DE8807036U1 - Hydraulisch betätigtes Spannelement, insbesondere Spannring, zum Festspannen von Werkzeugen oder Werkstücken - Google Patents
Hydraulisch betätigtes Spannelement, insbesondere Spannring, zum Festspannen von Werkzeugen oder WerkstückenInfo
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- F16B31/00—Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts
- F16B31/04—Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts for maintaining a tensile load
- F16B31/043—Prestressed connections tensioned by means of liquid, grease, rubber, explosive charge, or the like
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Description
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Beschreibung
Hydraulisch betätigtes Spannelement, insbesondere Spannring, zum Festspannen von Werkzeugen oder Werkstücken.
Bei hydraulisch betätigten Spannelementen wird die zur Längung eines
Zuggliedes und/oder zur Spannung einer im Kraftfluss angeordneten Feder
von einer Kolben-Zylinder-Eiriheit oder mehreren aufgebrachte Spannkraft
durch Nachstellen einer Gewindemutter oder durch Einfügen von Beilagen in den durch Längung des Zuggliedes und gegebenenfalls der gleichzeitigen
Spannung einer Feder geschaffenen Spalt aufrechterhalten, so daß der hydraulische Druck nur kurzzeitig zum Spannen und Lösen der Verbindung
benötigt wird. Soweit solche Spannelemente zum Festspannen von Werkzeugen oder Werkstücken benutzt werden, die schnell und häufig gewechselt werden
müssen, kann die für das Nachstellen und Lösen der Gewindemuttern bzw. das Ein- jnd Ausbringen der Beilagen benötigte Zeit ebenso nachteilig
sein, wie es die mit der Handhabung der Muttern oder Beilagen verbundenen Umstände bei eingescht irikter Zugänglichkeit der Spannelemente sein können.
Um die vorerwähnten Nachteile zu beheben ist es bekannt (deutsches
Gebrauchsmuster 1 992 513, deutsche Patentschrift 33 11 078) den hydraulischen Druck aufrechtzuerhalten, so daß zusätzliche mechanische-Spannmittel
wie Gewindemuttern oder Beilagen entfallen können und die Betätigung der Spannelemente einfacher und schneller möglich ist. Die
Dichtungen, die für die Kolben- Zylinder- Einheiten zur Verfügung stehen, schließen einen plötzlichen Druckabfall während des Betriebes aus.
Dagegen ist ein allmählicher Druckabfall nicht absolut auszuschließen, so daß in Fällen erhöhter Sicherheitsanforderungen wieder auf zusätzliche
mechanische Spannmittel zurückgegriffen werden muß und die damit verbundenen Nachteile in Kauf genomnen werden müssen. Dies wäre von
besonderem Nachteil, wenn mehrere Kolben mit unterschiedlichem Stellweg
benötigt werden, wie dies nach der deutschen Patentschrift 36 37 747 vorgesehen ist, denn es ware mit besonderen Schwierigkeiten verbunden,
hier jedem Kolben ein eigenes mechanisches Spannmittel zuzuordnen.
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Aufgabe der Erfindung ist es, einen einmal in einem Spannelement aufgebauten Spanndruck mit größtmöglicher Sicherheit aufrechtzuerhalten.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei einem Spannelement
nach dem Anspruchs-Öberbegriff an die Druckmittelzufuhr zwischen Rückschlagventil und Ringkolben bzw. Kolben mindestens ein Speicher-Zylinder
mit in diesem angeordneten, federdruckbelasteten Speicherkolben angeschlossen ist. Durch den Hub des Speicherkolbens im Speicherzylinder
bzw. der mehreren Speicherkolben in den mehreren Speicherzylindern kann ein Volumen verfügbar gemacht werden, welches
größer als ein möglicherweise zu erwartendes Leckagevolumen L^t, so daß
(_) ein Druckabfall in den Spannelementen unter den erforderlichen
Mindestdruck für eine sichere Einspannung des Werkzeugs oder Werkstück
ausgeschlossen werden kann.
Vorteilhaft ist es den einseitig geschlossenen, nur mit der Druckmittelzufuhr verbundenen Speicherzylinder gemäß einem weiteren
Merkmal der Erfindung in einer durch einen Deckel verschlossenen Bohrung
größeren Durchmessers fortzusetzen, die zur Aufnahme der Druckfeder dient. Mittels des aufgesetzten Deckels läßt sich die Druckfeder gegen
den Speicherkolben leicht vorspannen, so daß mit beginnendem Hub des Speicherkolbens der Unterwert und bei maximalem Hub des Speicherkolbene
der Oberwert des Spanndruckes gegeben ist.
