DE8803776U1 - Akustoelektrischer Wandler - Google Patents
Akustoelektrischer WandlerInfo
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Description
• · 1
PATEUTANWAUt''.* ,'."," ·
DR.INQ. HANÖ·HlrcJhl.tr.·' '*'
&ugr; &igr;= &igr; Kte'ö'i &igr;&Lgr;&ugr;&tgr;&igr; D>7BG0 KARLSRUHE 41 (QRÖTZINQEN)
OIPL-INQ. HEIWER LICHTI durucherstrasse3i
DIPL-PHY8. DR. RER. NAT. JOST LEMPERT TEL: (07 21) 4 es 11
Prof. Dr.
Siegfried Klein
42, Rue de la Tour D'Auvergne
1 / JUU3 raus
8989/88 Le/ew
Akustoelektrischer Wandler
Die Erfindung betrifft einen akustoelektrischen Wandler
mit einem Spulenwindungen tragenden Tragkörper, insbesondere einem in sich schwingenden Hohlkörper mit gekrümmter
Oberfläche, wie einer magnetostriktiven Kugel.
Ein gattungsgemäßer akustischer Wandler ist aus der EP-A-O 177 383 bekannt, auf die vollinhaltlich verwiesen
wird. Die Druckschrift zeigt einen omnidirektionalen, also in alle Richtungen abstrahlenden elektroakustischen Wandler
mit einem in bevorzugter Ausgestaltung kugelförmigen Körper aus magnetostriktiven Material» der sich in einem
Magnetfeld zusammenziehen und ausdehnen kann und damit in einem geeigneten modulierten Feld durch seine Bewegung
Luftschwingungen erzeugen und damit als Lautsprecher dienen kann. In einer bevorzugten Ausgestaltung ist der magneto-*
striktive als Tragkörper für eine das modulierte Magnetfeld erzeugende Spulenwicklung in Form von auf dem Tragkörper
eng gewickelten Wicklungen aus Kupferrunddraht. Es hat sich
Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe bei einem akustoelektrischen
Wandler der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Spule als ein quer zur Laufrichtung in sich
gewelltes Band aus Flachmaterial auf den Tragkörper aufgelegt ist. Mit dem zur Laufrichtung gewellten Band ist zunächst
gemeint, daß die Wellen und Täler des gewellten Bandes sich quer zur Laufrichtung desselben erstrecken und
in Laufrichtung miteinander abwechseln. Das gewellte Band liegt nur mit seinen Wellentälern auf dem Tragkörper auf,
während es sich zwischen den entsprechenden Auflagelinien
frei erstreckt. Wenn der magnetostriktive Tragkörper sich
zusammenzieht, so werden die Wellenberge leicht erhöht und verschmälert, wenn der Körper expandiert, werden die
Wellenberge flacher, das Band beeinträchtigt aber die Bewegung des magnetostriktiven Körpers selbst in keiner Weise,
da es völlig flexibel nachgibt, ohne größere eigene Rückstellkräfte auszuüben. Dies ist insbesondere der Fall, wenn
gezeigt, daß diese Ausgestaltung insofern nicht optimal ist,
als der Kupferdraht den magnetostriktiv^ Körper praktisch fest einschnürt und damit dessen Verschwingungsverhalten
beeinflußt und dämpft. Andere bekannte Ausgestaltungen, bei denen der magnetostriktive Körper selbst als Leiter für den I
das Magnetfeld erzeugenden Strom dient, können nur bei kleinen Körpern eingesetzt werden, die insbesondere bei
tiefen Frequenzen nur schwierig die gewünschte Lautstärke &idiagr;
(Amplitude) erreichen lassen. ^
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den be- |
kannten Wandler unter Vermeidung der genannten Vorteile I dahingehend weiterzuentwickeln, daß durch einfache Auf- :
bringmöglichkeit das Schwingungsverhalten des magnetostriktiven Körpers nicht beeinträchtigt wird und insbesondere j
Wandler großer Dimensionen, und daher geeignet für tiefe ; Frequenzen, erhältlich sind. .1
dan Band aus Kupfermaterial besteht, was einerseits die geeigneten erwünschten elastomechanischen Eigenschaften nämlich
flexibel verformbar, aber ohne eigene starke elastische Ruckstellkräfte - aufweist und darüberhinaus auch
aufgrund eines geringen spezifischen Widerstandes in elektrischer Hinsicht das geeignete Material ist.
