DE8805536U1 - Vorrichtung zum Versprühen von Flüssigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum Versprühen von FlüssigkeitenInfo
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Description
Beschreibung
Vorrichtung zum Versprühen von Flüssigkeiten
Vorrichtung zum Versprühen von Flüssigkeiten
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Versprühen von Flüssigkeiten mit einem durch eine Hand erfaßbaren
Gehäuse, mit einer in dem Gehäuse angeordneten motorischen Einrichtung zur Erzeugung von Druckluft und
Schaltmittel für diese sowie einer Energiequelle und
einem mit einer Austrittsdüse mit der Einrichtung zur Erzeugung von Druckluft koppelbaren Vorratsbehälter
für die Flüssigkeit.
Bei einer bekannten Vorrichtung (DE-OS °7 28 183) zum
Versprühen von Flüssigkeiten ist die Energiequelle, der Antriebsmotor und die Luftpumpe in einem als Handgriff
ausgebildeten Gehäuse untergebracht. Mit dem Handgriff steht bei dieser Vorrichtung ein quer abstehender Tragarm
für einen Vorratsbehälter für die Flüssigkeit in Verbindung, ~°- gleichzeitig der Aufnahme von Verbindungsleitungen
zwischen Luftpumpe und Austrittsdüse am Vorratsbehälter dient. Abgesehen davon, daß die Anordnung
des Tragarms zu einem hohen Platzaufwand Anlaß gibt, führen die Verbindungsleitungen infolge ihrer relativ
großen Länge zu einem unerwünschten Nachtropfen an der Austrittsdüse. Es ist zwar versucht worci- ^urch
Zuordnung eines mit dem Betätigungsteil für den Motor-
schalter gekoppelten Entlüftungsventil eine Entlastung
der Verbindungsleitungen beim Stillsetzen des Antriebsmotors
zu erreichen. Die Anordnung des Entlüftungsventils ist jedoch mit einem großen baulichen Aufwand verbunden.
Außerdem zeigen sich in den Verbindungsleitungen Luftschwingungen und Druckstöße, die zu ungleichen
Zerstäubungsvorgängen Anlaß geben.
Es ist Aufgabe der Neuerung, eine im Aufbau einfache Vorrichtung zu schaffen und die Zerstäubung der Flüssigkeit
gleichmäßiger und sicherer zu machen.
Der Neuerung gemäß hat diese Aufgabe eine Lösung durct
ein im wesentlichen zylindrisches Vorrichtungsgehäuse mit über eine Teillänge und einen Teilquerschnitt desselben
sich erstreckenden Einziehung zur auswechselbar festen Aufnahme des Vorratsbehälters und im Abstand neben
der Einziehung achsparallel oder schräg zur Längsachse der Einziehung in Reihe übereinander angeordneter
Energiequelle, Antriebsmotor mit Getriebe und Druckluft erzeugungseinrichtung gefunden, wobei die Einziehung
bevorzugt im Abstand zu beiden Stirnseiten im Vorrichtungsgehäuse ausgebildet ist. Auf diese Weise ist erreicht,
daß der Vorratsbehälter platzsparend innerhalb der Gehäuseumrisse im Gehäuse untergebracht ist und
große Abstände zwischen Luftpumpe und Austrittsdüse des Vorratsbehälters entfallen. Außerdem erleichtert die Ui
terbringung des Vorratsbehälters im Vorrichtungsgehäuse die Handhabung der Vorrichtung.
In Ausbildung der Vorrichtung ist vorgesehen, daß die Drucklufterzeugungseinrichtung durch eine mit ihrer
Längsachse quer zum Gehäuse angeordnete Membranpumpe gebildet ist, deren Membranstößel über einen schwenkbeweglich
im Gehäuse gelagerten Kipphebel und einer? am Kipphebel angelenkten Exzenter.trieb mit der Welle
des Antriebsmotors verbunden und durch die Welle betätigbar ist und daß der Auslaß der Membranpumpe unmittelbar
neben der Austrittsdüse bzw. dem die Auscrittsdüse aufweisenden Teil des Vorratsbehälters, z. B.
einem Düsenstock, ausgebildet ist.
