DE8807066U1 - Mehrfach-Vakuumfiltrationsgerät - Google Patents

Mehrfach-Vakuumfiltrationsgerät

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DE8807066U1
DE8807066U1 DE8807066U DE8807066U DE8807066U1 DE 8807066 U1 DE8807066 U1 DE 8807066U1 DE 8807066 U DE8807066 U DE 8807066U DE 8807066 U DE8807066 U DE 8807066U DE 8807066 U1 DE8807066 U1 DE 8807066U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D57/00Separation, other than separation of solids, not fully covered by a single other group or subclass, e.g. B03C
    • B01D57/02Separation, other than separation of solids, not fully covered by a single other group or subclass, e.g. B03C by electrophoresis
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/30Filter housing constructions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D61/00Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/14Ultrafiltration; Microfiltration
    • B01D61/18Apparatus therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

JAEGER,'SI1EFFENs & RÖSTER
PATENTANWÄLTE
26. Mai 1988
Schleicher & Schuell GmbH SLS-148
Grimsehlstraße 23 Kö/m
D-3352 Einbeck 1
Mehrfach-Vakuumfiltrationsgerät
Beschreibung
Die Neuerung betrifft ein Mehrfach-Vakuumfiltrationsgerät, ;
insbesondere eine Blotting-Vorrichtung der im Anspruch 1 ange- j
gebenen Gattung. a
Mehrfach-Vakuumfiltrationsgerät der gattungsgemäßen Art sind |
bereits bekannt. Sie können dazu eingesetzt werden, um gleich- · zeitig mehrere Mikroproben durch Transfermedien, wie Cellulosenitrat, Glasfaserfilter, Ionenaustauscher-Membranen oder
Transa-Bind-Papier zu filtrieren. |
Diese Mehrfach-Vakuumfiltrationsgeräte sind insbesondere ge- t
eignet für die molekularbiologische Analytik, z.B. für die 1
Quantitative Erfassung von DNA in Fraktionen, für das |
Screening von rekombinanten DNA-Klonen, für das Screening I
Von Gen-Banken, für Partikelabscheidung (bei Verwendung von ; Glasfaserfiltern), Antigen - Antikörper - Bindungsstudien
und für alle Reihenuntersuchungen in der Mikrobiologie.
PfPPlNPLATZ 4a - D-8O35 MÜNCHEN-GAUTINQ - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS TELEPHON: (089) 85O6O91 - TELEX: 5 21777 Jskd - TELEFAX: (089) 8503633
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Mit derartigen Geräten kann auch die Quantifizierung hochspezifischer Proben durch Densitometrie bzw. durch Probenkonzentrationen auf einer kleinen Auftragsfläche durchgeführt werden. Sie dienen beispielsweise auch zur quantitativen Auswertung einer großen Anzahl von Nukleinsäure- oder Proteinproben etc.
Die eigentliche Filtrationseinheit dieser Filtrationsgeräte besteht aus einer Vakuumkammer bzw. aus einem Unterteil, einer darauf aufgelegten Filterträgerplatte und einer wiederum darauf aufgelegten Probenbehalterplatte.
Die Probenbehalterplatte besitzt mehrere (beispielsweise 96) runde oder längliche Bohrungen, in welche die zu untersuchenden Proben eingefüllt werden.
Die darunterliegende Filterträgerplatte besitzt entsprechende Bohrungen bzw. Ausnehmungen. Zwischen die Probenbehalterplatte und die Filterträgerplatte ist ein Membranfilter oder ein Blotting-Papier eingespannt.
Durch Anlegen von Vakuum an die Vakuumkammer bzw. das Unterteil oder auch an die Filterträgerplatte selbst werden die in die Probenbehalterplatte eingefüllten Mikroproben durch den Membranfilter bzw. das Blotting-Papier hindurchgesaugt. Die in den Proben vorhandenen Substrate (DNA etc.) treten mit dem Filter bzw. dem Blotting-Papier in Wechselwirkung und werden beispielsweise darauf absorbiert.
Die mit derartigen Filtrationsgeräten durchführbaren Untersuchungen sind aus der Literatur bekannt und dort auch beschrieben.
Bekannte Filtrationsvorrichtungen der hier in Rede stehenden Art sind beispielsweise die als MINIFOLD I und MINIFOLD II bezeichneten Geräte der Schleicher & Schuell GmbH.
