DE8805545U1 - Vorrichtung zum Aufbringen eines Netzes auf schlauchförmige Körper - Google Patents
Vorrichtung zum Aufbringen eines Netzes auf schlauchförmige KörperInfo
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Description
5
Beschreibung
Beschreibung
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Netzes auf schlauchförmige Körper.
Um Würsten ein ansprechendes Äußeres zu verleihen/ werden insbesondere hochwertige Würste, wie
beispielsweise Salami, vielfach mit einem Netz versehen, das meist aus einer Kordel gefertigt ist.
Es ist bekannt, dieses Netz direkt beim Herstellungsprozeß des Wurstdarmes aufzubringen.
Hierzu werden Wurstdärme aus Seitengewebe verwendet, die mit Kollagen beschichtet sind. Während des
Beschichtungsvorganges wird das Netz, das ebenfalls in Form eines Schlauches vorliegt, auf den Wurstdarm
aufgezogen, wo es aufgrund des noch weichen Kollagens auf dem Darm kleben bleibt. Dieses Verfahren ist wegen
des verwendeten Materials relativ kostspielig, was wiederum die fertige Wurst verteuert.
Weiterhin ist es bekannt, die fertige, gestopfte Wurst mit einem Netz zu umhüllen, wobei das Netz dann lose
auf dem Wurstdarra aufliegt und an den Wurstenden in
entsprechender Weise befestigt werden muß. Wird die Wurst zum Trocknen aufgehängt oder auch langer
Belagert, so schrumpft die Wurst aufgrund des Flüssigkeitsverlustes und nach einiger Zeit hängt sie lose im
Netz, was unpraktisch und unästhetisch ist. Außerdem ist das Aufbringen des Netzes um eine fertige Wurst nur
unter großem Arbeitsaufwand oder mit teuren Maschinen möglich.
Aus diesem Grund wurde bereits in dem DE-GM 19 51
vorgeschlagen, auf eine Wursthülle ein Netz aufzukleben oder bei der Extrusion des makromolekularen Materials
ier Wursthülle das Netz auf das noch nicht ausgehärtete
Material aufzubringen. Ein Verfahren, welches das Aufkleben des Netzes beschreibt, wird in dieser
truckschrift jedoch nicht angegeben.
Aus der DE-AS 12 17 238 ist ein Verfahren bekannt, tiit dem ein künstlicher Wurstdarm geringer Festigkeit
iiit einem netzartigen Überzug bespannt wird. Hierzu Vird zunächst ein schlauchförmiges Netz auf ein
dünnwandiges Trägerrohr aufgestreift und auf diesem fcusammengeschoben. Durch dieses Trägerrohr wird der
Kurstdarm, der auf einem weiteren Trägerrohr aufgerafft ist, in aufgeblasenem Zustand nach oben
geführt. Nach dem Durchtritt durch das erste •Trägerrohr wird der Netsschlauch auf den Wurstdarm
aufgezogen.
Dieses Verfahren weist eine Reihe von Nachteilen auf. So wird beschrieben, daß der gesamte Netzschlauch in
einer Klebstofflösung getränkt wird. Da der Schlauch aber anschließend in gerafftem Zustand auf das
Trägerrohr aufgebracht wird, können einzelne Falten miteinander verkleben und das Netz kann am Trägerrohr
kleben bleiben. Nach jedem Wurstdarm ist eine Reinigung der Anlage, insbesondere des Trägerrohres,
erforderlich.
