DE8805936U1 - Haltevorrichtung für mit Nahrungsmittel gefüllte Kochbeutel zum Garen in einem Mikrowellenherd - Google Patents
Haltevorrichtung für mit Nahrungsmittel gefüllte Kochbeutel zum Garen in einem MikrowellenherdInfo
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Description
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Die vorliegende Neuerung betrifft eine Haltevorrichtung für
abgepackte Lebensmittel, welche in einem Mikrowellenherd erwärmt werden sollen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß ein
aus Kunststoff geformtes Gefäß so ausgebildet ist, daß es
aus Kunststoff geformtes Gefäß so ausgebildet ist, daß es
Q &kgr;&Igr;&Pgr;&eacgr;&Ggr;&igr; &Bgr;&udigr;&agr;&thgr;&Ggr;&igr; t>c5itZt, SiPi FaBiZ CjeyciVütiSrlieCjGndS Se i tenWäiide Fj
und davon abstehend ein Paar gegenüberliegende Stirnwände |
aufweist, wobei einer dieser Stirnwände in der Mitte verti- ,ti
kai in zwei Teile geteilt ist. Der Boden ist gegabelt und Ij
jeder der beiden Arme geht an seinem jeweils freien Ende in 1
&igr; je eine der besagten Hälften der geteilten Stirnwand über. Ein j
zwischen beiden Seiten- und Stirnwänden eingeführtes verpacktes I Nahrungsmittel, welches gleichzeitig auf dem Boden aufliegt, y
ist derart ausgerichtet, daß sich ein Teil des Verpackungs- Jj
randes im senkrechten Spalt der einen Stirnwand befindet und |
2n so beim Aufeinanderzubewegen der beiden Seitenwände der Teil des
Verpackungsrandes von den beiden Hälften der einen Stirn- ;)
wand festgehalten wird. Die Haltevorrichtung kann in die Hand
genommen und dazu benutzt werden, die darin befindliche Verpackung zu transportieren und zu entleeren, ohne dabei in
genommen und dazu benutzt werden, die darin befindliche Verpackung zu transportieren und zu entleeren, ohne dabei in
„f. direkten Kontakt mit dem erhitzten Gegenstand zu kommen.
Die Neuerung betrifft eine Haltevorrichtung zur Verwendung
in Mikrowellenherden, insbesondere zur Handhabung von mit
Nahrungsmitteln gefüllten Kochbuuteln, welche in einem Mikrowellenherd gegart werden sollen.
in Mikrowellenherden, insbesondere zur Handhabung von mit
Nahrungsmitteln gefüllten Kochbuuteln, welche in einem Mikrowellenherd gegart werden sollen.
Vorgegarte und in flexiblen Folien abgepackte Nahrungsmittel,
deren Verpackung sich außerdem zum Kochen eignet, sind heutzutage sehr beliebt und werden in der Praxis oft angeboten.
deren Verpackung sich außerdem zum Kochen eignet, sind heutzutage sehr beliebt und werden in der Praxis oft angeboten.
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Trotz aller Unzulänglichkeit beim Entnehmen der erwärmten Nahrung aus kochendem Wasser oder einem Heißluftherd mit
_ einer Zange oder Topflappen, ist der Absatz von Tiefkühlkost,
die auf obige Weise erhitzt wird, Jahr für Jahr gestiegen.
Die neuartigen Mikrowellenherde mit ihren kurzen Kochzeiten
führten zu einer noch größeren Nachfrage nach vorgegarter Tiefkühlkost, obwohl die Handhabunq der erwärmten Nahruna
weiterhin Probleme bereitete.
Nach der Entnahme der erhitzten Verpackung aus dem Mikrowellenherd
ergeben sich weitere Probleme bei der Überführung des
Nahrungsmittels in ein geeignetes Gefäß für den späteren Ver-15
zehr. Hierbei wird der Gebrauch dadurch kompliziert, daß das erwärmte Nahrungsmittel nun weich und/oder flüssig ist und
von der flexiblen Verpackung nicht mehr fest zusmmengehalten wird, wodurch ein Entleeren des Inhalts erschwert ist.