Da an das eigentliche Filtrationsgerät ein Vakuum angelegt wird, ist es erforderlich, die verschiedenen Platten gegeneinander abzudichten. Dazu legt man Dichtungsringe oder
Um nun eine wirksame Abdichtung zu erzielen, müssen die verschiedenen Platten und somit auch die dazwischenliegenden Dichtungsringe gegeneinander gepreßt werden.
Bei den bekannten gattungsgemäßen Filtrationsgeräten bedient man sich dazu beispielsweise Klemmverschlüsse, welche eine Grundplatte, auf der die eigentliche Filtrationseinheit aufliegt, mit der obenliegenden Probenbehälterplatte verbinden und verspannen.
Auch ist es bekannt, zum Zusammenpressen der verschiedenen Platten zwei U-förmige Profile zur Anwendung zu bringen, welche auf zwei Seiten des die eigentliche Filtrationseinheit ausmachenden "Plattenstapels" derart aufgeschoben werden, daß die Schenkel des U-Profils unter die unterste Platte und über die oberste Platte . greifen und diese Platten zusammenpressen.
Die die eigentliche Filtrationseinheit ausmachenden Platten besitzen im allgemeinen rechteckige oder quadratische Form.
Die Verschlüsse bei den bekannten Vakuumfiltrationsgeräten sind jedoch nur äußerst schwierig zu handhaben. Besitzt ei· : derartige Vorrichtung beispielsweise Klemmverschluss!., uann müssen die nacheinander verschlossen werden, wobei eine Hand
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die Vorrichtung festhält und die andere den eigentlichen Verschluß schließt.
Auch das Aufsetzen der genannten U-Profile muß mit beiden Händen gleichzeitig durchgeführt werden und läßt sich nur schwxerig bewerkstelligen.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es daher, ein Mehrfach-Vakuumfiltrationsgerät mit einem einfach und schnell bedienbaren Verschluß bereitzustellen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Lehre des Anspruchs 1.
Die eigentliche Filtrationseinheit ist an sich bekannt und üblicher Art. Sie besteht beispielsweise aus einem Unterteil oder beispielsweise einer Vakuumkammer, einer darauf aufliegenden Filterträgerplatte und einer wiederum darauf aufliegenden Probenbehälterplatte.
Diese Platten sind zweckmäßigerweise rechteckig bzw. quadratisch und besitzen gleiche Randabmessungen.
Die Filtrationseinheit ist auf eine Grundplatte aufgesetzt oder in diese eingesetzt. Unter einer Grundplatte wird im Rahmen der vorliegenden Unterlagen nicht nur eine Vollplatte verstanden; vielmehr kann es sich dabei auch um einen Rahmen handeln, der beispielsweise verstrebt ist.
Die Grundplatte sollte sweckmäßigerweise so ausgestaltet sein, daß ein Verschieben bezüglich der eigentlichen Filtrationseinheit verhindert wird.
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Auch die Grundplatte besitzt zweckmäßigerweise quadratische oder rechteckige Form. An zwei gegenüberliegenden Seiten der Grundplatte ist jeweils eine drehbar gelagerte kurbelwellenartige Exzenterwelle angeordnet. Jede dieser Exzenterwellen ragt durch eine Bohrung von mindestens einem Haltebügel hindurch. Diese Bohrung befindet sich im basisplattenseitigen Ende des Haltebügels.
In dem Bereich des Haltebügels ist die Exzenterwelle exzentrisch ausgestaltet.
Die Exzenterwellen ergeben zusammen mit den Haltebügeln,welche an der Probenbehälterplatte angreifen, eine Art Klemmvorrichtung mit Kurbeitrieb. Durch Drehen der Exzenterwellen können nämlich die Haltebügel in Richtung ihrer Längsachse (d.h.senkrecht zur Exzenterwelle) hin und herbewegt warden. .Greifen diese Haltebügel an einem festen .Punkt der Probenbehälterplatte an, dann kann durch Drehen der Exzenterwelle diese Probenbehälterplatte mittels der Haltebügel in Richtung auf die Grundplatte angezogen werden, so daß die Platten der eigentlichen Filtrationseinheit zusammengepreßt werden.
