DE8806971U1 - Rahmenmembran für eine Membranfilterplatte und damit ausgestattete Membranfilterplatte - Google Patents
Rahmenmembran für eine Membranfilterplatte und damit ausgestattete MembranfilterplatteInfo
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Classifications
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- B01D25/00—Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
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- B01D25/21—Plate and frame presses
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- B01D25/285—Leaching or washing filter cakes in the filter handling the filter cake for purposes other than regenerating for drying by compression using inflatable membranes
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Description
Klinkau Besitzgesellschaft mbH, Raiffeisenstraße 6,
8952 Marktoberdorf-Leuterschach
Rahmenmembran für eine Mebranfilterplatte sowie damit
ausgestattete Membran filterplatte
Beschre ibung
Die Erfindung betrifft eine Rahmenmembran für eine Membranfilterplatte für eine Filterpresse oder dergl.,
mit einem aus höchstens geringfügig, kompressiblen, verhältnismäßig harten Kunststoffmaterial ausgebildeten
Dichtrandrahmen zum fließmitteldichten Verbinden mit dem
Dichtrand einer Trägerplatte und einem damit einstückig
435 Büro Bremen /Bremen Office: Büro Munchen/Munich Office ira
•Telephon: (0421)-349071 Telephon:(089)*2233 11
(BLZ29070050) 1112002 (BLZ290fepp-lÖJlÖöl44*>q.' '*: (BLZ70020001)6400194333 (BLZ20010020) 126083-202
ausgebildeteri zentralen, vorzugsweise mit Distanznocken
oder d~rg1. vorsehenden Arbeitsbereich zum Anlegen eines
Filtertuches oder dergl., daß die zum fließmitteidichten
Verbinden des Dichtrandrahmens (16) mit dem Dichtrand der Trägerplatte (10) erfoderlichen Dichteinrichtungen
(20, 32) und/oder die mit einer Eckauslaufbohrung (31O
Oder dergl. verbindenen Ablaufkanäle (36, 38, UO) im wesentlichen vollständig in die Rahmenmembran (I4O
integriert sind, sowie eine mit einer derartigen Rahmen-
!nenibran au-sgestatt.fite Membranfilterplatte.
Aus der DGM 85 16 901 sind eine Rebrahmenmembran und eine Membranfilterplatte der vorstehend beschriebenen
Art bekannt, die sich im Prinzip durchaus bewährt haben. Die besonders vorteilhafte Wirkungsweise der dort beschriebener.
Membranfilterplatte, bei der es sich um eine Weiterbildung der aus der EP-OS 0 08l 715 vorbekannten
Membrankammerfilterplatte handelt, beruht insbesondere
darauf, daß auch am Einsatzort ein einfaches Auswechseln der Rahmenmembran im Verschleißfall etc. unter
geringsmöglichen Arbeits- und Personalaufwand und mit optimaler Präzision möglich ist. Die Dicht einrichtungen
zum fließmitteidichten Verbinden der Trägerplatte und der
Rahmenmembran weisen dabei in der Trägerplatte vorgesehene Dichtnuten auf, in die Rundschnurdichtungen eingelegt sind.
Wird die Trägerplatte z.B. aus Vollkunststoff, wie Polypropylen,
hergestellt, bereitet es keine besondere Schwierigkeiten, Jerartige Dichtnuten, wie auch Ablaufkanäle
oder dergl. zum Einleiten der in wer Pressphase von Filterpressen
abzuführenden Flüssigkeiten in Eckauslaufbohrungen oder dergl. auszuführen, jedoch ergeben sich Probleme, wenn
die Trägerplatte z.B. aus Grauguß ganz allgemein aus schwieriger zu bearbeitendem Material besteht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Rahmenmembran nebst Membranfilterplatte
dahingehend weiterzubilden, daß unter Beibehaltung der leichten Auswechselbarkeit der Rahmenmembran die
Trägerplatte besonders einfach strukturiert werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Rahmenmembran
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die zum fließmitteldichten Verbinden des Dichtrandrahmens mit dem
Dichtrand der Trägerplatte erforderlichen Dichteinrichtungen und/oder die mit einer Lckauslaufbohrung oder dergl. verbindenen
Ablaufkanäle im Wesentlichen vollständig in die Rahmemembran integriert sind.
