DE8806260U1 - Kassette für eine Spule aus bahnförmigem Material - Google Patents

Kassette für eine Spule aus bahnförmigem Material

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H35/00Delivering articles from cutting or line-perforating machines; Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices, e.g. adhesive tape dispensers
    • B65H35/0006Article or web delivery apparatus incorporating cutting or line-perforating devices
    • B65H35/002Hand-held or table apparatus
    • B65H35/0026Hand-held or table apparatus for delivering pressure-sensitive adhesive tape
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
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Description

Kassette für eine Spule aus bahnförmigem Material
Die Neuerung bezieht sich auf eine Kassette für ein Spule aus bahnförmigem Material, mit einem Austrittsschlitz, der parallel zur Spulenachse verläuft und mit Abstand oberhalb der Bodenfläche des Kassettengehäuses angeordnet ist.
Kassetten dieser Art sind in vielfacher Ausführung bekannt. Sie dienen dazu, Spulen mit fotografischem Bahnmaterial t sei es Film oder Papier, für die verschiedensten Zwecke, wie Bildfotografie, Lichtsatz, Röntgenfotografie u.dgl. aufzunehmen. Das Kassettengehäuse ist zylindrisch oder vorzugsweise quaderförmig, wobei sich der zwischen zwei Lippen gebildete Austrittsspalt an einer oberen Kante des Quaders befindet.
Ein bekannter Kassettentyp (DE-OS 29 50 624} weist einen quaderförmigen Mittelteil und zwei stirnseitig damit verbundene Endteile auf.
Ein anderer bekannter Kassettentyp, der auf dem Markt ist, besteht aus zwei im Spritzgußverfahren hergestellten Halbschalen, die längs einer den Quader diagonal durchsetzenden Teilungsfuge miteinander verbunden sind. 5
Derartige Kassetten werden in Belichtungsgeräten, z.B. für den Fotosatz bestimmte PTS-Kameras, verwendet. Die Konstruktion dieser Belichtungsgeräte bedingt verschiedene Kassetten-Ausführungen.
10
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen, wie die Zahl unterschiedlicher Kassetten vermindert werden kann.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bodenfläche mit wahlweise anbringbaren Unterlegstücken versehen ist.
Mit Hilfe der Unterlegstücke kann trotz gleichbleibenden Abstandes zwischen Bodenfläche und Austrittsschlitz die Höhe des Austrittsschlitzes über der Abstützfläche für die Kassette geändert werden. Durch Verwendung der Unterlegstucke bzw. durch Wahl unterschiedlich dicker Unterlegstücke läßt sich eine Höhenanpassung erzielen, die es erlaubt, ein und dieselbe Kassette für zwei oder mehr verschiedene Belichtungsgeräte verwenden zu können. Dies bringt erhebliche Rationalisierungseffekte bei der Herstellung und bei der Vorratshaltung mit sich.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Bodenfläche Stecköffnungen auf, in die an den Unterlegstücken vorgesehene Steckvorsprünge eingreifen. Die Unterlegstücke werden daher durch eine Steckverbindung gehalten. Dies erlaubt eine einfache nachträgliche Anbringung.
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• I Ml I
Hierbei können die SteckvorsprUnge Stege sein, die in nutförmige Stecköffnungen eingreifen.
Bevorzugt wird es, daß die SteckvorsprUnge Stifte sind, die in lochartige Stecköffnungen eingreifen.
jen mit der Bodenfläche einen spitzen Winkel bilden. Dies hat den Vorteil, daß sich bei gleichem Lochdurchmesser und gleicher Höhenerstreckung senkrecht zur Bodenfläche eine größere Lochlänge ergibt, wodurch die Sicherheit gegen ein unbeabsichtigtes Lösen steigt.
Zweckmäßigerweise sind die Achsen vom Austrittsschlitz weg geneigt. Bei der Belastung der Kassette durch Herausziehen des bahnförmigen Materials wird die Kassette verstärkt auf die Unterlegstucke gepreßt.
