DE8806868U1 - Gerät zum Aufladen von Akkumulatoren - Google Patents
Gerät zum Aufladen von AkkumulatorenInfo
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- H02J7/44—
-
- H02J7/485—
Landscapes
- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Aufladen von Akkumulatoren
(Akkus), bestehend aus einem Netzteil, einer Ladeschaltung
sowie einer Anordnung zur Erkennung des Typs des aufzuladenden Akkus.
Derartige Ladegeräte sind in verschiedenen Ausführungen als
manuell, halbautomatisch oder automatisch einstellbare Gleichoder Wechselspannungsgeräte bekannt, welche an die verschiedensten Ausführungeformen von Akkumulatoren hinsichtlich Nennspannung, maximaler Laststrom, Entladeschlußspannung u.dgl.
angepaßt werden können.
Für einen bestimmten Akkumulatorentyp wird dann ein bestimmter
individueller Ladestrom eingestellt, der beispielsweise bei Erreichen der Ladeschlußspannung abgeschaltet, wird. Es ist auch
bekannt, nach einem abgeschlossenen Ladevorgang den Akkumulator mit dem entsprechenden Erhaltungsladungsstrom weiter zu laden,
dar im allgemeinen so groß ist, daß er die Leerlaufverluste des Akkumulators kompensiert.
Allen bekannten Akkuladegeräten ist jedoch gemeinsam, für eine bestimmte vorher festgelegte Zeitdauer den Akkumulator mit
seinem individuellen Ladestrom aufzuladen. Bei Nickel-Cadmium-Akkumulatoren (NC) erfolgt meist eine Normalladung mit einem
Ladestrom, der dem zehnstündigen Entladestrom entspricht, für
die Dauer von 14 Stunden.
Bei schnelladefähigen Akkumulatoren wird mit einem höhen Strom eine kürzere Aufladedauer entsprechend der Kapazität des Akkumulators vorgesehen.
Insbesondere bei einer Aufladung von NC-Akkumulatoren mit
Gleichstromimpulsen bestimmter Amplitude und bestimmten Tastverhältnisses ergibt sich eine besonders akkuschonende Aufladeweise, welche die Zahl der Lade- und Entladezyklen deutlich
verbessert. Ladegeräte, die nach diesem Prinzip arbeiten, werden an die unterschiedliche Akkumulatorentypen stets dadurch
angepaßt, daß typenbedingte Höchstladeströme für eine feste Dauer eingestellt werden. Da dieses einen entsprechend hohen
Aufwand auf der Einstell- und Regelseite der Ladeschaltungen bedingt, ergeben sich hieraus wirtschaftliche Nachteile. Die
Erfindung hat sich daher die Aufgabe gesetzt, eine Lösung für die Ladeschaltungen von Akkumulatoren anzugeben, die über einen
weiten Typenbereich von anzuschließenden Akkumulatoren zu einfachereren Ladegeräten führt.
Gelöst wird diese Aufgabe der Erfindung durch die im Schutzanspruch 1 genannten Merkmale.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Heiterbildungen sind den
Unteransprüchen zu entnehmen.
Mit Hilfe einer verbesserten Ausgestaltung bei Ladegeräten, die
darauf beruht, daß über alle Akkumulatorentypen mit der gleichen Ladespannung und dem gleichen Ladestrom gearbeitet
wird, wobei nur die Ladezeitdauer typenbedingt gewählt wird, ergeben sich sowohl technische als auch wirtschaftliche Vorteile bei dem Betrieb und der Herstellung derartiger Ladegeräte.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beiliegenden Figuren erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung bekannter Ladegeräte mit Akkutyp-Erkennung und Temperaturüberwachung,
Fig. 2, 3
und 4 Prinzipdarstellungen eines Ladegerätes nach der Erfindung und
Fig. 5 eine detaillierte Schaltungsanordnung eines derartigen Ladegerätes.