Durch die senkrechte Verarbeitung und die Trocknung der mit dem Netz versehenen Wurstdärme in
aufgeblasenem Zustand sind nur Wurstdärme einer relativ geringen Länge verarbeitbar. Es wird zwar angegeben,
daß Wurstdärme in beliebiger Länge mit einem Netz versehen werden können, es wird aber einschränkend
darauf hingewiesen, daß nur Längen bis über 20 Meter hergestellt werden können.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der Anfang des Wurstdarmes mit einem Stopfen und einer Luftzuführung
versehen sein muß. Darüberhinaus sind zwei Gebläse erforderlich, um während des Aufbringens des
Netzschlauches den schlauchförmigen Körper in aufgeblasenem Zustand zu halten. Da hierbei der
Schlauch am unteren Ende während des gesamten Vorgangs offen ist und dadurch ein ständiger Luftverlust
eintritt, sind Gebläse hoher Leistung erforderlich. Durch die Luftströmung kann der geraffte Schlauch zu
flattern anfangen, wodurch keine saubere Verarbeitung mehr möglich ist.
Aufgabe der Neuerung ist daher die Bereitstellung einer Vorrichtung, die ausgehend von diesem Stand der
Technik eine einfachere und kostengünstigere Arbeitsweise ermöglicht und mit der kontinuierlich
beliebige Längen von schlauchförmigen Körpern mit einem Netz versehen werden können.
Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung gelöst, wie sie im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 beschrieben
ist.
Der Vorteil dieser Vorrichtung liegt darin, daß mit ihr die Herstellung eines mit einem Netz versehenen
Wurstdarms wesentlich kostengünstiger ist als nach dem Stand der Technik. Außerdem können beliebige Längen
verarbeitet werden.
Die Vorrichtung weist zwei Paar Quetschrollen auf, die im Abstand, beispielsweise zwischen einer Auf- und
einer Abwickelrolle angeordnet sind= Zwischen den Quetschrollenpaaren ist ein Rohr zur Aufnahme des
Netzschlauches vorgesehen, durch das der scMauchförmige Körper in aufgeblasenem Zustand geführt
wird. Der Durchmesser dieses Trägerrohres ist größer als der Außendurchmesser des aufgeblasenen
schlauchförmigen Körpers. Der Innendurchmesser kann aber auch kleiner sein als der Außendurchmesser des
aufgeblasenen schlauchförmigen Körpers, was sich insbesondere dann empfiehlt, wenn der Netzschlauch
wenig elastisch ist oder der schlauchförmige Körper sich durch die Maschen nach außen drücken soll.
Weiterhin weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Drucklufteinrichtung zum Aufblasen des schlauchförmigen
Körpers auf.
Je nach Art des verwendeten Netzmaterials ist am Ende des Trägerrohres entweder eine Klebstation oder eine
Heizeinrichtung vorgesehen. Die Heizeinrichtung wird dann eingesetzt, wenn ein Netzmaterial aus
wärmeerweichbaren Kunststoff verwendet wird.
Die Klebstation kann in Bewegungsrichtung am Ende des Rohres angeordnet sein oder aber auch vor dem Rohr.
Im letzten Fall ist die Klebstation so ausgebildet, daß der schlauchförmige Körper an seiner Außenseite
mit Klebstoff versehen werden kann. Dies kann durch eine Reihe von Klebstoffrollen erfolgen, die auf dei
Außenseite des schlauchförmigen Körpers abrollen.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform besteht die
Plebstation aus einer Anzahl von Klebstoffrollen, die
zylindrisch oder ballisch ausgebildet sein können. Diese K]ebstoffrollen sind auf einem Kreis um den
schlauchförmigen Körper derart angeordnet, daß der Netzschlauch mit seiner Innenseite über diese
Leimrollen geführt werden kann. Damit die gesamte Innenfläche des Netzschlauches mit Klebstoff versehen
werden kann, empfiehlt es sich, die Klebstoffrollen auf zwei Kreisen versetzt zueinander anzuordnen. Damit der
Netzschlauch beim Abziehen von dem Trägerrohr auf die Klebstoffrollen angedrückt wird, ist jeder Klebstoffrolle
eine entsprechende Andruckrolle zugeordnet. Vorzugsweise sind die Klebstoffrollen und die
Andruckrollen mit einer geriffelten Oberfläche j
versehen. Als besonders günstig hat sich herausgestellt, die Klebstoffrolle mit Längsrillen und
die Andruckrolle mit einer Kreuzriffeiung zu versehen.
