DE8803360U1 - Gehäuse zur Aufnahme von Steuertafeln - Google Patents
Gehäuse zur Aufnahme von SteuertafelnInfo
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K5/00—Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
- H05K5/04—Metal casings
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Description
6/5
H.J. BERNSTEIN Coapact-Gehäuee GmbH
Holzhauser StraBe 31. 4955 Kille ^_
Holzhauser StraBe 31. 4955 Kille ^_
Die vorliegende Neuerung betrifft ein Gehäuse zur Aufnahme von Steuertafeln für die Steuerungen von Maschinen,
wobei die Gehäusewandungen aus mit zum Gehäuseinneren weisenden, vorzugsweise T-förmigen Ankerstegen versehenen
Profilabschnitten bestehen, durch Eckwinkel miteinander verbunden und die Eckwinkel mit FUhrungszapfen versehen
sind, welche in entsprechende Führungskanäle der Profilabschnitte eingreifen.
Gehäuse der vorerwähnten Art sind ansich bekannt. Derartige Gehäuse werden vorzugsweise aus Leichtmetall hergestellt.
Der Gedanke, solche Gehäuse aus Profilabschnitten und Eckwinkeln herzustellen, soll einerseits eine rationel- .
Ie Fertigung derartiger Gehäuse und andererseits die Mög- j
lichkeit eröffnen, daß solche Gehäuse je nach benötigter |
den können. i
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Bei den vorbekannten Konstruktionen sind die Profilabschnitte,
welche die Gehäusewandungen bilden, als offene oder halboffene Profile ausgebildet, d.h., die bislang
verwendeten Profilabschnitte weisen einen zumeist ebenen, die Außenseite der jeweiligen Gehäusewandung bildenden
Grundsteg und die zur Gehäuseinnenseite weisenden Ankerstege auf. Die Eckwinkel selbst sind als Sandguß- oder
Kokillengußteile gestaltet.
Diese vorbekannten Konstruktionen weisen verschiedene Nachteile auf.
Durch die Verwendung von offenen bzw. halboffenen Profilen ist die Gesamtstabilität derartiger Konstruktionen
relativ gering, so daß die Gefahr besteht, daß bei der Herstellung relativ großer Gehäuse bzw. bei einer relativ
starken Belastung eines Gehäuses die Gehäusewandungen ausgebeult oder anderweitig deformiert werden. Ein weiterer
Nachteil der vorbekannten Konstruktionen besteht darin, daß eine exakte Anpassung der Eckwinkel an die Gehäusewandungen
in Form der Profilabschnitte nicht möglich ist, so daß hier zeitaufwendige Nacharbeiten erforderlich sind.
Durch den relativ ungenauen Guß besteht außerdem der Nachteil, daß die Fiihrungszapfen der Eckwinkel nicht paßgenau
in die dafür vorgesehenen Führungskanäle eingreifen können und somit letztendlich keine Verbesserung der Gesamtstabilität
eines derartigen Gehäuses bewirken, sondern lediglich eine grobe Zentrierung der Eckwinkel gegenüber
den Profilabschnitten.
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Damit ist insgesamt die Möglichkeit stark eingeschränkt, daß ein Endverbraucher aus vorgefertigten Teilen ein derartiges
Gehäuse selbst zusammensetzen kann.
Der vorliegenden Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gehäuse der gattungsgemäßen Art zu schaffen, welches sich
einerseits durch extrem hohe Stabilität und andererseits dadurch auszeichnet, daß es problemlos und ohne Nacharbeiten
montierbar ist.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gehäusewandungen als Hohlkammerprofile und die Eckwinkel
als Druckgußteile ausgebildet sind, deren Führungszapfen formschlüssig in entsprechende Hohlkammern der Hohlkaminerprofile
eingreifen.
