DE8806667U1 - Radbremse für Fahrzeuge - Google Patents
Radbremse für FahrzeugeInfo
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- F16D51/00—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
- F16D51/16—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis
- F16D51/18—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes
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- F16D51/50—Self-tightening brakes with pivoted brake shoes, i.e. the braked member increases the braking action with two linked or directly-interacting brake shoes mechanically actuated
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- F16D65/02—Braking members; Mounting thereof
- F16D65/04—Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor
- F16D65/08—Bands, shoes or pads; Pivots or supporting members therefor for internally-engaging brakes
- F16D65/09—Pivots or supporting members therefor
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Description
BBSCHREiBUNG Radbremse für Fahrzeuge
Die Erfindung betrifft eine Radbremse für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit den Merkmalen im
Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Bei PKWs, die mit 4-Scheiben-Bremsen ausgerüstet sind,
werden häufig für die Hand- bzw. Feststellbremse zusätzlich Trommelbremsen an den Rädern zumindest einer Achse
angebaut. Bei diesen zusätzlichen Trommelbremsen ist es problematisch, ausreichende Bremskräfte zu erzeugen, da die
Handkraft zur Betätigung des Handbremshebels beschränkt ist.
Aus der FR-PS 2 504 627 ist eine hydraulisch betätigbare
Innenbacken-Trommelbremse mit Servo-Effekt für Kraftfahrzeuge bekannt. Zur Erzielung der Servo-Wirkung
stützen sich die Bremsbacken direkt an den beiden Kolben des hydraulischen RadbremsZylinders ab, wobei der
auflaufseitige Kolben sich am Gehäuse des Radbremszylinder
abstützt. Auf der gegenüberliegenden Seite liegen die Bremsbacken an einem Schwenkhebel an. Dessen Schwenkradius
ist sehr kurz, was den Nachteil mit sich bringt, daß beim Verschwenken der Bremsbacken sich die Übersetzung ändert.
Aus der DE-AN &rgr; 14 956 ist eine ähnliche hydraulisch betätigte und damit gattungsfremde Radbremse? für
Kraftfahrzeuge bekannt, die die gleichen Nachteile wie der erstgenannte Stand der Technik besitzt.
Die DE-OS 21 34 202 zeigt noch eine besondere nockenförmige
^spanneinrichtung für eine Servo-Backenbremee.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möglichkeit zur Erzeugung erhöhter Bremskräfte an
•eilbetätigten Radbremeen, insbesondere an zusätzlichen
Feststellbremsen für Kraftfahrzeuge, aufzuzeigen.
r·:·; i!vi·
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Kennzeichen des Hauptanspruchs.
": Die erfindungsgemäße Radbremse arbeitet als Duo-Servo-Feetstellbreipse, bei der sich die auflaufende &igr; Bremsbacke über das schwimmend gelagerte Übertragungsglied an der ablaufenden Bremsbacke abstützt und beide zusammen in Anlage gegenüber einem Festanschlag kommen. Die ·' schwimmende Abstützung zur Erzielung des Servo-Ef fektes wird durch die ebenfalls schwimmend gelagerte Zuspanneinrichtung begünstigt. Zusätzlich zum Servo-Effekt erfolgt eine weitere Bremskraftsteigerung durch dei. radial innerhalb der Zuspanneinrichtung angeordneten Festanschlag. Mit ihrem derart erhöhten Wirkungsgrad eignet sich die erfindungsgemäße Radbremse besonders als zusätzliche Trommel-Feststellbremse in einem mit Scheibenbremsen ausgerüsteten Fahrzeug, insbesondere einem PKW. Sie hann aber auch bei anderen Fahrzeugen, beispielsweise Anhängern, Verwendung finden.