Dabei kann vorgesehen sein, daß die Ablaufkanä2e vom
zentralen Arbeitsbereich der Rahmenmembran aus zunächst als oberer Ablaufnuten im Wesentlichen radial nach außen
in Richtung auf eine Eckauslaufbohrung an der Trägerplatte abgewandeten Oberseite des Dichtrandrahmens der Rahmenmembran
angeordnet sind, alsdann, nach außen fortschreitend, als Ablauflöcher schräg nach außen gerichtet den Richtrandrahmen
durchsetzen und schließlich als unter Ablaufnuten an der Unterseite des Dichtrandrahmens mit der Eckauslaufbohrung
kommunzieren.
Die Erfindung sieht auch vor, daß der zentrale Arbeitsbereich der Rahmenmembran aus einem gummiähnlichen Kunststoffmaterial
des Dichtrandrahmens höherer Flexibilität besteht.
Nach der Erfindung kann auch vorgesehen sein, daß die Dichteinrichtungen
mindestens eine im Dichtrandrahmen vorgesehende umlaufende Dichtnut zum Aufnehmen einer
Rundschnüfdiehtur.g oder dergl. aufweisen.
BOEHMERTAQt)EOM^Rf-, .'."'.'.'
Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Rahmenmembran ist dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtrandrahmen in seinem dem zentralen Arbeitsbereich
zugewandten inneren Randabschnitt einen Dichtbereich aus dem flexiblen Kunststoffmaterial des zentralen
Arbeitsbereiches aufweist.
Dabei kann vorgesehen sein, daß der Dichtbereich im unbelasteten
Zustand der Rahmenmembran eine Verdickung im Verhältnis zur Dicke des äußeren, härteren Bereiches des
Dichtrandrahmens aufweist.
Die Erfindung sieht auch vor, daß der zentrale Arbeitsbereich der Rahmenmembran im Bereich von Stütznocken
und/oder Zentraleinlauf bohrungen oder dergl. aus den>
wenig kompressiblen, harten Material des (äußeren) Dichtrandrahmens
besteht.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Rand des Dichtrandrahmens
ein umlaufender Befestigungsvorsprung zum Herstellen einer gegen radial in Richtung auf den zentralen Arbeitsbereich
der Rahmenmembran sichernden Formschlußes zwischen der Rahmenmembran und der Trägerplatte vorgesehen
ist.
Die Membranfilterplatte für eine Filterplatte oder dergl.
nach der Erfindung, mit einer Trägerplatte und wenigstens einer an einer Seite der Trägerplatte angeordneten Membran
zum Auflegen eines Filtertuches oder dergl., ist dadurch gekennzeichnet, daß die dabei verwendete Membran eine
Rahmenmembran nach der Erfindung ist.
Dabei kann vorgesehen sein, daß der Befestigungsvorsprung des Dichtrandrahmens den Außenrand der Trägerplatte
hintergreift.
Weiterhin schlägt die Erfindung gegebenenfalls vor, daß die Rahmenmembran an mindestens zwei einander gegenüberliegenden
Seiten der Trägerplatte mit dieser durch in Richtung auf den zentralen Arbeitsbereich der Rahmenmembrane
elastisch gelagerte Stehbolzen oder dergl. verbünden ist.
Nach der Erfindung kann auch vorgesehen sein, daß die Stehbolzen durch Rundschnurringe oder dergl.
elastisch gelagert sind.
Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde,
daß es gelingt, zu einer besonders flexibel auswechselbaren Rahmenmembran z-i kommen, wenn alle Dichteinrichtungen,
Befestigungseinrichtungen, Ablaufkanäle etc. nicht in die Trägerplatte, sondern in die Rahmenplatte integriert werden.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn der zentrale Arbeitsbereich der Rahmenmembran aus flexiblen, gummiartigen
Material besteht, während der Dichtrandrahmen aus einstückig hiermit verbundenem bzw. verschmolzenem harten Kunststoffmaterial
hergestellt ist. Hierdurch ist es möglich, die eigentliche Befestigung der Rahmenmembran in einem Bereich,
nämlich am Rand, vorzunehmen, indem kein Zusammenquetschen des weichen "Arbeitsmaterials" der Membran zu befürchten
ist, während die Elastizitätseigenschaften der Rahmenmembran im zentralen Arbeitsbereich auf die dort notwendige Flexibilität
optimiert werden können. Ähnliche Maßnahmen sind natürlich auch im Bereich von z.B. Zentraleinlaufbohrungen
oder dergl. möglich und nach der Erfindung vorgesehen. Im übrigen ergibt sich der Aufbau von Membranfilterplatten
sowie Rahmenmembranen der gattungsgemäßen Art ebenso wie die fachgerechte Verwendung derartiger Rahmenmembranen
bzw. Membranfilterplatten aus den Beschreibungen in den
eingangs genannten Druckschriften, auf die zur weiteren Erläuterung des Erfindungsgedankens insoweit hingewiesen
wird. Insbesondere kann bei der Erfindung auch die der Membran zugewandten Anlagefläche der Trägerplatte in der
aus z.B. der DGM 85 16 901 bekannten Weise so ausgebildet sein, daß die Entstehung einer einzigen definierten Biegelinie
vermieden wird, wobei diesbezüglich ebenfa'*.s auf die Erläuterungen in der vorgenannten Gebrauchsmusterschrift
hingewiesen wird.
Bei der Membranfilterplatte nach der Erfindung werden die
Rahmenmembranen über den Rand der Trägerplatte mittels der umlaufenden Befestigungsvorsprünge "übergehängt", wobei
die Trägerplatte sowohl aus Kunststoff, insbesondere Polypropylen, als auch aus Metall, bestehen kann.
Im Gegensatz zu den bekannten Gummimembranen wirkt der Schließdruck der Filterpresse bei der erfindungsgemäßen
Konstruktion nicht auf das weiche, flexible Material des zentralen Arbeitsbereiche" der Rahmenmuaibran ein, so
daß kein Verwalken der Rahmenmembran zu befürchten ist. Dies wird bei der Erfindung dadurch gewährleistet, daß
der Dichtrandrahmen zur Aufnahme des Schließdruckes hart ausgebildet ist, während für die Übernahme der Membranarbeit
der weiche, gummiartige Arbeitsbereich dient. Es handelt sich also um eine Kombination zweier Werkstoffe mit höchst
unterschiedlichen Funktionen.
Die erfindungsgemäß vorgesehende Art der Abdichtung im
Bereich des Dichtrandrahmens, also entweder mittels O-Ringen, für die die Dichtnuten jedoch anders als beim
gattungsgemäßen Stand der Technik nicht in die Trägerplatte,
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BOEHMERT & BOEHMERT.' . " . ; ':'···, . '."'.','',
• * · &igr;
sondern in die Rahmenmembran eingearbeitet sind, läßt sich auch für die Abdichtungen z.B. eines Zentraleinlaufes
verwenden. Ablaufbohrungen im Träger sind völlig überflüssig, weil die Ablaufkanäle in der beanspruchten Art
vorzugsweise als Kombination von Ablaufnuten an der Ober- und Unterseite der Rahmenmembran, verbunden durch
schräge Ablauflöcher, vorgesehen sind, so daß ein Austreten
von festem Material in die Eckaus.laufbohrung
während der Pressphase vollständig vermieden wird, wie weiter unten noch im weiteren erläutert ist. Zum Halten
der erfindungsgemäßen auswechselbaren Rahmenmembran im
Bereich des Dichtrandrahmens sind im Wesentlichen nur einander gegenüberliegende Seiten im Einlaufbereich
z.B. Stehbolzen notwendig, die wiclerrum durch Rundschnurringe
elastisch in der richtigen Höhe gehalten werden, während an den beiden anderen gegenüberliegenden Seiten
die Befestigungsvorsprünge lediglich Anschlagwülste unter Formschlußbildung darstellen, jedoch könnte natürlich auch
hier eine Befestigung mittels Stehbolzen, elastisch durch O-Ringe gehaltert, vorgesehen sein.
