DE8806446U1 - Standfuß für eine Lautsprecherbox - Google Patents
Standfuß für eine LautsprecherboxInfo
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Description
über den Standfuß einer Lautsprecherbox wird ungewollt der von der Lautsprecherbox
ausgesandte Schall in Form von Körperschall in den Boden, auf dem die Lautsprecherbox steht, übertragen. Das kann insbesondere bei Bassboxen
zu ärgerlichen Dröhneffekten führen. Man versucht daher, die übertragung
von Körperschall über den Standfuß einer Lautsprecherbox zu minimieren.
Bekannt sind Standfüße aus Metall in Kegeiform. Hier wird die übertragung
von Körperschall dadurch minimiert, daß die zur übertragung verbleibende
Fläche minimal ist. Diese Forderung führt dazu, daß die Kegel relativ spitz sind. Mit solchen Standfüßen wird einerseits immer noch relativ viel Körperschall
übertragen, andererseits verkratzt man sich Möbel bzw. hochwertige Bodenbeläge wie Parkett od. dgl..
Ein anderer bekannter Standfuß ist eine einfache Scheibe aus schalldämmendem
Material, insbesondere aus Gummi, gepreßtem Zellstoff, Filz od. dgl.. Auch wit einem solchen Standfuß erreicht man keine besonders gute Körperschalldämmung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Standfuß für eine Lautsprecherbox
anzugeben, bei dem die übertragung von Körperschall bestmöglich minimiert ist.
Der erfindungsgemäße Standfuß für eine Lautsprecherbox, bei dem die zuvor aufgezeigte
Aufgabe gelöst ist, ist gekennzeichnet durch eine untere, aus einem
schalldämmenden Material, insbesondere aus Gummi, bestehende Standscheibe,
mindestens ein auf der Standscheibe angebrachtes, von der Standscheibe nach oben abragendes, kleinflächiges Distanzelement, eine obere, aus einem schalldämmenden
Material, insbesondere aus Gummi bestehende, auf dem Distanzelement angebrachte und im Abstand von der Standscheibe gehaltene Tragscheibe
und einen von der Standscheibe, dem Distanzelement und der Tragscheibe gebildeten
Innenhohlraum. Dieser Standfuß zeichnet sich dadurch aus, daß im
: · : : : · : Geetnuysen & ton'Röhr
Inneren des Standfußes zwischen zwei Ebenen aus schalldämmendem Material ein
Hohlraum vorgesehen ist, in dem der Körperschall frei ausschwingen kann. Zur
Schaffung des Innenhohlraums dient das Distanzelement, das gleichzeitig eine möglichst weitgehende KJrperschall-Entkopplung der beiden scheibenförmigen
Elemente bewirken soll.
Messungen haben bewiesen, daß mit dem beanspruchten Standfuß die Übertragung
von Körperschall erheblich geringer ist als mit allen bislang bekannten Standfüßen
für Lautsprecherboxen.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, den erfindungsgemäßen Standfuß auszugestalten
und weiterzubilden. Dazu wird einerseits auf die dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung bevorzugter
Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Standfußes für eine Lautsprecherbox,
Fig. 3 einen Abstützfuß, insbesondere für einen Standfuß aus Fig. 1,
teilweise geschnitten,
Fig. 5 den Standfuß aus Fig. 1 in Verbindung mit dem Abstützfuß aus
Fig. 3 in perspektivischer Ansicht.