": Die erfindungsgemäße Radbremse arbeitet als Duo-Servo-Feetstellbreipse, bei der sich die auflaufende &igr; Bremsbacke über das schwimmend gelagerte Übertragungsglied an der ablaufenden Bremsbacke abstützt und beide zusammen in Anlage gegenüber einem Festanschlag kommen. Die ·' schwimmende Abstützung zur Erzielung des Servo-Ef fektes wird durch die ebenfalls schwimmend gelagerte Zuspanneinrichtung begünstigt. Zusätzlich zum Servo-Effekt erfolgt eine weitere Bremskraftsteigerung durch dei. radial innerhalb der Zuspanneinrichtung angeordneten Festanschlag. Mit ihrem derart erhöhten Wirkungsgrad eignet sich die erfindungsgemäße Radbremse besonders als zusätzliche Trommel-Feststellbremse in einem mit Scheibenbremsen ausgerüsteten Fahrzeug, insbesondere einem PKW. Sie hann aber auch bei anderen Fahrzeugen, beispielsweise Anhängern, Verwendung finden.
Das nach innen Verlegen des Festanschlages hat in Verbindung mit Duo-Servo-Bremsen noch einen weiteren
Vorteil. Derartige Bremsen sind in ihrem Kennwert sehr reibwertabhängig, das heißt bei ainer Rostbildung auf der
Trommel oder einer Verschmutzung des Bremsbelages, fällt die Bremswirkung sehr stark ab. Durch die nach innen
Verlegung des Festanschlages wird der Wirkungsgrad bzw.
Kennwert der Radbremse so hoch, daß von Haus aus Beläge mit niedrigem Reibwert verwendet werden können, mit der Folge,
daß Reibwertschwankungen nicht mehr so stark ine Gewicht fallen. Dadurch schwankt auch der Wirkungsgrad bzw.
Kennwert der Radbremse weniger.
Für die angestrebte Wirkungsgradsteigerung hat es sich als besonders günstig erwiesen, wenn der Abstand des
restanschlage vom Trommelmittelpunkt gleich oder kleiner als 65 % des Trommelradius ist.
Der Wirkungegrad kann noch weiter gesteigert werden, wenn
ein schwenkbarer Übertragungshebel mit einem Übertragungenocken zur Verbindung der auflaufenden mit der
ablaufenden Bremsbacke vorgesehen ist. Dieser erlaubt nämlich eine drehrichtungsabhängige Wegübersetzung, die
sich wirkungsgradsteigernd auswirkt. Hierzu weist der
Übertragungsnocken in einteiliger Form vier Anlagepunkte und in zweiteiliger Form je zwei Anlagepunkte zum Kontakt
mit dan Bremsbacken auf. Durch die Schwenkbewegung des Übertragungshebels, der dazu vorzugsweise zentrisch im
Bereich des Festanschlags drehbar gelagert ist, drückt die auflaufende Bremsbacke auf den radial innenliegenden
Anlagepunkt, während der Übertragungsnocken seinerseits die ablaufende Bremsbacke mit dem radial außenliegenden
Anlagepunkt beaufschlagt. Dieser radiale Abstandeunterschied bewirkt die vorgenannte Wegübersetzung.
Durch die Anordnung von insgesamt vier Anlagepunkten tritt der Effekt auch bei Drehrichtungsumkehr ein. Im Extremfall
kann die Wegübersetzung bis zur Selbsthemmung der Radbremse führen, was für zusätzliche Feststellbremsen durchaus
erwünscht sein kann.
In einer weiteren Ausführungsform sind zwei Übertragungshebel mit jeweils einem Übertragungsnocken
vorgesehen, die untereinander durch eine Nachstelleinrichtung miteinander verbunden sind. Dies
ermöglicht auf einfache Weise, den Servo-Effekt mit einer Wegübersetzung und einer leicht erreichbaren und problemlos
einstellbaren Bremsennachstellmöglichkeit zu kombinieren.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigen:
Fig. 2 t einen Schnitt durch die Radbremse von Fig. 1 gem. Schnittlinie H-II
Fig. 3t eine Draufsicht auf eine Radbremse gem. Fig. 1, die
mit einem Übertragungshebel ausgerüstet ist/
Fig. 4t einen abgebrochenen Schnitt durch die Radbremse
gem. Fig. 3 entlang der Schnittlinie IV-IV und
Fig. 5t eine Radbremse mit zwie Übertragungshebeln in
Variation zu Fig. 3.
