DE8804807U1 - Stuhl - Google Patents

Stuhl

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/14Beach chairs ; Chairs for outdoor use, e.g. chairs for relaxation or sun-tanning
    • A47C1/143Chaise lounges
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/02Rocking chairs

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

fgR MEER " MULLtiR ^ItEl^MEfST^ja PARfh&fo Dir. Schmidt
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S TUHL
Die Erfindung betrifft einen Sfeühl mit einem rechteckigen Rahmen, dessen einer Quersteg sich im vorderen Bereich des Stuhls am Boden abstützt und an dessen anderem Quersteg ein Ende einer Sitz- und Liegefiäche befestigt ist, einem ersten, Ü-förmigen Bügel, dessen Schenkel am offenen Ende schwenkbar im Mittelbereich der Längsholme des Rahmens gelagert sind und an dessen Quersteg das andere Ende der Sitz- und Liegefläche befestigt ist, einem zweiten, U-förmigen Bügel, dessen Schenkel am offenen Ende schwenkbar an den Schenkeln des ersten U-förmigen Bügels gelagert sind und dessen Quersteg sich im rück~ wärtigen Bereich des Stuhls am Boden abstützt, und einem Verbindungsstück, das an seinen Enden gelenkig mit dem Rahmen bzw. dem U-förmigen Bügel in der Nähe des bodenseitigen Querstegs verbunden ist. |
Ein derartiger Stuhl ist aus dem Gebrauchsmuster 19 71 705 bekannt. Der Stuhl ermöglicht eine begrenzte Kipp- oder Schaukelbewegung in Vorwärts-Rückwärts-Richtung und kann durch Verlagerung des Körpergewichts und/ oder durch Abstützung mit den Beinen am Boden stufenlos zwischen einer aufrecht sitzenden Position und einer zurückgelehnten Position verstellt werden.
Die Sitzfläche des bekannten Stuhls entspricht in ihrer Form und Größe etwa derjenigen eines Sessels. Sie endet im vorderen Bereich in Höhe der Oberschenkel des Benut-SO zers. Es handelt sich daher stets um ein Sitzmöbel, das etwa den Komfort eines verstellbaren Sessels bietet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Ausnutzung der kinematischen Möglichkeiten und der einfachen Herstellbarkeit des Stuhls der eingangs genannten Art ein vielseitig einsetzbares, komfortables Sitz- und Liegemöbel zu schaffen.
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Öiöse Aufgabe wird erfindUngsgemäß dadurch gelöst/ daß dS-r- erste U-föfmige Bügel eben ausgebildet ist und über den bödenseitigen Quersteg des Rahmens hinaus Verlängert ist, und daß die Länge des Rahmens und der Bügel und die Lage der diese verbindenden Schwenkächsen derart gewählt sind/ daß eine Schwenkung zwischen einer ersten Position/ in der sich der Quersteg des ersten Bügeis am Boden abstützt, und einer zweiten, im wesentlichen waagerechten Liegeposition ermöglicht wird.
Durch Verlängerung des ersten Bügels nach vorn wird z<ügleich die Liegefläche verlängert/ so daß diese auch die Unterschenkel und Füße des Benutzers aufnehmen kann. Die ebene Ausbildung des ersten Bügels führt zu einer weitgehend ebenen Liegefläche, gegenüber der nur der im rück-* wärtigen, oberen Endbereich des Rahmens liegende Teil der Liegefläche leicht aufwärts zur Bildung einer Kopfstütze abgewinkelt ist.
Auf diese Weise weist der erfindungsgemäße Stuhl die Funktion einer äußerst bequemen Liege auf, deren Neigung der Benutzer durch geringfügige Verlagerung seines Körpergewichts steuern kann. Das erfindungsgemäße Möbelstück eignet sich daher insbesondere zur Verwendung im Garten, in Schwimmbädern oder in Ruheräumen von Saunen.
Vorzugsweise weist der zweite ü-förmige Bügel im Mittelbereich einen Quersteg auf, der bei der Kippbewegung des Stuhls einen Anschlag für den Rahmen als rückwärtige Begrenzung der Kippbewegung bildet und zugleich die Stabilität des zweiten Bügels erhöht.
Die Sitz- und Liegefläche, die in der Regel aus Textilmaterialien besteht, sollte im Interesse einer einfachen Reinigung oder Erneuerung lösbar an den entsprechenden Querstegen des Rahmens und des ersten Bügeis angebracht
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DIf4 Schmidt
Vorzugsweise Weisen diese Qüeifstege über im wesentlichen die gesamte Länge verlauf ende Schlitze auf ■, in die die Enden der Liegefläche einschiebbäf sind. Diese Enden können als Schlaufe ausgebildet sein, so daß Haltestangen eingeschoben werden können t deren Durchmesser so gewählt ist, daß sie nicht durch d.ie Schlitze hindurchgezogen werden können.
'Vorzugsweise ist auf den ersten U-förmigen Bügel auf beiden Seiten jeweils eine Armstütze aufgesetzt.
