DE8804552U1 - Elektrisches Leiterkabel zur Übertragung von Tonfrequenzsignalen im Audiobereich - Google Patents
Elektrisches Leiterkabel zur Übertragung von Tonfrequenzsignalen im AudiobereichInfo
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-
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Description
.. „ tt . «. ., PATENTANWÄLTE
RNi, BREHM & PARTNER
•f ·■ if &idigr; &iacgr; &Idigr; it
AlberfrRoOhauptef^Str. 73 ■ D*8000 München 70 -foleforiilO89) 7605520/7605526-Telecopy (O89) 7 605559·Telex5214950 Isar d
Sun-7764
6, April 1988
Sun Audio
8000 München 80
Elektrisches Leitiirkabel zur übertragung von Tonfrequenzs'ignälen im Au<iliöbereich
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Leiterkabel zur
übertragung von Tonfrequenzsignalen im Audiobereich, bestehend aus einem elektrisch leitenden Material und einem dieses umgebenden elektrischen Isolator.
Herkömmliche Kabel für Audio-Anwendungen bestehen der besseren Handhabbarkeit wegen in vielen Fällen aus sogenannten LitzenTeitern, welche aus zahlreichen Einzeldrähten zusammengesetzt sind, um dadurch die Flexibilität eines solchen Kabels gegenüber einem Volldrahtleiter
bei in etwa vergleichbarem Leiterquerschnitt zu verbessern. Letzteres ist insbesondere dann erforderlich, wenn
solche Leiterkabel zur Signalübertragung im Audiobereich, also beispielsweise zwischen Lautsprechern und Plattenspielern, Magnetbandgeräten, u. dgl. verwendet werden
sollen. In hochwertigen Ausführungen sind die Litzendrähte solcher Leiterkabel voneinander isoliert, um die Leiteroberfläche zu vergrößern. Wird ein derartiger loser
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beispielsweise durch Schälleinwirkung, so können Stör- i
spannungen auftreten* die das übertragene Audiösignäl
in seiner Qualität mindern. Derartige Storspannungen werden durch piezo- und/oder tribuelektrische Effekte
im Isoliermaterial verursacht*
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, das elektrische Leiterkabel der genannten .Art so auszubilden, daß quälitätsmindernde Storspannungen bei der
Übertragung von Audiosignalen weitgehend vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Leiterkabel ein flacher VotIdrahtleiter ist, der
einen rechteckigen Querschnitt mit einer Höhe h und
einer Breite b aufweist, wobei das Verhältnis von b/h
größer als 10 ist. Dabei haben sich b/h-Verhältnisse
zwischen 25 und 500 besonders bewährt, wobei eine besonders praxisnähe Ausführungsform ein b/h-Verhältnis
von etwa 250 aufweist.
Bekanntlich bewirken in einem von Wechselstrom durchflossenen elektrischen Leiter Magnetfelder im Leiter-Inneren eine Abdrängung der Elektronen an die Leiteroberfläche. Diese Erscheinung ist als Skin- oder Hauteffekt bekannt. Sie bewirkt eine Verminderung des ef- |
fektiven, zum Energietrans.Dort zur Verfügung stehenden | Leiterquerschnitts und läßt sich darauf zurückführen,
daß sich jeder Leiter als Bündel unendlich dünner Fäden
mit Ohm'schen Widerstand und mit Selbstinduktion auffassen läßt. Fließt durch den Leiter ein Wechselstrom, so |
besteht eine bestimmte gegenseitige Induktion zwischen den einzelnen Leiterfäden. Die Summe der Selbstinduktionen und gegenseitigen Induktion aller Leiter- bzw.
Stromfäden ergibt die gesamte Selbstinduktion des ganzen Leiters. Nun ist aber die gegenseitige Induktion
- 3 Sun*7764
aller Stromfäden auf einen Stromfaden in der Mitte des
Leiters größer als auf einen Stfömfäde'fi ail der Leiter-Oberfläche, da ini anderen Fälle der Fäden in der Mitte
ringsum von induzierenden Stromfaden umgeben ist, Wahrend der Stromfaden an der Leiteroberfläche nur auf
•iner Seite solche Stromfäden aufweist* Infolgedessen
lind die wirksamen Selbstinduktionen und damit auch die Scheinwiderstände der Stromfäden auf der Leiter-Oberfläche kleiner als in der Leitermitte. Ein den
Leiter durchfließender Wechselstrom wird daher nach der Oberfläche* also dem Bereich kleinerer Widerstände
Verdrängt, so daß die Stromdichte im Leiterquerschnitt
nicht mehr gleichförmig ist. Dies hat zur Folge, daß der Widerstand des Leiters vergrößert wird, da dem
Wechselstrom nicht mehr der gesamte Leiterquerschrn'tt,
londern nur ein relativ kleiner Querschnitt in unmittelbarer Oberflächennähe zur Verfügung steht. Quantitativ hängt die Stromverdrängung von der Frequenz des
Wechselstroms ab sowie vom verwendeten Leitermaterial.
Der Erfindung liegt der Einfall zugrunde, die nachteilige Wirkung dieses Hauteffektes dadurch zu vermindern,
daß bei gegebenen Leiterquerschnitt die Oberfläche ma-Ximiert wird* Ein unendlich breiter, unendlich dünner
Leiter würde diese Bedingung auf ideale Weise erfüllen, 1st jedoch selbstverständlich nicht praktikabel. Praktikabel hingegen sind flache, aus massivem leitenden
Material, beispielsweise Kupfer, bestehende Leiterkabel, bei denen das Verhältnis von Höhe h bzw. Dicke und Breite b beispielsweise 250 beträgt.
Ein solcher extrem flacher, massiver Leiter für Wechselstrom ist in der Zeichnung beispielshalber dargestellt.