In den Ausführungsbeispielen ist jeweils eine Radbremse (1) in Form einer zusätzlichen Trommelbremse für eine
Scheibenbremsenanordnung (nicht dargestellt) an Fahrzeugen, insbesondere PKWe dargestellt. Die Trommelbremse (1)
fungiert als Feststellbremse/ die über den Handbremshebel
im Fahrzeug und einen Bremszug (11) (vgl. Fig. 2) betätigt wird. Mit der erfindungsgemäßen Radbremse (1) werden auch
Übertragungsverluste im Bremszug (11) kompensiert.
Die Trommelbremse (1) besitzt eine Trommel (4) und zwei Bremsbacken (2,3), die auf der einen Seite durch eine
schwimmend gelagerte Zuspanneinrichtung, hier ein mechanisches Spreizschloß/ und auf der anderen Seite durch
ein schwimmend gelagertes übertragungsglied (8) miteinander verbunden sind. Für die Abstützung der Bremsbacken (2,3)
beim Bremsen ist ein Feetanschlag (6) vorgesehen, der
zuspannseitig zwischen den Bremsbacken (2,3) angeordnet ist
und zwei Anschlagflächen für unterschiedliche Drehrichtungen aufweist. Die Trommelbremse (1) arbeitet als
Duo-Servo-Bremse, bei der sich unter Betätigung des
Spannschlosses (S) die Bremsbacken (2,3) aneinander abstützen und miteinander durch den ersten Reibschluß mit
der Trommel (4) in Drehrichtung (16) verschoben werden, bis
die ablaufende Bremsbacke zur Anlage am Festanschlag (6) kommt. Für die gezeigte Drehrichtung (16) läuft die
Bremsbacke (2) auf und drückt über das schwimmende übertragungsglied (8) auf die ablaufende Bremsbacke (3) und
verstärkt damit deren Reibkraft.
Der Festanschlag (6) ist zwischen der Zuspanneinrichtung
(5) und dem Trommelmittelpunkt (17) angeordnet. Wie Fig. verdeutlicht, ist hierbei sein Abstand zum
Trommelmittelpunkt (17) gleich oder kleiner als 65 % des Trommelradius R. Fig. 2 verdeutlicht ebenfalls diese
Anordnung. Durch die radial nach innen versetzte Lage gegenüber der Zuspanneinrichtung (5) stützt sich die je
nach Drehrichtung ablaufende Bremsbacke relativ weit innen *b/ während die auflaufende Bremsbacke weiter außen
beaufschlagt wird. Dieser Wegunterschied führt im Vergleich su normalen Bremsen zu einer Erhöhung der Bremskraft bei
gleicher Zuspannkraft, das heißt zu einer Steigerung des
Bremsenwirkungsgrades.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 besteht das übertragungsglied (8) aus einem schwimmend gelagerten
Verbindungsbolzen mit einer Nachstelleinrichtung (9). Der Verbindungsbolzen besteht aus zwei Teilen, die miteinander
verschraubt sind und an ihren Enden jeweils eine Führungsgabel zur Aufnahme der Bremsbacken (2,3) aufweisen.
Die Anordnung wird, genauso wie auf der Zuepannseite, durch eine Feder (7) zusammengehalten. Der eine Bolzenteil trägt
ein Rändelrad, mit dem von außen durch Verdrehen die Gesamtlänge des Verbindungsbolzens und damit der Abstand
der Bremsbacken (2,3) sum Verschleißausgleich verändert werden kann.
Die Ausführungsbeispiele der Figuren 3-5 zeigen eine
Variation des Übertragungsgliedes (8), womit eine weitere Steigerung der ersielbaren Bremskraft bzw. des
Bremsenwirkungsgrades erreicht werden kann. Diese Maßnahme
wird in den gezeigten Aueführungebeispielen zusätzlich zur Innenverlegung des Festanschlages (6) getroffen, kann aber
auch eigen?ttfndi* gemutet werden.
Im Ausführungebeispiel der Fig. 3 und 4 besteht das Übertragungsglied (8) aus einem einzelnen drehbaren
Übertragungehebel (12) mit einem Schwenklager (13). Das Bchwenklager (13) ist zentrisoh, d.h. auf der durch den
Trommelmittelpunkt (17) gehenden Mittellinie zwischen den Verbindungsstellen der Bremsbacken (2,3) angeordnet. Es
befindet sich dabei im Bereich des FwätänöChläyäö (&bgr;). In
deft gezeigten Ausführungsbeispielen ist das Schwenklager (13) direkt auf dem Festanschlag (6) angeordnet.
