DE8803311U1 - Einrichtung zum Lagern - Google Patents
Einrichtung zum LagernInfo
- Publication number
- DE8803311U1 DE8803311U1 DE8803311U DE8803311U DE8803311U1 DE 8803311 U1 DE8803311 U1 DE 8803311U1 DE 8803311 U DE8803311 U DE 8803311U DE 8803311 U DE8803311 U DE 8803311U DE 8803311 U1 DE8803311 U1 DE 8803311U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cylinders
- cylinder
- pressure
- secondary housing
- bearings
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 244000309464 bull Species 0.000 claims description 10
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 8
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 8
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 3
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims description 3
- 239000000123 paper Substances 0.000 claims description 3
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 3
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 3
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 claims description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 6
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000010720 hydraulic oil Substances 0.000 description 2
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C13/00—Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
- F16C13/02—Bearings
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F13/00—Common details of rotary presses or machines
- B41F13/08—Cylinders
- B41F13/20—Supports for bearings or supports for forme, offset, or impression cylinders
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21G—CALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
- D21G1/00—Calenders; Smoothing apparatus
- D21G1/02—Rolls; Their bearings
- D21G1/0226—Bearings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Paper (AREA)
Description
| I I | << | ···· | • · | «4 |
| < I < |
• < | « | <· | • » |
| • | ■ · & * | • · | • t | |
Maschinenfabrik GOEBEL GmbH
Goebelstraße 21, D-6100 Darmstadt
Goebelstraße 21, D-6100 Darmstadt
Die vorgeschlagene Einrichtung bezieht sich auf das Lagern eines Zylinderpaares, insbesondere für Zylinder zum
Bearbeiten von Bogen oder Bahnen aus Papier, Gewebe, Folie, Kunststoffen, Metallen o. dgl. mit mindestens zwei
Lager je Zapfen der jeweils beteiligten Zylinder, wobei der gegenseitige Abstand der Zylinder einstellbar, jeweils
eines der Lager eines Zylinderzapfens in einem Nebengehäuse angeordnet und dieses Nebengehäuse einer
Druckeinrichtung ausgesetzt ist.
Eine Einrichtung auf diesem Gebiet ist beispielsweise aufgrund der DE-PS 12 53 282 vorbekannt. Bei dieser Einrichtung
handelt es sich jedoch um eine Einrichtung, mit der unerwünschtes Spiel unwirksam gemacht werden soll,
nicht jedoch um eine Einrichtung, mit der Kräfte, die während des Arbeitsvorganges der beteiligten Zylinder
auftreten, so beherrscht werden sollen, daß sich eine möglichst geringfügige und/oder beherrschbare Durchbiegung
aller beteiligten Maschinenelemente und/oder Maschinenteile ergibt*
Aufgrund der DE-AS 20 33 515 ist daneben eine Einrichtung bekanntgeworden, bei der die Zapfen eines einzigen
Zylinders und damit der Zylinder selbst mit Hilfe von
Druckmittelzylindern durchgebogen werden sollen. Hier wirken die beteiligten Druckmittelzylinder auf die axial
außenliegenden Enden der Zapfen, wohingegen ein ortsfest angeordnetes Lager am axial innenliegenden Ende jedes
Zylinderzapfens angeordnet ist. Demzufolge kann sich der hier beschriebene Zylinder aufgrund der auf ihn ausgeübten
Biegekräfte an die anderweitig vergegebene Durchbiegung eines anderen Zylinders anpassen. Daher wird hier
nur der eine Zylinder durchgebogen, während der andere Zylinder unbeeinflußt bleibt.
Daneben ist durch die DE-AS 15 75 479 eine weitere Einrichtung vorbekannt, bei der jeweils zwei Lager je Zapfen
eines beteiligten Zylinders angeordnet sind. Hier soll ein Walzenabstand genau eingestellt werden, weshalb
auch jedes der beteiligten Lager in einem Nebengehäuse gelagert ist und alle Lager jedes Zylinderzapfens durch
eine druckausübende Einrichtung derart aufeinandergedrückt werden, daß in den Lagern etwa vorhandenes Spiel
beseitigt wird. Keines der Lager ist jedoch in dem jeweiligen Gestell, das die beiden Zylinder des Zylinderpaares
trägt, unmittelbar gelagert. Darüber hinaus ist eine Verstellung des Abstandes der Achsen der beiden Zylinder
recht unbequem, denn dazu müßte ein Keil ohne Zuhilfenahme irgendwelcher Einstellvorrichtungen entgegen
der auf ihn wirkenden Reibungskräfte feinfühlig verstellt werden. Es erfordert jedoch einen hohen zeitlichen
Aufwand, um diesen Keil genau positionieren zu können.