Durch die Verwendung von Hohlkammerprofilen für die Gehäusewandungen
wird eine beträchtliche Stabilitätsverbesserung der Gehäusewandungen und damit der Gesamtkonstruktion
erzielt, was verstärkt wird durch die Verwendung von Eckwinkeln aus Druckguß, da durch die Verwendung von derartigen
Druckgußteilen die Möglichkeit geschaffen ist, die Führungszapfen derart exakt zu fertigen, daß diese formschlüssig
in die Hohlkammern der Hohlkammerprofile eingreifen und damit zu einer zusätzlichen Stabilisierung
der Gesamtkonstruktion beitragen können.
Außerdem können Eckwinkel als Druckgußteile derart genau gefertigt werden, daß diese auch im Obergangsbereich zu
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den Gehäusewandungen letztendlich keiner Nachbearbeitung bedürfen.
Somit ist insgesamt die Möglichkeit gegeben, relativ hochbelastbare Gehäuse bei einfachster Montage zu schaffen.
Die Endmontage kann durchaus auch von einem Endverbraucher durchgeführt werden, insbesondere deshalb, weil praktisch
keinerlei Rücksicht auf die Belastungsfähigkeit genommen werden muß, d.h., ein Endverbraucher kann aus vorhandenen
Profilabschnitten Gehäuse in der Größe seiner Wahl zusammenbauen, ohne Stabilitätsprobleme erwarten zu müssen.
Besonders zweckmäßig ist es, die im äußeren Anschlußbereich zu den Gehäusewandungen liegenden Kanten der Eckwinkel
abzuschrägen, da hierdurch eine deutliche Sichtkante im Obergangsbereich zwischen Eckwinkeln einerseits
und Gehäusewandungen andererseits erreicht wird, so daß u.U. vorhandene, geringfügige Maßabweichungen zwischen
Eckwinkeln und Gehäusewandungen gewissermaßen optisch überbrückt werden.
Nach einer Weiterentwicklung der Neuerung ist vorgesehen,
daß die Führunaszapfen an den beiden Stirnkanten jedes
Eckwinkels seitlich gegeneinander versetzt und im Bereich der Stirnkanten benachbart der Führungszapfen Aufnahmetaschen
zur formschlüssigen Aufnahme der gegeneinander versetzten Führungszapfen zweier Eckwinkel vorgesehen
sind.
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Diese Maßnahme eröffnet die Möglichkeit, zwei Eckwinkel direkt miteinander zu verbinden, was dann zu einer nicht
mehr zu unterschreitenden Mindestbreite oder Mindesthöhe eines Gehäuses führt.
Nach einem weiteren Gedanken der Neuerung ist vorgesehen, daß die Hohlkammerprofile und die Eckwinkel im Bereich
ihrer Seitenkanten mit einer zur Seite der Ankenstege hin offenen Verankerungsnut sowie einem in der Seitenwandebene
liegenden, vorzugsweise T-förmigeo Elemmsteg ausgestattet si&d.
Die Verankerungsnut einerseits und der Klemmsteg andererseits ermöglichen die Festlegung von Abdichtungs- und Abdeckprofilen
aus Gummi oder Kunststoff, bieten darüberhinaus aber auch noch die Möglichkeit, durch entsprechende
Verbindungsstücke zwei Profilabschnitte und ebenso zwei Eckwinkel miteinander zu verbinden, so daß entsprechende
Tiefen bei der Gehäusekonstruktion durch Zusammenfügen mehrerer Einzelelle erreichbar sind.
AusfUhrungsbelaplele der Neuerung sind in den beigefügten
Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
E· zeigen:
Flg. 1 eine perspektivische Darstellung eine· neuerungegemäBen
Gehäuses, teilweise nach Art eine· Sprengbilde· dargestellt
i · *·*'« · Il I ·
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Gehäusewandung und eines damit verbindbaren Eckwinkels
Fig. 3 einen Teilschnitt durch das Gehäuse gemi&idigr;
Fig. 1 im Bereich seiner Rückwand
Eckwinkel eines Gehäuses nach einem weiteren AusfUhrungsbeispiel der Neuerung.