Die Kombination von Kipphebel und Exzentertrieb gibt \
die Möglichkeit, der axialen Zuordnung der Membranpumpe zum Antriebsmotor und damit zu einem platzsparenden Unterbringen
derselben im Vorrichtungsgehäuse. Außerdem macht die Anordnung der Membranpumpe eine unmittelbare
Zuordnung des Auslaß derselben zur Austrittsdüse des Vorratsböhälters möglich, wodurch Verbindungsleitungen
entfallen. Zweckmäßig ist der Auslaß der Membranpumpe außen durch einen Zylinderabschnitt umfaßt, der als
Kuppelglied von Membranpumpe und Austrittsdüse bzv/. den die Austrittsdüse aufweisenden Teil des Vorratsbehälters
dient. Zur Vermeidung von Luftverlusten in ddeseii Bereich
kann der Zylinderabschnitt an seinem freien Ende eine Ringdichtung tragen, in deren Mittelöffnung der die Austrittsdüse
aufweisende Teil des Vorratsbehälters pressend eintaucht.
In weiterer Ausgestaltung der Vorrichtung ist vorgese- \
hen, daß die Einziehung am bodenseitigen Stirnende durch
eine in die Einziehung einragende Ausdrückung und am austrittsdusenseitigen Ende durch eine abschwenkbar,
jedoch verrastbare Klappe begrenzt ist, durch die der Vorratsbehälter in der Einziehung fixierbar
ist. Die Klappe gibt durch Hochschwenken genügend Freiraum zum Einsetzen des Vorratsbehälters in die
Einziehung und sorgt nach Zurückschwenken durch übergreifen des Vorratsbehälters zu dessen Fixierung.
Weiter ist vorgesehen, daß das Vorrichtungsgehäuse insbesondere über den die Energiequelle, den Antriebsmotor
und das Getriebe aufweisenden Teil in Längsrichtung durch Gehäusehälften gebildet ist, die durch in
Ausnehir.unge.i der Gehäusehälften verrastbar eindrückbare
Klammern aneinander verschiebungsfrei gehalten
und mit einem die Membranpumpe übergreifenden topfförmigen Gehäuseteil verbunden sind. Die so getroffene
Aufteilung des Gehäuses läßt eine einfache Montage der Vorrichtung zu, wobei die Verwendung der Klammern verschraubbare
Klemmglieder entbehrlich machen.
Fernerhin kann das Vorrichtungsgehäuse nahe dem der Membranpumpe abgewandten Ende eine Elektronik aufweisende
Leiterplatte steckbar aufnehmen. Außerdem kann im Vorrichtungsgehäuse in dem der Membranpumpe abgewandten
Ende die Sekundärwicklung einer induktiven Ladeeinrichtung für die Energiequelle angeordnet sein.
Der Ladevorgang der Energiequelle kann durch einfaches Einstellen des Vorrichtungsgehäuses in einen als Halteglieder
dienenden, z. B. tellerförmigen Fußteil, eingeleitet werden, der die Primärwicklung der induktiven
10
Ladeeinrichtung ausweist. Zur Erkennung der Kapazität
der Stromquelle ist weiter eine im Vorrichtungsgehäuse angeordnete, insbesondere zweifarbige Leuchtdiode
vorgesehen, deren Schaltung so gewählt ist, 5. daß bei genügender Kapazität die Leuchtdiode erloschen
ist, die letzten zehn Minuten der genügenden Kapazität durch rotes Aufleuchten und der Ladevorg.. ,tg durch
grünes Aufleuchten der Leuchtdiode angezeigt wird.
In weiterer Ausbildung der Verrichtung ist vorgesehen,
daß die Einziehung bevorzugt einen ringabschnittsförmigen Querschnitt aufweist und formschlüssig durch
einen ebenfalls mit einem ringabschnittsförmigen Querschnitt ausgeführten Vorratsbehälter ausfüllbar ist.