Empfehlenswert ist es auch, daß die Höhe de..- Unterlegstücke sich von deren Breite unterscheidet und daß sowohl an einer Breitseite als auch an einer Schmalseite Steck" vorsprUnge angebracht sind. Durch Drehen der Unterlegstücke um 90° können zwei verschiedene Höhenkorrekturen vorgenommen werden.
25
Hierbei kann dafür gesorgt werden, daß die an der Schmalseite angebrachten Stifte durch Halbzylinder gebildet sind. Solche Halbzylinder lassen sich an den Schmalseiten von Unterlegstücken geringer Höhe anbringen. 30
Vorzugsweise sind die Unterlegstücke an einer im ws-__..,-lichen ebenen Bodenfläche angebracht. Sie können daher gleichfalls eben, z.B. als Leiste, ausgebildet sein.
Dies läßt sich am besten bewerkstelligen, wenn das Kassettengehäuse im wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist.
Günstig ist es auch, daß das Kassettengehäuse aus zwei mit je einer den Austrittsschlitz begrenzenden Lippe versehenen Halbschalen gebildet ist, die längs einer j | diagonal zur Quaderform verlaufenden Teilungsfuge verbun- i
! 1
den sind, und daß die Achsen der lochartigen Stecköffnun- | |
gen etwa senkrecht zur Teilungsfuge stehen. Auf diese f
Weise lassen sich die Stecköffnungen trotz Schrägneigung &igr; 1 leicht entformen. .
! i
Bei einer bevorzugten AusfUhrungsform sind für jedes |
Unterlegstück zwei sacklochartige Stecköffnungen vorge- §
sehen, die nahe den Quaderkanten in ins Gehäuseinnere j f.
vorstehenden Erhebungen ausgebildet sind. Nahe den Qua- f
derkanten können solche Erhebungen vorgesehen sein, &idiagr; ohne daß diese mit der zylindrischen Spule, auch wenn
sie den vollen Durchmesser hat, kollidieren. Die Halb- ;
schalen werden gewöhnlich senkrecht zu ihrer Trennfuge entformt. Bei der beanspruchten Lage der Stecköffnungen
beeinträchtigen diese den Formvorgang nicht. i
''
&kgr; Insbesondere sollte der die Bodenfläche enthaltende Gehäuseteil aus Kunststoff gespritzt sein. Auf diese Weise lassen sich die Stecköffnungen sehr sauber herstellen, so daß der gewünschte Klemmeffekt auch eintritt.
GUnstig ist es ferner, wenn die Steckvorsprlinge achsparallele Klemmrippen aufweisen. Diese Klemmrippen sorgen für einen sicheren Halt in den Stecköffnungen.
Als vorteilhaft hat es sich auch ergeben, daß jeweils die Unterlegstucke fUr eine Kassette gemeinsam gespritzt und durch Stege miteinander verbunden sind. Dies ergibt eine einfache Handhabung. Der Benutzer ist sicher, daß
er zusammengehörige Unterlegstucke erhält. 35
• * · 3
- 8 -
Die Neuerung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter, bevorzugter Ausführungsbeispiele näher ! erläutert. Es zeigen:
5 Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Kassette,
'< Fig. 2 eine vergrößerte Draufsicht auf ein Paar von
j Unterlegstücken, j
* Fig. 3 einen Steckstift in Seitenansicht in nochmals
vergrößerter Darstellung, ;
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Steckstift der Fig. 3, j !15 I
Fig. 5 eine Seitenansicht einer abgewandelten AusfUh- : rungsform, und
Fig. 6 einen Teilquerschnitt durch eine weitere abgewandelte AusfUhrungsform.