Das Verbindungsstück zwischen den bodenseitigen Querstegen des Rahmens und des zweiten Bügels kann eine Materialbahn entsprechend dem Material der Liegefläche sein. Die Befestigung an den Querstegen kann in der zuvor erwähnten Weise erfolgen.
Die Sitz- oder Liegefläche kann an ihren seitlichen Rändern an dem ersten Bügel und dem Rahmen befestigt oder auch durch Querstreben des ersten Bügels und/oder des Rahmens zusätzlich abgestützt werden.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Die einzige Figur ist eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Stuhls.
in der Zeichnung sind ein rechteckiger Rahmen mit 10, ein erster ster U-förmiger Bügel mit 12 und ein zweiter ü-förmiger Bügel mit 14 bezeichnet. Der rechteckige Rahmen v?st. vt aus zwei geraden Längsholmen 16 und QuerStegen 18, von denen jeweils nur einer erkennbar ist. Der untere Quersteg 18 bzw. die entsprechenden, nicht bezeichneten Enden der Längsholme 16 stützen sich am Boden ab. Der obere, nicht
TER MEER - MÜLLER - StEINN/IE|£tER. * P/feKMEff Dr. Schmidt
bezeichnete Quersteg des Rahmens 10 dient zur Befestigung einer Liegefläche 20, die beispielsweise aus gepolstertem Textilmaterial besteht.
Mit den beiden Längsholmen 16 des Rahmens 10 sind die freien Enden der Schenkel 22,24 des ersten ü-förmigen Bügels 12 in einer gemeinsamen Achse 26 schwenkbar verbunden. Die Achse 26 liegt im dargestellten Beispiel etwa zwischen dem oberen und dem mittleren Drittel der Längsholme 16. Der als U-förmig bezeichnete Bügel 12 weist einen rechteckigen Umriß auf. Die unteren oder vorderen Enden 22,24 der seitlichen Schenkel sind durch einen Quersteg 28 verbunden. Dieser Quersteg 28 dient zur Befestigung des vorderen Endes der Liegeflächö 20.
Die Liegefläche 20 ist vorzugsweise an den beiden Querstegen des Rahmens 10 und des Bügels 12 lösbar befestigt, so daß sie für Reinigungs- oder Austauschzwecke leicht entfernt werden kann. Zu diesem Zweck können die Querstege nicht gezeigte, längsgerichtete Schlitze aufweisen, in die die Enden der Liegefläche 20 eingeschoben werden. Diese Enden können jeweils eine Schlaufe bilden, in die auf der Rückseite der Querstege eine Haltestange eingeschoben werden kann, die das Herausziehen der Liegefläche aus den Schlitzen verhindert.
Im Mittelbereich sind auf die Schenkel 22,24 des ersten U-förmigen Bügels 12 Armstützen 30,32 aufgesetzt.
An die Schenkel 22,24 des ersten Bügels 12 sind die freien Enden von Schenkeln 34,36 des zweiten Bügels 14 in einer gemeinsamen Achse 38 angelenkt. Die Achse 38 befindet sich in einer Position/ die gegenübel? der Mitte der Schenkel 22/24 leicht nach vorne versetzt ist. Der Bügel 14 Weist wiederum einen ifechteäkigen ünüfJ»ß auf/ und die rückwärtigen Bilden dei? Seheflköl 34/36" deil Bügels sind wiederum
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durch einen Quersteg 40 miteinander verbunden- Dieser Quersteg 40 und der bodenseitige Quersteg 18 des Rahmens 10 sind mit Hilfe einer Materialbahn 42 in bezug auf Zugkräfte miteinander verbunden. Diese Materialbahn 42 kann durch Gurte gebildet werden, kann jedoch auch ein zusammenhängender Streifen in dem Material der Liegefläche 20 sein, so daß sich ein insgesamt einheitliches Erscheinungsbild ergibt. Die Befestigung der Materialbahn 42 kann in der bereits im Zusammenhang mit der Liegefläche 20 geschilderten Weise erfolgen.
Die beschriebene Anordnung des Rahmens 10, der Bügel 12, 14 und der Achsen 26,38 ermöglicht eine vorwärts und rückwärts gerichtete Kipp- oder Schaukelbewegung des Stuhls, die durch Verlagerung des Körpergewichts in einfacher Weise herbeigeführt werden kann und die im übrigen auch zur Einstellung der gewünschten Liegeposition in jeder Stellung stufenlos angehalten werden kann.
Im Gegensatz zu der bekannten Konstruktion ist erfindungsgemäß der erste Bügel 12 näher am oberen Ende des Rahmens 10 befestigt und insgesamt langer ausgebildet, so daß sich eine weitgehend ebene Liegefläche ergibt. Der Rahmen 10 ist ebenfalls eben ausgebildet, so daß der Bereich der Liegefläche 20, der durch den Rahmen aufgenommen wird, nur geringfügig von der übrigen Liegefläche abknickt und eine Kopfstütze darstellt, während bei der bekannten Konstruktion der Rahmen zur Bildung einer Rückenlehne nach Art eines Sessels nach oben abgewinkelt ist.
Da im Gegensatz zu der bekannten Lösung der Rahmen und beide Bügel- ebene Teile darstellen, ist eine Herstellung aus HoIjS in einfacher Weise möglich» 35

