DE8807091U1 - Peloidmasse - Erwärmungsschrank - Google Patents
Peloidmasse - ErwärmungsschrankInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H33/00—Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
- A61H33/04—Appliances for sand, mud, wax or foam baths; Appliances for metal baths, e.g. using metal salt solutions
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H33/00—Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
- A61H33/04—Appliances for sand, mud, wax or foam baths; Appliances for metal baths, e.g. using metal salt solutions
- A61H2033/046—Mud baths; Baths using sand or other particles in water
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Description
- 2 -Peloidmasse - Erwärmungsschrank
Dit Patentanmeldung vom 26.05.1988 - 1248 - betrifft eine
Behandlungsbank mit beheizbarer Liegefläche für Massagen, Vollbäder, Ganzkörper - und Teilpackungen. Die Erfindung
stützt sich insbesondere darauf, daß Vollbäder oder Ganzkörperpackungen aus Peloiden, wie Moor-,Fango-oder Heublumenbrei oder andere Flüssigkeiten mit Zusätzen, in Folienbeutel
ilen Patienten verabreicht werden. Der Folienbeutel soll dabei
der Größe entsprechen, die es ermöglicht den Beutel am Hals der Patienten zu verschließen. Der Beutel wird nur zu einem
Teil mit Peloidmasse gefüllt. Die Menge richtet sich dabei nach Vollbädern oder Ganzkörperpackungen. Vollbäder erfordern
•ine größere Menge, die Packungen dagegen weniger.
Am häufigsten werden in der Physikalischen Therapie, Moorbreibäder oder Packungen angewendet. Vollbäder werden in
Mannen verabreicht, di& Moorbreimengen von 100 und mehr Litern erfordern. Das führt verständlicherweise zu enormen Verbrauch
an Moor, wenn man bedenkt, daß eine Bäderabteilung z. B. 60 Moorbäder am Tag verabreicht, ergibt sich ein Tagesbedarf von
ta. 6 Tonnen Moorbrei. Auf die Bundesrepublik umgerechnet, ergibt sich ein Moorverbrauch, der unsere Moore gefährdet.
Cine Rückführung der gebrauchten Moormengen in den natürlichen Kreislauf ist wirtschaftlich für die Bäderabteilungen nicht
tragbar.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Moor-oder Peloid-•tasse für Vollbäder und Ganzkörperpackungen, auf das mindeste
und erforderlichezu reduzieren. Es wird damit erreicht, daß der
folieraeutel Körperumfang und Größe der Menschen entspricht.
Der Moor-oder Peloidbrei bedarf nur eines geringen Teiles des Gesamtvolumens des Fn.lienbeutels.
Cs ist den Patienten aber nicht zuzumuten, in die kalte Masse,
■ie Moorbrei, hineinzusteigen una zu warten, daß die Massage-
bank oder Behandlungsbank mit beheizbarer Liegefläche, den Moorbrei z.B. bis zur Verträglichkeitsgrenze aufheizt.
Die Neuerung hat die Aufgabe, die Peloidmssce, wie Moorbrei
vorzuwärmen.
Die Vorteile der Neuerung ergeben sich aus der Zeichnung, die
ein Ausführungsbeispiel darstellt:
figur 1 : zeigt eine schematische Darstellung eines Schrankes
mit luftdicht verschiieGbaren Türen ( i ) der durch ein oder mehrere Gebläse, Lüfter usw. ( 3 )
mit davorgesetzter Heizung ( 4 ) beheizt wird. Die im Schrank übereinander in Abständen angebrachten
Auflagen ( 2 ) sind mit Löchern oder Schlitzen versehen, damit die He*Qluft besser die
Peloidmasse oder Moorbrei ( 7 ) in den gelochten Behältern ( 5 ) vorzugsweise aus Kunststoff, erwärmt.
Das Hineinstellen und Herausnehmen wird mit den Behältern wesentlich vereinfacht.
Figur 2 : zeiqt eine schematische Darstellung des Folienbeutels ( 6 ) in voller Höhe und unverschlossen.