Gemäß einer anderen Ausführungsform besteht die
Klebstation aus mehreren Schlitzdüsen, die ebenfalls am Ende des Trägerrohres auf einem Kreis angeordnet
sind. Um auch in dieser Ausführungsform ein
vollständiges Bestreichen der Innenoberfläche des Netzschlauches zu gewährleisten, ist es vorteilhaft,
die Schlitzdüsen auf zwei Kreisen versetzt zueinander anzuordnen.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann mit Hilfe
von Schlitzdüsen, die auf den schlauchförmigen Körper gerichtet sind, dieser mit Klebstoff versehen werden.
Die Anordnung der Schlitzdüsen kann der eben beschriebenen Anordnung zum Bestreichen des
Netzschlauches entsprechen.
Die Klebstation kann auch über dem Trägerrohr angeordnet sein und eine Klebstoffdüse aufweisen, aus
der der Klebstoff auf den Netzschlauch läuft. Vorzugsweise weist die Klebstation zwsi Gunuriilippen
»a
auf, eine vor und eine hinter der Klebstation. Die erste Gummilippe hat die Aufgabe, das Netz zu spannen,
die zweite Gummilippe hat die Aufgabe, den Klebstoff zu verteilen.
Ds der mit dem Netz versehene schlauchförmige Körper
hinter dem Quetschrollenpaar wieder aufgewickelt wird oder weiterverarbeitet wird, ist es erforderlich, daß
der Klebstoff möglichst schnell trocknet. Dazu ist zwischen dem Trägerrohr und dem zweiten.
Quetschrollenpaar eine Trockeneinrichtung vorgesehen,
deren Länge und Temperatur auf die Abzugsgeschwindigkeit und das jeweils verwendete
Material abgestimmt sind.
Bei der Verwendung eines vorgefertigten Netzschlauches können jedoch nur begrenzte Längen verarbeitet werden.
Auf einem Trägerrohr von ca. 1,50m Länge kann ein ca. 500 m langer Netzschlauch, der beispielsweise aus einer
0,5mm dicken Kordel gefertigt wurde, aufgerafft werden. Die Länge des Netzschlauches hängt entscheidend von der
Materialdicke ab.
Um größere Längen zu verarbeiten, ist gemäß einer weiteren Ausführungsform im Bereich des Trägerrohres
eine Rundstrickmaschine vorgesehen, die kontinuierlich den Netzschlauch mit der Geschwindigkeit fertigt, mit
der der fertige Netzschlauch auf den schlauchförmigen Körper aufgebracht wird. Diese Rundstrickmaschine weist
gemäß einer besonderen Ausführungsform eine Anzahl von
Stricknadeln auf, die parallel zur Ziehrichtung auf einem Kreis um den schlauchförmigen Körper angeordnet
sind. Diese Nadeln sind auf einem drehbaren Zylinder befestigt,- der «ich um den schlauchförmigen Körper
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11
dreht. Um die Drehbewegung dieses Hohlzylinders zu kompensieren, wird die gesamte Rundstrickmaschine in
entgegengesetzter Richtung mit gleicher Geschwindigkeit rotiert.
Um den schlauchförmigen Körper zwischen den br'.den
Quetschroi lenpaar-.;n während des Umwickeins ständxg in
aufgeblasenem Zustand zu halten, ist vorgesehen, mindestens ein Quetschroi lenpsar längs des
schlauchförmigen Körpers verschiebbar anzuordnen. Druckverluste in diesem Abschnitt können nun dadurch
ausgeglichen werden, daß das eine Quetschrollenpaar auf das andere Quetschrollenpaar zubewegt wird.
Auf der Vorrichtung können schlauchförmige Körper aus
jedem beliebigem Material verarbeitet werden. Bevorzugte Durchmesser des schlauchförmigen Materials
sind 40 bis 80mm bei einer Materialdicke von 70 bis Aim. Die Abzugsgeschwindigkeit liegt vorzugsweise bei
20 m/min.. Es können Netzschläuche aus jedem beliebigem Material unc? jedem beliebigem Muster verarbeitet
werden.