Das Kochen mit Hilfe von Mikrowellen geschieht dadurch, daß hochfrequente Radiowellen von allen Seiten 2 bis 3 Zentimeter
tief in das Nahrungsmittel eindringen und dieses dort zur'
Kochen bringen. Die entstehende Wärme wird nach innen und
außen weitergeleitet. Somit wird durch die Mikrowellenenergie 25
das Nahrungsmittel und nicht der Halter, in dem sich das Nahrungsmittel befindet, erhitzt. Dieser wird nur dann erwärmt
wenn eine Wärmeübertragung vom Nahrungsmittel her erfolgt.
Die vorliegende Neuerung betrifft daher eine Vorrichtung zur Handhabung von erwärmten Kochbeuteln für Nahrung, speziell
zum Gebrauch in Mikrowellenherden.
In einer bevorzugten Ausführungsform betrifft die Neuerung eine Haltevorrichtung aus einem mikrowellentransparenten
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Kunststoff mit einem Boden mit zwei davon abstehenden, gegenüberliegenden
Seitenwänden, sowie von diesen abstehend, einer e vorderen Stirnwand und einer gegenüberliegenden hinteren
Stirnwand. Der Boden gabelt sich ausgehend von der vorderen Stirnwand, und die hintere Stirnwand weist Wandteile auf,
welche von den Enden der beiden Bodenhälften nach oben ragen
und mit der jeweils angrenzenden Seitenwand einstückig ausge-, y->
bildet sind. An ieder Seitenwand ist in der Nähe der hinteren
Stirnwand jeweils ein nach außen ragender Griff ausgebildet.
Ein Kochbeutel wird so in die Haltevorrichtung eingelegt, daß sich ein Teil des Verpackungsrandes zwischen den beiden
, c Wandteilen der hinteren Stirnwand befindet. Auf die beiden
&igr; &ogr;
gegenüberliegenden Seitenwände der Haltevorrichtung wird entweder durch die gefrorene oder durch die aufgeweitete erwärmte
Form des eingelegten Kochbeutels Druck ausgeübt, wodurch diese aufgrund der bereits beschriebenen gabelförmigen
o_ Konstruktion des Gerätes nach außen gebogen werden.
Zu
Wie schon früher betont wurde, bleibt die Haltevorrichtung
selbst dann relativ kühl, wenn die Nahrung bereits erwärmt ist und mit bloßen Händen nicht mehr angefaßt werden kann.
R so daß sie an ihrem Haltegriff genommen werden kann, um den
heißen Kochbeutel aus dem Mikrowellenherd zu entfernen. Durch Zusammendrücken der beiden Griffhälften werden die beiden
Seitenwände nach i,,.."a gebogen, halten dabei den Beutel fest
und bringen die beiden Wandteile der hinteren Stirnwand in Kontakt mit dem Rand des dazwischenliegenden Kochbeutels. In
diesem Zustand kann der Kochbeutel gut geöffnet und entleert werden. Die Haltevorrichtung erübrigt nicht nur den Gebrauch
von Zangen, Handschuhen und sonstigen Hilfsmitteln für die Handhabung von heißen Kochbeuteln, sondern ist auch e.- ,^n-
faches und dazu wirkungsvolles Mittel, um die normalerweise
35
auftretenden Verunreinigungen beim Entleeren von Kochbeuteln zu vermeiden.
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Die vorliegende Neuerung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen weiter beschrieben.
