DE8806317U1 - Vorrichtung zum Auf- und Abbau von Zäunen - Google Patents
Vorrichtung zum Auf- und Abbau von ZäunenInfo
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- E04H17/26—Devices for erecting or removing fences
- E04H17/261—Devices for erecting or removing fences for post and wire handling
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Description
August Tre&bgr;
zur Beuggen 5
7706 Eigeltingen 1
zur Beuggen 5
7706 Eigeltingen 1
- Gebrauchsmusteranmeldung -
Die Erfindung findet dort Verwendung, wo Zäune oder dergleichen oft auf-und abgebaut werden. Ihr Zweck ist es
ein herkömmliches Weidesystem im praktischen Gebx ach auf der Wiese und i<n Gelände zu vereinfachen. Als
Anführungsbeispiel diene hier der Weidezaun in Verbindung mit der Hüteschnur, wie er in der Vieh-und Schafzucht
gebraucht wird.
bewegliche Einzäunungsarten werden for eine kurzfristige
Beweidung aufgebaut oder bei einer bestimmten Art der
Beweidung, bei der der Weidszaun oft auf-und abgebaut wird, verwendet. Zu den beweglichen Einzäunungsarten gehört der
Elektrozaun. Dieser besteht aus Weidepfählen und einem stromführenden Leiter.
Die Weidepfähle sind herkömmliche Metallstäbe, mit leicht auswechselbaren Plastikisolatoren. Die Weidepfähle werden
in bestimmten Abständen um das vorgesehene Flächenstück
gesteckt. Der stromführende Leiter ist eine Hüteschnur. Beim Erstellen eines Zaunes muss die Höteschnur in
sämtliche Isolatoren eingelegt und von Weidepfahl zu Weidepfahl gespannt werden. Es gibt in der Praxis
Weidezäune in zwei bis vierdrähtiger Ausführung. Speziell bei Herden mit viel Jungtieren ist eine vierdrähtige
Ausführung zur Sicherheit der Tiere nötig. Dieses bedeutet einen hohen Arbeitsaufwand beim Auf-und Abbauen des Zaunes.
Meine Erfindung zielt auf eine neue Technik im Erstellen
eines VeIdezäunesI
Meine Aufgabenstellung war es, eine Möglichkeit zu finden, schneller, bequemer und mit möglichst geringem Personal-
und Kraftaufwand einen Weidezaun aufzustellen. Das bisherige Einzäunen benötigte zwei Arbeitephasen, das
Stecken der Weidepfähle und das Einlegen und Spannen der Hüteschnur. In meiner Erfindung habe ich diese zu einem
Arbeitsgang zusammengefasst.
Für diesen Fall habe ich eine mechanisch konstruktive
Lösung entwickelt.
des Anführungsbeispieles dienen. Abb 1-3 zeigen die
verschiedenen Ansichten der Erfindung, Abb 4 zeigt die
Gestaltung des Isolators als Hülse, Abb 5 zeigt die Gestaltung des Flachkopfes.
Der gebrauchsfertige Zaun sitzt auf einer Trommel in aufgewickeltem Zustand, ich nenne sie deshalb
Wickeltrommel(2). Sie besitzt eine Drehachse in vertikaler
Richtung. Eine Radachse(3) mit zwei Rädern bildet das Fahrgestell(1), seine Achse ist horizontal. Die
Wickeltrommei(2J steht senkrecht auf der Raäachse(3) und
ist mit ihr über ein Getriebe(4) verbunden. Bei Vorwärtsbewegung des Fahrgestells(1) erhält die
Wickeltrommel(2) durch mechanische Vorraussetzung eine
Drehbewegung. Durch diese wird der Zaun von der Wickeltrommei(2) abgewickelt. Die Weidepfähle(7) müssen
dazu geführt werden. Als Führung habe ich eine Führungsschiene(6) gewählt. Alle Weidepfähle besitzen am
oberen Ende einen Flachkopf (8) ,tier genau in der Führungsschiene(6) geführt werden kann. Die
Führungsschiene(6) ist so mit dem Fahrgestell(1) verbunden
dass die Weidepfähle(7), sobald sie sich von der
Wickeltrommel(2) lösen, durch Zugkraft in die Führungsschiene^) eingeführt werden. Die Führungsschiene
ist ungefähr 2m lang und liegt längs zur Bewegungsrichtung des geschobenen Fahrgestells(1),
Der erste Weidepfahl befindet sich in der Führungsschiene(6). Er hängt sozusagen in vertikaler
Richtung an seinem Flachkopf(8), der von der Führungsschiene(6) gehalten wird. Der Weidepfahl(7) soll
sich annähernd vor dem Austritt aus der Führungsschiene(6) befinden.In dieser Stellung lässt sich der Weidepfahl(7)
durch hinabdxücken der Führungsschiene(6), in den Boden
stecken. Bewegt man den Wagen nach vorne, dann wickelt sich der Weidezaun durch die Drehbewegung der Wickeltrommel(2)
und dem Zug des gesteckten Weidepfahles(7) ab. Die Abwickel'^eschwindigkeit muss zur Vorwärtsbewegung in einem
ganz bestimmten Verhältnis stehen, nähmlich so, dass die
Hüteschnüre(lO) gespannt bleiben. Mach ca.5 bis 8m
Zaunlänge folgt der nächste Weidepfahl(7). Durch die Zugspannung löst sich dieser von der Wickeltrommei(2) und wird in die Führungsschiene(6) hineingezogen und darin entlangbewegt. Die gespannten Hüteschschnüre(lO) stabilisieren diesen in seiner vertikalen Lage. Kurz vor dem Austritt des Weidepfahles(7) aus der Führungsschiene^) wird dieser wieder nach unten gedrückt und somit in die Erde gesteckt. Alles weitere verläuft stehts wiederkehrend dazu.
