DE880693C - Elektronenblitzroehre - Google Patents

Elektronenblitzroehre

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Publication number
DE880693C
DE880693C DENDAT880693D DE880693DA DE880693C DE 880693 C DE880693 C DE 880693C DE NDAT880693 D DENDAT880693 D DE NDAT880693D DE 880693D A DE880693D A DE 880693DA DE 880693 C DE880693 C DE 880693C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base
electronic flash
piston
flash tube
conical
Prior art date
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Expired
Application number
DENDAT880693D
Other languages
English (en)
Inventor
Julius-Otto Dr Roeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PYCHLAU KG DR
Original Assignee
PYCHLAU KG DR
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE880693C publication Critical patent/DE880693C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/20Seals between parts of vessels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices
    • F21K5/02Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices ignited in a non-disrupting container, e.g. photo-flash bulb

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Elektronenblitzröhre Die Entladungsstrecke einer Elektronenblitzröhre wird üblicherweise in Sockel eingesetzt, wie sie auch bei Rundfunkröhren usw. bekannt sind. Diese Sockel sind fast ausschließlich aus einem Kunststoff im Spritzverfahren hergestellt und haben infolgedessen innen eine leichte Konizität, die dadurch bedingt ist, daß .das eine Spritzwerkzeug von dem anderen frei abgezogen werden muß. Diese Konusfortn des Sockels hat sich nun aber als außerordentlich nachteilig bei der Befestigung der die Entladungsstrecke umgebenden Schutzhülle, die aus Glas oder Kunstglas besteht, erwiesen. Die Sockel selbst können praktisch im Spritzverfahren ohne Toleranz gefertigt werden, während die Glas-und Kunstglaskolhen eine nicht unerhebliche Toieran,z aufweisen.
  • Man hat bisher nun die Kolben in ihren Abmessun5men so gewählt, daß Kolben mit höchster Toleranz noch gerade in den Sockel hineinpassen. Kolben kleinster Toleranz haben infolgedessen bei den gleichen Sockeln ein Spiel von mehreren Zehntelmillimetern. Diese Maßangabe bezieht sich auf den Boden .des Sockels. Infolge der Konizität ist das Spiel an der oberen Öffnung des Sockels noch mehrere Zehntelmillimeter größer. Den zwischen Sockelin.nenwand und Kolbenaußenwand verbleibenden Zwischenraum hat man nun durch Kitten ausgefüllt und auf dieseWeise denKolben befestigt. Dieses Einkitten bedeutet einen zeitraubenden. Arbeitsvorgang und eine bei jeder Toleranz andere. erforderliche Kittmenge. Wird zu wenig Kitt benutzt, sitzt der Kolben, nicht fest, was ein: Nachkitten bedingt. Wird zu viel genommen, so quillt der Kitt heraus, und die Röhre muß nachträglich gesäubert werden. Ein noch wesentlich größerer Nachteil tritt dadurch auf, daß bei der hohen Temperaturentwicklung der Elektronenblitzröhre der Kitt reißt und der Kolben im Gebrauch wieder locker wird. Hierdurch fallen viele Kolben während Ües Gebrauchs der Röhre heraus und beschädigen die empfindliche Entladungsstrecke. - ' Gegenstand der Erfindung ist nun eine Befestigungsart zwischen Sockel und Kolben, die allen Ansprüchen 'gerecht wird und auch bei den vorhandenen Toleranzen eine eindeutige Verbindung gewährleistet.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen Kolben und Sockel eine selbsthemmende Keilverbindung hergestellt wird. Dies bedingt in erster Linie den Ausgleich der vorhandenen Toleranzen, um jeden Kolben in jedem Sockel befestigen zu können. Aus diesem Grunde wird ein Zwischenring benutzt, der im Durchmesser etwas größer ist als der größte Innendurchmesser des Sockels und der zwecks Erzielung einer Federung geschlitzt ausgebildet ist. Die äußere Mantelfläche idie@ses Zwischenringes besitzt,die entgegengesetzte Konizität wie die innere Mantelfläche des Sockels. Wenn dieser Ring unter leichtem Zusämmenbiegen in den Sockel eingesetzt und sodann langsam bis an den Boden des Sockels nach unten geschoben wird; so verengt er bei dieser Bewegung durch die Keilfläche, auf der -er gleitet, seinen Durchmesser. Wird nun vorher in diesen Zwischenring der zylindrische Hals eines Glaskolbens eingesetzt und beide Teile dann in den Sockel hineingeschoben, so wird das anfangs vorhandene Spiel durch die Durchmesserverringerung des Zwischenringes überbrückt; und der Ring logt sich immer fester um,den Hals,des Glaskolbens herum, biss die Pressung so .groß wird, daß ein weiteres Herabgleiten des Ringes auf der Keilfläche des Sockels nicht mehr möglich ist und unter einem gewissen Druck der Glaskolben in dem Ring gleitet, bis sein unterer Rand sich auf .dem Boden dies Sockels aufsetzt: Da die Steigung der Keilflächen kleiner ist als ,der Reibungswinkel der beiden aufeinander gl,eiten-dien Teile, ist eine Rückwärtsbewegung des Ringes im Sockel nicht möglich. Der Glaskolben wird infolgedessen unter starker Pressung .durch den Zwischenring festgehalten. Wenn nun