Der Übertragungshebel (12) trägt an seinem anderen Ende einen axial vorspringenden übertragungsnocken (14), an dem
beidseits die Bremsbacken (2,3) anliegen. Wie Fig. 4 verdeutlicht, ist der Übertragungehebel (12) als Flachteil
ausgebildet und kann sich unterhalb der Bremsbackenstege drehen. Der Übertragungsnocken besitzt in etwa eine
rechtwinkelige Kontur und weist an seinen Ecken abgerundete Anlagepunkte (15) auf, die in Radialrichtung durch eine
Einbuchtung voneinander abgesetzt sind. Hieruarch tritt der übertragungsnocken (14) mit den Bremsbacken (2,3) beim
Bremsen im wesentlichen nur punktweise in Berührung.
Mit dem Übertragungsnocken (14) wird in Verbindung mit der schwenkbaren Lagerung über den Übertragungshebel (12) eine
Hegübersetzung zwischen der auflaufenden und der
ablaufenden Bremsbacke geschaffen. Wie Fig. 3 für die Angegebene Drehrichtung (16) verdeutlicht, drückt die
auflaufende Bremsbacke (2) auf den radial innenliegenden Anlagepunkt A, während der Übertragungsnocken (14)
seinerseits mit dem radial außenliegenden Anlagepunkt B ^uS
die ablaufende Bremsbacke (3) preßt. Wie den Pfeilen « and
b aus Fig. 3 zu entnehmen ist, entsteht hierdurch eine Obersetzung b t a. Beim Bremsen schwenken
• *
Übertragungsnocken (14) und Übertragungshebel (12) mit den sich verschiebenden Bremsbacken (2,3) in Drehrichtung (16)
mit. Die Übersetzung bleibt dabei aufrecht erhalten.
Für die zusätzliche Trommelbremse (1) ist es notwendig/ in beiden Drehrichtungen hohe Bremskräfte zu entfalten. Der
Übertragungsnocken (14) weist daher vier Anlagepunkte (15) auf, von denen bei Drehrichtungsumkehr die radial
gegenüberliegenden Funkte c und d in Anlage kommen. In diesem Fall drückt die auflaufende Bremsbacke (3) auf den
radial innenliegenden Anlagepunkt C, während der Nocken (14) mit dem radial außenliegenden Anlagepunkt D auf die
dann ablaufende Bremsbacke (2) drückt. Für andere Anwendungsbereiche der Radbremse (1), wo nur
eine einseitige Bremskraftsteigerung notwendig ist, genügt ein Übertragungsnocken mit zwei, einander diagonal
gegenüberliegenden Anlagepunkten.
Die Anlagepunkte (15) können im Umfangsrichtung gleichweit
vorragen. Bei gelöster Bremse liegan die Bremsbacken (2,3) dann jeweils an beiden, ihnen zugekehrten Anlagepunkten A,
D bzw. B, C an. Bei Betätigung der Bremse und der daraus resultierenden Schwenkbewegung der Bremsbacken (2,3) und
des Übertragungsnockens (14) kommen in der vorbeschriebenen Weise dann nur noch zwei Anlagepunkte A, B bzw. C, D in
Kontakt mit den Bremsbacken (2,3). Ursache hierfür sind die unterschiedlichen Schwenkradien der Bremsbacken (2,3) um
den Trommelndttelpunkt (17) und des Übertragungenockens
(14) bzw. des Übertragungshebels (12) um das Schwenklager (13).
Fig. 3 zeigt eine hiervon abweichende AusfUhrungsvariante.
Hier ist eine Hauptdrehrichtung (16) vorgesehen. Dementsprechend ragen die Anlagepunkte A und B in
Umfangerichtung welter vor al· die anderen Punkte D,C.