Das in Fig. 1 in etwa vereinfachter Form dargestellte Gehäuse 10 zur Aufnahme von Steuertafeln für die Steuerung
von Maschinen ist aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt. Dabei handelt es sich einerseits um die Gehäusewandungen
11 und andererseits um Eckwinkel 12, mittels derer die Gehäusewandungen 11 miteinander verbunden sind.
Das Gehäuse IC weist eine Rückwand 13 auf. Auf die Darstellung einer Vorderwand od.dgl. ist aus Gründen der
Übersichtlichkeit verzichtet worden. Die Darstellung einer Vorderwand ist im Rahmen der vorliegenden Neuerung
allerdings auch erläßlich, da die vorliegende Neuerung letztendlich die besondere Gestaltung der Gehäusewandüngen
11 und der Eckwinkel 12 zum Gegenstand hat.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 erkennbar ist, sind die Gehäusewandungen 11 als Hohlkammerprofile auegebildet, die mit
zum Gehäuseinneren weisenden, T-förmigen Ankeretegen 14 ausgestattet sind.
4)
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Die vorzugsweise aus Leichtmetall gefertigten Hohlkammerprofile sind mit mehreren Hohlkammern 15 ausgestattet, die
teilweise Führungskanäle für an den Eckwinkeln 12 angeformte Führungszapfen 16 bilden. Die Eckwinkel 12 sind
als Druckgußteile, wiederum vorzugsweise aus Leichtmetall, ausgebildet. Hierdurch wird eine hohe Maßhaltigkeit erreicht,
so daß die Führungszapfen 16 in die entsprechenden Hohlkammern 15 formschlüssig eingreifen können. Durch dieses
formschlüssige Eingreifen wird eine Stabilisierung der gesamten Gehäusekonstruktion erreicht.
11 erfolg.«-, in bekannter Weise durch Befestigungsschrauben
17, welche in entsprechende Schraubkanäle 18 der Hohlkammerprofile
einschraubbar sind.
Wie Fig. 4 zeigt, können die im äußeren Anschlußbe«.*eich
zu den Gehäusewandungen 11 liegenden Kanten der Eckwinkel
12 mit einer Abschrägung 19 versehen sein. Durch diese AB-schrägung
19 wird der Übergangsbereich zwischen den Eckwinkeln 12 und den Seitenwandungen 11 deutlich hervorgehoben,
d.h., es bildet sich hier eine deutlich hervorgehobene Sichtkante, durch die auch gewisse Maßabweichungen
zwischen Eckwinkeln 12 einerseits und Gehäusewandungen 11 andererseits überbrückt.
Die Eckwinkel 12 sind so gestaltet, daß die Führungszapfen
16 an den Stirnkanten 27 der Eckwinkel 12 seitlich gegeneinander versetzt sind und daß ebenfalls im Bereich der
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Stirnkanten 27 Aufnahmetaschen 20 vorgesehen sind, in die die gegeneinander versetzten Führungszapfen 16 zweier
derartiger Eckwinkel 12 eingeschoben werden können. Damit können auch, wie aus Fig. 4 hervorgeht, zwei Eckwinkel
12 unmittelbar miteinander verbunden werden. Ib diesem Falle ergibt sich dann die geringstmögliche Bauhöhe
oder -breite für ein Gehäuse 10.
Wie insbesondere die Fig. 2, aber auch noch die Fig. 3 deutlich macht, sind sowohl die Seitenwandungen 11 wie
auch die Eckwinkel 12 im Bereich ihrer Seitenkanten mit einer zur Seite der Ankerstege 14 hin offenen Verankerungsnut
21 sowie einem in der Seitenwandebene liegenden, vorzugsweise T-förmigen Klemmsteg 22 ausgestattet.