vor dem Einsetzen ein klein wenig hitzebeständiger Klebstoff, z. B. Nitrdlack, zwischen die bewegten Flächen gebracht wird, so ist bereits nach wenig Stunden eine völlig unlösbare Verbindung geschaffen. Die gleiche Verbindung kann auch benutzt werden, wenn .der Kolben aus Kunstglas besteht. Hier ist jedoch noch eine einfachere Möglichkeit gegeben, da Kunstglas eine ziemlich hohe Elastizität besitzt. Um einen solchen Kolben mit dem gleichen Sockel zu verbinden, wird er in seinem Durchmesser etwas größer gewählt als der größte Durchmesser des Sockels. An seinem unteren Rande erhält nun der Kunstglaskolben eine Anzahl axialer Einschnitte, .deren Länge gleich der inneren Höhe des Sockels ist. Die steheobleibenden Lappen des. Kunstglaskolbens werden nun leicht zusammengedrückt und in den Sockel eingesetzt. Dann wird der Kolben kräftig in den Sockel eingepreßt. Hierbei verformen sich die Lappen und gleiten auf der Keilfläche des Sockels nach unten, wobei infolge der Elastizität des Kunstglases eine starke Pressung erzielt wird. Wenn nun, der Durchmesser des Kolbens und die Breite der Schlitze richtig gewählt wenden, wird beim Einpressen der untere Durchmesser des Kolbens so verengt, daß sich die Schlitze schließen und die Pressung auf dem letzten Spiel des Weges praktisch ins Unendliche steigt, da die Lappen nun nicht mehr elastisch nachgeben können.. Auch hier ist der Neigungswinkel kleiner als der Reibungswinkel, so daß eine Rückwärtsbewegung verhindert wird. Selbstverständlich kann auch hier zusätzlich eine Minimalmenge Klebstoff als Sicherung mit angebracht werden.
  • Inder Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Ab#b. r zeigt die Befestigung des Glaskolbens mittels eines Zwischenringes.
  • Der Sockel B besitzt eine Mantelfläche C, die innen leichtkonisch ausgebildet ist. In diesen Sockel wird von oben der Zwischenring D eingeführt, zier außen entgegengesetzt kebelig ausgebildet und in Achsrichtung mit einem Schlitz F versehen ist. Nach dem Ansetzen des Ringes. D an die Mantelfläche C wird der Glaskolben A mit seinem zylindrischen Hals E in den Ring D eingeführt und mit diesem zusammen in den Sockel unter leichter Pressung eingeschoben, wo er durch die Selbsthemmung der Keilflächen festgehalten wird.
  • Abb. a zeigt die Befestigung des Kolbens aus Kunstglas. Rechts ist der Kolben A vor dem Einsetzen ,dargestellt. Er besitzt an seinem unteren Ende axiale EinschnitteD, deren Länge der inneren Höhe des Sockels B entspricht. Vor dem Einsetzen werden die von den axialen Einschnitten gebildeten Lappen E leicht zusammengedrückt und dann unter Druck in den Sockel hineingeschoben. Hierbei gleiten die sich elastisch verformenden Lappen E auf der konischen Innenfläche des Sockels entlang, bis die Schlitze, wie aus. der linken. Zeichnung ersiehtlieh, sich schließen. Bei dem weiteren Einpressen erfolgt keine Durchmeesserverringerung des Kolbens mehr, so daß eine außerordentlich starke Pressung auf -der kegeligen Mantelfläche des Sockels, entsteht und .der Kolben durch die selbsthemmende Keilwirkung festbehalten wird.
  • Selbstverständlich sind für den Fachmann weitere praktische Ausbildungsmöglichkeiten gegeben. Wesentlich ist nur, daß zwischen. den zu verbin-.denden Teilen, evtl. unter Hinzufügung von Hilfsgliedern, die Bewegung keilförmiger Flächen mit selbsthemmender Wirkung ausgenutzt wird.
  • Mit gleichem Erfolg kann naturgemäß die Befestigung nach der Erfindung auch für andere Röhren, bei .denen ein Glaskolben in einem Sockel befestigt werden soll, benutzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; r. Elektronenblitzröhre, bei der die Entladungsstrecke auf einem Sockel mit kegeligem Innenmantel befestigt und durch einen durchsichtigen Kolben geschützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß Kolben und Sockel durch Keilwirkung miteinander verbunden sind.
  2. 2. Elektronenblitzröhre nach Anspruch i, da--durch gekennzeichnet, daß die Keilverbindung selbsthemmend ausgebildet ist.
  3. 3. Elektronenblitzröhre nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines zylindrischen Glaskolbens zwischen diesen und die kegelige Mantelfläche des Sockels ein entgegengesetzt kegeliger, geschlitzterZwischenring gelegt ist. 4.. Elektronenblitzröhre nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Kolbens aus .durchsichtigem Kunststoff dieser an seinem unteren, Ende axiale Einschnitte erhält und -die hierdurch gebildeten Lappen nach elastischer Verformung auf der kegeligen- Mantelfläche des Sockels gleitend festgepreßt werden.
DENDAT880693D Elektronenblitzroehre Expired DE880693C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE880693C true DE880693C (de) 1953-05-07

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ID=580662

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT880693D Expired DE880693C (de) Elektronenblitzroehre

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DE (1) DE880693C (de)

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