Es entspricht der Erfindung, daß die Querschnittsform der Einziehung auch in beliebig· anderer Weise, z. B.
kreisabschnittsförmig gewählt sein kann und der Vorratsbehälter
jeweils mit der Querschnittsform und Querschnittsgröße der Einziehung ausgeführt ist. So ist
auch eine prismatische Querschnittsform für die Einziehung denkbar, in die ein mit dieser Querschnittsform
und -größe ausgebildeter Vorratsbehälter, dessen Außenwand kreisbogenförmig gekrümmt ist, einsetzbar ist.
Die elektrische Energiequelle kann fernerhin durch nebeneinander, z. B. in einem Schacht eingestellte stabförmige
Akkumulatoren gebildet sein, denen als Durchmesser- und/oder Längenausgleich gegenüber der Wandung
des Schachts Einlagen aus einem flexiblen oder federnd elastischen Werkstoff zugeordnet sind. Vorteilhaft hat
sich erwiesen, wenn auch die Membranpumpe und der Ar-
U.
triebsmotor mittels Einlagen aus einem flexiblen oder federnd elastischen Werkstoff im Vorrichtungsgehäuse
abgestützt sind. Hierdurch bleibt das Vorrichtungsgehäuse weitgehend frei von vom Antriebsmotor oder dem
Getriebe bzw. der Membranpumpe herrührenden Schwingungen und Goräuschbildungen.
Das Wesentliche der Neuerung wird darin gesehen, daß
sich Vorrichtungsgehäuse und Vorratsbehälter zu einem zylindrischen Gebilde ergänzen und Energiequelle, Antriebsmotor
und Druckluf terzeua.ingseinrichtung platzsparend
achsparallel oder schräg neben dem Vorratsbehälter im Vorrichtungsgehäuse ausgebildet sind.
Die Neuerung ist anhand eines Ausführungsbeispiels in
der Zeichnung verdeutlicht. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorrichtung im Schnitt,
einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1
einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1,
einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1
einen Fußteil im Schnitt,
einen Teilschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 1, vergrößert,
Fig. 7 eine Vorrichtung in Draufsicht, teilweise im
Fig. 7 eine Vorrichtung in Draufsicht, teilweise im
Schnitt,
einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der
Fig. 1,
einen Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 1 Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 9,
eine Membranpumpe im Schnitt, vergrößert und
| Fig. | 2 |
| Fig. | 3 |
| Fig. | 4 |
| Fig. | 5 |
| Fig. | 6 |
| Fig. | 7 |
| Fig. | 8 |
| Fig. | 9 |
| Fig. | 10 |
| Fig. | 11 |
12
Fig. 12 und 11 Vorrichhungsgehäuse und Vorratsbehälter
im Schnitt mit abweichenden Querschnittsformen
.
In Fig. 1 ist mit 1 ein zylindrisches Vorrichtungsgehäu-5c
bezeichnet, daß &uacgr;&ugr;&bgr;&lgr;" isine Täiiiäuyö uüjLcii in Ausnehmungen
2 einsteckbare Klammern 3 (Fig. 6) verbundene Gehäusehälften I1 und I11 gebildet ist und an seinem
oberen Ende einen topfförmigen Gehäuseteil 4 fest trägt.
Im Vorrichtungsgehäuse 1 ist eine beim Ausführungsbeispiel
ringabschnittsförmige Einziehung 5 ausgebildet,
die der Aufnahme eines Vorratsbehälters 6 für Flüssigkeit dient. Der Vorratsbehälter 6 trägt an seinem oberen
Ende einen Düsenstock 7 mit einer Austrittsdüse 7'.
Im Abstand achsparallel neben der Einziehung 5 nimmt das Vorrichtungsgehäuse eine Stromquelle 8, bestehend
aus mehreren nebeneinander gestellten Akkumulatoren 8'
(Fig. 4) auf. Oberhalb der Stromquelle 8 ist im Vorrichtungsgehäuse 1 mittels eines Trägers 9 ein Antriebsmotor
10 gehalten, dessen Welle 11 über einen Exzentertrieb 12, 13 auf einen bei 14 gelagerten Kipphebel 15
wirkt, der den Stößel 16 einer im Vorrichtungsgehäuse durch den Träger 9 gehaltenen Membranpumpe 17 betätigt.
