DE8804514U1 - Teleskop-Brillenglas - Google Patents

Teleskop-Brillenglas

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DE8804514U1 DE8804514U DE8804514U DE8804514U1 DE 8804514 U1 DE8804514 U1 DE 8804514U1 DE 8804514 U DE8804514 U DE 8804514U DE 8804514 U DE8804514 U DE 8804514U DE 8804514 U1 DE8804514 U1 DE 8804514U1
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    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C7/00Optical parts
    • G02C7/02Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses
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    • G02C7/08Auxiliary lenses; Arrangements for varying focal length
    • G02C7/088Lens systems mounted to spectacles

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

PROF. DR. H. SERNET ····'··' *t." °, *,,' A-AOO MÜNSTER
DUNANTSTBiSSE &bgr;
Anm Prof.Dr.med.H.Gernet
44 Münster, DE
Teleskop-Brillenglas
Fernrohrbrillen {Teleskopbrillen), d.h. afokale Brillen für das Sehen in die Ferne mit Vergrösserungen um 1.15 sind aus G 81 21 262.3 (Anmeldetag 20.7.81) bekannt. So hat die Fernrohrbrille des o.g. Gebrauchsmusters in Abbildung 2 für jedes Glas bei eini?m Brechungsindex der Gläser von 1.50 und einem Glasdurchmesser von 0.04 m (40 mm) eine axiale Dicke von 0.02 m (20 mm), eine sphärische Vorderflachenkrümmung von 0.OL m (+10.0 Dpt), eine sphärische Rückflächenkrümmung von 0.0433 m (-11.5473 Dpt).
Auch vergrössernde Brillen für die Nähe, sogenannte Lupenbrillen, sind vielfach bekannt. Mit Lupenbrillen wird gutes Sehen für die gewünschte Nähe dadurch erreicht, dass man für die gewünschte Arbeitsentfernung dem Glas eine zusätzliche Sammel-(Plus-)Glaswirkung durch entsprechende Veränderung einer Oberflächenkrümmung gibt.
die aus G 81 21 262.3 bekannten Teleskopbrillen haben Glasdurchmesser von 0.04 m (40 mm) und mehr, sie sind axial dick (0.02 m = 20 mm), und aus beiden Gründen zwangsläufig schwer und unhandlich.
Stärkere als die in G 81 21 262.3 angegebenen Vergrösserungswirkungen sind mit derartigen Gläsern ohne weitere Nachteile nicht zu erreichen.
Der Gebrauchsmüsterahmeldung liegt deshalb die Aufgabe
zugrunde, ein Teleskop-Brillenglas verschiedener Ausgestaltung für die Ferne zu schaffen, das physikalische Vergrösserungen von 1.55 und mehr, d.h. gegenüber G 81 21 262.3 Vergrösserungszunahmen um einen Faktor 2.66 und mehr, ermöglicht und gleichzeitig die Glasdurchmesser und die axialen Dicken so zu verkleinern, dass zum Sehen für die Ferne (z.B. Theater, Kino) bequeme und gut tragbare Teleskop-Brillen entstehen.
Diese Aufgabe wird durch die Wahl von optischem Material mit hohem Brechungsindex, durch kleine Glasdurchmesser untf durch im Vergleich zu G 81 2&Iacgr; 262.3 geringe axiale Glasdicken gelöst.
In der Beschreibung und in den Abbildungen sind die Formen und optischen Materialien und die mit diesen resultierenden physikalischen Vergrösserungen des Teleskop-Brillenglases in verschiedener Ausgestaltung angegeben. Als Brillenfassungen können beliebige bekannte Fassungen gewählt werden, wie sie u.a. aus jeder Brille und auch aus G 81 21 262.3 bekannt sind.
Beschreibung
Die Abbildung 1 ^eigt ein Teleskop-Brillenglas aus hochbrechendem Glas (&eegr; = 1/93) in der Seitenansicht. Die sphärische Vorderflächenkrümnrang beträgt 0.01678 m ( + 55.4232 Dpt), die sphärische Rückflächenkrummung
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0.011 m (-84.4559 Dpt). Der Glasdurchmesser beträgt 0.026 m, , , die axi.O.o Glasdicke 0.012 m.
Dieses in übiiehen.;.g>riilengesteilen jeweils vor beiden Augen
normalsichtigen
desYrrägers liegende Teleskop-Brillenglas hat die Bredhkraft + 0.01 Dpt, d.h. es ist praktisch afokal, Und die physikalische Vergrösserung V = 1.526.
Eine zusätzliche dioptrische Wirkung zum Ausgleich von sphärischen Brechungsfehlern der Augen von Benutzern (hier beispielsweise +2.75 Dpt) oder auch zürn Ausgleich des sphärischen Brechungsfehlers eines fernrohrartigen optischen Elements, wie es als Kuppelausschnitt in P 35 90 114/4-51 in Figur 2 dargestellt ist, wird unter Beibehaltung des Glasmaterials, der axialen Dicke und der sphärischen Minterflächenkrümmung dadurch erreicht, dass man die sphärische Vorderfläch£nkrümmung entsprechend steilt. Das Teleskop-Brillenglas muss dann eine Vorderflächenkrümmung von 0.016256 m (+ 57.2099 Dpt) aufweisen, der Glasdurchmesser kann auf 0.023 m verringert werden. Bei