Beispielhafte Ausführungsformen der Neuerung werden
nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 die schematische Seitenansicht der
Vorrichtung;
Figur 2 die Seitenansicht der Vorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Figur 2 die Seitenansicht der Vorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Figur 3a
und 3b einen Schnitt und eine Draufsicht einer Klebstation;
Figur 4a
und 4b einen Schnitt und eine Draufsicht auf eine Klebstation gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Figur 5 eine Teilansicht der Vorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform;
Figur 6 eine Teilansicht der Vorrichtung gemäß einer weiteren Ausf ührungsliorm;
Figur 7 einen Schnitt durch eine Klebstation gemäß einer weiteren Ausführungsform; und
Figur 8 die perspektivische Darstellung einer
Rundstrickmaschine .
In der Figur 1 ist die Vorrichtung zum Aufbringen vorgefertigten Netzschlauches 2 auf einen
schlauchförmigen Körper 1 dargestellt. Der schlauchförmige
Körper 1 ist auf der Rolle 5 aufgewickelt und wird nach dem Abrollen durch ein erstes Quetschrollenpaar
3a, 3b geführt. Der schlauchförmige Körper 1 wird dann durch das Trägerro r 9 und durch ein zweites
Quetschrollenpaar 4a, 4b geführt und anschließend auf
der Rolle 6 aufgewickelt. In der hier gezeigten Ausführungsform ist der schlauchförmige Körper 1
zwischen den beiden Quetschrollenpaaren 3a, 3b und 4a, 4b in aufgeblasenem Zustand gezeigt. Um
Druckverluste ausgleichen zu können, ist das Quetschrollenpaar 3a, 3b in Pfeilrichtung verschiebbar
angeordnet. Der Innendurchmesser des Trägerrohres 9 ist größer als der Außendurchmesser des schlauchförmigen
Körpers im aufgeblasenen Zustand. Die Länge des Trägerrohres richtet sich danach, welche Länge des
Netzschlauches verarbeitet werden soll. Das Trägerrohr
S kann beispielsweise 1,5m lang sein. Am einen Ende des
Trägerrohres 9 ist ein Anschlagring 10 vorgesehen, der
den aufgerafften Netzschlauch 2 auf dem Trägerrohr festhält. Dieser Anschlagring 10 ist über eine
Halterung 11 mit einer Grundplatte 12 verbunden, auf der am anderen Ende eine weitere Halterung 14
vorgesehen ist, mit der das Trägerrohr 9 abgestützt wird. Damit der aufgeraffte Netzschlauch sich beim
Aufziehen auf den schlauchförmigen Körper 1 entfaltet,
ist eine Gummilippe 13 vorgesehen, die den Netzschlauch abbremst und auf diese Weise spannt. Am vorderen Ende
des Trägerrohres 9 ist eine Klebstation 15 bzw. eine Heizeinrichtung 30 vorgesehen.
Je nachdem welches Material für den schlauchförmigen Körper bzw. den Netzschlauch 2 verwendet wird, ist
zusätzlich zwischen dem Trägerrohr 9 und dem zweiten Quetschrollenpaar 4a, 4b eine Trockenstrecke 7 und eine
Befeuchtungsstrecke 8 vorgesehen.