Die Grundplatte ist im übrigen in den Bereichen, in denen die Haltebügel angeordnet sind, derart ausgestaltet (besitzt beispielsweise Ausnehmungen), daß die Haltebügel zumindest in eine senkrechte Lage gebracht werden können.
Die Exzenterwellen besitzen vorzugsweise über ihre gesamte Länge einet» kreisförmigen Querschnitt, wobei der Durchmaser im exzentrischen Bereich geringer ist als in den Übrigen Bereichen. Der größte Durchmesser findet sich somit in den Bereichen, in denen keine Haltebügel angeordnet sind. Dadurch ist es sehr einfach, die Exzenterwellen in der Grundplatte zu plazieren. Diese muß lediglich an zwei ihrer Längskanten bzw. Längsseiten eine Bohrung aufweisen, deren Durchmesser dem Durchmesser
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der Exzenterwelle in denjenigen Bereichen entspricht, in denen keine Haltebügel vorgesehen sind. Auf diese Weise kann die Exzenterwelle durch einfaches Einstecken in diese Bohrung in die Grundplatte eingeführt werden.
In diesem Fall ist der Durchmesser der Exzenterwelle in denjenigen Bereichen, welche durch die Haltebügel hindurchgeführt sind (sogenannte exzentrische Bereiche) geringer als in den übrigen Bereichen. Auch in diesen exzentrischen Bereichen besitzt die Exzenterwelle jedoch einen kreisförmigen Querschnitt, wobei allerdings die Längsmittelachsen dieser Bereiche seitlich parallel versetzt sind zur Drehachse der Exzenterwelle.
Diese seitliche Versetzung ist vorzugsweise derart, daß bei der Projektion des Querschnitts der Exzenterwelle im exzentrischen Bereich auf den Querschnitt des nicht exzentrischen Bereichs der seitliche Abstand der Längsmittelachse des exzentrischen Bereichs zur Mantelfläche der Exzenterwelle im nicht exzentrischen Bereich gleich dem Radius der Exzenterwelle im exzentrischen Bereich ist, wobei alle exzentrischen Bereiche zweckmäßigerweise gleiche Exzentrizität besitzen. Die Durchmesser in den exzentrischen Bereichen bzw. in den nicht exzentrischen Bereichen bei der Exzenterwelle sind natürlich jeweils gleich.
Die Exzenterwellen sind vorzugsweise auf einer Seite der Grundplatte darüber hinaus geführt; auf ihre freien Enden sind in diesem Fall Drehknöpfe drehfest aufgesetzt.
Der Zusammenbau des neuerungsgemäßen Filtrationsgerätes geschieht dann wie folgt:
Man setzt die eigentliche Filtrationseinheit in die Grundplatte ein, klappt die auf zwei Seiten der Grundplatte vorhandenenen Haltebügel derart nach oben, daß sie an der Probenbehälterplatte der eigentlichen Filtrationseinheit angreifen und dreht die Exzenterwellen derart, daß die Haltebügel aufgrund der Exzentrizität der Exzenterwellen nach unten gezogen werden. Dadurch wird die Frobenbehälterplatte mit dsr Grundplatte und natürlich auch mit den dazwischenliegenden Platten
verpreßt.
Diese Handhabung ist äußerst einfach und garantiert zudem einen festen Sitz. Außerdem kann die Größe des Anpreßdrucks auf einfache Weise festgelegt werden, denn je mehr man die Exzenterwelle dreht, desto größer ist der Anpreßdruck. Auch ein Lösen ist äußerst einfach, denn die Exzenterwellen müssen lediglich in entgegengesetzte Richtung gedreht werden, bis die Haltebügel weggeklemmt werden können, so daß die eigentliche Filtrationseinheit abgenommen werden kann.
Die Haltebügel können beliebige Form haben, wobei allerdings sichergestellt sein muß, daß sie an der Probenbehalterplatte in irgendeiner Form angreifen können. So können beispielsweise an der Probenbehalterplatte seitlich Ösen angebracht sein, in welche die Haltebügel eingreifen.
Diese Haltebügel können auch zur Probenbehalterplatte hinneigend am oberen Ende hakenförmig ausgestaltet sein, so daß cie &ldquor;nit der hakenförmigen Seite die Probenbehalterplatte selbst übergreifen und den beim Drehen der Exzenterwelle ausgeübten Druck direkt auf die Probenbehalterplatte ausüben.
