DE8806780U1 - Hitzeschild - Google Patents
HitzeschildInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05H—PLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
- H05H1/00—Generating plasma; Handling plasma
- H05H1/24—Generating plasma
- H05H1/26—Plasma torches
- H05H1/32—Plasma torches using an arc
- H05H1/34—Details, e.g. electrodes, nozzles
-
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Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- Geometry (AREA)
- Ceramic Products (AREA)
Description
09.05.1988
- 2 - HC/ib 48136G B
Dipl.Ing. Robert Dams
Selbachstr. 14
5202 Hennef 1 - Rott
5
5
Hitzeschild
Die Erfindung betrifft ein Hitzeschild für das vordere Ende einer Metalldüse einer Plasmaanlage mit einem vorderen
konischen Bereich und einem daran anschließenden zylindrischen Bereich mit Innengewinde.
Die einfache Handhabung der auf dem Markt befindlichen Plasmaanlagen zum Schweißen, Wärmebehandeln, Beschichten
und Trennen von Eisen- und Nicht-Eisen-Metallen hat dazu geführt, daß diese direkt "vor Ort" zum Beispiel im
Schiffsrumpf, im Kesselbau oder Hochbau zum Einsatz kommen.
Neban dem VoKeil der Beweglichkeit dieser Anlagen sind
Sicherheit für den Benutzer und lange Standzeiten im Gebrauch des Gerätes Voraussetzung.
Der aus einer wassergekühlten Kupferdüse austretende Pla.smastrahl erzeugt Temperaturen größer 1500 &ogr; CeIs.. Die
wirksame Plasmazone ist ca. 20 mm lang in einer Breite von wenigen Milimetern. Damit sind kurze Abstände zum zu
behandelnden Teil erforderlich, so daj sowohl der Kupferkörper als auch die plasmaefzeugende Konstruktion
gegen die rückstrahlende Hitze geschützt werden müssen.
3Q Dieser Schutzschild, auch Hitzeschild genannt, wurde bisher
zum Teil aus einem asbesfcfaserverhüllten Kunststoff-
Werkstoff hergestellt. Da die Asbestfaser eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit besitzt, konnte der
Kunststoff zum Teil verkoken. Das gesundheitliche Risiko bei -der Benutzung von asbesthaltigen Werkstoffen ist
bekannt und hat zu alternativen Entwicklungen geführt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Hitzeschild der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß es bei Meidung von
""■
Asbest hochtemperaturest ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß es
aus temperaturbeständiger hochfester Keramik besteht. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn es aus einem
Siliziumnitrid oder - karbid besteht, das reaktionsgebunden ist.
Der RBSN-Werkstoff ist extrem hochtemperaturfest bis weit
über 2000 Grad Celsius.
Bei der Sinterung wird darauf Wert gelegt, daß die Werkstoff-Oberfläche oxidiert ist. Diese Oxidationsschicht
besteht aus reinem SiO2 und bewirkt nicht nur einen
natürlichen Schutz gegenüber weiterer Oxidation, sie ist
auch unempfindlich gegen Heißverschweißen der meisten Metalle und deren Oxide.
Zusätzlich leitet das RBSN-Material aufgrund seines sehr
guten Wärmeleitwertes die Wärme ab, die im Bereich oberhalb
1000 Grad Celsius bis zu 3-fach höher als bei Stahl sein kann. Auftretende Temperaturdifferenzen werden aufgrund
seines niedrigen Ausdehnungskoeffienten hervorragend
abgebaut. Die eingebrachte Porenstruktur unterstützt zusätzlich die Ableitung extremer Temperaturdifferenzen, wa
durch den Rohdichtewert präsentiert wird.