Vorteilhaft ist es weiterhin, den Speicherkolben mit einer Stange zu
' ' verlängern, die die Druckfeder durchsetzt und in dem die Bohrung abschließenden Deckel geführt ist. Diese Ausbildung eröffnet die
Möglichkeit, die Stange zum Speicherkolben gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mit einer Positionsanzeige zu verbinden oder ale solche
auszubilden und zur Leckagenanzeige vorzusehen, so daß ale letzte Sicherheit eine unerwartete, das Speichervolumen Übersteigende Leckage
zur Anzeige gebracht werden und erforderlichenfalls ein Warnsignal
auslösen kann.
Die Zeichnung zeigt zwei Aueführungsbeispiele der Erfindung.
Figur 1 zeigt in einer Stirnansicht eine Hälfte eines Spannringes,
der in
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Figur 2 in einem Schnitt nach der in Fig.1 eingetragenen Linie H-II
und in
Figur 3 in einem Schnitt nach der Figur 1 eingetragenen Linie IH-III
dargestellt ist.
Das zweite AusfUhrungsbeispiel ist in
Das zweite AusfUhrungsbeispiel ist in
Figur 4
in einer Stirnansicht einer HMlffce des Spannringes und in
Figur 5 in einem Schnitt nach der in Fig. 4 eingetragenen Linie V-V
dargestellt.
Bei dem in den Figuren 1 bis 3 dargestellten AusfUhrungsbeispiel ist mit
I der Spannring bezeichnet, der mit einem Innengewinde 2 versehen ist.
Der Ring 1 kann auf den Gewindeteil eines hier nicht dargestellten Zapfens beispielsweise einer Rollenrichtmaschine aufgeschraubt sein und
zum Festspannen einer Richtrolle dienen, die auf den Zapfen aufgesetzt ist und sich an einer Schulter des Zapfens axial abstützt. Von einer
Stirnseite des Ringes 1 ausgehend sind in den Ring 1 abgesetzte Bohrungen eingebracht, die in ihrem Teil größeren Durchmessers als
Zylinderbohrungen 3 und in ihrem Teil geringeren Durchmessers als Führungsbdhrung 4 zur Aufnahme von Kolben 5 mit Führungszapfen 6 dienen.
An der dem Führungszapfen 6 abgewandten Seite sind die Kolben 5 mit Kolbenstangen 7 versehen, mit denen sie durch Bohrungen 8 in die
Zylinderbohrungen 3 abschließenden Deckeln 9 aus deren Stirnfläche heraustreten. Jeder Kolben 5 mit seinem Führungszapfen 6 und seiner
Kolbenstange 7 ist von einer abgesetzten Bohrung 10 durchbohrt. In Gewindebohrungen 11, die zentrisch zu den abgesetzten Bohrungen 3/4 in
den Ring 1 eingebracht sind, sind Bolzen 12 eingeschraubt, die mit ihren Köpfen 13 Federn 14 abstützen, die zwischen den Köpfen 13 und den
Absätzen IS in den Bohrungen 10 der Kolben 5 eingespannt sind. Die Federn
14 halten die druckentlasteten Kolben 5 in ihrer Ausgangsstellung bzw. führen sie in diese zurück. Beaufschlagt werden die Kolben 5 in den
Zylinderbohrungen 3 über Stichbohrungen 16, die die Zylinderräume 17 mit einem Ringkanal 18 verbinden, an den über ein nicht dargestelltes
Rückschlagventil eine Druckmittelversorgung anschließbar ist. Ferner ist
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mit dem Ringkanal 18 ein nicht dargestelltes Druckentlastungsventil
verbunden, über welches der Spannring durch Ablassen des Druckmittels
wieder gelöst werden kann.
Anstelle der mehreren Kolben 5 ist bei dem in den Figuren 4 und 5 dargestellten AusfUhrungsbeispielen ein einziger Ringkolben 25
vorgesehen, wozu der mit einem Innengewinde 22 versehene Ring 21 mit einem Ringzylinder 23 versehen ist. Ein nicht dargestelltes
Rückschlagventil und ein ebenfalls nicht dargestelltes Druckentlastungsventil sind unmittelbar an den Ringzylinder 23 zur
Beaufschlagung des Ringkolbens 25 und zu dessen Entlastung angeschlossen.