Der in Fig. 1 in perspektivischer Ansicht und in Fig. 2 im Schnitt dargestellte
erfindungsgemäße Standfuß ist gekennzeichnet durch eine untere, aus einem
schalldämmenden Material, insbesondere aus Gummi, bestehende Standscheibe 1,
mindestens ein auf der Standscheibe 1 angebrachtes, von der Standscheibe 1 nach
Gestftuysen &Wnftohr
oben abragendes, kleinflächiges Distanzelement 2, eine obere, aus einem
schal!dämmenden Material, insbesondere aus Gummi bestehende, auf dem Distanzelement
2 angebrachte und im Abstand von der Standscheibe 1 gehaltene Tragscheibe 3 und einen von der Standscheibe 1, dem Distanzelement 2 und der
Tragscheibe 3 gebildeten Innenhohlraum 4. Wie Fig. 2 deutlich zeigt, wird durch den Innenhohlraum 4 zwischen Standscheibe 1 und Tragscheibe 3 ein
Bereich geschaffen, in dem in dem Standfuß übertragener Körperschall weitestgehend
frei ausschwingen kann. In Verbindung mit dem scha 11dämmenden nateriai von Standscheibe i und Tragscheibe 3 wird so eine optimale Dämmung
von Körperschall, d. h. eine Minimierung der übertragung von Körperschall,
erreicht.
Fig. 2 läßt in Verbindung mit Fig. 1 erkennen, daß es besonders zweckmäßig
ist, die Standscheibe 1 und/oder die Tragscheibe 3 mit einer, dann jeweils vorzugsweise mittig angeordneten öffnung 5 bzw. 6 zu versehen. Durch die
öffnungen ist gewährleistet, daß das im Innenhohlraum 4 befindliche Luftpolster
nicht eingeschlossen ist, sondern mit der Umgebungsluft in Verbindung steht.
Fig. 2 macht eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Standfußes deutlich, die sich dadurch auszeichnet, daß die Standscheibe 1 und/oder die Tragscheibe 3, insbesondere die Tragscheibe 3, aus mehreren
Teilscheiben 3a, 3b zusammengesetzt ist. Dadurch lassen sich einerseits einheitlich dicke Materialien für Standscheibe 1 und Tragscheibe 3 verwenden,
andererseits wird die Steifigkeit der Tragscheibe 3 gegenüber der Steifigkeit der Standscheibe 1 erhöht, was nötig ist, um die manchmal relativ schwere
Lautsprecherbox über dem Innenhohlraum 4 wirklich schwebend zu halten. Außerdem ist eine besonders gute Körperschalldämmung auf diese Weise realisierbar.
Für die Gestaltung des Distanzelements 2 gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten.
Das Distanzelement 2 könnte beispielsweise nockenartig oder noppenartig ausgeführt sein, wobei dann zweckmäßigerweise eine Mehrzahl von Distanz-
elementen &idiagr; orgsii' &eegr; w^rers. Das Distanzelement 2 könnte auch air Randausformung
beispielsweise an der Standscheibe 1 ausgebildet sein. Wesentlich ist für das Distanzelement 2 lediglich, daß es den Innenhohlraum 4 offenhält,
also im Betrieb nicht oder nicht wesentlich zusammengepreßt werden kann. Insoweit empfiehlt es sich besonder«, das Distanzelement 2 als am Außenumfang
der Standscheibe 1 umlaufenden Qistanzring auszubilden. Dieses Ausführungsbeispiel
zeigt die Zeichnung.
Für des Material des Distanzslsrssnts 2 kcssnt insbesondere Metall, beispielsweise
Messing verchromt, in Frage. Unter Umständen ist aber auch Holz, Hartgummi oder ein anderes Material verwendbar.
Das in Fig. 2 erkennbare Ausführungsbeispiel ist insoweit besonders bevorzugt,
als das hier als Distanzring ausgeführte Distanzelement 2 an der Unterseite
und der OUrseite jeweils einen außen umlaufenden Rand aufweist, dessen
Innendurchmesser dem Außendurchmesser der Standscheibe 1 bzw. der Tragscheibe 3 entspricht. Auf diese Weise ist eine perfekte gegenseitige Zuordnung der
Teile des Standfußes gewährleistet.
Es empfiehlt sich insgesamt, daß die Standscheibe 1, das Distanzelement 2 und
die Tragscheibe 3 miteinander fest verbunden, insbesoivjere verklebt oder anvulkanisiert,
sind.
Die Lautsprecherbox muß in irgendeiner Weise auf dem Standfuß abgestellt werden.