normalsichtigen
maximaler Annäherung de"sY"Benutzers mit diesen Eeleskop-Brillengläsern in der getragenen Brille an den Kuppelinnenwandausschnitt von Figur 2 aus P 35 90 114.4-51 ergibt sich für die Kombination Kuppelausschnitt (V = 1.38) - Teleskop-Brille (V = 1.55) aus 1.38 . 1.55 = 2.139 eine Vergrösserung V von rund
Weil Kuppelausschnitt und kompensierende, d.h. den sphärischen Brechungsfehler der Kuppel korrigierende Teleskop-Briliengläser für das auf die Ferne eingestellte Auge des hindurchsehenden Beobachters ein umgekehrtes Galilei-Fernrohr bilden, verringert sich die Vergrösserungswirkung der Kombination Kuppel Teleskopgläser mit zunehmendem Abstand der Teleskop-Brille und des Beobachterauges von der Kuppelinnenwand.
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Die Abbildung 2 zeigt ein Teleskop-Brillenglas aus hÖherbfechendem optischen Material (Kunststoff) mit dem Brechungsindex &eegr; = 1.*70 in der Seitenansicht,
Die spha'risch'i VorderflächenkrUmmüng des Teleököp-Glases beträgt 0.008088' m (+ 86.5486 Dpt), die sphärische Rückflächenkrümmung 0.005 m (-140.0012 Dpt. Der Glasdurchmeseer beträgt 0.0165 m, die axiale Glasdicke 0.0075 m. Diese Teleskop-Brillengläser haben die Brechkraft + 0.004 Dpt, dih; sie sind praktiech afokal; und die physikalische Vergrösserung V = 1.618.
Will man entsprechend Abbildung 1 auch für das Teleskop-
r Brillenglas in Abbildung 2 sphärische Brechungsfehler von BenutSeraugen ( hier + 2,75 Dpt) oder des erwähnten Kuppelausschnitts aus P 35 90 114.4-51 (Figur 2,V= 1.38) ausgleichen, so ist unter Beibehaltung von optischem Material, axialer Glasdicke und Hinterflächenkrümmung nur die Vorderflächenkrümmung auf 0.007934 m (+ 88.2285 Dpt) zu steilen und der Glasdurchmesser auf 0.016 m zu verringern. Bei maximaler Annäherung der Augen des die Teleskop-Brille benutzenden normalsichtigen Betrachters an die Kuppelinnenwand ergibt sich für die Kombination Kuppelsus-
^ schnitt (V = 1.38) - Teleskop-Brille (V = 1.637) aus 1.38 . 1.637 eine physikalische Vergrösserung V von 2.259, also Von rund 2-2&.
Die Abbildung 3 zeigt ein Teleskop-Brillenglas aus hochbrechendem Glas (n = 1.93) in der Seitenansicht. Die sphärische Vorderflächenkrümmung beträgt 0.0086&Idigr;3 m (+107.9974- Dpt), die sphärische Rückflächenkrümmung 0.005 m (- 186.0015 Dpt).
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der Glasdurchmesser beträgt 0.015 m, die axiale Gläsdicke ÖiÖö75 m.
Diese in üblichen Brillengestellen jeweils &ngr;&ogr;&idigr; beiden Augen des normalsichtigen Trägers befindlichen Teleskop-Brillengläser haben die Brechkraft + 0.02. Dpt, d.h. sie sind praktisch afokal, und die physikalische VergrÖsserung V = 1.72.·
Will man entsprechend Abbildung 1 und 2 auch für das Teleskop-Brillenglas in Abbildung 3 sphärische Brechungsfehler
r Von Benutzeraugen (hier z.B. + 2.75 Dpt) oder sphärische Brechungsfehler des erwähnten Kuppelausschnitts aus P 35 90 114.4-51 (Figur 2,V= 1.38) ausgleichen, so ist unter Beibehaltung von optischem Material, axialer Glasdicke und Hintarflächenkrümmung nur die Vorderflächenkrümmüng auf 0.008489 m (+ 109.5542 Dpt) zu steilen und der Glasdurchmesser auf 0.0145 m zu verringern.
Bei maximaler Annäherung der Augen des die Teleskop-Brille benutzenden normalsichtigen Betrachters an die Kuppelinnenwand ergibt sich für die Kombination Kuppelausschnitt (V =
( ' 1.38 - Teleskop-Brille ( V = 1.7413) aus 1.38 . 1.7413 eine physikalische VergrÖsserung V = 2.4030, also von rund 2.40.
Liegt bei einem Teleskop-Brillen-Benutzer neben einem sphärischen zusätzlich ein astigmatischer Brechungsfehler der j Augen vor, so ist die Glasvorderfläche nach bekannten opj tischen Gesetzen so, d.h. torisch, zu gestalten, dass sowohl j der sphärische als auch der astigmatische Brechungsfehler
des Benutzers ausgeglichen werden.

