DE8803711U1 - Heizgerät - Google Patents
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Description
SUzer Oil G
- 1 Heizgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein Heizgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Erwärmung von Flüssigkeiten, insbesondere Wasser, bekannt.. Sie
werden einfach in den Wassertopf eingehängt und Über einen
Stecker mit einer Steckdose verbunden.
den letzten Jahren mehr und mehr vom Markt verschwunden. Zum
einen besteht eine gewisse elektrische Kurzschlußgefahr, zum anderen wirkt die mit der Zeit verkalkende wendeiförmige
2Q Eintauchspirale unansehnlich, insbesondere dann läßt auch die
Leistungsfähigkeit nach, bei Nichtbenutzung liegt ein derartiger Tauchsieder auch unaufgeräumt herum. Darüber hinaus kann ein
Vergessen des Tauchsieders zu ganz erheblichen Schäden bis zu vollständigen Gebäudebränden rühren, insbesondere bei der
2g Verwendung von Plastikeimern, die heutzutage praktisch ausschließlich
für Reinigungs arbeiten verwendet werden.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, ein Heizgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 so auszuge-
nQ stalten, daß die Nachteile des Standes der Technik vermieden
werden und ein kleineres, handlicheres, sichereres und energiespare &eegr; der es Gerät geschaffen wird.
Das technische Problem wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
oc des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den Unter ans pr Uc he &eegr; unter Schutz gestellt.
-Z-
WMhrend bisherige Heizgeräte in Form von Tauchsiedern elektrische
Heizwicklungen innerhalb einer metallischen Wendel und 5
gegenüber dieser isoliert aufweisen, sind nach dem- verblüffenden
Lösungsprinzip der Erfindung die beiden entgegengesetzt gepolten elektrischen Leiter unmittelbar der Flüssigkeit, insbesondere derr
Wasser, ausgesetzt und gegeneinander isoliert, überraschenderweise
reicht die elektrische Leitfähigkeit des Wassers aus, um einen 10
ausreichenden Stromfluß in Gang zu bringen und in Gang zu halten. Es zeigte sich, daß dafUr lediglich ein Stromanschluß an
das übliche 220 V-Netz ausreicht. Die bisherige Wendelform
erübrigt sich, desgleichen irgendwelche Sicherheitsisolierungen, wenn der mit der StromzufUhrungs-Leitung verbundene erste Leiter
von dem mit der StromrUckfUhrungs-Leitung verbundenen zweiten
Leiter bzw. einer Sicherheitshülse umgeben ist. D ar Über hinaus ergaben sich weitere überraschende Vorteile, wie ein erheblich
höherer Wirkungsgrad, ein rascheres, mehr als doppelt so
schnelles Aufheizen durch ein halb so großes Gerät, das
weitgehende Verhindern einer Verkalkung der beiden Leiter sowie ein praktisch automatisches Ausschalten des Tauchsieders nach
dem Erreichen, der Siedetemperatur, wohl bedingt durch die
entstehenden Luftbläschen, welche die elektrische Leitfähigkeit zwischen den beiden Leitern entscheidend herabsetzen. Selbst ein
Herausziehen des Tauchsieders aus der Flüssigkeit ist unschädlich.
Da ja dann kein Strom fließt, kann nichts passieren. Man kann somit den Tauchsieder sogar immer eingesteckt lassen und
auf Wunsch in die zu erwärmende Flüssigkeit stecken, beispielsweise in eine Kanne oder auch nur eine Tasse für Tee oder
Kaffee, oder in einen großen Topf oder Kübel oder eine Schüssel mit zu erwärmender Flüssigkeit, die im übrigen auch ohne
weiteres aus Kunststoff sein können. Da wegen des verwendeten Stromleitungsprinzip die elektrischen Leiter selbst maximal Siedetemperatur
der erwärmten Flüssigkeit erreichen können, kann der Tauchsieder ohne weiteres auch mit Kunststoffwänden in Berührung
kommen.