I «··■ · * C · ti
- 4 - Sun-7764
Ih der Zeichnung zs
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Teils eines
in einer Ebene Verläufenden flächen Leiters für &rgr;
j Wechselstrom, und
j Wechselstrom, und
Tig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Teils eines
spiralförmig gewickelten Flachleiters für WeChsei-
^l _j.
s &ugr; &igr; um.
Das in Fig. 1 dargestellte Leiterkabel ist ein flacher Volldrahtleiter mit zwei parallelen Kupferbändern -2,
deren Breite etwa 50 mn und deren Höhe etwa 0,2 mm beträgt.
Diese Kupferbänder, die zur übertragung von Tonfrequenzsignalen
im Audiobereich dienen, sind von einef aus PVC oder Teflon oder aus einem änderen geeigneten Material
bestehenden Isolierung 1 umgeben und auf diese Weise auch voneinander isoliert. Dieses Leiterkabel ist
aufgrund der geringen Dicke der Kupferbänder 2, 3 ausreichend flexibel und deshalb auch einfach handhabbar.
Die Wirkung des Hauteffektes ist bei diener Konstruktion weitgehend unterdrückt, jedenfalls in einem weitaus stärkeren,
Maße und mit wesentlich einfacheren Mitteln, als dies bei einem Bündel feiner, beispielsweise durch Emaillack gegeneinander isolierter Drähte der Fall ist, die
miteinander zu einer Litze verdrillt oder verflochten sind, um zu erreichen, daß jeder Draht streckenweise
ebensooft in der Achse wie in der Oberfläche des Bündels verläuft.
Bei der Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leiterkabels
nach Fig. 2, das ebenfalls zur Übertragung von Tonfrequenzsignalen im Audiobereich dient, sind ü.._i
flache Volldrahtleiter 4, 5 auf je einen zweier koaxialer
Isolatoren 6, 7 aufgewickelt und auf diese Weise elektrisch voneinander isoliert. Die äußere Isolation
wird durch einen Isoliermantel 8 hergestellt. Auch in
ft ·" ·
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diesem Fall entspricht das Verhältnis von . Breite zur
Höhe des rechteckigen Leiterquerschnitts einem Wert von circa 250, auch wenn dies aus Maßstabsgründen aus der
zeichnerischen Darstellung nicht erkennbar ist. Aufgrund der gewickelten Ausführungsform ist der Volldrahtleiter
von Fig. 2 im Gegensatz zu demjenigen von Fig. 1 jedoch nicht als flach zu bezeichnen, sondern als gekrümmt. Als
Leitermaterial bietet sich auch hier Kupfer an.
Claims (6)
- PATENTANWÄLTE ;....... ....: KE-RN-, BREHM & PARTNER 'j Albert-RoBhaupter-Str. 73 · D-8000 Müncheri70!"felef&n'(059) ? 6ÖS5 20*7 60 55 2§ -Telecopy {089) 760 55 59 -Telex5214950 isardSun-7764/GM 6. April 1988Sun AudioUnterhaltungselektronik Vertriebs GmbHHansjakobstraße 808000 München 80Elektrisches Leiterkabel zur Übertragung von Tonfrequenzsignalen im AudiobereichB SCHUTZANSPROCHE1. Elektrisches Leiterkabel zur übertragung von Tonfrequenzsignalen im Audiobereich, bestehend aus einem elektrisch leitenden Material und einem dieses umgebenden elektrischen Isolator, dadurch gekennzeichnet, daß das Leiterkabel ein Volldrahtleiter ist, der einen rechteckigen Querschnitt mit einer Höhe h und einer Breite b aufweist, wobei das Verhältnis von b/h größer als 10 ist.
- 2. Elektrisches Leiterkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis b/h 25 bis 2500 beträgt.
- 3. Elektrisches Leiterkabel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis b/h etwa 250 beträgt.- 2 - Sun-7764
- 4. Elektrisches Leiterkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitende Material Kupfer ist und das
Isoliermaterial aus Teflon oder PVC besteht. - 5. Elektrisches Leiterkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Leiterkabel ein flacher Volldrahtleiter ist, bestehend aus zwei parallelen Leitersträngen (2, 3), ch'e
durch einen flachen Isoliermantel (1) abgedeckt und voneinander isoliert sind, - 6. Elektrisches Leiterkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Leiterkabel aus zwei um eine gemeinsame Achse spiralförmig gewickelten, durch ein Isoliermaterial (6)
voneinander elektrisch isolierten, gekrümmten Volldrahtleitersträngen (4, 5) besteht, die von einem äußeren
Isoliermantel (8) umgeben sind.it i t&igr; &igr; t 11 &igr; &igr; Mlit &igr; &igr; tiI III III III *• if t IiIl f Ml Ml MM
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| DE8804552U1 true DE8804552U1 (de) | 1988-06-09 |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0987720A4 (de) * | 1998-04-06 | 2002-03-20 | Sumitomo Electric Industries | Koaxialkabel, mehradriges kabel, und seine anwendung in elektronikanlagen |
| US6894226B2 (en) | 1998-04-06 | 2005-05-17 | Sumitomo Electric Industries, Ltd. | Coaxial cables, multicore cables, and electronic apparatuses using such cables |
-
1988
- 1988-04-06 DE DE8804552U patent/DE8804552U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US6894226B2 (en) | 1998-04-06 | 2005-05-17 | Sumitomo Electric Industries, Ltd. | Coaxial cables, multicore cables, and electronic apparatuses using such cables |
| US7034228B2 (en) | 1998-04-06 | 2006-04-25 | Sumitomo Electric Industries, Ltd. | Coaxial cables, multicore cables, and electronic apparatuses using such cables |
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