Wie insbesondere Fig. 3 deutlich macht, dienen die Verankerungsnuten
21 und die Klemmstege 22 beispielsweise zur Festlegung einer Dichtung 23, die so gestaltet sein
kann, daß die Befestigungsschrauben 24, mittels derer
die Rückwand 13 an den Gehäusewandungen 11 befestigt ist, mit abgedeckt werden.
Die Verankerungsnut 21 und der Klemmsteg 22 können aber auch dazu genutzt werden, zwei in einer Ebene liegende
Hohlkammerprofile zur Erzielung einer größeren Gehäusetiefe für entsprechende, nicht weiter dargestellte Verbindungsmittel,
die denn in der Veran-iierungsnut und/oder
an Klemosteß festzulegen »ind, miteinander zu verbinden.
• 4« «
Claims (2)
1. Gehäuse zur Aufnahme von Steuertafeln für die Steuerung von Haschinen, wobei die Gehäusewandungen aus
mit zvm Gehäuseinneren weisenden, vorzugsweise T-förmigen
Ankerstegen versehenen Profilabschnitten bestehen, durch Eckwinkel miteinander verbunden und die
Eckwinkel mit Führungszapfen versehen sind, welche in entsprechende Führungskanäle der Profilabschnipte eingreifen,
dadurch gekennzeichnet, daB die Gehäusewandung^n (11) als Hohlkammerprofile
und die Eckwinkel (12) als Druckgußteile ausgebildet sind, deren Führungszapfen (16) formschlüssig in entsprechende
Hohlkammern (15) der Hohlkammerprofile eingreifen.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im äußeren Anschlußbereich zu den Gehäusewandungen
(11) liegenden Kanten der Eckwinkel (12) mit einer Abschrägung (19) versehen sind.
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Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungszapfen (16) an den beiden Stirnkanten
(27) jedes Eckwinkels (12) seitlich gegeneinander versetzt und im Bereich der Stirnkanten (27)
benachbart der Führungszapfen (16) Aufnahmetaschen (20) zur formschlüssigen Aufnahme der gegeneinander
versetzten Füh-ungszapfen (16) zweier Eckwinkel (12)
vergesehen sind.
Gehäuse nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkammerprofile
und die Eckwinkel (12) im Bereich ihrer Seitenkanten mit einer zur Seite der Ankerstege (14) hin offenen
Verankerungsnut (21) sowie einem in der Seitenwandebene liegenden, vorzugsweise T-förmigen Klemmsteg
(22) ausgestattet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803360U DE8803360U1 (de) | 1988-03-12 | 1988-03-12 | Gehäuse zur Aufnahme von Steuertafeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803360U DE8803360U1 (de) | 1988-03-12 | 1988-03-12 | Gehäuse zur Aufnahme von Steuertafeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803360U1 true DE8803360U1 (de) | 1988-06-23 |
Family
ID=6821775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803360U Expired DE8803360U1 (de) | 1988-03-12 | 1988-03-12 | Gehäuse zur Aufnahme von Steuertafeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803360U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10349268B3 (de) * | 2003-10-20 | 2004-12-02 | Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg | Gehäuse |
| DE102011056463B4 (de) * | 2011-12-15 | 2015-11-05 | Rittal Gmbh & Co. Kg | Gehäuse zum Aufnehmen von Bauteilen, insbesondere von elektronischen Baugruppen, Bauelementen und dergleichen |
-
1988
- 1988-03-12 DE DE8803360U patent/DE8803360U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10349268B3 (de) * | 2003-10-20 | 2004-12-02 | Sew-Eurodrive Gmbh & Co. Kg | Gehäuse |
| DE102011056463B4 (de) * | 2011-12-15 | 2015-11-05 | Rittal Gmbh & Co. Kg | Gehäuse zum Aufnehmen von Bauteilen, insbesondere von elektronischen Baugruppen, Bauelementen und dergleichen |
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