Figur 1 Seitenansicht einer neuerungsgemäßen Haltevorrichtung;
Figur 2 Aufsicht auf die Haltevorrichtung;
Figur 3 Vertikalschnitt entlang der Linie 3-3 der Figur 1;
Figur 4 Teilansicht eines Schnittes entlang der Linie 4-4 der Figur 2 in einem vergrößerten
Maßstab;
Figur 5 Vertikalschnitt entlang der Linie 5-5 der Figur 1;
Figur 6 Teilschnitt entlang der Linie 6-6 der Figur in einem vergrößerten Maßstab;
Figur 7 Aufsicht entsprechend zu Figur 2 aber einen Nahrungsmittelbeutel in der Haltevorrichtung
zeigend;
Figur 8 perspektivische Ansicht, das Einbringen eines Nahrungsmittelbeutels in die Haltevorrichtung
zeigend;
Figur 9 perspektische Ansicht, die Handhabung beim Tragen eines Nahrungsmittelbeutels zeigend;
Figur 10 perspektivische Ansicht der Haltevorrichtung
beim Entleeren des Verpackungsinhaltes.
III
• iiia
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Die Haltevorrichtung 10 besteht aus einem Boden 12, davon
abstehenden gegenüberliegenden Seitenwänden 14 und 16 und einer vorderen Stirnwand 18, welche mit den Seitenwänden 14
und 16 einstückig verbunden ist. Der Figur 2 ist zu entnehmen, daß der Boden 12 an seinem der vorderen Stirnwand 18 gegenüberliegenden
Ende gegabelt ist, wodurch die Bodenhälften und 21 entstehen, an deren offenen Enden jeweils die hinteren
Stirnwände 20 bzw. 22 davon abstehend mit den Seitenwänden 14 bzw. 16 verbunden sind. Die Kante 24 der hinteren Stirnwand
20 ist zu einer v-förmigen Rippe 26 geformt, während sich in der Kante 28 der hinteren Stirnwand 22 eine v-förmige
Rille 30 befindet, deren Zweck später beschrieben wird. Nach unten weisende Füße 32 sind an der Verbindung
zwischen Boden und Seitenwänden mit dem Boden einstückig verbunden.
Figur 1 zeigt die planare annähernd rechteckige Seitenwand, wobei eine Ecke abgeschrägt ist. Die Seitenwand weist dadurch
eine spezifische 5-seitige Form auf, begrenzt durch eine Unterkante 34, eine Oberkante 36 mit geringerer Länge als
die Unterkante, eine rechte oder Hinterkante 37, eine linke oder Vorderkante 39 mit geringerer Länge oder Höhe als die
Hinterkante und eine Schrägkante 40 als Verbindung zwischen Oberkante und Vorderkante. Die Seitenwand 16 entspricht dem
Spiegelbild der Seitenwand 14 und ist durch eine Unterkante 34', eine Oberkante 36', eine Hinterkante 37', eine Vorderkante
39' und eine Schrägkante 40' gekennzeichnet.Auf die Innenfläche
42 der Seitenwand 14 sind senkrechte Rippen 44 und auf die Innenfläche 42' der Seitenwand 16 sind die senkrechten
Rippen 44' ausgebildet, welche die später beschriebene Wirkung aufweisen. Die Seitenwand 14 bildet zwischen der Hinterkante
37 und der hinteren Stirnwand .20 einen Griff 46, während die Seitenwand 16 zwischen der Hinterkante 371, und ößr hinteren Stirnwand
22 zum Griff 46' geformt ist. Die beiden Griffe bilden zusammen ein Griffteil zum Tragen und Benutzen der gesamten
Haltevorrichtung entsprechend der nun folgenden Erläuterung.
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Entsprechend den Figuren 1 bis 5 ist die Haltevorrichtung ein Gefäß, welches durch den Boden 12, die Seitenwände 14 und
16, die vordere Stirnwand 18 und den beiden hinteren Stirnwänden 20 und 22 definiert ist. Figur 7 zeigt einen in der Haltevorrichtung
befindlichen Kochbeutel 50, wobei sich ein Teil 52 der Verpackung zwischen der Kante 24 der hinteren Stirnwand
20 sowie der Kante 28 der hinteren Stirnwand 22 befindet.
