Kuppelausschnitt (V = 1.38) - Teleskop-Brille (V = 1.6068) aus 1.38 . 1.6&Ggr;68 eine Vergrösserung V = 2.2173, also rund 2.22.
Die Abbildung 5 zeigt ein Teleskop-Brillenglas aus hochbrechendem Glas (Z.B. LaSF 35) mit dem Brechungsindex &eegr; = 2.020 in der Seitenansicht.
Die sphärische VorderflächenkrUmmung beträgt 0.0087871 m (+ 116.078873 Dptr), die sphärische RUckflächenkrUmmung 0.005 m (- 204.00 Dptr). Der Glasdurchmesser beträgt 0.016 m, die axiale Glasdicke 0.0075 m.
Dieses jeweils vor beiden Augen des normalsichtigen Benutzers befindliche Teleskop-Brillenglas hat die Brechkraft 0 Dptr, d.h. es ist afokal, und die Vergrösserung 1.7571.
Will man entsprechend Abbildung 1 auch für das Teleskop-Brillenglas der Abbildung 5 sphärische Brechungsfehler von Benutzeraugen (z.B. + 2.75 Dptr) oder sphärische Brechungsfehler des erwähnten Kuppelausschnitts aus P 35 90 114.4-51 (Figur 2, V = 1.38) ausgleichen, so ist unter Beibehaltung von optischem Material, axialer Glasdicke und Hinterflächenkrümmung nur die Vorderflächenkrummung auf 0.008719523 m (+ 116.9789 Dptr) zu steilen und der Glasdurchmesser auf 0.0155 m zu verringern.
Bei maximaler Annäherung der Augen des die Teleskop-Brille benutzenden normalsichtigen Betrachters an die Kuppelinnwand ergibt sich für 'die Kombination Kuppelausschnitt (V = 1.38) - Teleskop-Brille (V = 1.7571) aus 1.38 . 1.7571 eine Vergrösserung V = 2.4147, also rund 2.41.
Die Abbildung 6 zeigt ein Teleskop- Brillenglas aus tranparentem anorganisch - organischem (sog. ORMOCERe-Material) Kunststoff mit dem Brechungsindex 2.150 in der Seitenansicht.
Die sphärische VorderflächenkrUmmung beträgt 0.0174186 m ( + 66.02136 Dptr), die sphärische RückflächenkrUmmung 0.011 m (- 104.5455 Dptr). Der Glasdurchmesser beträgt 0.028 m (28 mm), die ariale Glasdicke 0.012 m.
Diese jeweils vor beiden Augen des normalsichtigen Benutzers befindlichen Teleskop-Brillengläser haben die Brechkraft 0 Dptr, d.h. sie sind afokal, und die Vergrösserung 1.5832.
Will man entsprechend Abbildung 1 auch für das Teleekop-Brillenglas der Abbildung 6 sphärische Brechungefehler von Benutzeraugen (2.B. + 2.75 Dptr) oder sphärische
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Brechungsfehler des erwähnten Kuppelausschnitts aus P 35 90 114.4-51 (Figur 2,V = 1.36) ausgleichen, so ist unter Beibehaltung von optischem Material, axialer Glasdicke und HinterflächenkrUmmung nur die VorderflächenkrUmmung auf 0.0171321 m (+ 67.1256 Dptr) zu steilen und der Glasdurchmeaser auf 0.0265 m (26.5 mm) zu verringern.
Bei maximaler Annäherung der Augen des die Teleskop-Brile benutzenden normalsichtigen Betrachters an die Kuppelinnenwand ergibt sich fUr die Kombination Kuppelaueschnitt (V = 1.39) - Teleskop-Brille (V m 1.5S32) aus 1;38 ; i;5S32 eine Vergrösserung V = 2.1848, also rund 2.18.
Liegt bei einem Teleskop-Brillenbenutzer neben einem sphärischen zusätzlich ein astigmatischer Brechungsfehler der Augen vor, so sind die Glasvoifderflachen nach bekannten optischen Gesetzen so, d.h. torisch, zu gestalten, dass sowohl der sphärische als auch der aetigmatische Brechungefehler der Benutzeraugen ausgeglichen wird.

Claims (1)

  1. Schutz ansprüche
    Teleskop-Brillenglas verschiedener Ausgestaltung für Teleskopbrillen für normalsichtige Benutzer, gefertigt aus optischem Werkstoff wie Glas, Kunststoff, das in üblichen Brillenfas?ungen zu tragen ist, gekennzeichnet durch Glasdurchmesser von 0.012 m (12 mm) bis 0.028 m (28 mm) Brechungsindices von 1.349 bis 2.150
    Axiale Glasdicken von 0.0075 m (7.5 mm) bis 0.012 m (12 mm) Sphärische Vorderflächenkrümmungen von 0.0067477 m (6.7477 mm) bis 0.0174186 m (17.4186 mm)
    Sphärische Rückflächenkrümmungen von 0.005 m (5 mm) bis 0.011 * (11 mm)
    Vergrösserungen von 1.282 bis 1.7571
    Teleskop-Brillenglas verschiedener Ausgestaltung nach Schutzanspruch 1) mit zusätzlicher dioptrischer Wirkung der Glasvorderfläche zum Ausgleich von sphärischen Brechungsfehlern von fehlsichtigen Benutzeraugen für Ferne und / oder Nähe und zum Ausgleich von Brechungsfehlern von fernrohrartigen optischen Elementen mit sphärisch - konzentrischen Begrenzungsflächen, die folgende Form und Daten aufweisen Brechungsindex von 1.70 bis 1.S3
    Dicke von 0.09 m bis 0.32 m
    Aussenradius rl der sphärischen Wölbung von 0.15 &pgr; bis 0.54 m Innenradius r2 der sphärischen Wölbung von 0.09 m bis 0.22 m und identischer Krümmungsmittelpunkt von Aussen- und Innenwölbung
    Teleskop-Brillenglas verschiedener Ausgestaltung nach Schutzanspruch 1) und 2) mit zusätzlicher torischer Wölbung der
    Schutzansprüche (Fortsetzung)
    der Vorderfläche zum Ausgleich astigmatischer Brechungsfehler der fehlsichtigen Augen von Benutzern
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0336073A3 (en) * 1988-04-06 1990-05-09 Hermann Prof. Dr. Med. Gernet Telescopic ophthalmic lens
EP0446698A3 (en) * 1990-02-27 1992-06-24 Bezalel Research And Development Ltd. Goggles' lenses
DE102007015908A1 (de) * 2007-04-02 2008-10-09 Rodenstock Gmbh Subjektive Simulation der Abbildungseigenschaften von Sportbrillen

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