Ee besteht daher die Aufgabe, eine Einrichtung der in
Rede stehenden Art derart auszubilden, daß sie bequem bedienbar wird und weitestgehend auch während des Betriebes
an variable oder variierende Betriebsweisen der beteiligten Zylinder angepaßt werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jedes an demselben Zylinderzapfen befindliche Lager an dem beiden Zylindern
gemeinsamen Gestell abgestützt ist, wovon je Zylinderzapfen das eine Lager unmittelbar und ein weiteres
unter Zwischenschaltung eines Nebengehäuses in dem Gestell seinerseits gelagert ist, der Abstand zweier verschiedenen
Zylindern zugeordneter, axial jeweils zu dem jeweiligen Zylinder hin angeordneter Teile des Nebengehäuses
einstellbar und untereinander verbunden sind und für die Einstellung der Lager der jeweils einander zugeordneten
Zylinderenden jeweils mindestens ein Druckmittelzylinder vorgesehen ist.
Aufgrund <?.er vorgeschlagenen Lösung wird es möglich, de3
der Fluß der an der Biegung oder den Biegungen beteiligten Kräfte unmittelbar am Gestell der Maschine entlangfließt,
so daß es innerhalb praktischer Grenzen zu keiner oder nur äußerst geringer Durchbiegung des Gestells
kommt. Darüber hinaus ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten zum Einstellen oder für das Verstellen der Durchbiegung
der Zylinder oder der übrigen Maschinenteile, so daß es ermöglicht wird, die Durchbiegung der Zylinder
innerhalb sehr weiter Grenzen zu wählen und zu beherrschen. Dazu gehört beispielsweise, daß die Biegung der
Zylinder oder eine Biegung, die den während des Betriebes auf diese Zylinder wirkenden
_ 4
Kräften entgegengerichtet ist, auch während des Umlaufes
der Zylinder, also während des laufenden Betriebes der Maschine, in der diese Zylinder eingebaut sind, gegebenenfalls
selbsttätig oder aber wahlweise auch durch Eingreifen einer Bedienungsperson eingestellt oder nachgestellt
werden können. Beispielsweise ist es möglich, die Biegung oder eine die Biegung aufhebende Gegenbiegung
mit Hilfe eines regelbaren Programme, das auch automatisiert ablaufen kann, während des Betriebs mehr oder ve»
niger stark variierend einzustellen, wobei der Druck des in den Druckmittelzylindern befindlichen Druckes nicht
unbedingt zeitweise auf Null abfallen muß.
In Weiterbildung des Grundgedankens ist es möglich, daß das axial zu dem jeweiligen Zylinder hin angeordnete Ne-*
bengehäuse der Druckeinrichtung ausgesetzt ist. Außerdem wird vorgeschlagen, daß die stärker tragenden sogenannten
Hauptlager des jeweiligen Zylinderzapfens axial zu den Außenseiten des Zylinders hin angeordnet sind und
daß zwischen den jeweils einander zugeordneten Nebengehausen Druckmittelzylinder oder verstellbare Spannschlösser
angeordnet sind. Außerdem kann zwischen einem Nebengehäuse und dem Gestell ein verstellbarer Anschlag
oder ein weiterer Druckmittelzylinder angeordnet sein. Die dabei beteiligten Druckmittelzvlinder können Metallbalgzylinder
sein. Ferner kann die Abstützung einander zugehöriger Nebengehäuse gegenüber dem Gestell und die
gegenseitige Abstützung dieser Nebengehäuse jeweils verschiedenen Seiten des jeweils zugehörigen Zylinderzapfens
zugeordnet sein. Ferner können die in jedem DmcY
mittelzylinder anstehenden Drücke wahlweise entweder für
mindestens einen Druckmittelzylinder jeweils einzeln oder für mindestens zwei Druckmittelzylinder gemeinsam
eingestellt, gesteuert oder geregelt werden.