,Q Die Haltevorrichtung ist so dimensioniert, daß sie entsprechend
^Ler Abbildung Kochbeutel in Standardgröße aufnehmen
kann, so daß die an den Seitenwänden ausgebildeten Rippen 44 und 44' die Außenfläche der Verpackung berühren. Der
gegabelte Boden 12 erlaubt ein Öffnen der beiden Seitenwände
.j. 14 und 16, um eine im gefrorenen Zustand breitere Verpackung
aufnehmen zu können oder um sich an die Aufweitung der Verpackung durch Absetzen des Inhaltes während des Aufwärmvorganges
anpassen zu können.
Figur 8 beschreibt das Einlegen eines gefrorenen Kochbeutels
50 in die Haltevorrichtung 10, so daß sich ein Teil 52 der Verpackung zwischen den gegenüberliegenden Kanten 24 und 28
der beiden hinteren Stirnwände 20 bzw. 22 befindet. Wenn der eingelegte Gegenstand breiter als der gegenseitige Abstand
„c der beiden Seitenwände 14 und 16 bei gegenseitiger Berührung
der hinteren Stirnwände 20 und 22 ist, gestattet der gegabelte Boden 12 ein Öffnen der beiden Seitenwände, um ein
Einlegen des Kochbeutels in das Gefäß zu ermöglichen. Wenn dagegen der Kochbeutel kleiner als der Abstand der Seiten-
3q wände 14 und 16 bei gegenseitiger Berührung der hinteren
Stirnwände 20 und 22 ist, dann ermöglicht der gegabelte Boden 12 in seinem Ausgangszustand entsprechen! der Figur 2,
ebenso das Einlegen des Kochbeutels 50 in die Haltevorrichtung, wobei sich ein Teil 52 zwischen den hinteren
_c Stirnwänden 20 und 22 befindet.
Il III! <l I)
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Die Haltevorrichtung der vorliegenden Neuerung ist aus einem Mikrowelle-vsrtraglichen gepreßten Kunststoff hergestellt und
weist entsprechend der Figur 2 eine Normalstellung oder einen Ausgangszustand auf, in dem die Seitenwände 14 und 16 ausgehend
von der vorderen Stirnwand 18 leicht nach außen divergieren, so daß sich die Wandteile 20 und 22 nicht berühren. Die
Figuren 3, 5 und 7 zeigen die Stellung der Wandteile im Ruhezustand.
Die in der vorderen Stirnband 18 entsprechend den Figuren 4
und 5 ausgebildeten Querrippen 55, welche zusätzlich mit den Seitenwänden 14 und 16 verbunden sind, erhöhen die Festigkeit
der vorderen Stirnwand und zwingen die Seitenwände durch ihre federnde Wirkung in ihren Ruhezustand zurück. Die Gabelung
des Bodens 12 in die beiden Bodenhälften 19 und 21 mit den davon abstehenden hinteren Stirnwänden 20 bzw. 22 beträgt in
der hierin beschriebenen Ausführungsform annähernd 85 % der
Bodenlänge, kann aber größer oder kleiner als angegeben sein. Der Grad der Bodengabelung beeinflußt die allgemeine Steifigkeit
der Haltevorrichtung 10 und somit die Leichtigkeit, mit der die Seitenwände 14 und 16 gebogen und nach außen bewegt
werden können. Die vordere Stirnwand 18 bildet jedoch die eigentliche Verbindung und den Drehpunkt für die Seitenwände
14 und 16, so daß es lediglich erforderlich ist, die Grundsteif igkeit der gesamten Haltevorrichtung so auszulegen, daß
die beiden Bodenhälften 19 und 21 in einem Boden zusammenwirken und die beiden hinteren Stirnwände 20 und 22 eine Wand
gO bilden. Daraus folgt, daß der Boden sowohl vollständig als
auch nur wenig gegabelt sein kann.
Desgleichen kann die endgültige Form der hinteren Stirnwände
20 und 22 oder der Querschnitt der Kanten 26 bzw. 28 so verge ändert werden, daß die hinteren Stirnwände im Ruhezustand zusammen
eine Wand vor den Griffen 46 und 46' bilden und daß
' < * &igr; II«·
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der Querschnitt der Kanten so ausgelegt ist, daß diese zum Greifen und Festhalten des eingelegten Kochbeutels zusammenwirken.