Bei Drehungen der Welle 14 erfolgen so über den Exzentertrieb 12, 13 Abschwenkungen des Kipphebels 15 und
weiter Bewegungen des Stößels 16 und der Membrane 17 (Fig. 12). Dabei wird in das Membranpumpengehäuse 17"
angesaugte Luft über ein Verschlußstück 18 an einem Auslaß 19 geleitet. Das Membranpumpengehäuse 17" ist,
wie insbesondere die Fig. 2 erkennen läßt, ebenso wie
13
der Antriebsmotor 10, durch Einlagen 20 aus einem
flexiblen Werkstoff im Vorrichtungsgehäuse 1 abgestützt. Am Auslaß 19 schließt sich ein Zylinderabschnitt
21 an, der eine Ringdichtung 22 trägt und in deren Mittelöffnung der Düsenstock 7 des Vorratsbehälters
eintaucht: Zur Fx^iei-ypn <3<?c; vnrratebehäit«? rs
6 in der Einziehung 5 weist die bodenseitige Stirnfläche eine Ausdrückung 23 auf, während am anderen .·
stirnseitigen Ende eine abschwenkbare Klappe 24 vorgesehen ist. Durch Aufschwenken der Klappe 24 kann
der Vorratsbehälter 6 in die Einziehung 5 eingebracht werden. Mit 25 ist ein in der Oberseite des Vorrichtungsgehäuses
1 angeordneter Schaltknopf bezeichnet, der entgegen der Vorspannung einer Feder 26 in das Vorrichtungsgehäuse
1 eindrückbar ist. Beim Eindrücken betätigt der Schaltknopf 25 über eine Schrägfläche 26'
und einen Stößel 27 einen im Stromkreis des Antriebsmotors 10 liegenden Schalter 33 (Fig. 9 und 10).
Axial unterhalb der Stromquelle 8 hält das Vorrichtungsgehäuse 1 mittels Leisten 28 eine die elektronische
Einrichtung der Vorrichtung aufnehmende Leiterplatte 29. Die Leiterplatte 29 ist durch einen einfachen Schiebevorgang
(Fig. 8) in den Leisten 28 festlegbar. Außerdem nimmt das Vorrichtungsgehäuse 1 im bodenseitigen
Ende die Sekundärwicklung 30 einer induktiven Ladeeinrichtung auf, deren zugehörige Primärwicklung 31 in
einem Fußteil 32 untergebracht ist. Beim Einstellen des Vorrichtungsgehäuses in den Fußteil 32 wird nach zuvorigem
Anlegen der Primärwicklung 31 an das Netz selbsttätig eine Aufladung der Energiequelle 8 bewirkt. Mit
14
ist eine vorzugsweise zweifarbig wirkende Leuchtdiode als Kapazitätserkennung für die Stromquelle 8 bezeichnet.
Bei ausreichender Kapazität der Stromquelle 8 ist die Leuchtdiode 34 auf aus geschaltet, wobei die
letzten zehn Minuten einer ausreichenden Kapazität durch rotes Aufleuchten anqezeigt werden. Bei Ladunq
der Stromquelle 8 leuchtet die Leuchtdiode 34 grün.
Die Leuchtdiode 34 ist durch einen Tragearm 35 gehalten.
In d"r Unterbringung von Energiequelle 8, Antriebsmotor
10 und Membranpumpe 17 axial neben der Einziehung 5, ist die Druckluftzuführung zur Austrittsdüse für die Flüssigkeit
luftleitungslos möglich und damit sind bei einfacher
Ausgestaltung der Vorrichtung Luftschwingungen und Luftdruckstoße vermieden.