Erfindungswesentlich ist die den AusfUhrungsbeispielen gemeinsame
Anordnung von Speicherzylindern 26, Speicherkolben 27 und die Speicherkolben 27 druckbelastenden Federn 28, wobei die Zylinderräume der
Speicherzylinder 26 im AusfUhrungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 3 durch
Stichbohrungen 19 mit dem Ringkanal 18 und im AusfUhrungsbeispiel nach
den Figuren 4 und 5 durch Stichbohrungen 29 mit dem Zylinderraum des Ringzylinders 23 verbunden sind. Die Bohrungen der Speicherzylinder 26
gehen über in Bohrungen 30 größeren Durchmessers/ die die Federn 28 aufnehmen und die durch Deckel 31 verschlossen sind. Jeder Deckel 31 ist
mit einer Bohrung 32 und einer in die Bohrung 32 eingesetzten Büchse 33 versehen. Die Speicherkolben 27 sind von Stangen 34 verlängert, die die
Federn 28 durchsetzen und mit Zapfen 35 in den Büchsen 33 der Deckel 31 geführt sind. Indem die Deckel 31 mittels der Schrauben 36 mit dem Ring 1
bzw. 21 verschraubt werden, werden die Federn 28 gespannt, wobei sich die Federn 28 an den Speicherkolben 27 und diese sich auf den Böden der
Speicherzylinder 26 abstützen. Die so erzielte Vorspannung der Federn 28 entspricht dem bei dem minimalen Spanndruck auftretenden
Flüssigkeitsdruck.
Die Erfindung ist nicht an die Ausführungsbeispiele gebunden, sondern
kann allgemein bsi Spannelementen nicht nur solchen ringförmiger Ausbildung Anwendung finden.
Claims (4)
1. Hydraulisch betätigtes Spannelement, insbesondere Spannring mit Sitz
auf einer Achse, auf der er durch Gewinde, Bajonett oder Stützring und
Ringnute axial in einer Richtung abgestützt ist und in den ein ringförmiger Zylinderraum zur Aufnahme eines Ringkolbens bzw. mehrere
konzentrisch um die Rotationsachse verteilt angeordnete Zylinderbohrungen zur Aufnahme von Kolben eingearbeitet ist bzw. sind,
wobei der Ringkolben bzw. die Kolben durch Beaufschlagung einen Spanndruck auf ein Werkzeug oder ein Werkstück ausübt bzw. ausüben und
in der Durckmittelzufuhr ein Rückschlagventil zur Aufrechterhaltung des Spanndruckes an dem Ringkolben bzw. den Kolben und ein
Druckentlastungsventil vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an die Druckmittelzufuhr zwischen Rückschlagventil und Ringkolben (25)
bzw. Kolben (5) ein Speicherzylinder (26) mit in diesem angeordneten, federdruckbelasteten Speicherkolben (27) angeschlossen ist.
2. Spannelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der einseitig geschlossene Speicherzylinder (26) in eine durch
einen Deckel (31) verschlossene Bohrung (30) größeren Durchmesser zur Aufnahme der Druckfeder (28)übergeht.
3. Spannelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Speicherkolben (27) mit einer Stange (34) verlängert ist, die
die Druckfeder (28) durchsetzt und in dem die Bohrung (30) abschließenden Deckel (31) geführt ist.
4. Spannelement nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet,
daß die Stange (34) zum Speicherkolben (27) mit einer Positionsanzeige
verbunden oder als solche ausgebildet ist und zur Leckageanzeige vorgesehen ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3818312A DE3818312A1 (de) | 1988-05-30 | 1988-05-30 | Hydraulisch betaetigtes spannelement, insbesondere spannring, zum festspannen von werkzeugen oder werkstuecken |
| DE8807036U DE8807036U1 (de) | 1988-05-30 | 1988-05-30 | Hydraulisch betätigtes Spannelement, insbesondere Spannring, zum Festspannen von Werkzeugen oder Werkstücken |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3818312A DE3818312A1 (de) | 1988-05-30 | 1988-05-30 | Hydraulisch betaetigtes spannelement, insbesondere spannring, zum festspannen von werkzeugen oder werkstuecken |
| DE8807036U DE8807036U1 (de) | 1988-05-30 | 1988-05-30 | Hydraulisch betätigtes Spannelement, insbesondere Spannring, zum Festspannen von Werkzeugen oder Werkstücken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807036U1 true DE8807036U1 (de) | 1989-10-05 |
Family
ID=25868595
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807036U Expired DE8807036U1 (de) | 1988-05-30 | 1988-05-30 | Hydraulisch betätigtes Spannelement, insbesondere Spannring, zum Festspannen von Werkzeugen oder Werkstücken |
| DE3818312A Withdrawn DE3818312A1 (de) | 1988-05-30 | 1988-05-30 | Hydraulisch betaetigtes spannelement, insbesondere spannring, zum festspannen von werkzeugen oder werkstuecken |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3818312A Withdrawn DE3818312A1 (de) | 1988-05-30 | 1988-05-30 | Hydraulisch betaetigtes spannelement, insbesondere spannring, zum festspannen von werkzeugen oder werkstuecken |
Country Status (1)
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Families Citing this family (5)
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|---|---|---|---|---|
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Also Published As
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