DE880483C - Vulkanisierform zur Herstellung von Kautschuk-Metallfederkoerpern - Google Patents

Vulkanisierform zur Herstellung von Kautschuk-Metallfederkoerpern

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DE880483C
DE880483C DEC131D DEC0000131D DE880483C DE 880483 C DE880483 C DE 880483C DE C131 D DEC131 D DE C131D DE C0000131 D DEC0000131 D DE C0000131D DE 880483 C DE880483 C DE 880483C
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DE
Germany
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vulcanizing mold
spring body
mold
production
rubber
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Expired
Application number
DEC131D
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English (en)
Inventor
Fritz Ahrensmeier
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Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

  • Vulkanisierform zur Herstellung von Kautschuk-Metallfederkörpern Die AusbilFdung der Vulkanisierformen für Kautschuk-Metallfederkörper, die aus einer zwischen,zwei Metallplatten festvulkanisierten Gummischicht bestehen, bietet im allgemeinen keine Sehwieribalieiten, solange die Höhe des Federkörpers, gd. h. im wesentlichen die Schichtdicke des Gummis, gemessen als Abstand zwischen den beiden Metallplatten, gering ist. Hierbei wurde der Federkörper immer stehend in der Vulkanisierform untergebracht gemäß der Anschauung, daß es günstig sei, die Richtung des Anpreßdruckes in der Haftfläche zwischen Kautschuk und Metall während des Vulkanisierens mit der Preßrichtung der Heizpresse zusammenfallen zu lassen. Die Metallplatten des Federkörpers haben dann die gleiche Richtung wie die Ober- und die Unterplatte der Form. Bei Quersc'llnittsabmessnngen der Federkörper, bei denen die Breite ebenso groß ist wie die Höhe oder die Höhe größer ist als die Breite, ergeben sich bei dieser üblichen Formausbildung Anstände, indem die geheizten Vulkanisate nur sehr schwierig aus der Form herauszulösen sind.
  • Der Übergang auf eine dreiplattige Form mit zwei Teilfugen kann eine Abhilfe nur bei Federkörpern geringer Längenausdehnung, aber nicht bei solchen in Strangform bieten, da der Formhohlraum in der mittleren Formplatte dann als Durchbruch gearbeitet werden muß, so daß lediglich ein Rahmen verbleibt, welcher den großen auftretenden Kräften nicht ohne Verformung Widerstand leisten kann.
  • Die Erfindung beschreitet einen anderen Weg, bei dem die zweiplattige Formenausbildung belbehalten werden kann und der sich auch für die Herstellung ' von Federkörpern in Strangform eignet. Erflndungsgemäß wird der Rohling so in die Form eingebracht, daß die senkrecht zu den Metallplattenebenen verlaufende Achse des Federkörpers rechtwinklig oder stark geneigt zur Richtung des Preßdruckes liegt. Dabei ist es auch möglich, daß die Teilfuge der Vul.lçanisierform diagonal zuln Fedekörper verläuft.
  • Derartige Formenausffihrungen haben sich sehr bewährt. Das Öffnen der Formen und das Herauslösen der Vulkanisate geht einfach und ohne Sehwieriglceiten vonstatten. Etwaige Befürchtungen, daß die Haftung zwischen Kautschuk und Metall dadurch die sich ergebende Stellung der Haftflächen stark geneigt oder rechtwinklig zur Preßrichtung sich verschlechtern würde, haben sich nicht bestätigt. Es kann angenommen -werden, daß durch den Kräfteausgleich innerhalb des wie eine zähe Flüssigkeit wirkenden, während des Vulkanisierens weichen Kautschuks auch bei dieser Stellung der Haftflächen eine gute Anpressung zwischen der I(autschukmischung und den Metallplatten erfolgt.
  • Ein wesentlicher Vorteil ist auch der, daß es nunmehr mit einer einfachen zweiteiligen Form möglich ist, die freien Kautschukflächen im Sinne einer Rantdfaserentlastung einzuschnüren, was bisher wegen derdabei entstehenden Hinterschneidung mit einfachen Mitteln nicht möglich war.
  • In wider Zeichnung sind in Schnittbildern (Abb. I bis 3) drei verschiedene Querschnitte von erfindungsgemäß ausgebildeten Formen als Beispiel wiedergegeben.
  • Die Formoherplatte ist in allen Fällen mit I bezeichnet, die Formunterpiatte mit 2. Der herzustellende Fsederkörper setzt sich zusammen aus der Kautschukschicht 3 und den beiden Metallplattee 4. Bei der Formenausführung nach Abb. I ist die Formteilfuge 5 wie üblich in ihrer waagerechten Anordnung verblieben, dagegen ist der Querschnitt des Federkörpers 3, 4 schräg liegend im Formquerschnitt untergebracht derart, daß die Formteilfuge etwa die Diagonale des Federkörperquerschnittes bildet. Allerdings ist die Anlagefläche 6 der Form über sden Rand des Federkörpers hinaus ungebrochen verlängert, um hier eine Führung für die rechte Metallplatte 4 während des Schließens der Form zu besitzen. Die -Bezugszeichen 7 bezeichnen kleine Einfräsungen, in welche nach dem Öffnen der Form tdas Formaufbrecheisen eingeführt werden kann, um dadurch einen leichten Druck den Federkörper aus der Form herauszuheben.
  • Bei den Ausführungen nach den Abb. 2 und 3 ist die Verkantung des Federkörpers so weit getrieben, daß derselbe völlig liegend im Formquerschnitt untergebracht ist. Hierbei geht das Einlegen des Rohlings und das Zusammenfahren der Formen nicht ganz so einfach vonstatten wie bei der Form nach Abb. I. Dafür ist aber die Höhe der Form geringer geworden, so daß diese Ausführungen sich besser für Mehretagenpressen eignen. Die beiden Ausführungen unterscheiden sich im wesentlichen dadurch, daß bei der nach Abb. 2 die Formteilfuge schräg angeordnet, bei der nach Abb. 3 in waagerechter Lage an der alten Stelle verblieben ist. In Abb 3 ist-der Kautschuksteg zwischen den beiden Metallplatten 4 seitlich eingeschnürt, was für die Spannungsverteilung und die Beanspruchungsmöglichiceit bei der späteren Verwendung günstig ist. Dieser Vorteil kann nur mit der hier beschriebenen Formausbildungsart bei einer einfachenzwei teiligen Form erreicht werden, während bei der üblichen FormausbiLdung hierzu eine querteilbare Mittelplatte oder ein querteilbarer Einsatzring notwendig würde.
  • PATENTANSPRSCHE: I. Vulkanisierform zum Herstellen von Kautschuk-Metallfederkörpern, insbesondere solchen in Strangform, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrecht zu den Metallplattenebenen verlaufende Achse des Federkörpers rechtwinklig oder stark geneigt zur Richtung des Preßdruckes liegt.

Claims (1)

  1. 2. Vulkanisierform nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Formteilfuge (5) etwa in der Diagonale des Federkörpers verläuft.
    3. Vulkanisierform nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (6) der Vulkanisierform fürtdie Seitenfläche des Federkörpers über den Rand des Formlings hinaus ungebrochen verlängert ist.
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