Während beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 die Einziehung
5 und der Vorratsbehälter 6 ringabschnittsförmig ausgeführt sind, besteht die Möglichkeit, auch anderweitige
Querschnittsformen für die Einziehung 5 und Vorratsbehälter 6 vorzusehen. So zeigt das Ausführungsoeispiel
der Fig. 12 eine im Querschnitt kreisabschnittsförmige Ausbildung von Einziehung 5 und Vorratsbehälter
6, währ -d die Einziehung 5 der Vorrichtung der Fig. 13, eine prismatische Fon.! aufweist, in die ein
entsprechend geformter Vorratsbehälter 6 mit nach außen kreisbogenförmiger Wandung einsetzbar ist.
Mit 36 ist eine dem Schaltknopf 25 zugeordnete Griffmulde bezeichnet, während 38 eine im Düsenstück ? -■■/:■·■ indende
Rohrleitung ist. 37 ist ein Ausgleichspolster für die Akkumulatoren 8' aus einem nachgiebigen Werkstoff.
Claims (17)
1. Vorrichtung zum Versprühen von Flüssigkeiten mit einem durch eine Hand erfaßbaren Gehäuse, mit einer
in dem Gehäuse angeordneten motorischen Einrichtung zur Erzeugung von Druckluft und Schaltmittel für diese
sowie einer Energiequelle und einem mit einer Austrittsdüse mit der Einrichtung zur Erzeugung der Druckluft
koppelbaren Vorratsbehälter für die Flüssigkeit, gekennzeichnet durch ein im wesentlichen zylindrisches Vorrichtungsgehause
(1) mit über eine Teillänge und einem Teilquerschnitt desselben sich erstreckenden Einziehung
(5) zur auswechselbar festen Aufnahme des Vorratsbehälters (6) und im Abstand neben der Einziehung (5) achsparallel
oder schräg zur Längsachse der Einziehung (5) in Reihe übereinander angeordneten Energiequelle (8),
Antriebsmotor (10) mit Getriebe (11, 12, 15) und Drucklufterzeugungseinrichtung
(17)..
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einziehung (5) mit Abstand zu beiden Stirn-Seiten
im Vorrichtungsgehause 81) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucklufterzeugungseinrichtung (17) durch
eine mit ihrer Längsachse quer im Vorrichtungsgehäuse
(1) angeordnete Membranpumpe (17) gebildet ist, deren Membranstößel (16) über einen schwenkbeweglich im Vorrichtungsgehause
gelagerten Kipphebel (l[>) und einem
am Kipphebel (15) angelenkten Exzentertrieb (12, 13) mit der Welle (11) des Antriebsmotors (10) verbunden
und durch die Welle (11) betätigbar ist und daß der Auslaß (19) der Membranpumpe (17) unmittelbar neben
der Austrittsdüse (7') bzw. dem die Austrittsdüse aufweisenden Teil (7) des Vorratsbehälters (6) ausgebildet
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslaß (19) der Membranpumpe (17) außen durch einen Zylinderabschnitt (21) umfaßt ist,
der als Kuppelglied von Membranpumpe (17) und Austrittsdüse (71) bzw. einen die Austrittsdüse (7')
aufweisenden Teil (7) des Vorratsbehälters (6) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderabschnitt (21) am freien Ende
eine Ringdichtung (22) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einziehung (5) am>bodenseitigen stirnende
durch eine in die Einziehung (5) einragende Ausdrückung (23) und am austrittsseitigen Ende durch eine abschwenkbare
und verrastbare Klappe (24) begrenzt ist und daß der Vorratsbehälter (6) durch die Ausdrückung (23) und
durch die Klappe (24) in der Einziehung (5) fixierbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, daJurch gekennzeichnet,
daß das Vorrichtungsgehäuse (1) im wesentlichen
über den die Energiequelle (8), den Antriebsmotor (10)
und das Getriebe (12, 13, 15) aufweisenden Teil in Längsrichtung durch Gehäusehälften (I1, I1') gebildet
ist, die durch in Ausnehmungen (2) der Gehäusehälften
j (I1, I1') verrastbar eindrückbare Klammern (3) aneinander
verschiebungsfrei gehalten und mit einem die Membranpumpe (17) übergreifenden topfförmigen Gehäuseteil
(4) fest verbunden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorrichtungsgehäus.. (I) nahe dem der Membranpumpe