Die Länge der Haltebügel muß natürlich auf die Abmessungen der eigentlichen Filtrationseinheit (z.B. auf die Dicke der Platten) abgestimmt sein.
Bei einer zweckmäßigen neuerungtvi&mäßen Ausführungsform, besitzt die Probenbehalterplatte seitlich angesetzte Flansche, welche von hakenförmigen Haltebügeln Übergriffen werden.
Nach einer weiterhin bevorzugten Auaführungsform gehört zum neuerungsgemäßen Mehrfach-Vakuumfiltrationsgerät auch
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ein Halterahmen, der auf die Probenbehälterplatte aufsetzbar ist. Dieser Halterahmen ist zweckmäßigsrweise derart ausgestaltet, daß die Probenbehälterplatte teilweise in diesen
Rahmen einsetzbar ist, so daß ein gegenseitiges Verschieben ausgeschlossen wird.
Dieser Halterahmen ist zweckmäßigerweise seitlich mit Flanschen ausgestattet, welche von den dazu korrespondierenden Haltebligeln Übergriffen werden.
Dieser Halterahmen kann beispielsweise aus Metall gefertigt sein, so daß er besser zur Aufnahme der Druckbelastungen geeignet ist als die ProbenbehälterplatYe, die normalerweise
aus Acrylharz gefertigt ist. Auf diese Weise wird auch die Fläche vergrößert, mittels derer der Druck auf die Probenbehälterplatte ausgeübt wird.
Das neuerungsgemäße Vakuumfiltrationsgerät wird nachstehend anhand der Figuren näher erläutert, welche eine bevorzugte Ausführungsform wiedergeben.
Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf ein neuerungsgemä^es Vakuumfiltrationsgerät;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A-A
der Fig. 1 und
Fig. 3 den Querschnitt einer Exzenterwelle
in» exzentrischen Bereich, projiziert
auf den Querschnitt im nicht exzentrischen Bereich.
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Das in der Fig. 1 gezeigte Mehrfach-Vakuumflltrationsgerät besitzt eine rechteckige Grundplatte 2. In den beiden Längsseiten der Grundplatte 2 sind parallel dazu zwei Exzenterwellen 6,7 drehbar gelagert angeordnet.
Auf die Grundplatte 2 ist die eigentliche Filtrationseinheit 15 aufgesetzt, welche aus einem Unterteil 3, einer Filterträgerplatte 4 und einer Probenbehälterplatte 5 besteht.
Die Grundplatte 2 besitzt auf ihrer Oberseite eine nach oben ragende Führung 16, welche um das Unterteil 3 derart umläuft, daß ein Verschieben verhindert wird, ein Herausnehmen jedoch möglich ist.
Die Breite der Grundplatte 2 bezüglich der Längsachse ist größer als die Breite der eigentlichen Filtrationseinheit Die Exzenterwellen 6,7 sind in dem seitlich über die Breite der eigentlichen Filtrationseinheit 16 hinauscjehende Abschnitt der Grundplatte 2 drehbar gelagert.
Jede Exzenterwelle 6,7 ist mit insgesamt vier Haltebügeln ausgestattet, die in axialer Richtung gleichmäßig beabstandet sind. Die entsprechenden Haltebügel 8 der Exzenterwelle 6 bzw. 7 liegen einander dabei direkt gegenüber.
Die Exzenterwellen 6,7 sind dabei durch eine Bohrung 9 im grundplattenseitigen Ende der Bügel 8 hindurchgeführt.
In den Bereichen, in denen die Exzenterwellen 6,7 durch die Haltebügel 8 hindurchgeführt sind (in den sogenannten exzentrischen Bereichen) ist der Durchmesser der Exzenterwellen 6,7 geringer als in den übrigen Bereichen. Die
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Exzentsrwellen 6,7 besitzen jedoch in allen Bereichen einen kreisförmigenguerschnitt, wie dies in der Fig. 3 gezeigt ist.
In den exzentrischen Bereichen 10 ist die Längsmittelachse der Exzenterwelle von der Drehachse 17 seitlich parallel versetzt und zwar derart, daß der Abstand der beiden Achsen voneinander dem halben Radius der Exzenterwellen 6,7 in den nicht exzentrischen Bereichen entspricht.