Auch wenn vergessen wird, den Tauchsieder auszustecken, oder
aus der siedenden Flüssigkeit zu entfernen, kann nicnte
passieren, da zum einen die elektrische Leistung nach Erreichen der Siedetemperatur auf einen minimalen Wert absinkt, die
Flüssigkeit somit lediglich auf Siedetemperatur gehalten wird, ein
weiterer Vorteil - und da sich insbesondere der Strom automatisch auf Null reduziert, wenn etwa die FlUssigke.it
verrlnmnff &eegr;&Lgr;&bgr;^ ..«.^^,.„„1^.4- i_4- .._j _i
> i_ _, „_._t.,. . . .
• » -— .u. „unouou &khgr;.,», Uhu uauun;n uei' oeriaioer xeer ist;«.
Das verwendete Strom leitungs prinzip ermöglicht, auch wegen des höheren Wirkungsgrades, eine wesentlich kleinere und kompaktere
Bauweise als bei üblichen Tauchsiedern. So kann man mit einem Tauchsieder, der lediglich 15 cm lang ist und einen Durchmesser
von 3 cm aufweist, eine bestimmte Wassermenge erheblich rascher, nämlich etwa doppelt so schnell, erwärmen, als dies bei einem
üblichen etwa doppelt so langen Tauchsieder der Fall ist, dessen Wendeldurchmesser ebenfalls doppelt so groß wie der genannte
Durchmesser ist.
Das Konstruktionsprinzip ermöglicht unterschiedlichste Bauweisen je nach Anwendungszweck, der vom schlichten Haushaltsgerät bis
zu industriellen Anwendungen geht, bei denen beispielsweise lanft*
Flüssigkeitströge mit hohem Flüssigkeitvolumen in kürzester Zeit
aufgeheizt werden sollen. Im letzteren Fall können beliebig lani;e
Reihen von gegenüberliegenden Leitern entgegengesetzter Polung
oder von zwei Leife platten verwendet werden, für Haushaltungszwecke genügt ein kleiner Stab, der von einer Hülse umgeben ist,.
Auch die Wahl der verwendeten Spannungs quelle ist in weiten Bereichen flexibel, es kann sowohl Gleichspannung als auch
Wechselspannung verwendet werden. Je nach verwendeter Spannungsquelle
und gewünschter elektrischer Leistung sin^ uie
Abmessungen der elektrischen Leiter anzupassen. Bei der Verwendung von Gleichstrom wird das Wasser teilweise zu Wasserstoff
und Sauerstoff zersetzt, wobei diese Gase abgeführt werdein
können; in einem abgeschlossenen Gefäß re kombiniere &eegr; diese Gase
wieder zu Wasser.
Es können die unterschiedlichsten Flüssigkeiten erhitzt werden,
&ogr;
Neben üblichem Leitungswasser können auch sämtliche andere
Flüssigkeiten wie Haushaltsöl, Maschinenöl, Milch, etc. erwärmt werden. Auch destilliertes Wasser läßt sich dann erwärmen, wenn
man erheblich nähere Leiterabstände wählt oder geringfügige Mengen an Kochsalz oder einem anderen Leitzusatz hinzugibt.