Fig. 1 zeigt als Blockschaltbild ein Akkuladegerät, das automat! cch auf den Typ des aufzuladenden Akkumulators eingestellt
wird. Es besteht aus einem Netzteil (NT), das in üblicher Weise *us der Versorgungsspannung, die eine Gleich- oder Wechselspannung sein kann, eine für den Ladevorgang geeignete Gleichspannung erzeugt. An das Netzteil (NT) angeschlossen ist eine
Ladeschaltung (LS), die unmittelbar den Akkumulator (AKKU) Auflädt. Der Akkumulator ist demzufolge direkt an diese Ladeechaltung angeschlossen. Er ist ferner angeschlossen an eine
Typerkennungsschaltung (TE) und eine Temperaturüberwachungseinrichtung (TU), die ihrerseits mit der Ladeschaltung verbunden sind.
Die Typerkennung (Tt)) arbeitet mit einem im Akkupack angeordneten Identifizierungswiderstand zusammen und sorgt dafür, daß
die Type des angeschlossenen Akkumulators erkannt wird. Sie teilt dieses der Ladaschaltung mit, die dann den für den
Akkutyp geeigneten Ladestrom auswählt. Typenerkennungseinrichtungen sind an sich bekannt und beispielsweise im Zusammenhang
«it einer Aufladeanordnung für Akkumulatoren in der DE-OS 35 640 beschrieben.
Das in Fig. 1 dargestellte Ladegerät besitzt zum Schutz des Akkumulators gegen abnorme Betriebsbedingungen, die zu seiner
Zerstörung führen können und mit einer deutlichen Temperaturerhöhung verbunden sind, eine Temperaturüberwachung (Tu), die
bei einem unzulässigen Ansteigen der Temperatur ein Steuersignal an die Ladeschaltung (LS) überträgt, das entweder in der
Ladeschaltung für geringere Ladeströme und/oder -spannungen
sorgt oder eine Abschaltung des Ladevorgangs herbeiführt, wobei
oftmals auch ein Hinweissignal auf diesen Zustand aufgesetzt wird.
Das Prinzip der erfindungsgemäBen Anordnung eines Ladegerätes für Akkumulatoren geht aus Fig. 2 hervor. Sie besteht aus einem
Netzteil (NT), einer Ladeschaltung (LS), sowie einer Ladezeitanordnung (LZ), die mit der Ladeschaltung und einer Akkutyperkennungseinrichtung (TE) verbunden ist. Aus Vereinfachungsgrünien wurde für die Erläuterung auf eine Temperaturüberwachungseinrichtung verzichtet.
Das wesentliche Element der Akkuladeanordnung in Fig. 2 ist die
Ladezeitanordnung (LZ), die aus einem Taktgenerator (TG), der die Taktimpulse an ein Zeitglied (ZGL) liefert, die in diesem
tu Zeitsignalen umgewertet werden. Das Ausgangssignal (S) des Zeitgliedes steuert die Ladeschaltung (LS) während des Akkulade-Vorganges. Wurde beispielsweise in der Typerkennungsschaltung festgestellt, daß es sich bei dem angeschlossenen Akku um
einen NC-Akku mit einer Nennspannung von 2,4 V und einer Kapazität von 7 AH handelt, dann wird beispielsweise die Ladeschaltung von einem Ladestrom (IL = 1,3 A) nach 8 Stunden Ladezeit
auf den Erhaltungsladestrcm (IEL = 70 mA) umgeschaltet. Stellt dagegen die Typerkennungsschaltung (TE) fest, daß sich bei dem
angeschlossenen Akkumulator um einen solchen handelt, der eine Nennspannung von 2,4 V und eine Kapazität von 1,2 AH hatr dann
•rfolgt die Umschaltung vom Ladestrom (IL) auf den Erhaltungsladestrom (IEL) bereits nach einer Stu-.de, wobei jeweils die
linsteilung des Zeitgliedes (ZGL) auf den angeschlossenen
Akkutyp von der Typerkennungsschaltung mittels der Einstellsignale (El bis E3) erfolgt.
Fig. 3 zeigt eine von mehreren Alternativen für ain Zfe."*-~l d
(ZGL) und eine Ladeschaltung (LS). Die Ladezeitanordnung (LZ)
besteht wiederum aus einem Taktgeber (TG) und einem Zeitglied
(ZGL). Der Taktgeber ist mit einem Zeitgeber (TI), beispiels-
■ S ·
weise einsam Binär zähler verbunden, der durch die Impulse des
Taktgebers hochgezählt wird. Für ein Ladegerät zum Laden üblicher NC-Akkus wird ein Zeitgeber benötigt, der vier Ausgänge
hat, und zwar einen Ein-Stunden-Ausgang (lh), einen Vier-Stunden-Ausgang
(4h), einen Acht-Stunden-Ausgang (8h) und einen 16-Stunden-Ausgang (16h). Welcher Ausgang und damit welche
Ladezeit gewählt wird, hängt von den Einstellsignalen (El bis E4) der Typerkennungsschaltung (TE) ab.
