DE8804417U1 - Handschaltvorrichtung zur Bedienung für den Schwenkantrieb eines Lattenrostes - Google Patents

Handschaltvorrichtung zur Bedienung für den Schwenkantrieb eines Lattenrostes

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    • A47C31/00Details or accessories for chairs, beds, or the like, not provided for in other groups of this subclass, e.g. upholstery fasteners, mattress protectors, stretching devices for mattress nets
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47C20/04Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination
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    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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    • H02J9/06Circuit arrangements for emergency or stand-by power supply, e.g. for emergency lighting in which the distribution system is disconnected from the normal source and connected to a standby source with automatic change-over, e.g. UPS systems
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Description

DipUng. W. Dahlke z
Dlpl.-Ing.R-J.Lippert 22. Februar 1988 D/Sw
&lgr; Patentanwälte
" Frenkenforster Straße 137
5060 Bergisch Gladbach 1
NIKO Gesellschaft für Antriebstechnik mbH 5253 Lind!ar
10
"Handschaltvorrichtung zur Bedienung für den Schwenkantrieb eines Lattenrostes"
Die Erfindung betrifft eine Handschaltvorrichtung zur Bedienung des oder jedes elektrischen Motors zur Verschwenkung des Kopfteiles, Nackenteiles und/oder Fußteiles eines Lattenrostes, der im Normal betrieb von einem außerhalb der Handschaltvorrichtung angeordneten Netzgerät betrieben wird.
Derartige Lattenroste mit verschwenkbaren Kopfteilen und/oder Nackenteilen und/oder Fußteilen sind bekannt j und werden in der Regel aus Sicherheitsgründen mit Nie- \ derspannung betrieben. Die Motoren müssen richtungsumschaltbar sein, um die Verwendung zusätzlicher elektrischer Schaltkupplungen zu vermeiden. Vorzugsweise werden dafür Niederspannungs-Gleichstrom-Motoren verwendet. Die : Stromversorgung erfolgt dabei vom Netz über einen Transformator und Gleichrichter, die in ein&m besonderen Netzgerät untergebracht sind.
Eine Möglichkeit zur Verstellung von Hand ohne Motor ist bei solchen Lattenrosten gewöhnlich nicht vorgesehen. ne Bei einem Stromausfail bleiben die schwenkbaren Teile
II des Lattenrostes dann in der letzten Stellung stehen und können erst wieder bewegt werden, wenn der Sttfomaus-
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fall endet,
Besonders für Kranke können sich dabei Unerfreuliche Situationen ergeben» wenn beispielsweise der* Kopfteil und/oder der Fußteil in eine obere Lage verschwenkt sind und die auf dem Lattenrost liegende Person die Absicht hat, ihre Schlafposition einzunehmen*
Man hat fllr diese Zwecke schon vorgeschlagen, einen Akkumulator zu verwenden, der bei Stromausfall den Antrieb des Elektromotors oder der Motoren Übernimmt*
Die für einen solchen Zweck verwendeten Akkumulatoren sind jedoch groß und schwer und werden deshalb vorzugsweise unter dein Lattenrost angebracht» was gewisse Nach·' teile mit sich bringt. Außerdem sind solche Akkumulatoren teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ohne einen solchen großen Akkumulator im Falle eines Stromäusfalls einen hochgeschwenkten Kopfteil, Fußteil oder auch Nackenteil in die Ruhelage abzusenken.
Für die Bedienung des Motors oder der Motoren ist bei solchen Lattenrosten eine Handschaltvorrichtung vorgesehen, die in einem kleinen Gehäuse untergebracht und durch ein flexibles Kabel mit dem unterhalb des Lattenrostes befindlichen Netzgerät und den Stellmotoren verbunden ist. In der Bedienungsplatte des Gehäuses dieser Handschaltvorrichtung befinden sich dann Tastknöpfe für im Gehäuse untergebrachte Schalter, die jeweils für den Kopfteil bzw. Nackenteil bzw. Fußteil ein Einschalten der betreffenden Elektromotoren zur Aufwärtsbewegung oder zur Abwärtsbewegung des betreffenden Teiles bewirken.
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Die vorgenannte Aufgabe wird nun dadurch gelöst, daß das Gehäuse der Handschaltvorrichtung eine kleine Batterie im Inneren Und gegebenenfalls einen Notschalter an der Bedienungsplatte zum Betrieb des bzw. jedes
B Elektromotors bei S'efomäüsfal 1 enthält.
Der Grundgedanke dabei ist es, die in der Handschaltvorrichtung untergebrachte kleine Batterie nicht zum Auf-Wärtsschwenken des einen oder anderen Teiles des Latten« rostes zu verwenden, wofür erhebliche Ströme erforderlich wären, sondern nur zur Abwärtsbewegung, und auch dann nur im Notfälle, nämlich bei Stromausfal1. Dieser Betrieb wird aber dennoch die kleine Batterie stärk überlasten und in kurzer Zeit restlos erschöpfen. Die
&Idigr;5 Batterie muß dann, wenn einmal ein solcher Stromausfall eingetreten ist, wieder durch eine frische Batterie ersetzt werden. Man nimmt also bewußt eine Überlastung der Batterie im Notbetrieb in Kauf und gewinnt dafür den Vorteil, die nur in sehr seltenen Fällen benötigte Batterie klein, leicht und billig halten zu können und sie deshalb im Gehäuse der Handschaltvorrichtung unterbringen zu können.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß &ogr;= als Batterie ein aufladbarer kleiner Akkumulator verwendet wird. Auch dieser kleine Akkumulator wird erfindungsgemäß im Gehäuse der Handschaltvorrichtung untergebracht und ist wegen seiner geringen Kapazität nach einer einmaligen Benutzung im Notbetrieb ebenfalls erschöpft. Im Unterschied zu einer Trockenbatterie kann aber dieser kleiner Akkumulator dann wieder aufgeladen werden.
Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß der Akku bei Normalbetrieb im Pufferbetrieb vom Netzgerät geladen wird, ob
Dieses Laden erfolgt dann also automatisch, so daß der