Cs hat sich herausgestellt, daß insbesondere bei größeren
Wandlern mit Durchmessern im Bereich von einigen Dezimetern das Flach-Material das geeignete Material ist, unter anderem
deswegen, weil es sich nicht verdrillt. Das gewellte Flachband paßt sich aufgrund seiner Querwellung optimal dem
zweifach gekrümmten Tragkörper, wie insbesondere einer Kugel, aber auch einem Rotationsellipsoid mit gekrümmter Erzeugender
an. Es kann in der gewellten Form bequem auf größere Körper mit gekrümmter Oberfläche aufgebracht werden, wie
insbesondere einer Kugel, da es sich an die gekrümmte Form aufgrund der Querwellen anpassen kann. Es beinhaltet bei
derartigen größeren Schwingkörpern mit Dimensionen im Bereich mehrerer Dezimeter und mehr die einzig praktikable
Lösung. Wenn gewellte Leiterbahnen auch auf den Tragkörper, insbesondere einer Kugel lediglich aufgewickelt oder gegebenenfalls
in beliebiger Weise festgehalten werden können, so sieht eine bevorzugte Ausgestaltung vor, daß das Band
auf dem Tragkörper aufgeklebt ist. Das gewellte Band wird dabei nur im Bereich seiner Wellentäler mit dem Tragkörper
verklebt, während die Wellenberge sich frei vom Tragkörper abheben, so daß sie der oben erwähnten Verformung ohne
weiteres unterliegen können. Zum Festkleben gibt es verschiedene Möglichkeiten. In bevorzugter Ausgestaltung ist
das gewellte Band selbst rückseitig mit einer Klebstoffschicht, beispielsweise in Form eines doppelseitigen Klebebandes,
also eines Klebebandes, das auf beiden Seiten mit Klebstoff beschichtet ist, versehen. Stattdessen kann auch
vorgesehen sein, daß der Tragkörper mit Klebstoff versehen
ist, ggfls. auch ^n Form eines doppelseitigen Klebebandes.
Auch könnten das gewellte Leitungsband und/oder der Trag»
körper mit einer thermoplastischen Schicht versehen sein,
woraufhin das gewellte Leitungsband unter Erwärmung auf den Tragkörper aufgebracht wird, so daß es nach Abkühlung und
dawi t Erstarren der thermoplastischen Schicht fest mit dem Tragkörper verbunden ist. Die Breite des gewellten Leitungsbandes
kann grundsätzlich in breiten Bereichen gewählt werden und hängt bei vorgegebener Stärke des Materials von
Wicklungslänge, gewünschter Impedanz und gewünschter Windungszahl
ab. In bevorzugter Weise ist vorgesehen, daß die Breite des gewellten Bandes zwischen 0,5 bis 2,0 Prozent
des Durchmessers des Tragkörpers liegt, wobei typische Breiten zwischen 5 und 10 mm liegen können.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß sowohl die induktive magnetische Koppelung zwischen der Kugel und diesem Modulationsbändchen
maximal ist und gleichmäßig über die gesamte Oberfläche verteilt werden kann und daß die induktiven Koppelungsverluste
bei den tieferen Frequenzen weitgehend vermieden werden als auch, daß die Impedanz auf einen gewünschten
Wert, beispielsweise 4 Ohm, gebracht werden kann. Diese Ziele wären durch einen Runddraht nicht verwirklichbar,
der entweder zu hohe Impedanz oder - bei starker Ausführung aufgrund eben seiner Stärke - eine schlechte Koppelung und
Verluste bedingen würde. Das Band ist auf der magnetostriktiven Kugel über eine Isolierschicht (Klebstoff usw.) aufgebracht
und schwingt mit dieser mit, ohne ihr Schwingungsverhalten irgendwie zu beeinträchtigen. Falls ein höherer
Widerstand des Spulenbandes gewünscht wird, kann auch anderes leitfähiges Material als das an sich geeignete
Kupfer, beispielsweise insbesondere Nickel eingesetzt werden
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung,
in der ein Ausführungsbeispiel des akustoelektrischen Wand-
lers unter Bezugnahme auf die Zeichnung im einzelnen erläutert ist. Dabei zeigt:
Figur 1 Eine Seitenansicht des gesamten elektroakustischen Wandlers und
Figur 2 eine vergrößerte Darstellung des beim erfindungsgemäßen Wandlers verwendeten
gewellten Leiter.