Das kann dadurch geschehen, daß man sie einfach auf die Oberseite der Tragplatte 3 flach auflagt. Für die Dämmung des Körperschalls ist es aber
zweckmäßiger, wenn dit KörpersehaHeinleitung möglichst weit entfernt vom
Distanzelement 2 erfolgt, beim hier dargestellten Ausführungsbeispiel also
insbesondere in der Mitte der Tragscheibe 3. Insoweit empfiehlt es sich, daß auf der Oberseite der Tragscheibe 3 eine, vorzugsweise mittig angeordnete
Tragplatte 7 für einen Abstützfuß 8 angebracht ist. Eine solche Tragplatte 7
kann selbst beispielsweise aus einem Metall, insbesondere aus verchromte~
Messing, bestehen. Sie braucht jedenfalls selbst nicht aus schäi_
Material zu bestehen. Als Abstützfuß 8 komrat beispielsweise einer der in den
Fig. 3 bis 5 dargestellten Kegel in Frage.
Fig. 1 macht deutlich, daß im hier dargestellten Ausführungsbeispiel die Tragplatte
7 um die öffnung 6 herum angeordnet ist und, vorzugsweise, ebenfalls
eine öffnung 9 aufweist. Im übrigen ist es zur Sicherung der Lautsprecherbox
bzw. des Abstützfußes 8 auf der Tragplatte 7 zweckmäßig, wenn diese, wie dargestellt,
einen umlaufenden Rutschsicherungsrand 10 aufweist.
Zuvor ist schon angedeutet worden, daß eine besonders bevorzugte Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Standfußes in Kombination mit einem Abstützfuß 8
Verwendung findet. Bei einem solchen Abstützfuß 8 kann es sich um einen kegelförmigen
Abstützfuß 8 handeln, wie er in den Fig. 3 bis 5 dargestellt ist. Solche Abstützfüße gehören als Standfüße, wie eingangs erläutert worden ist,
schon seit einiger Zeit zum Stand der Technik. Wesentlich aber ist, daß wegen der vorzüglichen Körperschalldämmung des erfindungsgemäßen Standfußes der Abstützfuß
8, wie in Fig. 3 dargestellt, kegel stumpfförmig, und zwar mit relativ
breiter Spitze ausgeführt sein kann. Die Körperschalldämmung wird hier
nämlich nicht primär durch die Spitzengestaltung des Abstützfußes 8 realisiert,
sondern durch den erfindungsgemäß konstruierten Standfuß. Fig. 5 zeigt
eine Zusammenstellung von Standfuß und Abstützfuß 8.
Aus den Fig. 3 bis 5 ergeben sich noch weitere bevorzugte Ausgestaltungen,
nämlich die, daß der Abstützfuß 8 auf der Oberseite ein Schraubgewinde, vorzugsweise
ein Innengewinde 11, und/oder eine Rutschsicherungsplatte 12 aufweist. Das in den Fig. 3 und 4 angedeutete Innengewinde 11 dient dazu, ein
Gegengewinde am Boden der Lautsprecherbox einzuschrauben, so daß durch einfaches
Drehen des Abstützfußes 8 die Höhe der Lautsprecherbox eingestellt und dadurch Unebenheiten ausgeglichen werden können. Die Rutschsicherungsplatte
12, die vorzugsweise aus Gummi oder einem ähnlichen Material bestehen wird, erlaubt zwar keine Höheneinstellung, verbindet aber eine weiter verbesserte
Körperschalldämmung mit einer Rutschsicherung der dann einfach aufzulegenden
Lautsprecherbox.
Claims (12)
1. Standfuß für eine Lautsprecherbox,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
eine untere, aus einem schalldämmenden Material, insbesondere aus Gummi, bestehende
Standscheibe (1), mindestens ein auf der Standscheibe (1) angebrachtes, von der Standscheibe (1) nach oben abragendes, kleinflächiges Distanzelement
(2), eine obere, aus einem schalldämmenden Material, insbesondere aus Guisai bestehende, auf dem Distanzelement (2) angebrachte und im Abstand
von der Standscheibe (1) gehaltene Tragscheibe (3) und einen von der Standscheibe
(1), dem Distanzelement (2) und der Tragscheibe (3) gebildeten Innenhohlraum (4).
