DE8805534U1 - Ablageelement für Friseurgeschäfte - Google Patents

Ablageelement für Friseurgeschäfte

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DE8805534U1
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WITTWEG BERND 3150 PEINE DE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C13/00Convertible chairs, stools or benches
    • A47C13/005Modular seating
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C15/00Other seating furniture
    • A47C15/002Corner seating furniture, e.g. corner sofas

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description

Ablageelement für Friseurgeschäfte
In Friseurgeschäften ist es üblich, vor dem Stuhl des Kunden ein Ablageelement für die für die Behandlung notwendigen Utensilien vorzusehen, das normalerweise die übliche Tischhöhe aufweist und meist fest an der Wand installiert ist, wobei über dem Ablageelement in der Kegel an der Wand ein Spiegel angeordnet ist. Meist sind dabei mehrere solcher Einheiten nebeneinander vorgesehen.
Mit einer solchen Ausrüstung ist die Möblierung des Friseurgeschäftes nach der InstallatJon vorgegeben und anschließend nicht mehr zu verändern.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ablageelement für Friseurgeschäfte zu schaffen, das in seiner Anwendung vielseitiger ist.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß das Ablageelement aus einem auf dem Boden aufstellbaren Körper mit einer Sitzfläche besteht.
Das neuerungsgemäße Ablageelement braucht nicht mehr an der Wand befestigt zu werden, sondern es kann entweder an einer Wand oder beliebig im Raum aufgestellt werden, so daß die Möglichkeit bestent, die Gestaltung des Raumes je nach Wunsch zu wählen und auch beliebig, ggfs. mit zusätzlichen Schrank- und Füllelementen, zu verändern.
Die Sitzfläche bietet darüber hinaus noch die Möglichkeit, daß der Friseur dort vor der Behandlung dem Kunden gegenüber Platz nehmen und den Kunden beraten kann, wobei er sich in gleicher Ebene wie der Kunde und in direktem Blickkontakt mit diesem befindet.
Vorzugsweise ist unterhalb der Sitzfläche eine Fußstütze für den Kunden angeordnet, die als geneigte Platte ausgebildet ist, so daß der Kunde seine Füße dort anatomisch angepaßt aufsetzen kann.
In Ausgestaltung der Neuerung dient als Träger für die Sitzfläche und die Fußstütze jeweils ein Rahmen, der an vertikalen Stützen verankert- ist und von diesen nach vorn auskragt, wobei der Rahmen für die Fußstütze zugleich die Standfläche für den Körper bildet. Hierdurch ergibt sich eine einfache und in der Herstellung preiswerte Konstruktion.
Es ist von Vorteil, wenn die vertikalen Stützen die Sitzfläche nach oben bis auf übliche Tischhöhe überragen und über ihnen eine Ablagefläche angebracht ist. Dem Friseur steht dadurch diese Ablagefläche und zusätzlich die Sitzfläche als Ablagefläche zur Verfügung.
Vorzugsweise sind nahe dem rückwärtigen Ende der höheren Ablagefläche über deren gesamte Länge verlaufende Nuten zur Aufnahme von Schiebeelementen angebracht. In diese Nuten können Spiegelelemente eingesetzt werden, wobei diese Spiegelelemente an ihrem oberen Ende ebenfalls in mit Nuten versehenen Schienen geführt werden. Es ist aber auch möglich, in der vorderen Nut Dekorationspaneele verschiebbar anzuordnen, so daß damit der Spiegel vor dem Kunden beim Beratungsgespräch abgedeckt werden kann und der Kunde nicht durch Blick in den Spiegel von dem Geschehen hinter ihm im Raum abgelenkt wird. Das Ablageelement kann mit parallelen Seiten versehen werden, jedoch kann auch die eine Seite schräg ausgebildet werden, wobei der Winkel zum Stirnende der Sitzfläche vorzugsweise etwa 112,5° beträgt. Hierdurch ist es möglich, die Elemente in vielen unterschiedlichen Konfigurationen an der Wand, über Eck oder auch als Insel im Raum anzuordnen.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand von in der Zeich-
nung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnutig zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung ein Ablageelement mit parallelen Seitenflächen,
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung ein Ablageelement mit einer schrägen Seitenfläche,
Fig. 3 das Ablageelement gemäß Fig. 1 in geschnittener Darstellung mit einer oberen Führungsschiene und
Fig. 4 verschiedene Anordnungen von Ablageelementen im Raum.
Das in Fig. 1 dargestellte Ablageelement enthält zwei vertikale Stützen 1, die im Abstand voneinander angeordnet sind, und von denen nur eine sichtbar ist. Am unteren Ende der Stützen 1 ist ein Rahmen 2 befestigt, wobei die Seitenplatten des Rahmens und die sein vorderes Ende verbindende Stirnplatte 3 auf ihrer Unterseite eben verlaufen und die Standfläche für das Ablageelement bilden. Die Oberseite der Seitenplatten verläuft schräg nach vorn und unten, und auf den Oberseiten ist eine als Platte ausgebildete Fußstütze 4 befestigt, wobei die Neigung der Oberseiten der Seitenplatten so bemessen ist, daß ein vor dem Element auf einem Stuhl sitzender Kunde seine Füße auf der Stütze 4 bequem und in anatomisch günstiger Lage absetzen kann.
Oberhalb des Rahmens 2 ist an den Stützen 1 ein weiterer Rahmen 5 befestigt, wobei auf den Oberseiten der Seitenplatten eine Sitzfläche 6 angebracht ist, die sich in normaler Stuhlhöhe befindet und parallel zum Boden verläuft. Die Stützen 1 überragen die Sitzfläche 6 nach oben bis etwa zu normaler Tischhöhe, und auf ihrer Oberseite -sind die Stützen mit einer Ablage
abgedeckt. Zwischen der Ablage 7 und der Sitzfläche 6 i3t eine vertikale Platte 8 angeordnet, die die Stützen 1 verkleidet und zugleich die Rückenlehne für eine auf der Sitzfläche 6 sitzende Person bildet. In der oberen Ablage 7 sind zwei oder mehr sich über die ganze Länge erstreckende Nuten 9 angebracht, die zur Aufnahme von verschiebbaren Spiegelelementen und beispielsweise Dekorationspaneelen dienen.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ablageelement verlaufen die Seiten parallel -zueinander und rechtwinklig zum Stirnende der Sitzfläche 6. Diese Form ermöglicht die Aneinanderreihung mehrerer solcher Ablageelemente an einer Wand.
Bei r^ern in Fig. 2 dargestellten Ablageelement ist die dem Betrachter abgekehrte Seite rechtwinklig zum Stirnende der Sitzfläche 6 angeordnet, während die andere Seite unter einem stumpfen Winkel zum Stirnende der Sitzfläche verläuft. Der stumpfe Winkel beträgt vorzugsweise 112,5°, wobei die schräge Seite entweder rechts oder links angeordnet ist, so daß mit solchen Elementen auch Ecken überbrückt werden können.
Die 3chnittdarstellung in Fig. 3 zeigt das Ablap;eelement in der Aufstellung an einer Wand 10, wobei im Abstand über der Ablage 7 an der Wand 10 eine Schiene 11 mit Nuten 12 befestigt ist, die mit den Nuten 9 in der Ablage 7 fluchten. Bei Aufstellung des Ablagccxements im Raum kann die Schiene 11 auch an einer nach oben aufragenden Rückwand des Elements angebracht werden.
Das Element kann aus beliebigem Werkstoff hergestellt werden und besteht vorzugsweise aus Holz. Es ist zweckmäßig alle von vorn sichtbaren Flächen mit einem dekorativen Bei._o ^u versehen, z.B. mit einem Textilbezug oder einem Kunststoffbezug.
Fig. 4 zeigt- in Draufsicht sieben verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten von mehrerer Ablageelementen im Raum, wobei je
nach der gewählten Konfiguration Elemente mit parallelen Seiten und mit einer schrägen Seite verwendet werden, und wobei in ihren % Abmessungen entsprechend angepaßte Füllelemente entstehende Lük- &xgr; ken ausfüllen. Diese Füllelemente können aus quadratischen EIe- H menten 13 und dreieckigen Elementen 14 bestehen, die ggfs. an ' zugänglichen Seiten mit Fächern oder Schubladen versehen sein können, und die auf ihrer Oberseite eine Mulde enthalten können, die als Ablage, als Auslage von Waren oder zur Aufnahme von Pflanzen und Gewächsen genutzt werden kann.
Die Montage sämtlicher Elemente ist einfach zu bewerkstelligen, und diese können ohne Fachkräfte vom Geschäftsinhaber mit einigen Handgriffen demontiert und in vorher geplanter Form wieder neu montiert werden.
Die Verwendung von über mehrere Elemente hinweg verschiebbaren Spiegelelementen und von vor diesen verschiebbaren Dekorationspaneelen ermöglicht kurzzeitig optische Veränderungen und Variationen durch neue Poster, Fotos, Angebote U3w.