Obwohl die vorliegende Ausführungsform der Neuerung eine
bestimmte Grifform und Konstruktion zeigt, ist lediglich ein
unmittelbar an die hinteren Stirnwände 20 und 22 angrenzender Griffbereich erforderlich, so daß sich beim Zusammendrücken
der Seitenwände 14 und 16 die beiden Kanten 24 und 28 gegenseitig berührcr.. Die beiden hinter den hinteren Stirnwänden
20 und 22 befindlichen Griffe 46 und 46' sind ein wesentlicher Teil der Haltevorrichtung, welcher in keinem direkten
Kontakt, mit dem erwärmten Kochbeutel 50 steht und damit beim Anfassen relativ kühl ist. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen,
daß die verschiedenen in den Boden, in die Seiten- und Stirnwände der Haltevorrichtung 10 eingeformten Öffnungen
der Luftzirkulation dienen, wodurch die Ableitung der,
von dem erwärmten Kochbeutel auf die Haltevorrichtung übertragenen Wärme unterstützt werden soll.
Figur 9 stellt eine mögliche Handhabung der Haltevorrichtung 10 dar, mit welcher ein Kochbeutel 50 in oder aus einem nicht
gezeigten Mikrowellenherd getragen werden soll. Die Griffe 46 und 46' der Seitenflächen 14 bzw. 16 enthalten die Grifföffnungen
60 bzw. 60', welche durch Einführen der Finger sowie der Hand des Benutzers eine ruhige und sichere Handhabung
ermöglichen. 64 beschreibt eine mögliche Schnittlinie zum Öffnen des Kochbeutels 50. Die Abschrägung der Kanten 40
und 40', wodurch ein Teil des Kochbeutels zugänglich gemacht wird, ist zum Öffnen und Entleeren der Verpackung notwendig,
was nun beschrieben werden soll.
Figur 10 zeigt einen entsprechend der gedachten Schnittlinie 64 geöffneten Kochbeutel 50 mit einer Ausgußöffnung 65 sowie
R die Handhabung der Haltevorrichtung 10, wodurch der Inhalt
66 des Kochbeutels entleert wird. Es sei zu erwähnen, daß
' t I
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sich der erhitzte und viskose Inhalt nun im Bodenbereich 68 ^Ss Kochbeutels angesammelt hat und durch Neigung der Haltete vorrichtung entleert wird. Es ist offensichtlich, daß durch
Zusammenpressen der Griffe 46 und 46', über die Rippen 44 und
44' der Seitenwände auf den Kochbeutel ein Druck ausgeübt wird, wodurch nicht nur die Entleerungsgeschwindigkeit vergrößert,
sondern auch der Kochbeutel kräftiger festgehalten wird. Es
in sei noch hervorzuheben, daß der Kochbeutel selbst in erster
Linie durch Einklemmen eines Teiles 52 zwischen den Kanten 24 und 28 der beiden hinteren Stirnwände 20 bzw. 22 in der
Haltevorrichtung zurückgehalten wird. Wie in Figur 6 dargestellt ist, gewährleisten die v-förmige Rippe 26 der Kante
. p. 24 sowie die v-förmige Rille 30 der Kante 28 ein zuverlässiges
Umschließen und Festhalten des dazwischen befindlichen Verpackungsteiles, wie durch die gestrichelte Linie 70 angegeben
ist.