Das Kassettengehäuse 1 in Fig. 1 wird durch zwei Halbschalen 2, 3 gebildet, die längs drei Seiten einer Teilungsfuge 4 miteinander verbunden sind. An den Stirn-Seiten befinden sich Lagerbuchsen 5, welche die InnenhUlse oder ein damit verbundenes Lagerelement einer gestrichelt dargestellten Spule 6 aufnahmen. Die beiden Halbschalen 2 ergänzen sich zu einem Quader mit vier in einem rechten Winkel zueinander stehenden Wandabschnitten 7, 8, 9 und 10, welche durch bogenförmige oder ebene Verbindungsabschnitte miteinander verbunden sind. Die Teilungsfuge 4 läuft diagonal durch den Quader. In der linken oberen Ecke eines den Quader umschließenden Quadrats befindet sich ein Austrittsschlitz 11, der durch zwei Lippen 12, 13 begrenzt ist, welche je an einer Haibschaie 2 bzw. 3 ausgebildet sind. Die beiden
Lippen sind mit Belägen 14 aus Filz, Gewebe oder Weichplastik versehen, um einen Lichteintritt durch den Austrittsschlitz 11 zu verhindern. Die Austrittsstelle des Austrittsschlitzes 11 hat eine vorgegebene Höhe h_ über der ebenen Bodenfläche 15 des Kassettengehäuses 1.
Wenn die Konstruktion des Belichtungsgeräts es erfordert, daß zwischen Austrittsschlitz 11 und der die Kassette abstützenden Ebene 16 eine größere Höhe h. vorhan-1^ den sein soll, kann man an der Bodenfläche 15 zwei Unterlegstücke 17 anbringen, welche die Form von schmalen Leisten haben und in Richtung der Spulenachse S versetzt
zueinander angeordnet sind. Jedes Unterlegstück 17 greift j mit Steckstiften 18, 19 in als Sackloch ausgebildete &iacgr;15 Ste^köffnungen 20 bzw. 21, die in Erhebungen 23, 24 ausgebildet sind, welche in das Innere des Kassettengehäuses 1 vorspringen. Die Achsen der Stifte und Sacklöcher stehen senkrecht zur Teilungsfuge 4, also in ' einem Winkel von 45° zur Bodenfläche 15. Die Haib.«chalen 2,3 können daher weiterhin als Spritzteil gefertigt werden, wobei sich auch die Halbschale 3 leicht entformen läßt. Die Neigung der Achsen weist von dem Austrittsschlitz 11 weg. Wenn daher die Kassette beim Abziehen des Bahnmaterials nach links gezogen wird, besteht keine Gefahr, daß die Unterlegstucke 17 sich lüsen.
Gemäß Fig. 2 werden jeweils zwei derartige Unterlegstucke 17, 17a gemeinsam gefertigt. Sie sind durch Stege 25,26 miteinander verbunden und werden daher gemeinsam ausgeliefert.
Gemäß den Fig, 3 und 4 weisen die Steckstifte 18 an gegenüberliegenden Seiten Klemmrippen 27 auf, welche zu einer klemmenden Steckverbindung führen. Bei den Steckstiften 19 sind solche Klemmrippen 28 an der Ober- und Unterseite angebracht.
&bull;f ····
Gemäß Fig. 5 hat das Unterlegstück 117 einen rechteckigen Querschnitt Q, dessen Höhe a kleiner ist als die Breite b. Außer dem Steckstift 119 mit Vollzylinderform an der Breitseite 130 gibt es noch einen Steckstift mit Halbzylinderform an der Schmalseite 132. Die Steckstifte haben Klemmrippen 128 bzw 133. In der veranschaulichten Lage wird die Höhe h der Kassette 1 um a vergrößert. Durch Versetzen des Unterlegstückes um ao° kann die Höhe h ua b vergrößert werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist in der Bodenfläche 215 eines Kassettengehäuses 201 eine nutförmige Stecköffnung 221 vorgesehen, in welche ein an einom Unterlegstück 217 angebrachter Längssteg 218 eingesteckt ist. Auch dieses Unterlegstück 217 kann Leistenform haben und in ähnlicher Weise wie die Unterlegstücke 17, 17a gehandhabt werden.
Es versteht sich, daß Unterlegstucke mit verschiedener Dicke verwendet werden können, um auch noch andere Höhen h mit ein und derselben Kassette bedienen zu können.