Claims (2)

> · ft« »»a > itii· ti··» 1'''Il Il · ii ti *'· Schutzansprüche
1)
Teleskop-Brillenglas verschiedener Ausgestaltung für TeIe- »kop-Brillen aus optischem Werkstoff, wie Glas oder Kuhstetoff, die in Brillenfassungen zu tragen sind, gekennzeichnet durch
Glasdurchmesser von 0.0145 m (14.5 mm) bis 0.026 m (26 mm) Brechungsindices von 1.70 bis 1.93
Axiale Glasdicken von 0.0075 m (7.5 mm) bis 0.012 m (12 mm) Sphärische Vorderflächenkrümmungen
von 0.007934 m (7.934 mm) bis 0.01678 &pgr;&igr; (16.78 mm) Sphärische Rückflächenkrümmungen
Von 0.005 m (5 mm) bis 0.011 m (11 mm) Physikalische Vergrösserungen von 1.526 bis 1.72
2)
Teleskop-Brillenglas verschiedener Ausgestaltung nach fichutzanspruch 1) mit zusätzlicher sphärischer Stellung oder sphärischer Abflachung der Glasvorderfläche nach bekanntes optischen Gesetzen zum Ausgleich von sphärischen Brechungsfehlern von fehlsichtigen Augen für die Ferne und zum Aus-Oleich von sphärischen Brechungsfehlern von fernrohrartigen optischen Elementen, die folgende Form und Daten aufweisen Brechungsindex &eegr; von 1.70 bis 1.93
Dicke d von 0.09 m bis 0.32 m
Aussenradius rl der sphärischen Wölbung von 0.15 m bis 0.54 m
Innenradius r2 der sphärischen Wölbung von 0.09 m bis G.?"* «&igr; und identischer Krummungsmittelpunkt von Aussen- und Innenwölbung
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Schutzansprüche
Teleskop-Brillenglas verschiedener Ausgestaltung nach Schutzanspruch 1) und 2) mit zusätzlicher torischer Wölbung der Vorderfläche zum Ausgleich astxgmatischer Brechungsfehler der Augen von Benutzern ,
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DE8804514U 1988-04-06 1988-04-06 Teleskop-Brillenglas Expired DE8804514U1 (de)

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AT89102293T ATE116452T1 (de) 1988-04-06 1989-02-10 Miniteleskop-brillenglas.
EP89102293A EP0336073B1 (de) 1988-04-06 1989-02-10 Miniteleskop-Brillenglas
DE58908814T DE58908814D1 (de) 1988-04-06 1989-02-10 Miniteleskop-Brillenglas.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2005091054A1 (en) * 2004-03-18 2005-09-29 Essilor International (Compagnie Generale D'optique) Progressive addition lenses with adjusted image magnification

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2005091054A1 (en) * 2004-03-18 2005-09-29 Essilor International (Compagnie Generale D'optique) Progressive addition lenses with adjusted image magnification

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