2. Standfuß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Standscheibe (1)
und/oder die Tragscheibe (3) eine, vorzugsweise mittig angeordnete öffnung (5
bzw. 6) aufweist.
3. Standfuß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Standscheibe
(1) und/oder die Tragscheibe (3), insbesondere die Tragscheibe (3), aus mehreren Tei1scheiben (3a, 3b) zusammengesetzt ist.
4. Standfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Distanzelement (2) als am Außenumfang der Standscheibe (1) umlaufender Distanzring
ausgeführt ist.
5. Standfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Distanzelement (2) an der Unterseite und der Oberseite jeweils einen außen umlaufenden Rand aufweist, dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser der
Standscheibe (1) bzw. der Tragscheibe (3) entspricht.
6. Standfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Standscheibe (1), das Distanzelement (2) und die Tragscheibe (3) miteinander fest verbunden, insbesondere verklebt oder anvulkanisiert, sind.
Gesrttiysen &'teh*Rohr *'
7. Standfuß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Oberseite der Tragscheibe (3) eine, vorzugsweise mittig angeordnete Tragplatte (7) für einen Abstützfuß (8) angebracht ist.
8. Standfuß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (7)
um die öffnung (6) herum angeordnet ist und, vorzugsweise, ebenfalls eine
öffnung (9) aufweist.
9. Standfuß nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte
(7) einen umlaufenden Rutschsicherungsrand (10) aufweist.
10. Standfuß, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß ein kegelförmiger Abstützfuö (8) vorgesehen ist.
11. Standfuß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstützfuß (8)
kegelstumpfförmig mit relativ breiter Spitze ausgeführt ist.
12. Standfuß nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstützfuß
(8) auf der Oberseite ein Schraubgewinde, vorzugsweise ein Innengewinde (11), und/oder eine Rutschsicherungsplatte (12) aufweist.
Il · <f ·
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Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806446U DE8806446U1 (de) | 1988-03-08 | 1988-05-17 | Standfuß für eine Lautsprecherbox |
| US07/264,457 US4880077A (en) | 1988-03-08 | 1988-10-31 | Base for a loudspeaker enclosure |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803128 | 1988-03-08 | ||
| DE8806446U DE8806446U1 (de) | 1988-03-08 | 1988-05-17 | Standfuß für eine Lautsprecherbox |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806446U1 true DE8806446U1 (de) | 1988-08-18 |
Family
ID=25952784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806446U Expired DE8806446U1 (de) | 1988-03-08 | 1988-05-17 | Standfuß für eine Lautsprecherbox |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806446U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2638499A1 (fr) * | 1988-10-27 | 1990-05-04 | Vliet Philippe V D | Dispositif antivibratoire pour appareil de reproduction sonore |
| DE9015146U1 (de) * | 1990-11-03 | 1991-01-17 | Tyszkiewicz, Michael, 4650 Gelsenkirchen | Standfuß für eine Lautsprecherbox, ein Tonabnehmergerät o.dgl. |
| DE29816756U1 (de) | 1998-09-18 | 1999-02-11 | Zimmermann, Ronald, 27572 Bremerhaven | Untersetzer für Hi-Fi Boxen aus Gummischeiben |
-
1988
- 1988-05-17 DE DE8806446U patent/DE8806446U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2638499A1 (fr) * | 1988-10-27 | 1990-05-04 | Vliet Philippe V D | Dispositif antivibratoire pour appareil de reproduction sonore |
| DE9015146U1 (de) * | 1990-11-03 | 1991-01-17 | Tyszkiewicz, Michael, 4650 Gelsenkirchen | Standfuß für eine Lautsprecherbox, ein Tonabnehmergerät o.dgl. |
| DE29816756U1 (de) | 1998-09-18 | 1999-02-11 | Zimmermann, Ronald, 27572 Bremerhaven | Untersetzer für Hi-Fi Boxen aus Gummischeiben |
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