Anhand zweier in den beigefügten Figuren schematisch abgebildeter
Ausführungsbeispiele wird die vorgeschlagene Einrichtung näher erläutert. In den Figuren sind im vorliegenden
Zusammenhang nicht wesentliche Maschinenteile wegen einer übersichtlicheren Darstellungsweise nicht
dargestellt. Die nicht dargestellten Teile sind dem \
Fachmann jedoch hinreichend bekannt. Außerdem wird dar- '
auf hingewiesen, daß die Ausführungsbeispiele in verschiedener
Weise abgeändert werden können, ohne den der Einrichtung zugrundeliegenden Grundgedanken zu verlassen.
Fig. 41 Schnitt H-II in Fig. 3 bei einem
zweiten Aueftthrungebeiepiel
Fig. St Druokmittelversorgung in einem
ersten Auaführungebeispiel
Fig. 6: Druckmittelversorgung in einem zweiten Ausführungsbeispiel
Fig. 7: Druckmi'ttelversorgung in einem dritten Ausführungsbeispiel
Eine Bahn 1 aus Papier, Folie, Gewebe, Kunststoff, Metall o. dgl. oder aber auch ein derartiger Bogen läuft
zwischen zwei Zylindern 2 und 3 hindurch, wobei sie/er bei dieser Gelegenheit bearbeitet wird. Der Bearbeitungsvorgang
kann beispielsweise darin bestehen, daß die Bahn 1 oder der Bogen bedruckt wird. In diesem Fall müßte
der eine der beiden Zylinder ein solcher Zylinder sein, der imstande ist, ein Druckmuster auf die Bahn 1
aufzubringen, und der andere Zylinder ein solcher, der
imstande ist, die dabei auftretenden Kräfte oder Gegenkräfte
aufzunehmen. Die Zylinder können aber auch beispielsweise solche Zylinder sein, die zum Längs- und
Querschneiden oder Längs- oder Querperforieren benutzt werden können. Auch jegliche andere Zylinder, mit denen
die Bahn 1 oder der Bogen bearbeitet werden können, sind möglich, was jedoch voraussetzt, daß die beteiligten Zylinder
dem jeweils vorliegenden Bearbeitungsvorgang entsprechend ausgestaltet oder ausgerüstet sind.
Damit die während des Bearbeitungsvorganges auf die beteiligten
Zylinder wirkenden Kräfte aufgefangen werden können, ist jeder Zylinder mit Zylinderzapfen versehen.
Diese Zylinderzapfen sind an jedem stirnseitigen Ende des jeweiligen Zylinders angebracht. Die Lagerung der
Zylinderzapfen ist für jeden Zapfen im wesentlichen die
• · till
gleiche. Die Zapfen der beiden beteiligten Zylinder 2 und 3 wirken jedoch in ähnlicher Weise miteinander zusammen
wie die beteiligten Zylinder selbst. Da die Lagerung der Zapfen an beiden Stirnseiten im wesentlichen
die gleiche ist - die Zylinderzapfen können gegebenenfalls über die Lagerung hinaus verlängert werden, um
Zaksräder oder dgl. für den Antrieb der beiden Zylinder
aufzunehmen, falls dies erforderlich sein sollte braucht zum Verständnis der vorgeschlagenen Einrichtung
nur die Lagerung an einer Stirnseite der beteiligten Zylinder beschrieben zu werden. Die Lagerung an der anderen
Stirnseite ist im wesentlichen die gleiche.
Der Zylinder &Ggr; ist mit einem Zapfen 4 und Zylinder 3 mit einem Zapfen 5 versehen. Der Zapfen 4 ist mit Hilfe eines
Lagers 6 und der Zapfen 5 mit Hilfe eines Lagers 7 in dem Gestell 8 der Einrichtung unmittelbar und Kräfte
hauptsächlich aufnehmend gelagert. Die Lager 6 und 7 befinden sich an demjenigen Ende des Zapfens 4 oder 5, das
dem Zylinder 2 oder 3 jeweils abgewendet ist. An denjenigen
Enden der Zapfen 4 und 5, die den Zylindern 2 und 3 zugewandt sind, ist ein Lager 9 für den Zapfen 4 und
ein Lager 10 für den Zapfen 5 vorgesehen. Da die Lager 9 und 10 dem Zylinder 2 bzw. 3 zugewandt sind, spricht man
hier auch gern von sogenannten inneren Lagern im Gegensatz zu den sogenannten äußeren Lagern 6 und 7. Es ist
dabei auch möglich, daß die inneren Lager stärkere Kräfte ale die äußeren oder daß beide Arten von Lagern
gleichgroße Kräfte aufnehmen.