Zaunlänge folgt der nächste Weidepfahl(7). Durch die Zugspannung löst sich dieser von der Wickeltrommei(2) und wird in die Führungsschiene(6) hineingezogen und darin entlangbewegt. Die gespannten Hüteschschnüre(lO) stabilisieren diesen in seiner vertikalen Lage. Kurz vor dem Austritt des Weidepfahles(7) aus der Führungsschiene^) wird dieser wieder nach unten gedrückt und somit in die Erde gesteckt. Alles weitere verläuft stehts wiederkehrend dazu.
—X —
Der Aufwickelvorgang verlauft in umgekehrter Reihenfolge ab: Der erste Weidepfahl wird in die Führungsschiene(6)
eingeführt und auf der Wickeltrommel arretiert. Nun zieht man den Wagen in die Richtung des aufzuwickelnden Zaunes,
dabei dreht sich die Wickeltrommel in umgekehrter Richtung und nimmt den Zaun auf. Kommt man zum nächsten Weidepfahl,
so führt man ihn in die Führungsschiene ein, und zieht diesen aus dem Boden heraus. Durch die konstante Spannung
der Hüteschnüre legt sich dieser Weidepfahl in einem bestimmten Abstand hinter oder vor dem ersten Pfahl auf die
Wickeltrommel und gibt dem schon auf der Wickeltrommel befindlichen Zaun zusätzlich Halt. Um eine möglichst ■
vollständige Ausnutzung der Wickeltrommel zu bekommen, wird '
uieöel nuStäüu 5C yei IiICJ, Wxc lüOylicil gehalten· I 3 u ucl '
ganze Zaun aufgewickelt, dann wird das Getriebe(4) ausser
herkömmlichen Isolatoren nicht verwendet werden, da sie ;' einen reibungslos verlaufenden Auf- bzw Abwickelvorgang
nicht gewährleisten. Ich habe deshalb den Isolator als
dass nach einmaligem Umwickeln des Stromisolierten j
geschoben werden kann. Diese Lösung hat sich bewährt.
beschrieben, ebenso Netzzäune, elektrische oder nicht i)
elektrische, auch Windnetze, die dem Schutz vor |
Das bedeutet, beliebige flexible Arten von Zäunen können ;'
mit Hilfe dieser Erfindung aufgestellt und abgebaut werden. Das Fahrgestell(l) und die Wickeltrommel(2) sind über eine
Steckverbindung(5) miteinander gekoppelt. Das Fahrgestell(1) ist universal einsetzbar, das heisst es ist i
unabhängig von der Zaunart. '■
Auf jede Wicke !.trommel lässt sich eine bestimmte Länge des '·'
Zaunes wickeln. Ist eine Wickeltromsw?! &iacgr; 2) abgewickelt, dann s
kann man direkt im Anschluss daran die leere | Wickeltrommel (2) vom Fahrgestell (1) entnehmen, die nächste ;j
Wickeltrommel(2J aufsetzen und weiterführen. Es kennen
somit beliebige Zaunlängen aufgestellt werden! Der Antrieb der Wickeltrommel kann manuell, mechanisch oder elektrisch
erfolgen.