Die Grundplatte 2 besitzt in den Bereichen, in denen die Haltebiigel 8 angeordnet sind, Ausnehmungen, so daß die Haltebilgel 8 von einer waagerechten Lage bis mindestens zu einer senkrechten Lage geklappt werden können.
Die Bohrungen 9 in den Haltesbügeln 8 besitzen dabei einen Durchmesser, der geringfügig größer ist als der Durchmesser der Exzenterwellen 6,7 in den nicht exzentrischen Bereichen. Auf diese Weise kann man die Haltebügel 8 mit den Exzenterwellen 6,7 durch einfaches Aufstecken verbinden. Dazu weist auch die Grundplatte 2 eine entsprechende durchgehende Bohrung auf, so daß die Exzenterwellen 6,7 lediglich in die Bohrung in der Grundplatte 2 sowie durch die Bohrungen 9 der Haltebügel 8 hindurchgeschoben werden müssen, um an ihren Platz gebracht zu werden.
Die freien Enden der Exzenterwellen 6,7, die über die Grundplatte 2 hinausragen, sind mit Drehknöpfen 11 ausgestattet, welche damit drehfest verbunden sind.
Die exzentrischen Bereiche 10 der Exzenterwelle 6 sind im übrigen gleich, so daS die Längsmittelachsen 18 der exzentrischen Bereiche 10 fluchten. Gleiches gilt für die gegenüberliegende Exzenterwelle 7, die bezüglich der Anordnung der Halte-
j bügel 8, der exzentrischen Bereiche 10 und des Drehknopfs &igr;
gleich ausgestaltet ist wie die Exzenterwelle 6, wie dies *us der Fig. 1 ersichtlich ist.
In der in der Fig. 1 gezeigten Aufsicht sind auch die in der Probebehälterpiatte 5 ausgenommenen Bohrungen 19 gezeigt.
Die Haltebügel 8 sind zur Probenhalterplatte 5 hin hakenförmig ausgestaltet. Bei der in der Fig. 2 gezeigten bevorzugten Ausführungsform ist auf die Probenbehälterplatte ein Halterahmen 13 aufgesetzt, der am oberen äußeren Rand der Probenbehälterplatte 5 umläuft, dort entsprechend winklig ausgestattet ist und so die Probenbehälterplatte 5 einfaßt. Am unteren Rand des Halterahmens 13 sind sich waagerecht erstreckende Flansche 14 angebracht, die von den Haken 19 der Haltebügel 8 über bzw* hintergriffen sind.
Die in der Probenbehälterplatte 5, der Filterträgerplatte 4 und dem Unterteil 3 ausgenommenen Bohrungen bzw. Löcher sind in der Fig. 2 aus Vereinfachungsgründen nicht gezeigt. Zwischen der Probenbehälterplatte 5 und der Filterträgerhalterplatte 4 ist eine Membran 20 eingelegt.
Durch Anlegen von Vakuum wird das in den Löchern bzw. Vertiefungen in der Probenbehälterplatte 5 vorhandene Flüssigkeitsvolumen durch die Membran 20 in die Filterträgerplatte 4 und das Unterteil 3 gesaugt. Das Vakuum wjrd im übrigen über eine in der Fig. 2 nicht gezeigte Schlaucholive an das Filtrationsgerät angelegt.
Die Länge der Haltebügel 8 bzw. die Anordnung der Haken 19 ist im übrigen so abgestimmt, daß beim Drehen der E".r"rt° wellen 6, 7 die eigentliche Filtrationseinheit 15 mithilfe des Haltarahmens 13 zusammengepreßt wird.
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Die Haltearme 8 auf jeder Seite der Grundplatte 2 sind an ihrem der Bohrung 9 gegenüberliegenden Ende miteinander durch eine parallel zur Exzenterwelle 6 bzw. 7 verlaufende, starre Haltestange verbunden, so daß die Haltebügel 8 immer alle gleichzeitig um den gleichen Betrag gekippt bzw. geklappt werden.