It (llftllf
· I
· I
• · ···■
Lager 9 wird durch ein erstes Teil 11 eines Nebengehäuses, Lager 10 durch ein zweites Teil 12 des Nebengehäuses
umgeben/gehalten. Die Ausbildung des Nebengehäuses 11/12 geht insbesondere aus Fig. 2 hervor. Die Teile 11
und 12 des Nebengehäuses sind vorzugsweise in entsprechenden senkrechten, am Gestell befindlichen Führungen
vertikal verschiebbar gelagert. Diese Führungen S'nd in
den Figuren wegen besserer Anschaulichkeit nicht dargestellt.
Zwischen dem Gestell 8 und dem Teil 12 des Nebengehäuses ist ein erster Druckrcittelzylinder 13, also
eine druckausübende Einrichtung, vorzugsweise in einer Ausnehmung des Gestells 8 befindlich, angeordnet. Zwischen
dem zweiten Teil 12 und dem ersten Teil 11 ist ein zweiter Druckmittelzylinder 14 und zwischen erstem Teil
11 und Gestell 8 ein dritter Druckmittelzylinder 15 angeordnet. Insbesondere dadurch, daß der zweite Druckmittelzylinder
ebenso wie alle anderen Druckmittelzylinder ein Metallbalgzylinder sein kann, sind die Teile 11 and
12 durch ihn untereinander verbunden, denn Metallbalgzylinder werden üblicherweise mit den durch sie bewegten
Maschinenteilen verschraubt. Wie aus Fig. 2 zu ersehen
istt sind die Druckmittelzylinder 13 und 15 auf der einen
Seite der Geraden 16, die die geometrische Mitte 18 von Zylinder 3 und die geometrische Mitte 17 von Zylinder
2 und damit die zugehörigen Zylinderzapfen 4 und 5 verbindet, angeordnet (in Fig. 2 links), wohingegen der
zweite Druckmittelzylinder 14 auf der entgegengesetzten Seite (in Fig. 2 rechtsJ angeordnet iet. Auf diese Weise
können Kraft«, die beispielsweise vor einem dieser Druckmittelzylinder ausgeübt werden, derart durch* die
Lager 9 und 10 geleitet werden, daß etwa zwischen den
I * I I I I I I I t
» t « I t *
Zylinderaapfen und den jeweiligen Lagern vorhandenes
Spiel unwirksam gemacht werden kann.
Die in den Druckmittelzylindern herrschenden Drücke werden vorzugsweise hydraulisch erzeugt, weshalb die vorgeschlagen«
Einrichtung durch einen entsprechenden Druckerzeuger mit Steuerung-, Eineteil- oder Regelungseinheit
ergänzt wird. Das zugehörige Druckmittel, insbesondere Hydrauliköl, kann entweder jedem Druckmittelzylinder
einzeln oder allen Druckmittelzylindern gemeinsam zugeführt
und auch je nach Wahl einzeln oder in Gruppen zusammengefaßt eingestellt, gesteuert oder geregelt werden.
Es ist daher möglich, die Zylinder sowohl einzeln mit Druckmittel als auch mehrere oder gar alle Drackmittelzylinder
einander strömungstechnisch parallelliegend mit Druckmittel zu versorgen.
Das zugehörige Druckmittel kann auch mit Hilfe eines entsprechend gesteuerten oder gespeicherten Programms
sowohl in seiner Menge als auch in seinem Druck gesteuert oder geregelt zugeführt werden. Diese Steuerung kann
abhängig sein von den verschiedenen Betriebszuständen der Maschine, wie z. B. verschiedenen Laufgeschwindigkeiten.
Es ist aber auch möglich, den Druck entsprechend der Laufgeschwindigkeit während des Betriebes zu modulieren.