Wenn ein Akku geladen werden soll, der eine Aufladezeit von
einer Stunde benötigt, dann erzeugt die Typerkennungseinrich tung das Einstellsignal (El), das die Stufe (Ul) eines
Selektionsschalters (SS) für eine Durchschaltung vorbereitet. Wenn nach ca. einer Stunde nach Beginn des Ladestartes der Ausgang (lh) des Zeitgebers (TI) anspricht, dann gelangt ein
Steuerpotential über die Steuerleitung (S) an einen steuerbaren
Schalter, beispielsweise ein Relais (A) in der Ladeschaltung (LS). Dieses schaltet den vom Netzteil (NT) gelieferten
Ladestrom (IL) mit Hilfe eines Umschaltkontaktes (a) um auf den Erhaltungsladungsstrom (IEL). Gleichzeitig wird der Zähler im
Zeitgeber über den Rückstelleingang (R) wieder auf seine Anfangeetellung, beispielsweise Null, zurückgestellt. Da mit
der Rückstellung auch das Auegangssignal an der Stufe (Ul) verschwindet, muß das Relais (A) auf andere Weise in seiner
Einstellage gehalten werden, beispielsweise durch einen eigenen Xontakt (al), der das Relais dann an die Haltespannung (+HS)
anlegt.
Es könnte aber auch der Zähler bei Erreichen der Zählstellung,
die dem Ein-Stunden-Ausgang (lh) entspricht, angehalten werden, so daß das Haltepotential am Ausgang der Stufe (Ul) weiter
anliegt.
Bei einer Impulsfolgefrequenz der Impulse des Taktgenerators (TG) von einem Hz würde für den 16-Stunden-Ausgang das Durchlaufen
von 57 600 Zählstellungen genügen. &Oacgr;&lgr;&bgr; entspräche bei
der Verwendung eines Binärzählers einem solchen mit 16 Stufen.
Außerdem werden im Zeitgeber (Ti) für jeden Ausgang (lh bis 16h) je ein Binärdekodierer benötigt, der die durchlaufenen
Zählstellungen dekodiert und dann jeweils ein Ausgangssignal abgibt, wenn seine Dekodierungsbedingung erfüllt ist.
Fig. 4 zeigt eine alternative Schaltung eines Zeitgliedes (ZGL), die der realen Schaltung in Fig. 5 sehr nahe kommt. &Ggr;&aacgr;&bgr;
Typerkennungsschaltung (TE) liefert je nach angeschlossenem ■ Akkutyp Einstellsignale (El bis E3), die in Verbindung mit den
Ausgangswiderständen (Rl bis R3) und den den AusgangsSignalen
des Zeitgebers (TI) für (lh, 4h und 8h) Spannungsteilerpotentiale liefern, die in der angeschlossenen Ladeschaltung
(LS) eine zeitgenaue Umschaltung des Ladestromes (IL) auf den Erhaltungsladestrom (IEL) vornehmen. In der Schaltungsanordnung
nach Fig. 5 geschieht dies im Zusammenwirken mit der Verbindungslogik (VL) .
Als Zeitgeber stehen handelsübliche integrierte Schaltungen der
verschiedensten Spezifikationen zur Verfügung, die mit nur geringen äußeren Beschaltungen die gewünschten Zeitgeberfunktionen wahrnehmen können, wie beispielsweise auch die in
Fig. 5 dargestellte praktische Realisierung eines Ladegerätes mit akkutypabhängiger Ladezeitsteuerung zeigt.