Auch unterschiedliche Wasserhärte führt zu unterschiedlichen ;
elektrischen Leitungs- und somit Leistungsverhältnissen. Das I
rung des Volumens des Stromverbrauchs und der Aufheizzeit bei %
mit Öl gefüllten und elektrisch geheizten Heizkörpern anwenden. \
Es zeigte sich überraschenderweise, daß bei der erfindungsgemäßen
Abschirmung des mit der Strom phase verbundenen elektrischen Leiters durch den nach Art eines sog. Faraday-Käfigs diesen
Leiter umschließenden zweiten Leiter, der mit der StromrUckfüh-20
rungeleitung verbunden ist, bei Anlegen einer üblichen 220
V-Wechselepannung und einer Frequenz von 50 Hz keinerlei
Stromechlaggefahr besteht. Diese Anordnung wirkt genau umgekehrt ,_
wie ein Faraday'scher Käfig, der das Eindringen von Hochspan- j
nung in dessen Inneres verhindert, indem er das Austreten von S
'
zusätzlich um den äußeren Leiter und gegenüber diesem isoliert in
einem Abstand von wenigstens S mm eine Schutzhülse herumlegt,
die aus elektrisch leitendem Material besteht und eine Verbindung
derselben mit dem Nulleiter bzw. Schutzleiter sicherstellt, so ist
man auch bei Vertauschung von erstem und zweitem Leiter-Anschluß elektrisch elcher. Bs 1st hierbei sicherzustellen, daß die
Flüssigkeit durch entsprechende Offnungen hindurch leicht zu
Jedem der entgegengesetzt gepolten elektrischen Leiter gelangen
kann.
36
36
Leiter in Form eines länglichen Stabes angeordnet, der vom
zweiten Leiter in Form einer Hülse konzentrisch umgeben ist. Wenn ^ sichergestellt ist, daß der innere Leiter stets mit der Strom phase
verbunden ist und der äußere hülsenförmige Leiter lediglich mit
dem Nullanschluß verbunden ist, kann man sich in diesem Falle sogar die zusätzliche Sicherheitshülse sparen.
Wie oben erwähnt, spielt die Frage der Abmessungen, Abstände etc. der gegenüberliegenden elektrischen Leiter entgegengesetzter
Polung eine Rolle. Im FaTIe eines zweiten elektrischen Leiters in
Form einer den ersten stabförmigen elektrischen Leiter hülsenförmig
umgebenden Leiter spielt auch das Verhältnis der Leiterfläche des zweiten Leiters zur Leiterfläche des ersten Leiters eine
gewisse Rolle.
Die verbleibende Leiterfläche soll Jedenfalls nicht erheblich geringer als die Oberfläche des stabförmigen konzentrischen
Innenleiters sein. Im Übrigen sollen möglichst viele Öffnungen vorhanden sein, um ein möglichst ungehindertes Hindurchströmen
der zu erwärmenden Flüssigkeit zu gewährleisten. Aufgrund der Erwärmung bildet sich im übrigen eine sehr intensive Flussigkeits-Konvekttonsströmung
heraus. Das bevorzugte dargestellte Ausfuhrungebeispiel eines Tauchsieders mit konzentrisch zueinander
angeordneten Leitern weist zweckmäßige konstruktive Ausgestaltungen auf, so obere und untere isolierende Abständeringe,
eine umgebende konzentrische Sicherheitshülse und einen
unteren und einen oberen Abschluß. Der obere Abschluß kann durch ein oberes SchraubstUck in Form einer Sechskant-Mutter
gebildet werden, der an einem Außengewinde der Sicherheitshülse verschraubt 1st. Dieses Außengewinde kann darüber hinaus noch
einem anderen Zweck dienen, nämlich dem Festschrauben des ganzen Tauchsieders an einem Deckel, wobei man lediglich
unterhalb des Deckels eine Gegenmutter zur erwähnten oberen Sechskantmutter anbringt.
nichtrostenden Überzug versehener elektrischer Leiter wie Edelstahl
oder verchromtes Metall verwendet werden.
dargestellt.
Es zeigt:
mit konzentrisch angeordneten Ringen im Längsschnitt,
Fig. 2 das in Fig. 1 gezeigte AusfUhrungsbeispiel im Querschnitt längs der Linie U-II1
Fig. 2 das in Fig. 1 gezeigte AusfUhrungsbeispiel im Querschnitt längs der Linie U-II1
Fig. 3 in schematise her Darstellung die Draufsicht auf einen
15
Einzelplätzen,
Fig. 4 bis Fig. 12 Einzelheiten des AusfUhrungsbeispieles gemäß Fig. 1.
Fig. 4 bis Fig. 12 Einzelheiten des AusfUhrungsbeispieles gemäß Fig. 1.