Claims (11)

EIKENBERG & BRÜMMERSTEDT PATENTANWÄLTE IN HANNOVER Bernd Wittweg 361/1 Schutzansprüche
1. Ablageelement für Friseurgeschäfte, dadurch gekennzeichnet. daß dieses aus einem auf den Boden aufstellbaren Körper mit einer Sit2.fläc;ie (6) besteht.
2. Ablageelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Sitzfläche (6) eine Fußstütze (M) für den Kunden angeordnet ist.
3. Ablageelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußstütze (4) als geneigte Platte ausgebildet ist.
4. Ablageelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger für die Sitzfläche (6) und für die Fußstütze (4) jeweils ein Rahmen (2, 5) dient, der an vertikalen Stützen (1) verankert ist und von diesen nach vorn auskragt.
5. Ablageelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (2) für die Fußstütze (4) zugleich die Standfläche für den Körcer bildet.
- 2 -
6. Ablageelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Stützen (1) die Sitzfläche (6) nach oben bis auf übliche Tischhöhe überragen und über ihnen eine Ablage (7)-angebracht ist.
7. Ablageelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß nahe dem rückwärtigen Ende der Ablage (7) über deren gesamte Länge verlaufende Nuten zur Aufnahme von Schiebeelementen angebracht sind.
8. Ablageelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten des Elements parallel zueinander und rechtwinklig zum Stirnende der Sitzfläche (6) verlaufen.
9. Ablageelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite des Elements rechtwinklig zum Stirnende der Sitzfläche (6) und die andere Seite unter einem
stumpfen Winkel zum Stirnende der Sitzfläche verläuft.
10. Ablageelement nach Anjpruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der stumpfe Winkel etwa 110°, vorzugsweise 112,5° beträgt.
11. Ablageelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die Ablage (7), die Sitzfläche (6), die Rückenfläche (8) und die Fußstütze (1J) mit einem Textilbezug versehen sind.
DE8805534U 1988-04-22 1988-04-22 Ablageelement für Friseurgeschäfte Expired DE8805534U1 (de)

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