Claims (1)

  1. &bull;&bull;«&bull;&bull;ca« ·*·· J
    TER MEER-^MÜliLER^STEIRMBISTER & PARTNER
    PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
    Dr. Nicolaus ter Meer, DipL-Chem. Helmut Steinmeister, Dipl.-Ing.
    Frithjof E. Müller, Dipl.-ing. Manfred Wiebusch
    Mauerkircherstrasse 45 Artur-Ladebeck-Strasse 51
    D-aOOO MÜNCHEN 80 D-4800 BIELEFELD 1
    St/ri
    DR. ARNO P,O. SCHMIDT Fechenwiesen 24 7101 Abstatt
    STUHL
    SCHUTZANSPRÜCHE
    1. Stuhl mit einem rechteckigen Rahmen (10), dessen einer Quersteg (18) sich im vorderen Bereich des Stuhls am Boden abstützt und an dessen anderem Quersteg ein Ende einer Sitz- und Liegefläche (2C) befestigt ist, einem ersten, U-förmigen Bügel (12), dessen Schenkel (22,24) am offenen Ende schwenkbar im Mittelbereich der Längsholme (16) des Rahmens gelagert sind und an dessen Quersteg (28) das andere Ende der Sitz- und Liegefläche befestigt ist/ einem zweiten U-£örmigen Bügel (14), dessen Schenkel (34,36) am offenen Ende Schwenkbar an den Schenkeln des ersten Ü-för-
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    migen Bügels gelagert sind und dessen Quersteg (40) sich im rückwärtigen Bereich des Stuhls am Boden abstützt, und einem Verbindungsstück (42), das an seinen Enden gelenkig mit dem Rahmen bzw. dem zweiten ü-förmigen Bügel in der Nähe des bodenseitigen Quersteges (18,40) verbunden ist, dadurch gekennz eichnet, daß der erste U-förmige Bügel (12) eben ausgebildet und über den bodenseitigen Quersteg (18) des Rahmens (10) hinaus verlängert ist und daß die Länge des Hahmens und der Bügel (12,
    14) und die Lage der diese verbindenden SchwenJiaohsen (26, 38) derart gewählt sind, daß eine Schwenkung zwischen einer ersten Position, in der sich der Quersteg (28) des ersten Bügels am Boden abstützt, und einer zweiten, im wesentlichen waagerechten Liegeposition ermöglicht wird.
    2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite U-förmige Bügel (14) im Mittelbereich einen Quersteg aufweist, der bei der Kippbewegung des Stuhls einen Anschlag für den Rahmen (10) als rückwärtige Begrenzung der Kippbewegung bildet.
    3. Stuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der die Sitz- und Liegefläche (20) aufnehmenden Qu°.rstege des Rahmens (10) und des ersten U-förmigen 3ügels (12) über deren Länge gehende Schlitze aufweisen, und daß die entsprechenden Enden der Sitz- und Liegefläche schlaufenförmig ausgebildet und durch die Schlitze hindurchgeführt und an der Rückseite der Querstege durch eine eingeschobene Stange lösbar gehalten sind.
    4. Stuhl nach einem der Ansprüche X bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die seitlichen Schenkel (22,24) des ersten Bügels (12) Arms-kützöh (30/
    32) aufgesetzt sind.
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    5i Stuhl iiäch einem der Ansprüche 1 bis 4/ dadurch gekennzeichnet/ daß das" Verbindungsstück zwischen deri böderiseitigen Qüerstegeri (18/40) des Rahmens (10) und des zweiten Bügels (14) durch eine Material« bahn (42) entsprechend der Sitz- und Liegefläche gebildet ist*
    6. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet/ daß die seitlichen Schenkel (22,24) des ersten Bügels (12) ünd/oder die Längsholme (16) des Rahmens (10) durch Querstreben zur Abstützung der Sitz- und Liegefläche (20) verbunden sind.
    7. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da~ durch gekennzeichnet, daß die Achse (26), in der der erste Bügel (12) an den Rahmen (10) angelenkt ist, etwa zwischen dem oberen und dem mittleren Drittel der Länge des Rahmens liegt.
    8. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (38), in der der zweite Bügel (14) an den ersten Bügel (12) angelenkt ist, gegenüber der Mitte der seitlichen Schenkel (22,24) des ersten Bügels nach vorne versetzt ist.
    9. Stuhl nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Bügel (12) und der zweite Bügel (14) eben ausgebildet sind.
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