Bereit· in Löeeeteilung der Bremse liegen damit nur die
beiden erstgenannten Anlagepunkte A, B in Kontakt mit den
Flg. 5 zeigt eine Variante gegenüber Fig. 3. Statt einem sind hier zwei Übertragungehebel (12) vorgesehen, die
jedoch gemeinsam und in gleicher Weise um ein Schwenklager (13) drehbar angeordnet sind. Die Übertragungshebel (12)
sind in ihrer Form spiegelsymmetrisch und tragen an ihrem Ende jeweils einen Übertragungsnocken (13), der allerdings
nur noch jeweils zwei Anlagepunkte (15) aufweist. Die Form und Anordnung, sowie die Funktion der Anlagepunkte ist
ansonsten die gleiche wie in Fig. 3. Die beiden Übertragungsnocken (14) sind untereinander durch eine
Nachstelleinrichtung (9), entsprechend derjenigen von Fig.l, miteinander verbunden. Die Anordnung wird durch die
Feder 7 zusammengehalten. Beim Bremsen treten mit dem Übertragungsglied (8) von Flg. 5 die gleichen Effekte auf
wie mit der Ausführungsform gem. Fig. 3, wobei allerdings
die Nachstelleinrichtung (9) eine Verschleißkompensation und eine Einstellung der Bremse durch Variation des
Abstandes zwischen den Übertragungsnocken (14) ermöglicht.
&Ggr;·=-&ngr;&Ggr;;;
| 1 | Radbremse/ Trommelbremse |
| 2 | Bremsbacke |
| 3 | Bremsbacke |
| 4 | Trommel |
| 5 | Zuspanneinrichtung, Spannschloß |
| 6 | Festanschlag |
| 7 | Feder |
| 8 | Übertragungsglied |
| 9 | Nachstelleinrichtung |
| 10 | Bremsschild |
| 11 | Bremszug |
| 12 | Übertragungshebel |
| 13 | Schwenklager |
| 14 | Übertragungsnocken |
| 15 | Anlagepunkt |
| 16 | Drehrichtung |
| 17 | Trommelmittelpunkt |
Claims (6)
1.) Radbremse für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, in Form einer Servo-Trommelbremse mit zwei
Bremsbacken, die durch eine Zuspanneinrichtung und ein Übertragungsglied miteinander verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die seilbetät'gte
Zuspanneinrichtupj (5) und das Übertragungsglied (8) schwimmend gelagert sind, und daß zwischen der
Zuspanneinrichtung (5) und deir Trommelmittelpunkt (17) ein Festanschlag (6) für die Anlage der Bremsbacken
(2,3) angeordnet ist.
2.) Radbremse nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Festanschlag (6) einen Abstand vom Trommelmittelpunkt (17) aufweist,
der kleiner oder gleich 65 % des Trommelradius (R) ist.
3.) Radbremse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das übertragungsglied (8) mindestens einen schwenkbaren Übertragungshebel
(12) mit einem Übertragungsnocken (14) aufweist/ der zwei oder vier radial voneinander beabstandete
Anlagepunkte (15) besitzt.
4.) Radbremse nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der oder die Übertragungehebel (12) zentrisch in Bereich dee
Festanschlags (6) gelagert (13) sinü.
5.) Radbremse nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anlagepunkte (15) in Umfangerichtung gleich weit vorragen.
6.) Radbremse nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet/ daß die Übertragungshebel (12) jeweils einen Übertragungsnocken (14) aufweisen,
wobei die Übertragungenocken (14) durch eine Nachstelleinrichtung (9) miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806667U DE8806667U1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Radbremse für Fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806667U DE8806667U1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Radbremse für Fahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806667U1 true DE8806667U1 (de) | 1989-06-22 |
Family
ID=6824288
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806667U Expired DE8806667U1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Radbremse für Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806667U1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2134202A1 (de) * | 1971-07-09 | 1973-01-25 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Backenbremse mit servowirkung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge |
| FR2504627A1 (fr) * | 1981-04-25 | 1982-10-29 | Volkswagenwerk Ag | Frein a tambour a machoires internes actionnable hydrauliquement |
-
1988
- 1988-05-20 DE DE8806667U patent/DE8806667U1/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2134202A1 (de) * | 1971-07-09 | 1973-01-25 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Backenbremse mit servowirkung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge |
| FR2504627A1 (fr) * | 1981-04-25 | 1982-10-29 | Volkswagenwerk Ag | Frein a tambour a machoires internes actionnable hydrauliquement |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-AN p 14 956 63c, 51/02, 07.09.1950 * |
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