Die DruGkmittelzylinder können beispielsweise aus sogenannten Metällbalgzyi±nde2fi bestehen ede* anderen
Zylindern, die die Verwendung relativ hoher Drücke gestatten. Dadurch, daß den Druckmittelzylindern verschiedene
Drücke wahlweise zugeführt werden können und jeder in den Figuren dargestellte Druckmittelzylinder
auch durch jeweils mehrere dieser Druckmlttelzyllnder ersetzt werden kann, kann der auf das Nebengehäuse 11/12
ausgeübte Druck oder können die auf dieses Nebengehäuse ausgeübten Kräfte und deren Angriffspunkte In weiten
Grenzen verändert werden. Beispielsweise 1st es möglich, dam ersten Druckmittelzylinder 13 relativ hohen Druck
zuzuführen, so daß er relativ hohe Kräfte entwickelt, und dem zweiten Druckmlttelzyllnder 14 und/oder dem
dritten Druckmlttelzyllnder 15 relativ kleine Drücke zuzuführen, so daß diese nur relativ kleine Kräfte entwikkeln
können. Es ist aber ebenfalls möglich, jeden Druckmittelzylinder mit einem anderen Druck arbeiten zu lassen,
so daß jeder Druckmittelzylinder eine andere Kraft oder andere Kräfte hervorzubringen in der Lage ist. Auf
diese Weise kann der zwischen den Zylindern 2 und 3 befindliche Abstand feinfühlig und innerhalb weiter Grenzen
je nach Wunsch eingestellt werden. Damit können auch die auf die sogenannten Hilfslager 9 und 10 wirkenden
Kräfte in weiten Grenzen eingestellt, vorgewählt oder während des Betriebes der Einrichtung je nach Wunsch
auch laufend verstellt werden. Während dieser Zeit bleiben die sogenannten Hauptlager 6 und 7 in dem Gestell 8
gelagert, ohne daß an ihrer Lagerung direkt etwas geändert würde. Selbstverständlich wirken von den Druckmittelzylindern
aufgebrachte Reaktionskräfte auch auf diese Lager, was hingegen nur ein zusätzlicher Nebeneffekt
sein kann.
Neben den in Fig. 2 dargestellten drei Druckmittelzylindern
können unter Vergrößerung des Aufwandes auch mehrere Druckmittelzylinder zweckentsprechend an geeigneten
• # ♦ · # ff
Stellen angeordnet werden. Es ist hingegen unter Verringerung des Aufwandes aber ebenfalls möglich, nur einen
Druckmittelzylinder vorzusehen und beispielsweise den zweiten Druckmittelzylinder 14 durch mindestens ein mechanisches
Spannschloß 19 und den dritten Druckmittelzylindsr 15 durch mindestens einen mechanisch verstellbaren
Anschlag 22 zu ersetzen. Das Spannschloß 19 wird mit Hilfe von Gelenken 20 und 21 mit den Teilen 11 und 12
des Nebengehäuses in üblicher Weise verbunden. In diesem Fall bleibt jedoch mindestens ein Druckmittelzylinder 13
je Zapfenpaar der beteiligten Zylinder auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 in der Einrichtung, so daß
es auch hier möglich wird, während des Betriebes, d. h. während des Drehens der Zylinder 2 und 3, unterschiedliehe,
einander abwechselnde oder variierende Kräfte je nach Wahl aufzubringen. Das Ausführungsbeispiel nach
Fig. 4 ist beispielsweise nichts anderes als ein Sonderfall des Ausführungsbeispiels nach Fig. 2, wenn die Einrichtung
einerseits preiswerter, andererseits jedoch nicht so weitgehend variierbar wie in dem Beispiel nach
Fig. 2 gestaltet werden soll. Zum Einstellen, Steuern oder Regeln ist eine Stell- oder Regelvorrichtung 23
vorgesehen, der über eine Leitung 24 und eine Pumpe 25 Druckmittel, wie beispielsweise Hydrauliköl zugeführt
wird. Im Falle einer Regelung ist ein Sensor 26 mit der Regeleinrichtung über Leitung 27 ebenfalls verbunden.
Beispielsweise signalisiert der Sensor 26 die Durchbiegung der Zylinder 2 und/oder 3 und veranlaßt die Regeleinrichtung,
entsprechende Drücke den Druckmittelzylindem 13 bis 15 über Leitungen 28 bis 31 zuzuführen.