In der Figur 2 ist eine weitere Ausführungsform
dargestellt, wobei in dieser Vorrichtung der Netzschlauch an Ort und Stelle mit Hilfe einer
Rundstrickmaschine 29 gefertigt wird. Diese Rundstrickmaschine 29 ist im Detail in der Figur 8
dargestellt. Sie weist im wesentlichen zwei Zylinder und 17 auf. An der Außenfläche des Zylinders 18 sind
beabstandet die Stricknadeln 19a, 19b, 19c und 19d beweglich angeordnet. Die Nadeln 19a, b, c, d sind
parallel zum schlauchförmigen Körper ausgerichtet. Der Faden oder die Kordel 2 0 wird von oben von einer
Rolle 21 abgewickelt und den Nadeln zugeführt, die entsprechend dem gewünschten Strickmuster hin- und
herbewegt werden. Der Zylinder 18 rotiert um den schlauchförmigen Körper 1, was zur Folge hat, daß der
gefertigte Netzschlauch sich ebenfalls dreht. Um diese
Bewegung zu kompensieren, ist es erforderlich, daß der
Zylinder 17, in dem die Antriebsaggregate für den Zylinder 18 und die Nadeln 19a bis d untergebracht ist,
ebenfalls rotiert wird. Dies erfolgt durch den gemeinsamen Antrieb 16, der auch die Nadeln 19a bis d
antreibt.
In den Figuren 3a und 3b ist eine Ausführungsform der
Klebstation 15 dargestellt. Am Ende des Trägerrohres 9 Bind auf zwei hintereinander angeordneten Kreisen die
Klebstoffrollen 22a bis 22d und 24a bis 24d angeordnet. Damit die gesamte Innenfläche des Netzschlauches mit
Klebstoff versehen werden kann, sind die Klebstoffrollen 24a bis 24d um 45° gedreht gegenüber
den Klebstoffrollen 22a bis 22d angeordnet. Jeder Klebstoffrolle ist eine Andrückrolle 23a bis 23d bzw.
2 5a bis 25d zugeordnet. Die Klebstoffrollen sind in dieser Ausführungsform mit Längsrillen versehen,
während die Andrückrollen eine Kreuzriffelung zeigen.
Der Klebstoff wird durch die Klebstoffkanäle 26 zugeführt.
In den Figuren 4a und 4b ist eine weitere Ausführungsform der Klebstoffstation 15 dargestellt. In
dieser Ausführungsform wird der Klebstoff durch
Schlitzdüsen 27a bis 27d bzw. 28a bis 28d auf die Innenseite des netzförmigen Schlauchs 2 aufgetragen.
Auch in diesem Fall sind die Schlitzdüsen auf zwei hintereinander angeordneten Kreisen um das Trägerrohr 9
bzw. um den schlauchförmigen Körper 1 angeordnet. Vorzugsweise sind auch in diesem Fall die
Schlitzdüsen 28a bis 28d um 45° gegenüber den Schiitzdüsen 27a bis 27d versetzt angeordnet. Die
Zuführung des Klebstoffs erfolgt auch hier über die
15
Kanäle 26.
Kanäle 26.
In der Figur 5 ist die Klebstoffstation 40 vor dem
Rohr 9 angeordnet und weist Rollen 50, 51, 52 auf, mit denen die Außenfläche des schlauchförmigen Körpers
Hit Klebstoff versehen wird. Die Anordnung der Klebstoffrollen kann ähnlich sein derjenigen, die in
den Figuren 3a und 3b gezeigt ist.
In der in Figur 6 gezeigten Ausführungsform ist die Klebstation über dem Rohr 9 angeordnet und weist einen
Klebstoffaualaß 42 auf. Der Klebstoff läuft in großer
Menge auf den durch die Gununilippe 13 gespannten Netzschlauch. Der überschüssige Klebstoff wird in der
Schale 43 aufgefangen und wieder zum Auslaß 42 befördert. Die Gummilippen 44 und 45 dienen dazu, den
Klebstoff zurückzuhalten und zu verteilen.
Die Figur 7 zeigt eine Klebstation am Ende des Rohres 9 mit Klebstoffdüsen 45, die auf den
ßchlauchförmigen Körper gerichtet sind. Die
Klebstoffzuführung erfolgt über die Klebstoffkanäle Die Schlitzdüsen 4 5 können in ähnlicher Weise
angeordnet sein, wie es in den Figuren 4a und 4b gezeigt ist.