Der erfindungsgemäße akustische Wandler 1 weist im dargestellten AusfUhrungsbeispiel einen kugelförmigen Tragkörper 2 auf, der aus magnetostriktivem Material, wie einer
Nickel-Kobalt-Legierung mit einem hohen Nickelanteil besteht oder aber eine Schicht aus solchem Material auf einem
isolierenden elastischen Träger aufweist. Auf diesem Tragkörper 2 ist elektrisch isoliert fein Leiter in Form eines
quer gewellten leitenden Bandes 3 aufgebracht. Die Isolierung kann durch eine auf der Rückseite des gewellten
leitenden Bandes 3 aufgebrachten Befestigungsschicht 4 gebildet sein. Die Schicht 4 kann eine Klebstoffschicht,
beispielsweise in Form eines doppelseitig klebenden Klebebandes sein. Es kann sich auch um eine Thermoplastschicht
handeln, mittels der das gewellte Band 3 unter erhöhter Temperatur auf dem Tragkörper 2 befestigt wird.
Alternativ kann der Tragkörper 2 auch direkt mit einer isolierenden Schicht, ebenfalle in Form einer Thermoplastechicht oder einer Klebechlcht, ggfls. in Form eines aufgewickelten beidseitig klebenden Klebebandes versehen sein,
worauf dann ein gewelltes Leitungeband 3 ohne eigene rückwärtige Befeetigungeechicht aufgebracht und derart festgelegt wird. Das Leitungsband 3 besteht bevorzugt aus Kupfer.
Das Leitungsband 3 wird auf dem Tragkörper 2 in der aus Fig.l ersichtlichen Welse aufgewickelt, wobei es aufgrund
seiner gewellten Ausgestaltung sich em die Kontur des Tragkörpers 2, die grundsätzlich beliebig sein kann, leicht
und einfach anpaßt. Darüberhinaus ist das gewellte Band 3 nachgiebig, so daß es sich bei den Schwingungen des Tragkörper
s 2, die aus einer Radiusvergrößerung bzw. Verkleinerung bestehen, flexibel anpaßt, so daß keine Spannungen
auftreten und insbesondere das Schwingungsverhalten des Korpers 2 durch die durch den elektrischen Leiter 3 gebildete
Spule in keiner Weise beeinträchtigt wird. Bei Einsatz des erfindungsgemäßen akustischen Wandlers als
Lautsprecher werden die Enden 6,7 des gewellten Bandes 3 an einer die geeignete modulierte Spannung liefernde
Spannungsquelle 8 angeschlossen, ggfls. über Impedanzwandler
und unter Vorsehung sonstiger geeigneter elektronischer Komponenten, wie sie in der EP-A-O 177 383 erörtert sind.
Das gewellte Band weist eine derartige Breite auf, daß es mit einer genügenden Anzahl voneinander elektrisch getrennter,
also einen Abstand zueinander aufweisender Windungen auf dem Träger 2 aufgebracht werden kann. Demgemäß
liegt die Breite des Bandes vorzugsweise im Bereich von 0,5 bis 2 Prozent des Durchmessers eines Rotationskörpers,
vorzugsweise einer Kugel, beispielsweise bei einem Tragkörper für einen den üblichen Frequenzbereich von tiefen
bis zu hohen Tönen abdeckenden Lautsprecher mit einem Tragkörperdurchmesser in der Größenordnung von einigen Dezimetern
im Bereich von 5 bis 10 mm.
Claims (1)
- Daing. HA'lilS.L-JCH.fr··' '"'DiPL-WQ. HEINER "LICHTI ^JS^S?«41 (GRÖraNGEN)-. JOST LEMPERT &tgr;&eegr;_:&Rgr;72&igr;&mgr;«&igr;&igr;Prof. Dr.Siegfried Klein42, Rue de la Tour D'Auvergne8989/88 Le/ew F-75009 Paris 18. März 1988Schutzansprüche1. Akustoelektrischer Wandler mit einem Spulenwindungen tragenden Tragkörper, insbesondere einem in sich schwingenden Hohlkörper mit gekrümmter Oberfläche, wie einer magnetostriktiven Kugel, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule als ein quer zur Laufrichtung in sich gewelltes Band (3) aus Flachmaterial auf den Tragkörper (2) aufgelegt ist. *2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (3) auf dem Tragkörper (2) aufgeklebt ist.3. Wandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gewellte Band (3) rückseitig eine Klebstoffschicht (4) aufweist«4. Wandler nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (2) mit Klebstoff versehen ist.j. 5. Wandler nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurchgekennzeichnet, daß zum Aufkleben des Spulenbandes *■ ein doppelseitiges Klebeband vorgesehen ist.6. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschicht des gewellten Spulenbandes (3) aus Kupfer besteht.f 7. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschicht des gewelltön Spulenbandes (3) aus Nickel besteht.8. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 7 , dadurch gekennzeichnet, daß das gewellte Band (3) eine Breite von 5 bis 10 mm aufweist.9. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des gewellten Bandes(3) zwischen 0,5 bis 2,0 Prozent des Durchmessers des Tragkörpers (2) liegt.
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