Neben Werkstoffvorteileri ist noch das keramikgerechte
Design des Hitzeschildes von ausschlaggebender Bedeutung. Die bekannte Regel, daß spröde Werkstoffe, hier besonders
Keramik, außergewöhnlich hohen Druckspannungen, aber nur geringen Zugspannungen standhält, wird konsequent
eingehalten und zwar durch die Konstruktionsmerkmale wie - gleichbleibende Wandstärke im Hochtemperaturbereich des
Hitzsschildes - durch die Verlagerung der auftretenden Ausdehnungsdifferenzen im Gewinde auf die Gewindeflanken
durch Verwendung des Withworth-Gewindes.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung in einem axialen Schnitt dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben.
Das Hitzeschild besteht aus einem vorderen konischen Bereich A und einem daran anschließenden angeformten
hinteren, koaxialen, zylindrischen Bereich B.
Der vordere Bereich A bildet die Austrittsöffnung 1, aus
der das Plasma austritt. Der Bereich A wird von einem hohlen Kegelstumpf mit gleichbleibender Wandstärke gebildet
und geht an seinem größten Innendurchmesser in den hinteren Bereich B über. Der Bereich B bildet in seiner unteren
inneren Hälfte ein Innengewinde 2, mio dem das Hitzeschild auf das Außengewinde einer wassergekühlten Kupferdüse
(M 20x1,5) aufgeschraubt wird. Das Innengewinde ist vorzugsweise ein Withworth-Gewinde von 1/2 Inch.bsp mit
drei Windungen.
Der Hitzeschild besteht aus temperaturbeständiger hochfester Keramik, insbesondere aus einem Silziumnitrid
oder -karbid, das reaktionsgebunden ist, RBSN-Material.
Bei der Sinterung dieses Materials wird darauf geachtet,
daß die Werkstoffoberfläche oxidiert ist, so daß diese
oberste Schicht aus reinem SiO„ besteht.
Besonders wichtig ist es, daß die kegelstumpfförmige
Innenwand 3 des konischen Bereiches A ohne dazwischen angeordnete Stufe oder Ringnut in die zylindrische
Innenwand H des Bereichs B übergeht, um Rißbildungen zu
verhindern. 10
Claims (5)
- COHAUSZ & FLORACKPATENTAN WALTSBÜHO SCHUMAMNSTH.97 D-4OOO DÜSSELDORF 1IStfuc (D2t1| 683346 - Till Ii . XBtI) 6790671 - THec BS86SQ cop df>MEHIANNM.TE: OpL-tng. W COHAUSZ - DpL-In9. a KNAUF ■ ttpL-tog. H B. COHAUSZ · Qct-lnrj. &agr; H. WERNER - Dt ret na. a REDIES09.05.1988- 1 - HC/Be/ib 48136GAnsprüche1. Hitzeschild für das vordere Ende einer Metalldüse einer Plasmaanlage mit einem vorderen konischen Bereich und einem daran anschließenden zylindrischen Bereich mit Innengewinde, dadurch gekennzeichnet, daß es aus temperaturbeständiger hochfester Keramik besteht.
- 2. Hitzeschild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß es aus einem Siliziumnitrid oder -karbid besteht, das reaktionagebunden ist.
- 3« Hitzeschild nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Rohdichte kleiner gleich 2,4.kg/m3 ist.
- M. Hitzeschild nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß es im konischen Bereich eine gleichbleibende Wandstärke aufweist.
- 5. Hitzeschild nach einem der vorherigen Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß das Innengewinde im zylindrischen Bereich ein Withworth-Gewinde ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806780U DE8806780U1 (de) | 1988-05-25 | 1988-05-25 | Hitzeschild |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE8806780U DE8806780U1 (de) | 1988-05-25 | 1988-05-25 | Hitzeschild |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806780U1 true DE8806780U1 (de) | 1988-07-21 |
Family
ID=6824361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806780U Expired DE8806780U1 (de) | 1988-05-25 | 1988-05-25 | Hitzeschild |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806780U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-25 DE DE8806780U patent/DE8806780U1/de not_active Expired
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