Es sei noch bemerkt, daß die unterschiedlichen Werkstoffe der erfindungsgemäßen Rahmenmembran fest miteinander verschmolzen
sind, wobei also der Dichtrandrahmen zur Aufhängung des Schließdruckes hart, der zentrale Arbeitsbereich
jedoch zur Erfüllung der Membranfnnktion weich ausgebildet ist. Gegebenenfalls könnte im übrigen im Dichtrandrahmenbereich
auch eine gegebenenfalls zusätzliche Abdichtung mittels in Nuten des Trägers eingelegter Rundschnurdichtung
oder dergl. vorgenommen werden, wobei dann allerdings auf den Vorteil der weitergehenden Bearbeitungsfreihiet der
Trägerplatte verzichtet werden müßte. Die elastische Aufhängung der Rahmenmembran am Außenrand der Trägerplatte
gewährleistet eine weitestgehende Materialschonung und
BOEHMERT & BOEHMERT.: .·'.::'". '.'..''.
verlängert die Lebensdauer erfindungsgemäßer Rahmenmembranen
wesentlich.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele anhand der
schematischen Zeichnung im einzelnen erläutert sind.
Dabei zeigt:
sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele anhand der
schematischen Zeichnung im einzelnen erläutert sind.
Dabei zeigt:
Fig. 1 «in öpsteä Äüsführüngöbeiöpiel einer |!
Membranfilterplatte nach der Erfindung mit |
einer erfindungsgemäßen Rahmenmembran im S,
Schnitt senkrecht zur Plattenebene mit O-Ring- Vj
Abdichtung in der Membrane, wobei der zentrale ^
Arbeitsbereich im Wesentlichen weggelassen ist; |
Fig. 2 ein anderes Ausführungsbeispiel einer j
Membranfilterplatte mit Rahmenmembran bei der -.i
die Dichtung durch das flexible Membranferid >;
übernommen wird; ^
Fig. 3 ein Detail der Rahmenmembran von Fig. 2 !
in dieser entsprechenden Schnittdarstellung;
Fig. &Iacgr; einen Eckbereich eines weiteren Ausführungsbeispiels
einer Membranfilterplatte mit y,
Rahmenmembran nach der Erfindung in der Drauf- /j sieht, in der Umgebung einer Eckauslaufbohrung JJ
gezeigt; |
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V von ■'
Fig. H. I
Wie Fig. 1 erkennen läßt, weist die dort gezeigte Membranfilterplatte eine Trägerplatte 10, die in ihrem in Fig. 1
rechts gezeigten Zentralbereich mit einer im Wesentlichen
rechts gezeigten Zentralbereich mit einer im Wesentlichen
ebenen Trägerplatttenflache 12 versehen ist, in der hier =
nicht weiter interessierende Vertiefungen vorgesehen sind. -
Beidseits der Trägerplatte 10 ist jeweils eine Rahmenmem- ■
bran I1I aus Vollkunststoff angeordnet, die jeweils aus >
einem Dichtrandrahmen 16 aus verhältnismäßig wenig &psgr;.