Der Gegenstand der vorliegenden Neuerung ist zwar in erster Linie zur Verwendung in Mikrowellenherden gedacht, kann aber
auch in sehr vorteilhafter Weise beim Umgang mit abgepackten
Nahrungsmitteln verwendet werden, welche in einem Heißluftherd
oder in kochendem Wasser erwärmt wurden. Die Haltevorrichtung
_c kann natürlich nicht in den Heißluftherd oder das heiße Wasser
2b
gestellt werden, da sie hierbei selbst erhitzt werden würde und somit nur mit Hilfe von Greifzangen, Topflappen usw. zu
handhaben wäre; außerdem würde das Mikrowellen-verträgliche Plastikmaterial unter dem Hitzeeinfluß verbogen und könnte
zerbrechen. Die vorliegende Neuerung ist jedoch geeignet, um eine erwärmte Verpackung nach deren Entnahme aus dem Heißluftherd
oder dem kochenden Wasser aufzunehmen, zumal Handhabung,
Öffnen und Entleeren einer heißen Verpackung unabhängig von der Art der Erwärmung noch immer ein Problem darstellen,
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Nachdem die Grundlagen dieser Neuerung an Hand einer bevorzugten Ausführungsform gezeigt und beschrieben wurden, und
nachdem mehrere mögliche alternative Ausführungsformen vorgeschlagen
wurden, sollte für einen Fachmann offensichtlich sein, daß die Neuerung Änderungen im Aufbau und in den Einzelheiten
zuläßt, ohne den Schutzbereich der beiliegenden Ansprüche zu verlassen.
Claims (1)
- (Uli · tM/28SCHUTZANSPRÜCHEHaltevorrichtung für mit Nahrungsmittel gefüllte Kochbeutel, insbesondere zum Erwärmen in einem Mikrowellenherd,gekennzeichnet durcheinen Boden (12), ein Paar vom Boden nach oben ragende Seitenwände (14,16), eine vom Boden (12) nach oben ragende vordere Stirnwand (18), welche sich zwischen den beiden Se-.tenwänden (14,16) befindet und einstückig mit diesen ausgebildet ist, wobei der Boden (12) gegabelt ist und jeder der beiden Arme an seinem von der vorderen Stirnwand (18) abgewandten Ende eine nach oben ragende hintere Stirnwand (2b,22) aufweist, welche einstückig mit der angrenzenden Seitenwand (14 bzw. 16) verbunden ist, wobei die hintereren Stirnwände (20,22) gegenüberliegende voneinander beabstandete Kanten (24,28) aufweisen, die so bewegt werden können, daß man damit einen Teil des Beutels festhalten bzw. loslassen kann.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Seitenwände (14,16) im Anschluß an die hintere Stirnwand (20,22) einen nach außen ragenden Griff aufweist.* · t t ■ «■·«· ·&agr; ri&Mgr;/28 2633. Vorrichtung nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (14,16) gestreckte planare Form haben und eine Kante (24,28) aufweisen,die so gestaltet ist, daß ein Teil (52) des Kochbeutels über die Kante (24,28) hinaus aus der Vorrichtung hervorsteht.4. Vorrichtung nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß die Griffe (46, 46' ) eine Grifföffnung (60, 60') besitzen.5. Vorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelung des Bodens (12) in einem gewissen Abstand von der vorderen Stirnwand (18) beginnt, so daß eir. Teil des Bodens (12) in der Nähe der vorderer, Stirnwand (18) nicht gegabelt ist.6. Vorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Stirnwand (18) wenigstens eine nach innen weisende Querrippe (55) aufweist, welche sich zu den beiden gegenüberliegenden Seitenwänden (14,16) hin erstreckt und einstückig mit diesen verbunden ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden voneinander beabstandeten Kanten (24,28) der hinteren Stirnwände (20,22) unebenmäßige Oberflächen besitzen.8. Vorrichtung nach Anspruch 7,dadurch gekennzeichnet, daß die unebonmäßigen Oberflächen eine Rippe (26) am Rand der einen hinteren ^° Stirnwand (20) und eine komplementäre, am Rand der anderen hinteren Stirnwand (22) ausgebildete Rille (30) umfassen .&Mgr;/289. Vorrichtung nach Anspruch 2, ;dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (14,16) |von ihren Innenflächen (42, 42') abstehende Rippungen (44, 44') aufweiPfMi.10. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (^4, 16) öffnungen aufweisen.
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