Fig. 13 in schemati&-her Darstellung die Draufsicht auf einen
20
In Fig. 1 ist die elektrische Spannungsquelle, beispielsweise 220 V-Wechselspannung mit 50 Hz, mit 1 bezeichnet. Die erste
elektrische Anechlußleitung 2 ist mit einem zentral angeordneten
stabförmigen elektrischen Leiter 4 verbunden, der von einem
hülse nförm ige &eegr; zweiten elektrischen Leiter 5 gleicher Länge umgeben ist. Darum herum ist eine ebenfalls kreiszylindrische
Sicherheitshülse 6 angeordnet, die wie der zweite elektrische
beim Leiter 5 mit 14 bezeichnet sind. Der Abstand zwischen erstem Leiter 4 und zweitem Leiter 5 sowie zwischen zweitem Leiter 5 und
Sicherheitshülse 6 ist mit a bezeichnet und betragt im maßstabsgerecht
gezeichneten AusfUhrungsbeispiel der Fig. 1, 2 sowie 4 bis 12 Je 5 Millimeter. Die zylindrische Anordnung der drei
Hauptteile ist insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen. Wie weiter
I > « .· H . I I I I I
»It
oben erwähnt, kann bei diesem Ausführungsbeispiel die Sicherheitshülse
6 dann entfallen, wenn sichergestellt ist, daß der äußere zweite Leiter 5 über die zweite Anschlußleitung 3
ausschließlich mit dem Nulleiter und nicht mit der stromführenden Phase verbunden ist.
Die weiterhin in Fig. 1 eingezeichneten Teile dienen im weserttlichen
der Hontage dieser drei Hauptteile. Im einzelnen sind sämtliche Teile des Tauchsieders in den Figuren 4 ^is 12
dargestellt. Der untere Teil des Tauchsieders ist über einen Isolierring 8 mit einer großen zentralen Öffnung entsprechend dem
A u ße &eegr; d ure hm essers des hülsenförmigen zweiten Leiters 5 (Fig. 7)
sowie durch ein im wesentlichen T-förmigen Paßstück 9 (Fig. 8)
festgelegt, wobei das Paßstück 9 eine zentrale zylindrische Ausnehmung 17 entsprechend dem Außendurchmesser des ersten
stabförmigen Leiters 4 (Fig. 4) aufweist. Von oben sind die drei
Teile 4, 5, 6 über einen Isolierring 7 (Fig. 7) und ein Paßstück
ll befestigt.
Das Paßstück 11 weist ebenfalls eine zentrische Ausnehmung 18 für Jie Aufnahme des ersten stabförmige &eegr; Leiters 4 auf. Darüber
hinaus sind im Paßstück 11 eine zentrieche Bohrung und eine seitliche Bohrung für die Durchleitung der elektrischen Anschlußleitungen
2 und 3 vorgesehen. Schließlich weist die Oberseite des Tauchsieders ein über den Rand der Sicherheitshülse 6 vorstehendes
Sechskantschraubstück 12 auf, in dessen oberem Innengewinde
ein zentrisches T-förmiges Teil 13 aus elektrisch isolierendem
Material eingeschraubt 1st, das eine zentrische Bohrung zum Hindurchleiten der elektrischen Anschlußleitungen 2 und 3
aufweist.
Zu den Fig. 4-12 sei ergänzend auf Fig. &bgr; hingewiesen, wobei
ein Außengewinde 16 fUr die Verschraubung mit der Muttor 12,
(nicht gezeigten) Gegenmutter, dargestellt 1st. In Fig. 10 ist das
&igr; "&thgr;-
SechskantschraubstUck 12 im Detail dargestellt« Es weist danach
ein unteres Gewinde mit größerem Durchmesser fltr die Verschrau-
_ bung mit der SioherheitshUlse 6 auf, und ein oberes Gewinde mit
kleinerem Durchmesser fUr die Verschraubung mit dem Teil 13 gemäß Fig. 12. Fig. 11 zeigt einen Verschlußdeckel 10 zur
Verschraubung mit dem unteren Ende der Sicherheitshülse 6.