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Akkumulator nach einiger Zeit, bei einem erneuten Strömäüsfal"!* wieder zur Verfügung steht.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung in Ausfuhrungsbeispielen naher beschrieben. Dabei Zeigen:
Fig. 1 die Bedienungsplatte eines Gehäuses einer erfindungsgemäßen Handschaltvorrichtung;
Fig. 2 eine beispielsweise Schaltung im Inneren des
Gehäuses;
Fig. 3 ein anderes Beispiel einer Schaltung im Inn-eren
des Gehäuses und 15
Fig. 4 ein weiteres Beispiel einer Schaltung.
Das in Fig. 1 dargestellte Gehäuse 1 ist durch ein flexibles Kabel 2 an das Netzgerät (nicht dargestellt) und die Elektromotoren angeschlossen.
Die in der Figur in Draufsicht dargestellte Bedienungsplatte trägt Tasten 3 und 4 für die Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung des Kopfteiles und Tasten 5 und 6 für die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Fußteiles des Lattenrostes. Außerdem trägt die Bedienungsplatte eine Taste 7 für die Bedienung des Notschalters im Inneren des Gehäuses. Außerdem befindet sich, wie gestrichelt in Fig. 1 angedeutet ist, im Inneren des Gehäuses eine kleine Batterie 8. Diese Batterie ist durch (nicht dargestellte} Kontaktbleche im Inneren des Gehäuses mit der Schaltung verbunden und kann durch Öffnen einer Klappe (nicht dagestellt) ausgewechselt werden.
Bei StromausfalT übernimmt die Batterie für kurze Zeit, bis zur ihrer Erschöpfung, eine Abwärtsbewegung des Kopfteiles
und/oder des Fußteiles« indem die Nottaste 7 und zusätzlich die Taste &Iacgr; und/uder die Taste 6 gedrückt wird*
In Fig. 2 ist ein Beispiel einer im Inneren des Gehäuses der Handschaltvorrichtung untergebrachten Schaltung dargestellt. An die Klemmen 10 und 11 werden die durch das Kabel 2 vom Netzgefät führenden Leitungen und an die Klemmen 13 und 14 die zu dem Motor für den entsprechenden Teil des Lattenrostes geführt. Die Schaltung ist beispielsweise nur für einen Motor 12» beispielsweise zur Bewegung des Kü>Jfteiles, ausgeführt, kann aber selbstverständlich ohne weiteres auch für zwei öder drei Motoren ausgelegt werden.
Der Tastschalter 15 wird durch die Taste 3 in Fig. 1 für
die Aufwärtsbewegung des Kopfteiles mittels des Motors 12 geschaltet, während der Schalter 16 durch die Taste 4 in
Fig. 1 geschaltet wird. In Fig. 2 sind beide Schalter 15
und 16 in Ruhestellung dargestellt. Die Schaltung ist so ausgelegt, daß kein Schaden entstehen kann, wenn versehentlich beide Schalter gedruckt werden.
Im rechten Teil der Schaltung in Fig. 2 sin>J die Batterie 18 und der von der Taste 7 (Fig. 1) betätigte Notschalter 17 dargestellt. Bei Stromausfall und hochgestelltem Kopfteil muß dann gleichzeitig zu der Taste 4 auch noch die Nottaste 7 gedrückt werden. Wie man aus Fig. 2 erkennt, wird dann die Batterie 18 in der richtigen Polarität an den Motor 12 angeschaltet, der dann den Kopfteil abwärts bewegt.
Sofern, wie eingangs erwähnt wurde, als Batterie 18 ein kleiner Akkumulator verwendet wird, kann man, wie gestrichelt in Fig. 2 eingezeichnet ist, einen Ladewiderstan«* 20 vorsehen, durch den dann, beim Loslassen der Tasr^ und infolgedessen Öffnen des Schalters 17, ein kleiner Ladestrom vom Netzgerät in den Akkumulator fließt.
In Serie mit dem Notschalter 17 ist eine Diode 19 vorgesehen, die Schaden bei falscher Bedienung verhindert, Da die vom Netzgerät an die Klemmen 10, 11 gelieferte Spannung im dargestellten Ausführungsbeispiel 24 V beträgt, b während die Batterie bzw. der in Fig. 2 dargestellte NC-Akkumulator 18 eine niedrigere Spannung führt,würde das Drücken des Notschalters 17 bei vorhandener Spannung vom Netzgerät zu Schaden führen, falls die Diode nicht vorgesehen wäre.
Falls die Schaltung für zwei Motoren ausgelegt werden soll, kann, wie Versuche ergebet) haben, eine kleine Batterie auch für beide Motoren verwendet werden. Man muß also den rechts in Fig. 2 dargestellten Teil der Schaltung, bestehend aus einer Batterie und einem Tastschalter 17 bzw. Ladewiderstand 20, nicht ebenfalls verdoppeln.
Ein anderes Schaltungsbeispiel ist in Fig. 3 dargestellt. Dort sind wiederum zwei Schalter 115 und 116 zum Einschalten des Motors 112 zwecks Aufwärtsschwenken oder Abwärtsschwenken des betreffenden Lattenrostteiles vorgesehen und die Anschlußklemmen der Handschaltvorrichtung mit dem Bezugszeichen 110, 111, 113 und 114 versehen.
Bei dieser Schaltung übernimmt die Diode 119 gleichzeitig die Funktion des Notschalters, indem sie den Batteriestrom erst dann hindurchläßt, wenn kein-e Spannung vom Netzgerät anliegt.
Auch hier ist bei Verwendung eines Akkumulators 118 ein Ladewiderstand 120 (gestrichelt eingetragen) vorgesehen.
Schließlich ist in Fig. 4 ein weiteres Schaltungsbeispiel
dargestellt. Der Motor 212 ist mit seinen Klemmen 213 und 214 Über die beiden Schalter 215 und i!16 an die zum
Netzgerät führendem Anschlußklemmen 210, 212 angeschlossen.
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Beim Einschalten des Schalters 215 wird der Motor in der einen Drehrichtung eingeschaltet, in der er den betreffenden Teil des Lattenrostes aufwärts bewegt. Beim Einschalten des Schalters 216 wird dagegen der Lattenrost abwärts bewegt.
Beim Ausfall der Netzspannung und damit der Spannung vom Netzgerät über die Klemmen 210 und 212 wird dann der Batterie-Not-Schalter 217 betätigt, der eine Abwärtsbe,- wegung des beweglichen Teiles des Lattenrostes bewirkt. Die Batterie 218 ist wieder entweder eine Trockenbatterie oder ein kleiner aufladbarer Akkumulator. Im letzteren Falle sind dann für den Pufferbetrieb, in dem der Akkumulator bei vorhandener Netzspannung ständig aufgeladen gehalten wird, die beiden gestrichelt eingezeichneten Widerstände 220 und 221 vorgesehen.
Die Diode 219 verhindert wieder Schäden an der Batterie bei falscher Bedienung. 20