Gemäß einem weiteren, unabhängigen Neuerungsgedanken kann die Auftragung einer koaguliertähigen
Kunststoffmasse, beispielsweise Viskose auf ein
faserförmiges Schlauchgerüst, beispielsweise einen
papierenen Faserdarm, zusammen mit der Aufbringung des Netzschlauches erfolgen. Hierzu kann die Vorrichtung
gemäß Figur 7 gleichermaßen eingesetzt werden.
16
Hierzu wird als schlauchförmiger Körper 1 ein Faserschlauch, insbesondere ein unbeschichteter
Zellulosehydrat-Schlauch der Beschichtungsstation zugeführt. Aus den Ringdüsen 45 wird die
Beschichtungsmasse, beispielsweise flüssige, noch nicht Jcoagulierte Zellulose, die durch die
Zuführungskanäle 2 6 zugeführt wird, auf den Faserdarm aufgetragen. Stromab dieses Auftragspunkts wird der
Netzschlauch 2 mit der noch nicht koagulierten Beschichtung in Berührung gebracht. Anschließend wird
das so hergestellte Gebilde in ein Fällbad auf übliche Weise eingeführt, in der die Beschichtungsmasse gefällt
und somit in den koagulierten Zustand überführt wird. Zugleich wird der Netzschlauch 2 auf der Oberfläche des
schlauchförmigen Körpers 1 durch die koagulierte Beschichtungsmasse fixiert. Insofern entspricht das so
hergestellte Gebilde in Form und Eigenschaft den vorstehend beschriebenen Gebilden.
Wie bereits vorstehend erwähnt, kann der Netzschlauch 2 gemäß dieser Ausführungsform entweder
vorgefertigt sein oder aber mit Hilfe einer Rundstrickmaschine o.dgl. inline während des
Beschichtungsvorgangs vor der Beschichtungsstation hergestellt und danach mit synchroner Geschwindigkeit
auf den mit Beschichtungsmasse versehenen schlauchförmigen Körper 1 aufgezogen werden.
In einer weiteren, hiervon unabhängigen Ausführungsform erfolgt zunächst das Aufziehen des
schlauchförmigen Körpers 2 auf den noch nicht mit Beschichtungsmasse versehenen» schlauchförmigen
Körpers 1, also auf den Faserdarm. Nach Aufbringen des Netzschlauche &egr; 2 auf dein Faserdiirrn wird das Gebildi
f · &bgr;
I ■ ·
17
mit der zu fallenden Masse mit Hilfe der Düsen 45 versehen. Stromab erfolgt dann wiederum die vorstehend
beschriebene Fällbehandlung, mit der die Fixierung der zu koagulierenden Masse und somit auch des in die Masse
eingebetteten Netzschlauches erfolgt.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Aufbringen eines Netzes, insbesondere eines NetzJ3chlauches auf
schlauchförmige Körper, insbesondere Wurstdärme, bei dem der Netzschlauch auf den aufgeblasenen,
schlauchförmigen Körper aufgeklebt wird, gekennzeichnet durch
- zwei im Abstand angeordneter Quetschrollenpaare (3a, b, 4a, b),
- ein Rohr (9) zur Aufnahme des Net&zgr;Schlauches (2),
das zwischen den Quetschrollenpaaren (3a, b, 4a, b) angeordnet ist und durch das der
schlauchförmige Körper (1) in aufgeblasenem Zustand führbar ist,
- eine Klebstation (15, 40, 41) und
- eine Drucklufteinrichtung zum Aufblasen des schlauchförmigen Körpers (1).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstation (15)
in Bewegungsrichtung des schlauchförmigen Körpers am Ende des Rohres (9) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebstation (j.5) auf
mindestens einem Kreis um den schlauchförmigen Körper (1) angeordnete Klebstoffrollen (22a, b,
c, d, 24a, b, c, d) aufweist.