Der Beutel wird in den gelochten Behälter ( 5 ) mit der Peloidmasse oder Moorbrei ( 7 ) hineingetan,
und bis zur Höhe der Füllmenge, gefaltet und verschlossen ( 8 )
Figur 3 : zeigt den gelochten Behälter ( 5 ) und den z.T. gefüllten und verschlossenen Folienbeutel ( 8 )
In diesem Zustand wird der Behälter ( 5 ) in den Peloidmasse - Erwärmungssehrank ( 1 ) auf eines
der Auflagen ( 2 ) gestellt.
Der Vorteil dieses Verpackungs-und Transportsystems für die
Peloidmasse, ist die einfache Handhabung der Behälter in der Ver-und Entsorgung mit Peloidmassen.
Die Anlieferung der Folienbeutel, nur zu einem geringem Teil
mit Peloidmasse gefüllt, kann in Gitterboxen, in einem großen
Karton auf einer Palette stehend z.B. versendet und angeliefert werden. Die gelochten Behälter dagegen, sind Bestandteil
des Erwärmungsschrankes. Je nach Fassungsvermögens der Erwärfkingsschränke, es können davon verschiedene SchrankgröGen gebaut
•erden, enthält der Erwärmungsschrank gelochte Behälter und
twar soviele, daG der Schrank zumindest völlig mit Behältern tusgefüllt werden kann.
(Per mit thermostatisch geregelter Umluftwärme-Einrichtung ausgestattete Schrank, ermöglicht die Erwärmung der Peloidmassen.
(bie gewünschte Temperatur kann von den Behandlern vorgegeben !(erden. Die erwärmte Masse kann samt Behälter zur Behandlungsfcabine getragen werden. Hilfsmittel für den Transport, wie
Vollwagen, Sackkarre usw. durchaus denkbar.
!lach der Anwendung, und nachdem der Patient den Folienbeutel
•erlassen hat, wird dieser wieder verschlossen, und kann zum llbtronsport erneut in den Behälter gelegt werden, um die
♦eloidmasse, z.B. Mocrbrei, leichter und handlicher zu bewerkstelligen.
Jer kontrollierbare und lagerungsfähige Bestand gebrauchter
ieloidmassen, ermöglicht eine wirtschaftliche Entsorgung,
•oorbrei könnte an Patienten mit Gärten, Gärtnereien, landwirtschaftliche Betiebe an Komunen und Gemeinden abgegeben werden.
(Damit könnte der Torfabbau erheblich eingeschränkt werden.
Gern Naturschutz wäre gedient.
Claims (2)
1. Peloidmassen - Erwarmungsschrank der mit luftdichten
Türen und mit einer Umluftheizung ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß gelochte, luftdurchlässige
Auflagen ( 2 ) so angeordnet sind, daß darauf die gelochten Behälter ( 5 ) aufnahme finden.
2. Peloidmassen - Erwarmungsschrank nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter ( 5 ) gelocht ist, und der Größe des Folienbeutels ( 6 ), gefüllt
mit Peloidmasse ( 7 ), entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807091U DE8807091U1 (de) | 1988-05-31 | 1988-05-31 | Peloidmasse - Erwärmungsschrank |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807091U DE8807091U1 (de) | 1988-05-31 | 1988-05-31 | Peloidmasse - Erwärmungsschrank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807091U1 true DE8807091U1 (de) | 1988-11-10 |
Family
ID=6824564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807091U Expired DE8807091U1 (de) | 1988-05-31 | 1988-05-31 | Peloidmasse - Erwärmungsschrank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807091U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2683452A1 (fr) * | 1991-11-07 | 1993-05-14 | Placette Marie Pierre | Etuve a boue thermale ou marine a stockage individuel. |
-
1988
- 1988-05-31 DE DE8807091U patent/DE8807091U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2683452A1 (fr) * | 1991-11-07 | 1993-05-14 | Placette Marie Pierre | Etuve a boue thermale ou marine a stockage individuel. |
| WO1994024981A1 (fr) * | 1991-11-07 | 1994-11-10 | Marie Pierre Placette | Etuve a boue thermale ou marine a stockage individuel |
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