Claims (15)

  1. DR.-ING. ULRICH KNOÖLAÜCA·'"·* ',.'\.#
    DATBUTAUIiKlT &bgr;&Ogr;&Ogr;&Ogr; FRANKFURT/MAIN 1, &Ogr;&Egr;&Ngr;&KHgr;&ugr; · mal
    PATENTANWALT kühhornshofweg 10 K/B
    POSTTGlFiO FRANKFURT/M. 3425-6&Ogr;5
    DRESDNER BANK. FRANKFURT/M. 23&Ogr;&Ogr;3&Ogr;8 TELEFON: (&Ogr;69) 583010
    TELEFAX: (&Ogr;69) 5&bgr;3&Ogr;&Ogr;2 TELEGRAMM: KNOPAT TCl CV- 411877 KNORA D
    DP 33
    Schutzansprüche
    1. Kassette für eine Spule aus bahnförmigem Material, mit einem Austrittsschlitz, der parallel zur Spulenachse verläuft und mit Abstand oberhalb der Bodenfläche des Kassettengehäuses angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenfläche (15; 215) mit wahlweise anbringbaren Unterlegstucken (17, 17a; 117; 21?) versehen ist.
  2. 2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Bodenfläche (15; 215) Stecköffnungen aufweist, in die an den Unterlegstücken (17, 17a; 117; 217) vorgegebene Steckvorsprünge eingreifen.
  3. 3. Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckvorsprunge Stege (218) sind, die in nutförmige Stecköffnungen (221) eingreifen.
  4. 4. Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckvorsprünge Stifte (18, 19; 119, 131) Bind, die in lochartige Stecköffnungen (20, 21) eingreifen.
  5. 5. Kassette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet* daß die Achsen der Stifte (18, 19; 119, 131) bzw, Stecköffnungen (20, 21) mit der Bodenfläche (15) einen spitzen Winkel bilden.
    I 1 ) 1 > B 1
    &bull; 111
    10
  6. 6. Kassette nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen vom Austrittsschlitz (11) weg geneigt sind.
  7. 7. Kassette nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (a) der ünterlegstücke (117) sich von deren Breite (b) unterscheide', und daß sowohl an finer Breitseite (130) als auch an einer Schmalseite (132) Steckvorsprünge angebracht sind.
    15
    20
  8. 8. Kassette nach den Ansprüchen 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Schmalseite (132) angebrachten Stifte (131) durch Halbzylinder gebildet sind.
  9. 9. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegstucke (17, 17a; 117; 217) an einer im wesentlichen ebenen Bodenfläche (15; 215) angebracht sind.
  10. 10. Kassette nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Knssettengehäuse (1) im wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist.
  11. 11. Kassette nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Unterlegstuck (17, 17a) zwei sacklochartige Stecköffnungen (20, 21) vorgesehen sind, die nahe den Quaderkanten in Im Gehäuseinneren vorstehenden Erhebungen (23, 24) ausgebildet sind.
    35
  12. 12. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis ll, dadurch gekennzeichnet, daß das Kassettengehäuse (1) aus zwei mit je einer den Austrittsschlitz (11) begrenzenden Lippe (12, 13) versehenen Halbschalen (2, 3) gebildet ist, die längs einer diagonal zur Quaderform verlaufenden Teilungsfuge (4) verbunden sind, und daß die Achsen der lochartigen Stecköffnungen (20, 21) etwa senkrecht zur Teilungsfuge stehen.
  13. 13. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der die Bodenfläche (15; 215) enthaltende Gehäuseteil aus Kunststoff gespritzt ist.
  14. 14. Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
    gekennzeichnet, daß die Steckvorsprünge (18, 19;
    119, 131) achsparallele Klemmrippen (27, 28; 128, 132) aufweisen.
  15. 15. Kassette nach einem der Ansprüche! 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die Unterlegstucke (17, 17a) für eine Kassette gemeinsam gespritzt und durch Stege (25, 26) miteinander verbunden sind.
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