4. Vorrichtung naeh Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß diesen Klebstoffrollen
(22, 24) Netzandruckrollen (23a, b, c, d, 25a, b, c, d) zugeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß diese Klebstoffrollen
(22, 24) mit einer geriffelten Oberfläche versehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet., daß diese Klebstation (15) arf
mindestens einem Kreis um den schlauchform!gen
Körper (1) angeordnete Schlitzdüsen (27a, b, c, d, 28a, b, c, d) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Klebstation (40) in
Bewegungsrichtung vor dem Rohr (9) angeordnet ist und zur Klebstoffauftragung auf dem
schlauchförmigen Körper ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rohr (■>·)
und dem Quetschrollenpaar (4a, 4b) eine Trockenein richtung (7) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung zum nachträglichen Aufbringen einnes Netzes, insbesondere eines Netzschlauches auf
schlauchförmige Körper, insbesondere Wurstdärme, bei dem der Netzschlauch auf den aufgeblasenen,
schlauchförmigen Körper aufgebracht wird, gekennzeichnet durch
- zwei im Abstand angeordneter Quetschrollenpaare (3a, 3b, 4a, 4b),
- ein Rohr (9) zur Aufnahme des Netzschlauch^:? (2),
das zwischen den Quetschrollenpaaren (3a, b, 4a, b) angeordnet ist aud durch das der
schlauchförmige Körper (1) in aufgeblasenem
Zustand führbar ist,
- eine in Bewegungsrichtung des schlauchförmigen
Körpers am Ende des Rohres (9) angeordnete Heizeinrichtung (30) zum Erwärmen des
wärmeerweichbaren Kunststoffnetzschlauches (2),
Uli ■ ^t
- eine Drucklufteinrichtung zum Aufblasen des
schlauchförmigen Körper? (1).
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
Quetschrollenpaar (3a, 3b, oder 4a, 4b) längs des schlauchförmigen Körpers verschiebbar angeordnet
ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Rohr (9)
und dem Quetschrollenpaar (4a, 4b) eine
Befeuchtungseinrichtung (8) vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des
Rohres (9) eine Rundstrickmaschine (29) zum Stricken des Netzschlauches (2) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daQ diese Rundstrickmaschine (29)
um das Rohr (9) rotierbar angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805545U DE8805545U1 (de) | 1988-04-27 | 1988-04-27 | Vorrichtung zum Aufbringen eines Netzes auf schlauchförmige Körper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805545U DE8805545U1 (de) | 1988-04-27 | 1988-04-27 | Vorrichtung zum Aufbringen eines Netzes auf schlauchförmige Körper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8805545U1 true DE8805545U1 (de) | 1988-07-07 |
Family
ID=6823411
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8805545U Expired DE8805545U1 (de) | 1988-04-27 | 1988-04-27 | Vorrichtung zum Aufbringen eines Netzes auf schlauchförmige Körper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8805545U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0340646A1 (de) * | 1988-05-06 | 1989-11-08 | Hoechst Aktiengesellschaft | Füllvorrichtung für schlauchförmige Verpackungshüllen |
| EP0353609A3 (de) * | 1988-08-05 | 1991-05-02 | Hoechst Aktiengesellschaft | Schlauchförmige Verpackungshülle auf Basis von Cellulose mit textilartiger Struktur |
-
1988
- 1988-04-27 DE DE8805545U patent/DE8805545U1/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0340646A1 (de) * | 1988-05-06 | 1989-11-08 | Hoechst Aktiengesellschaft | Füllvorrichtung für schlauchförmige Verpackungshüllen |
| US5024041A (en) * | 1988-05-06 | 1991-06-18 | Hoechst Aktiengesellschaft | Process for filling tubular casings |
| EP0353609A3 (de) * | 1988-08-05 | 1991-05-02 | Hoechst Aktiengesellschaft | Schlauchförmige Verpackungshülle auf Basis von Cellulose mit textilartiger Struktur |
| US5043194A (en) * | 1988-08-05 | 1991-08-27 | Hoechst Aktiengesellschaft | Tubular packaging casing based on cellulose and having a textile-like texture |
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