(17) abgewandten Ende eine eine Elektronik aufnehmende Leiterplatte (29) ansteckbar trägt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorrichtungsgehäuse (1) in dem der Membranpumpe
(17) abgewandten Ende eine Sekundärwicklung (30) einer induktiven Ladeeinrichtung für die Energiequelle
(8) aufnimmt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorrichtungsgehäuse (1) in einem tellerförmigen
Fußteil (32) abstellbar ist und daß in dem Fußteil (32) die Primärwicklung (31) einer induktiven
Ladeeinrichtung untergebracht ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einziehung (5) einen ringabschnittsförmigen
Querschnitt aufweist und formschlüssig durch -einen mit einem ringabschnittsförmigen Querschnitt versehenen
Vorratsbehälter (6) ausfü'llbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einziehung (5) einen kreisabschnittsförmigen
Querschnitt aufweist und formschlüssig durch einen mit einem kreisabschnittsförmigen Querschnitt versehenen
Vorratsbehälter (6) ausfüllbar ist (Fig. 12).
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einziehung (5) rait einer prismatischen
Querschnittsform ausgebildet ist und daß der in die Einziehung (5) einbringbare Vorratsbehälter (6) mit der
Querschnittsform der Einziehung ausgeführt und eine kre i.sbogenf örmig nach außen gekrümmte Außenwand aufweist
(Fig. 13) .
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazitätserkennung der Stromquelle (8)
durch eine im Vorrichtungsgehäuse (1) angeordnete zweifarbige Leuchtdiode (34) erfolgt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Energiequelle (8) durch nebeneinander
in einem Gehäuseschacht eingestellte stabförmige Akkumulatoren (81) gebildet ist und daß als Durchmesser-
und/oder Längenausgleich zwischen Energiequelle und Wandung des Schachts nnd/oder des Vorrichtungsgehäuses
Einlagen (37) aus einen flexiblen oder federnd elastischen Werkstoff in dem Schacht angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranpumpe (17) und/oder der Antriebsmotor
(10) mittels Einlagen (20) aus einem flexiblen oder federnd elastischen Werkstoff im Vorrichtungsgehäuse
abgestützt sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorrichtungsgehäuse (1) einen entgegen
einer Rückstellkraft (26) in das Vorrichtungsgehäuse
(1) einschiebbaren Schaltknopf (25) eines im Stromkreis des Antriebsmotors liegenden Schalters (33) aufweist,
der über eine abgeformte Schrägfläche (26')
den Betätigungsschieber (27) des Schalters (33) betätigt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805536U DE8805536U1 (de) | 1988-04-27 | 1988-04-27 | Vorrichtung zum Versprühen von Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805536U DE8805536U1 (de) | 1988-04-27 | 1988-04-27 | Vorrichtung zum Versprühen von Flüssigkeiten |
Publications (1)
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|---|---|
| DE8805536U1 true DE8805536U1 (de) | 1988-07-28 |
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ID=6823404
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8805536U Expired DE8805536U1 (de) | 1988-04-27 | 1988-04-27 | Vorrichtung zum Versprühen von Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8805536U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19609896A1 (de) * | 1996-03-13 | 1997-09-18 | Wagner Gmbh J | Farbspritzgerät |
-
1988
- 1988-04-27 DE DE8805536U patent/DE8805536U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19609896A1 (de) * | 1996-03-13 | 1997-09-18 | Wagner Gmbh J | Farbspritzgerät |
| DE19609896C2 (de) * | 1996-03-13 | 1998-04-30 | Wagner Gmbh J | Farbspritzgerät |
| US5934883A (en) * | 1996-03-13 | 1999-08-10 | J. Wagner Gmbh | Paint spraying device |
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