Bei elektrischem Antrieb wird die Drehbewegung der
Wickeltrommel mit einem Elektromotor erzeugt. Seine
Geschwindigkeit kann über ein Regulierungeorgan gesteuert
werder.. Bei elektrischem Antrieb wird das Getriebe zwischen Radachse und Wickeltrommel durch diesen ersetzt, welcher
die Drehbewegung der Wickeltrommel steuert. Dadurch entfällt die Verbindung zur Radachse. Das bedeutet, das
Gestell wird in seine Bewegungsrichtung gezogen. Es wird hierdurch die nötige mechanische Spannung im Zaun erzeugt.
Die Vorteile der Erfindung liegen in einer sehr hohen Arbeitsleistung, bei yeiinyötniögliche.Ti Kraft- und
Personalaufwand. Der Zaun wird in einer Geschwindigkeit aufgestellt, die nicht mehr mit der herkömmlichen
Aufbauweise zu vergleichen ist. Im Schrittempo wird der
Zaun auf-oder abgebaut , d.h. es entsteht ein erheblicher Zeitgewinn gegenüber bisherigen Auf- und Abbauzeiten .
Als weiterer sehr wichtiger positiver Aspekt ist der Nutzen eines beweglichen Zaunes welcher bei wesentlich geringerem
Gewicht, Anschaffungspreis und Lagerbedarf die selben
Anforderungen erfüllt, welche auch an feste Einzäunugen gestellt und von diesen erfüllt werden.
Aufgrund dem geringeren Gewicht und wesentlich verringertem Platzbedarf ist der verringerte Personalbedarf und
Kraftaufwand beim Gebrauch zu erwähnen.
Die in verschiedenen Bundesländern bestehenden Bau- und Landschaftsschutzrechtlichen Erfordernisse an
feste Umzäunungen wären bei dieser Erfindung entbehrlich. Auch die Belastung des Landschaftsbildes und
Beeinträchtigungen der Flora und Fauna könnten auf die absolute Zeit der Beweidung reduziert werden.
Das Preisleistungsverhältnis zu den festen Zaunarten wäre zugunsten meiner Erfindung für den Verbraucher positiver.
Besonders wichtig für die Vieh-und Schafzucht wäre zu erwähnen, dass eine tägliche Futterzuweisung durch
Portionsweiden wesentlich vereinfacht wird.
-5-
Claims (6)
1. ^Vorrichtung zum Auf-und Abbau von Zäunen/O, dgl. mit
einem Fahrgestell(1) und einer WickeltrommeK2), dadurch
gekennzeichnet, dass das Fahrgestell(1) eine Radachse(3)
besitzt, welche ein Getriebe(4) derart betätigt, dass die vertikale Drehbewegung der Räder in die horizontale
Drehbewegung der Wickeltroramel(2) umgewandelt wird, und deren Geschwindigkeit veränderlich ist.V
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell(1) eine Steckverbindung^) zum Aufstecken
der Wickeltrommel(2) aufweist, welche zur sicheren Führung der Wickeltrommel(2) dient und ausreichend ist.V
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell(1) eine Führungsschiene(6) zur Aufnahme der
Veidezaunflachköpfe(8) besitzt. ·*
4. Vorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungsschiene(6) an der Stelle verstärkt ist, an
der die Pfähle in den Boden gedrückt werden. «/
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die IsolatorenO) als Hülsen gestaltet sind, die eine
Einkerbung beritzn, zu dem Zweck, dass sie über den
stromführenden Leiter geschoben werden können. V
stromführenden Leiter geschoben werden können. V
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,
dass die Wickeltrommel(2) über einen elektrischen Antrieb
verfügt, y/
dass die Wickeltrommel(2) über einen elektrischen Antrieb
verfügt, y/
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806317U DE8806317U1 (de) | 1988-05-13 | 1988-05-13 | Vorrichtung zum Auf- und Abbau von Zäunen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806317U DE8806317U1 (de) | 1988-05-13 | 1988-05-13 | Vorrichtung zum Auf- und Abbau von Zäunen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806317U1 true DE8806317U1 (de) | 1988-08-11 |
Family
ID=6824005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806317U Expired DE8806317U1 (de) | 1988-05-13 | 1988-05-13 | Vorrichtung zum Auf- und Abbau von Zäunen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806317U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4423276C1 (de) * | 1994-07-05 | 1995-11-30 | Draht Bremer Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Abbau von Drahtgeflechtzäunen |
-
1988
- 1988-05-13 DE DE8806317U patent/DE8806317U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4423276C1 (de) * | 1994-07-05 | 1995-11-30 | Draht Bremer Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Abbau von Drahtgeflechtzäunen |
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