kompressiblem, harten Kunststoffmaterial, wie Polypropylen, I
BOEHMERT & BOEHMERT
und einem einstückig damit ausgebildeten zentralen Arbeitsbereich 18 aus gummiähnlichem, verhältnismäßig
flexiblem Kunststoffmaterial, welches relativ weich
und flexibel ist, besteht. An der Trägerplattenfläche fcbgewandten Oberseite der Rahmenmembran 14 sind jeweils
S hier nicht weiter interessierende Distanznocken, Distanzrippen
oder dergl. zum Anlegen eines nichtgezeigten FiltertuchsG oder dcrgl. vorgesehen. Die Rahnjenüietübranen
{ 14 liegen in Fig. 1 in ihrer belasteten Arbeitsstellung
ftn den jeweiligen Trägerplattenflächen 12 an. Eine der
jeweiligen Membranen 14 zugewandte Anlagefläche der Trägerplatte 10 verläuft bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel wie bei Membranfilterplatte nach der EF-OS 0 08l
, 715 und der DGM 85 16 901, auf die zur weiteren Erläuterung
\ insoweit hingewiesen sei, vom Dichtrandrahmen 16 aus in
einem Übergangsbereich zwischen dem Dichtrand und der Trägerplattenfläche 12 derart, daß zwei Sollbiegelinien
für die Rahmenmembran 14 gebildet sind, deren Bedeutung in
den vorgenannten Druckschriften erläutert ist.
Wie Fig. 1 weiterhin erkennen läßt, ist der in Fig. 1 links gezeigte Dichtrand der Trägerplatte 10 an seinen den Rahmenmembran
14 zugewandten, zur Tragerplattenmittenebene parallelen Anlageflächen im Wesentlicher glatt und eben
ausgebildet. Der Dichtrandrahmen 16 der Rahmenroembran weist an seiner dem Dichtrand der Trägerplatte 10
zugewandten Unterseite eine vorzugsweise rückspringendtrapezförmig ausgebildete Dichtnut 20 (umlaufend) auf,
in die, wie aus Fig. 1 ersichtlich, ein Rundschnurring eingelegt ist. Ferner ist der Dichtrandrahmen 16
der Rahmenmembran 14 mit einem umlaufenden Befestigungsvorsprung
24 versehen, der mit losem Formschluß in Richtung auf den zentralen Arbeitsbereich 18 der Rahmenmembran
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BOEHMERT & BOEHMERT.1
- 10 -
wirkend, den äußeren Rand des Dichtrandes der Trägerplatte
10 hinter(?reif t. Die beiden Rahnenmembranen I1I werden durch
Stehbolzen 26 zusammen- und an die Trägerplatte gepreßt,
wobei die Stehbolzen ihrerseits durch elastische Rundschnurringe 28, 30 "schwimmend" gelagert sind. Insgesamt ijt
hierdurch eine elastische Aufhängung der jeweiligen Rahmenmembran
14 ausschließlich im Randbereich gewährleistet, wobei die Rundsohnurringe 22 zusammengepreßt werden, unter
Herstellung einer fließmitteldichten Verbindung zwischen den Rahmenmembranen 14 und dem Dichtrand der Trägerplatte 10,
ein Komprimieren bzw. damit auch ein Verwalken des Materials des zentralen Arbeitsbereiches 18 der Rahmenmembran 14
jedoch vermieden wird. Die beim Arbeiten der Filterpresse auftretenden radialen, in Richtung auf den zentralen
Arbeitsbereich 18 wirkenden Kräfte werden zunächst durch die Rundschnurringe 28, 30 elastisch aufgefangen, wodurch die
bereits erörterte "schwimmende" Lagerung der Rahmenmembranen 14 gewährleistet ist, während dann letztendlich bei Auftreten
noch stärkerer Kräfte der umlaufende Befestigungsvorsprung einen Formschluß mit dem Dichtrand der Trägerplatte 10
gewährleistet. Der eingelegte O-Ring als Abdichtung ist nicht gezeigt.