Sowohl für den Taktgeber (TG) als auch für das Zeitglied (ZGL)
sind Timer (40, 60) in CMOS-Technologie verwendet worder. Die Selektion des Timerausganges erfolgt mit Hilfe einer aus den
Transistoren (T7, T8, bzw. T5, T6) gebildeten Kaskadenschaltung, die von dem Identifizierungswiderstand (RI), der sich im
Akkupack des zu ladenden Akkumulators befindet, eingestellt wird. Als Netzteil (NT) ist eine Anordnung gewählt worden, die
für die Akkuladung einen gepulsten Gleichstrom verwendet. Die Ladezeitanordnung (LZ) steuert dabei die Ladeschaltung (LS),
wobei zu Anpassungszwecken eine Verbindungslogik (VL) vorgesehen ist.
' · I a &igr;
1 ' _a_ &igr;
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Die Temperaturüberwachung (TO) sorgt bei bestimmten Akkutypen für eine Ladestromumschaltung von (IL) auf (IEL) bei Batterietemperaturen
von unter +50C und oberhalb von +450C.
Claims (5)
- W I L1E1E-1L &mgr;'"'&· D'A'ü'S TER PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS D-7000 Stuttgart 1 Hospitalstraße 8 Tel.(0711) 291133/292857Stuttgart, den 05. Juli 1988 6 8042
Dr. W/EiA.Z.: G 88 06 868.4
Anm.: ÜLO-Werk
(Seite 1 der Schutzansprüche)Schutzansprüche1. Gerät zum Aufladen von Akkumulatoren (Akkus), bestehend aus einem Netzteil, einer Ladeschaltung sowie einer Anordnung zur Erkennung des Typs des aufzuladenden Akkus, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ladezeitanordnung (LZ) mit der typabhängige Einstellsignale (El bis E4) erzeugenden Anordnung (TE) zur Erkennung des AkVutyps verbunden ist, daß die Ladezeitanordnung (LZ) ihrerseits zur übertragung von Schaltsignalen (S), die der Ladezeit des zu ladenden Akkutyps entsprechen, mit der Lade-Bchaltung (LS) verbunden ist und daß Mittel zur Umschaltung der Ladeschaltung nach Erreichen der akkutypbedingten Ladez?it von einem für alle Akkutypen gleichen konstanten Ladestrom (IL) entsprechender Höhe auf einen Erhaltungsladestrom (IEL) vorgesehen sind. - 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzteil (NT) mit einer Einrichtung zur Übertragung eines pulsierenden Gleichstroms konstanter Amplitude und konstanten Tastverhältnisses an die Ladeschaltang (LS) versehen ist.
- 3. Gerät nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladeschaltung (LS) ein Zeitglied (ZGL) vorgeschaltet ist, das aus einem Taktgeber (TG) und einem mit diesem verbundenen Zeitgeber (Timer Tl) besteht, dessen Ausgänge nach geeigneter äußerer Beschaltung die gewünschten Zeitsignale für die Ladedauer zur Verfügung stellen, wobei akkutypspezifische Einstellsignale (El bis E4) einer an sich bekannten Typerken-• 9 t 9 m #««·nungsschaltung (TE) die Selektion des für einen bestimmten erkannten Akkutyp erforderlichen Ladezeit vornehmen, nach welcher auf Erhaltungsladung umschaltbar ist.
- 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitausgänge (lh bis 4h) des Zeitgebers (TI) mittels Torschaltungen (z.B. Ul) selektierbar sind, die durch ein entsprechendes Einstellsignal (z.B. El) steuerbar sind.
- 5. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichne', daS die Zeitausgänge (lh bis 16h) des Zeitgebers (TI) mittels Kombinationen von Widerständen (Rl bis R3 mit Widerständen in TE}
durch Spannungsteilersignale selektisrbar sind, die durch die
Einstellsignale (El bis E3) definierbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806868U DE8806868U1 (de) | 1988-05-26 | 1988-05-26 | Gerät zum Aufladen von Akkumulatoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806868U DE8806868U1 (de) | 1988-05-26 | 1988-05-26 | Gerät zum Aufladen von Akkumulatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806868U1 true DE8806868U1 (de) | 1988-08-04 |
Family
ID=6824418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806868U Expired DE8806868U1 (de) | 1988-05-26 | 1988-05-26 | Gerät zum Aufladen von Akkumulatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806868U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-26 DE DE8806868U patent/DE8806868U1/de not_active Expired
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