Claims (9)

JAEGER,STEFFENS 8&eacgr;-RÖSTER PATENTANWÄLTE 26. Mai 1988 Schleicher & Schuell GmbH SLS-148 Grirasehlstraße 23 Kö/m D-3352 Einbeck 1 Hehrfach-Vakuumfiltrationsgerät nsprüche
1. Mehrfach-Vakuumfiltrationsgerät, insbesondere Blotting-Vorrichtung, mit einer Grundplatte, auf welche die eigentliche Filtrationseinheit aufgesetzt ist, die auf der von der Grundplatte abgewandten Seite eine Probenbehälterplatte aufweist, und mit einem Verschluß zum lösbaren Verbinden der Probenbehälterplatte mit der Grundplatte, dadurch gekennzeichnet , daß der Verschluß an zwei gegenüberliegenden Seiten der Grundplatte 2 jeweils eine drehbar gelagerte kurbenwellenartige Exzenterwelle· (6,7) aufweist, die jeweils durch eine im basisplattenseitigen Ende von mindestens einem Haltebügel (8) ausgenommene Bohrung (9) hindurchgeführt und in diesem Bereich (10) exzentrisch ausgestaltet ist.
PIPPINPLATZ 4a D-BO35 MÜNCHEN-GAUTINQ · EUROPEAN PATENT ATTORNEYS TELEPHON: (0&THgr;9) 8506001 ■ TELEX: 521 777 |skd · TELEFAX: (089) 8503&THgr;33
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2. Vakuumfiltrationsgerat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Exzenterwellen (6,7) über ihre gesamte Länge einen kreisförmigen Querschnitt, in ihren exzentrischen Bereichen (10) jedoch einen geringeren Durchmesser als in den nicht exzentrischen Bereichen besitzen, wobei die Längsmittelachse (18) der exzentrischen Bereiche (10) seitlich parallel zur Drehachse (17) der Exzenterwelle versetzt ist.
3. Vakuumfiltrationsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Längsmittelachse (18) derart seitlich versetzt ist, daß der seitliche Abstand der Längsmittelachse (18) zur Mantelfläche der Exzenterwellen (6,7) in den nicht exzentrischen Bereichen gleich dem Radius der Exzeiiterwellen (6,7) in den exzentrischen Bereichen (10) ist.
4. Vakuumfiltrationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß alle exzentrischen Bereiche (10) gleiche Exzentrizität besitzen und daß die Längsmittelachsen (18) der exzentrischen Bereiche einer Exzenter*alle (6) bzw. (7) fluchten.
5. Vakuumfiltrationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß die Exzenterwellen (6,7) an einer Seite über die Grundplatte (2) hinausgeführt sind und daß auf die freien Enden dieser Exzenterwellen (6,7) jeweils ein Drehknopf (11) drehfest aufgesetzt ist.
6. Vakuumfiltrationsgerat nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß der Verschluß auf jeder Seite der Grundplatte mindestens zwei in Richtung der Exzenterwellenachse beabstandete Haltebügel (8) aufweist und daß die auf oiner Seite der Grundplatte angeordneten Haltebügel (8) an ihrem freien
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Ende durch eine zur Exzenterwelle (6) bzw. (7) parallele Haltestange fest miteinander verbunden sind.
7. Vakuumfiltrationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß die freien Enden der Haltebügel (3) zur Probenhalterplatte (!5) hin hakenförmig ausgestaltet sind.
8. Vakuumfiltrationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , daß die Probenhalterplatte (5) s&ltlich angebrachte, von den Haltebügeln Ubergreifbare Flansche besitzt.
9. Vakuumfiltrationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen auf die Probenbehälterplatte (5) aufsetzbaren Halterahmen mit seitlich angebrachten, von den Haltebügeln (8) übergreifbaren Flanschen (14).
DE8807066U 1988-05-30 1988-05-30 Mehrfach-Vakuumfiltrationsgerät Expired DE8807066U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4107262A1 (de) * 1991-03-07 1992-09-10 Eppendorf Geraetebau Netheler Absaugvorrichtung fuer membranmikrotiterplatten
DE10027524A1 (de) * 2000-06-02 2001-12-13 Max Planck Gesellschaft Vorrichtung und Verfahren zur Bearbeitung von substratgebundenen Proben

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DE4107262A1 (de) * 1991-03-07 1992-09-10 Eppendorf Geraetebau Netheler Absaugvorrichtung fuer membranmikrotiterplatten
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