Das Ausführungsbeispiel der Membranfilterplatte gemäß Fig. 2
unterscheidet sich von demjenigen nach Fig. 1 dadurch, daß die fließmitteldichte Verbindung zwischen dem Dichtrandrahmen
16 der Rahraenmembran 14 und dem Dichtrand der Trägerplatte 10 ander:;, bewerkstelligt ist: Beim Ausführungsbeispiel
Fig. 2 ist hierfür kein Dichtnut m.t Rundschnurdichtung
erforderlich, wie dies die Elemente 20 bzw. 22 beim Ausführungsbeispiel Fig. 1 darstellen, sondern der Dichtrandrahmen
16 besteht in einem dem zentralen Arbeitsbereich 18 Rahmenmembran 14 zugewandten Dichtbereich 32 aus demselben
weichen, gummiähnlichen Material wie der zentrale / jsbereich
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- 11 -
wobei Fig. 3 erkennen läßt, dafi in unbelastetem Zustand
der Rahmenmembran IM der Dichtbereich 32 gegenüber dem
"harten" in Fig. 3 links gezeigten übrigen Bereich des Dichtrandrahmens 16 der Rahmenmembran 14 verdickt ausgebildet sein kann. Beim Anpressen der Dichtrandbereiche 16 der
beiden in Fig. 2 gezeigten Rahmenmemuranen 14 an den
Dichtrand der Trägerplatte 10 mittels der Stehbolzen 26 wird der jeweilige Dichtbereich 32 solange zusammengepreßt,
bis dieser die Dicke des harten äußeren Bereiches des Dichtrandrahmens 16 erreicht hat, wodurch in diesem Dichtbereich 32 eine zuverlässige fließmitteldichte Verbindung
zwischen dem Dichtrand der Trägerplatte 10 und dem Dichtrandrahmen l6 gewährleistet ist.
In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel einer Membranfilterplatte nach der Erfindung gezeigt, bei dem im Bereich einer
Eckauslaufbohrung 34 die Ablaufkanäle für das Auspressen von
Flüssigkeit in der Preßphase wiedergegeben sind. Diese bestehen aus, vom zentralen Arbeitsbereich 18 der Rahmenmembran 14 aus gesehen, vergl. Fig. 4, zunächst an der
Anlagefläche der Trägerplatte 10 abgewandten Oberseite der Rahmenmembran 14 radial in Richtung auf die Eckauslaufbohrung 34 nach außen verlaufende oberen Ablaufnuten 36,
an die sich dann schräg nach außen verlaufend die Rahraenmemoran 14 durchsetzende Ablauflöcher 38 und dann an der
der Trägerplatte 10 zugewandten Unterseite der Rahmenmembran weiter nach außen verlaufende, unmittelbar mit der
Eckauslaufbohrung 34 in Verbindung stehende untere Ablaufnuten 40 anschließen. Hierdurch ist gewährleistet, daß die
Flüssigkeit in der Preßphase direkt in die Eckauslaufbohrung 34 ablaufen kann, ohne daß die Gefahr eines sogenannte
"Kurzschlusses" bestünde, bei dem also auch festes Material bzw. Verunreinigungen in die Eckauslaufbohrung 34 gelangen
könnten, weil dies durch das an der Oberseite der Rahmen-
BOEHMERT &BOEHMERT.* .' .: : "·...··. .··)
- 12 -
membran anliegende Filtertuch vollständig vermieden wird: In die unteren Ablaufnuten 40 kann keinerlei festes
Material gelangen. Besonders vorteilhaft ist dabei, daß zur Schaffung der entsprechenden Verbindung mit der
Eckauslaufbohrung 34 keinerlei Nuten, Kanäle oder dergl.
im Material der Trägerplatte 10 erforderlich sind, so daß diese, wie auch bei den übrigen Ausführungsbeispielen,
auch aus verhältnismäßig schwierig zu bearbeitendem Material, z.B. aus Grauguß oder dergl., bestehen kann,
obwohl es natürlich möglich ist, die Trägerplatte z.B. aus Polypropylen herzustellen.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung
können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen
Ausführungsformen wesentlich sein.