_ Mit dem in Fig. 1 gezeigten Ausfuhrungsbeispiel konnten bei einer
elektrischen Leistung von 1 KW in der gleichen Zeit 36 1 Wasser zum Kochen gebracht werden, in der ein Üblicher Tauchsieder
gleicher Leistung 14 1 Waessr zum Kochen brachte.
Fig. 3 zeigt in se hem atischer Darstellung die Draufsicht auf ein
16
anderes Ausfuhr ungsbeispiel der Erfindung, wobei von der
Stromquelle 21 aus eine erste Anschlußleitung 22 zu einer Leitungsschiene 24 fuhrt, die mit einer Reihe nebeneinander
angeordneter erster Leiter 27 verbunden 1st. In gleicher Weise ist
die zweite Anschlußleitung 23 mit einer gemeinsamen Leiterschiene 20
25 verbunden, die ihrerseits mit einzelnen Platten oder stabförmige
&eegr; zweiten Leitern 28 verbunden ist. Die gesamte Leiteranordnung
ist in einer. Schutzhülse 26 angeordnet. Dieses AusfUhrungsbelspiel
eignet sich besonders für größere längliche Behälter und
hohe Leistungen.
25
25
Fig. 13 zeigt ein in der Anordnung und dem Anwendungszweck dem AusfUhrungsbeispiel von Fig. 3 ähnliches Beispiel. Hierbei
bilden jedoch die Stromschienen unmittelbar den ersten Leiter 34
bzw. den zweiten Leiter 35, die sich in Form von Platten
30
gegenüberliegen. Diese Plätten sind von einem Sicherheitsgehäuse
36 umgeben, die Zuleitung von der Spannungsquelle 31 erfolg Über eine erste Anschlußleitung 32 und eine zweite Anschlußleitung 33.
Claims (14)
1. Heizgerät, das in eine zu erwärmende Flüssigkeit eintaucht b
und über eine elektrische Spannungsquelle (1) mit wenigstens
einer ersten Stromzuführungs— Leitung {Phasenleitung) (2) und
wenigstens einer zweiten Stromrückführungs—Leitung (Nullleitung)
(3) mit Strom versorgt wird,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
a) wenigstens einen mit der StromzufUhrungs—Leitung (2)
verbundenen ersten Leiter (4) aus rostfreiem Material oder mit rostfreier Oberfläche, der unmittelbar in die Flüssigkeit
eintaucht,
b) wenigstens einen mit der Stromrückführungs-Leitung (3)
Xo
verbundenen zweiten Leiter (5) aus rostfreiem Material oder mit rostfreier Oberfläche, der ebenfalls unmittelbar in die
Flüssigkeit eintaucht,
c) wobei, die beiden Leiter (4,5) in einem bestimmten Abstand
(a) im wesentlichen parallel und gegeneinander isoliert
angeordnet sind, und der wenigstens eine mit der StromrUckführungsleitung
(3) verbundene zweite Leiter (5) im wesentlichen den mit der StromzufUhrungs-Leitung (2) verbundenen
ersten Leiter (4) umschließt, oder ein zusätzlichem mit der
StromrUckfUhrungs-Leitung (3) oder einer Schutzleitung verbun-
dener Schutzkäfig vorgesehen ist.
2. Heizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste (34) una der zweite elektrische Leiter (35)aus zueinander
parallelen Platten bestehen.
30
30
3. Heizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
erste (27) und der zweite elektrische Leiter (26) aus Reihen von gegenüber angeordneten einzelnen Leitern entgegengesetzter
Polung bestehen, wobei au beiden Seiten der Reihe erster Leiter (27), mit der die StromzufUhrungs-Leitung (22) verbunden
ist, eine Reihe zweiter Leiter (2&THgr;) angeordnet ist, die mit der SiromrUckfUhrungs-Leitung (23) verbunden 1st, und/oder
wobei die Reihen unterschiedlicher Leiter (27, 28) ein mit der
Stromrückführungs-Leitung (23) oder Schutzleitung verbundener
Schutzkäfig (26) umgibt.
4. Heizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
erste elektrische Leiter aus einem im wesentlichen geraden Stab (4) und der zweite elektrische Leiter aus einer den Stab (4)
konzentrisch umgebenden Leiterhülse (5) besteht.
5. Heizgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterhülse (5) symmetrisch um den Umfang verteilte Ausnehmungen
(14) aufweist.
6. Heizgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Stab (4) und Leiterhülse (5) an beiden Enden je ein Isolierring (7,8) sowie ein Paßstück (9,11) angeordnet 1st.
7· Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet
durch eine Sicherheitshülse (6,26;36) aus elektrisch leitendem Material um die Leiter (4,5;27,28;34,35) herum, die gegenüber
der Leiterhülse '(5) elektrisch isoliert ist und regelmäßig um den Umfang verteilte Ausnehmungen (15) aufweist und die mit
der StromrUckfUhrungs-Leitung (3) oder einer Sc hutzle itung verbunden ist.
8. Heizgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitshülse (6) in einem bestimmten Abstand konzentrisch
die Leitei hülse (5) umgibt.
9. Heizgerät nach einem der Ansprüche A bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Sicherheitshülse (6) ein äußeres Schraubgewinde (16) zur Verschraubung mit
3g wenigstens einer Mutter (12) vorgesehen ist.
10. Heizgerät nach einem der A ns pr Uc he 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter (4,5) und vorzugsweise auch
g die Sicherheitshülse (6) aus Edelstahl oder vorzugsweise aus
verchromtem Eisen bestehen.
11. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem ersten Leiter (4) und dem
. n entgegengesetzt gepolten zweiten Leiter (5) ein Abstand (a)
zwischen drei bis fünf Millimetern, vorzugsweise vier Millimetern besteht.
12. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anzahl und Größe der öffnungen (14)
15
der Leiter hlllse (5) so bemessen siru\, daß die verbleibende
Leiterfläche im wesentlichen der Leiterfläche des ersten Leiters (4) entspricht.
13. Heizgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 11, gekennzeichnet
durch einen äußeren Isolierring (7,8) am oberen sowie am unteren Ende der äußeren Leiter hülse (6), in welche die
Leitern U lse (5) passend einschiebbar ist, sowie durch ein
unteres (9) und ein oberes Paßstück (11), das in das Innere
der beiden Isolierringe (7,8) einschiebbar ist und eine
25
zentrische Bohrung (17;18) zur Aufnahme der Enden des ersten stabförmigen elektrischen Leiters (4) aufweist.
14. Heizgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 13, gekennzeichnet
durch ein unteres Schraubstück (10) und ein oberes Schraub-
stück (12) zum festen Verbinden und Verschließen des dreiteiligen Heizgeräte mit einem axialen stabfbrmigen inneren
ersten Leiter (4), einem konzentrisch darum angeordneten hülsenfö'rmigen zweiten Leiter (5) und eine beide Leiter
konzentrisch umgebende äußere Sicherheitshülse (6), wobei
durch das obere Schraubstück die beiden Anschlußleitungen
(2,3) für den Strom anschluB isoliert nach außen hin durchführbar sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803711U DE8803711U1 (de) | 1988-03-18 | 1988-03-18 | Heizgerät |
| DE19893908669 DE3908669A1 (de) | 1988-03-18 | 1989-03-16 | Heizgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803711U DE8803711U1 (de) | 1988-03-18 | 1988-03-18 | Heizgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803711U1 true DE8803711U1 (de) | 1988-07-07 |
Family
ID=6822038
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803711U Expired DE8803711U1 (de) | 1988-03-18 | 1988-03-18 | Heizgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803711U1 (de) |
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1988
- 1988-03-18 DE DE8803711U patent/DE8803711U1/de not_active Expired
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