Claims (3)

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    JpgW. Dahlke &lgr;
    DlpL-Ing.rUJ.Llppert 22. Februar 1988 D/Sw
    Patsntanwälte
    Franfcenforster Straße 137
    Berglach Gladbach 1
    &Ngr;&Igr;&Kgr;&Ogr; Gesellschaft für Antriebstechnik mbH Lindlar
    Ansprüche
    1. Handschaltvorrichtung zur Bedienung des oder jedes elektrischen Niederspannungs-Gleichstrom-Motors zur Verschwenkung des Kopfteiles, Nackenteiles und/oder Fußteiles eines Lattenrostes, der bzw. die im Normal betrieb von einem außerhalb des Gehäuses der Handschaltvorrichtung angeordneten Netzgerät betrieben wir«' bzw. werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) der Handschaltvorrichtung eine kleine Batterie (8$, 18, 118) im Inneren und gegebenenfalls einen Notschalter (7, 17) an der Bedienungsplatte zum Betrieb des bzw. jedes Elektromotors bei Stromausfall enthält.
  2. 2< Handschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Batterie ein aufladbarer kleiner Akkumulator verwendet wird.
  3. 3. Handschaltvorrichtung nach Anspruch 2, d adurch gekennzeichnet, daß die Schaltung so ausgelegt ist, daß bei Normal betrieb der Akkumulator im Pufferbetrieb vom Netzgerät geladen wird.
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