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BOEHMERT & BOEHMERT: / : ::..
AKtei*KXM 1327
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B1·: Z UG J Z &ohacgr; I GH ENL13 T 3
(LIST OF RSFSRaNGE NUMaRALo)
(LIST OF RSFSRaNGE NUMaRALo)
| 1 | 1 |
| 2 | p |
| 3 | &lgr; |
| 4- | 4 |
| 5 | 5 |
| 6 | 6 |
| 7 | 7 |
| 3 | 8 |
| 9 | 9 |
| '10 Trägerplatte | 10 |
| 11 | 11 |
| 12 Trägerplattenfläche | 12 |
| 13 | 13 |
| 14. Rahmenmembran | 14 |
| 15 | 15 |
| 16 Dichtrandrahmen | 16 |
| 17 | 17 |
| 13 zentraler Arbeitsbereich | 18 |
| 19 | 19 |
| 20 Dichtnut | 20 |
| 21 | 2i |
| 22 Rundschnurringe | 22 |
| 23 | 25 |
| 24 BefestigunRsvorsDrunR | 24 |
| ?5 | 25 |
| PR Stehbolzen | 26 |
| 27 | 27 |
| 28 Rundschnurringe | 28 |
| 29 | 29 |
| 30 Rundschnurringe | 30 |
BOEHMERT & BOEHMERT: . *
| 31 | 31 |
| 32 Dichtbereich | 32 |
| 33 | 33 |
| - Eckauslaufbohrung | 34 |
| 35 | 35 |
| ->& obere Ablaufnut | 36 |
| 37 | 37 |
| 38 Ablauf lnr.h | 38 |
| 39 | 39 |
| ^O iint-.Rrfl AhI auf nut. | 40 |
| 41 | 41 |
| 42 | 42 |
| 43 | 43 |
| 44 | 44 |
| 45 | 45 |
| 46 | 46 |
| 47 | 47 |
| 45 | 48 |
| 49 | 49 |
| 50 | 50 |
| 51 | 51 |
| 52 | 52 |
| 53 | 53 |
| 54 | 54 |
| 55 | 55 |
| 56 | 56 |
| 57 | 57 |
| 55 | 58 |
| 59 | 59 |
| 60 | 60 |
| 61 | 61 |
| 62 | 62 |
| 63 | 63 |
| 64 | 64 |
| 55 | 65 |
Claims (12)
1. Rahmenmembran für eine Membranfilterplatte für eine
Filterpresse oder dergl., mit einem aus höchstens geringfügig, kompressiblen, verhältnismäßig harten Kunststoffmaterial
ausgebildeten Dichtrandrahmen zum fließmitteldichten Verbinden mit dem Dichtrand einer Trägerplatte
und einem damit einstückig ausgebildeten zentralen, vorzugsweise mit Distanznocken oder dergl. versehenen
436
Büro Bremen / Bremen Office:
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• Telephon: (0421) »349071
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(BLZ 290 3 &Mgr;
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■' Hypöbarlk, München
&igr; (BLZ 70020001)6400 194333
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BOEHMERT&BOEHMERT.·* .·' . ; · "\ . :-\ X
Arbeitsbereich zum Anlegen eines Filtertuches oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß die zum fließmitteldichten Verbinden
des Dichtrandrahmens (16) mit dem Dichtrand der Trägerplatte (10) erforderlichen Dichteinrichtungen (20, 32)
und/oder die mit einer Eckauslaufbohrung (34) oder derglverbindenen Ablaufkanäle (36, 38, 40) im Wesentlichen
vollständig in die Rahmenmembran (14) integriert sind.
2. Rahmenmembran Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufkanäle vom zentralen Arbeitsbereich (18) der Rahmenmembran
(14) aus zunächst als obere Ablaufnuten '36) im Wesentlichen radial nach außen in Richtung auf eine Eckauslaufbohrung
(34) an der Trägerplatte (10) abgewandten Oberseite des Dichtrandrahmens (16) der Rahmenmembran (14)
angeordnet sind, alsdann, nach außen fortschreitend, als Ablauflöcher (38) schräg nach außen gerichtet den Richtrandrahmen
(16) durchsetzen und schließlich als untere Ablaufnuten (40) an der Unterseite des Dichtrandrahmens (16) mit
der Eckauslaufbohrung (14) kommunizieren.
3. Rahmenmembran Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Arbeitsbereich (18) der Rahmenmembran (14)
aus einem gummiähnlichen Kunststoffmaterial mit im Vergleich zum Material des Bichtrandrahmens (16) höherer Flexibilität
besteht.
4. Rahmenmembran einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichteinriehtungen mindestens eine
im Dichtrandrahmen (16) vorgesehende umlaufende Dichtnut (20) zum Aufnehmen eines Rundsohnurringes (22) oder dergl.
aufweisen.
5. Rahmenmembran Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtrandrahmen (16) in seinem dem zentralen Arbeitsbereich zugewandten inneren Randabschnitt einen
BOEHMERT & BOEHMERT/
Dichtbereich (32) aus dem flexiblen Kunststoffmaterial
des zentralen Arbeitsbereiches (18) aufweist.
6. Rahmenmembran nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtbereich (32) im unbelasteten Zustand der
Rahmenmembran (IU) eine Verdickung im Verhältnis zur Dicke des äußeren härteren Bereiches des Dichtrandrahmens
(l6) aufweist.
7. Rahmenmembran einer der Anprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der zentrale Arbeitsbereich (18) der Rahmenmembran (IU) im Bereich von Stütznocken und/oder
Zentraleinlaufbohrungen oder dergl. aus dem wenig kompressiblen, harten Material des (äußeren) Dichtrandrahmens
(l6) besteht.
8. Rahmenmembran einer der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Rand des Dichtrandrahmens
(16) ein umlaufender Befestigungsvorsprung (24)
zum Herstellen einer gegen radial in Richtung auf den zentralen Arbeitsbereich (18) der Rahmenmembran (14)
sichernden Formschlußes zwischen der Rahmenmembran (I1O
und der Trägerplatte (10) vorgesehen ist.
9. Membranfilterplatte für eine Filterpresse oder dergl-,
mit einer Trägerplatte und wenigstens einer an einer Seite der Trägerplatte angeordneten Membran zum Auflegen eines
Filtertuches oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß die Membran einer Rahmenmembran (I1O nach einem der vorangehenden
Ansprüche ist.
10. Membranfilterplatte nach Anspruch 9 mit einer Rahmenmembran
nach Anpruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsvorsprung (21O des Dichtrandrahmens (16) den
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Außenrand der Trägerplatte (10) hintergreift.
11. Membranfilterplatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fahmenmembrane (I1O an mindestens zwei
einander gegenüberliegenden Seiten der Trägerplatte (10) mit dieser durch in Richtung auf den zentralen Arbeitsbereich
(18) der Rahmenmembrane (IU) elastisch gelagerte Stehbolzen (26) oder dergl. verbunden ist.
12. Membranfilterplatte nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stehbolzen (26) durch Rundschnurringe (28, 30) oder dergl. elastisch gelagert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806971U DE8806971U1 (de) | 1988-05-27 | 1988-05-27 | Rahmenmembran für eine Membranfilterplatte und damit ausgestattete Membranfilterplatte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806971U DE8806971U1 (de) | 1988-05-27 | 1988-05-27 | Rahmenmembran für eine Membranfilterplatte und damit ausgestattete Membranfilterplatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806971U1 true DE8806971U1 (de) | 1988-08-04 |
Family
ID=6824489
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806971U Expired DE8806971U1 (de) | 1988-05-27 | 1988-05-27 | Rahmenmembran für eine Membranfilterplatte und damit ausgestattete Membranfilterplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806971U1 (de) |
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