| 1 | Bahn | 23 | Stellvorrichtung | |
| 2 | Zylinder | 24 | Leitung | |
| 3 | Zylinder | 25 | Pumpe | |
| 4 | Zapfen | 26 | Sensor | |
| 5 | 5 | Zapfen | 27 | Leitung |
| 6 | Lager | 28 | Leitung | |
| 7 | Lager | 29 | Leitung | |
| 8 | Gestell | 30 | Leitung | |
| 9 | Lager | 31 | Leitung | |
| 10 | 10 | Lager | ||
| 11 | Nebengehäuse, erster Teil | |||
| 12 | Nebengehäuse, zweiter Teil | |||
| 13 | erster Druckmittelzylinder | |||
| 14 | zweiter Druckmittelzylinder | |||
| 15 | 15 | dritter Druckmittelzylinder | ||
| 16 | Gerade | |||
| 17 | geometrische Mitte | |||
| 18 | geometrische Mitte | |||
| 19 | Spannechlofi | |||
| 20 | 20 | Gelenk | ||
| 21 | Gelenk | |||
| 22 | Anschlag |
#· If If I f &igr; f » I » I I ■
• It If I ■ III * ·
«I I I > I > I I ·
• I I I « ( <
rl I
• · I » &igr; &igr; I &igr; &igr; I ·
I· It Il «I It III III
Claims (7)
1. Einrichtung zum Lagern eines Zylinderpaares (2, 3), insbesondere für Zylinder zum Bearbeiten von Bogen
oder Bahnen (1) aus Papier, Gewebe, Folie, Kunststoffen, Metallen o. dgl. mit mindestens zwei Lager
(7, 10; 6, 9) je Zapfen (4, 5) der jeweils beteiligten Zylinder (2, 3), wobei der gegenseitige Abstand
der Zylinder (2, 3) einstellbar, jeweils eines der Lager (7, 10; 6, 9) eines Zylinderzapfens
(4, 5) in einem Nebengehäuse (11, 12\ angeordnet:
und dieses Nebengehäuse (11, 12) einer Druckeinrichtung (13) ausgesetzt ist,dadurch gekennzeichnet,
daß jedes an demselben Zylinderzapfen (4, 5)
befindliche Lager (6, 7, 9, 10) an dem beiden Zylindern (2, 3) gemeinsamen Gestell (8) abgestützt
ist, wovon je Zylinderzapfen (4, 5) das eine Lager
(6, 7) unmittelbar und ein weiteres (10, 11) unter Zwischenschaltung eines Nebengehäuses (11, 12) in
dem Gestell (8) seinerseits gelagert ist, der Abstand zweier verschiedenen Zylindern (2, 3) zugeordneter,
axial jeweils zu dem jeweiligen Zylinder (2, 3) hin angeordneter Teile (11, 12) des Nebengehäuses
einstellbar und untereinander verbunden sind und für die Einstellung der Lager (9, 10) der
jeweils einander zugeordneten Zylinderenden (2, 3) jeweils mindestens ein Druckmittelzylinder (13, 14,
15) vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das axial zu dem jeweiligen Zylinder (2,
3) hin angeordnete Nebengehäuse (11, 12) der Druckeinrichtung (13) ausgesetzt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hauptlager (6, 7) des jeweiligen Zylinderzapfens
(4, 5) axial zu den Außenseiten des Zylinders (2, 3) hin angeordnet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den jeweils einander zugeordneten
Teilen des Nebengehäuses (11, 12) Druckmittelzylinder (14) oder mindestens ein verstellbares Spannschloß
(19) angeordnet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens einen zwischen Nebengehäuse (11, 12) und
Gestell (8) befindlichen Druckmittelzylinder (13, 14, 15) oder einem verstellbaren Anschlag (20).
6. Einrichtung nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß die beteiligten Druckmittelzylinder (13,
14, 15) jeweils Metallbalgzylinder sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstützung einander zugehöriger Teile (11, 12) des Nebengehäuses gegenüber dem Gestell
(8) und die gegenseitige Abstützung zugeordneter Teile (11, 12) jeweils verschiedenen Seiten der zugehörigen
Zylinderzapfen (4, 5) zugeordnet sind*
* &igr;
• I
• 1
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803311U DE8803311U1 (de) | 1988-03-11 | 1988-03-11 | Einrichtung zum Lagern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803311U DE8803311U1 (de) | 1988-03-11 | 1988-03-11 | Einrichtung zum Lagern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803311U1 true DE8803311U1 (de) | 1988-06-16 |
Family
ID=6821733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803311U Expired DE8803311U1 (de) | 1988-03-11 | 1988-03-11 | Einrichtung zum Lagern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803311U1 (de) |
-
1988
- 1988-03-11 DE DE8803311U patent/DE8803311U1/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0331870B1 (de) | Lagereinrichtung | |
| DE2843743C2 (de) | ||
| EP0854233B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Dämpfung von Kontaktschwingungen rotierender Walzen | |
| DE2818011C2 (de) | Regelungsvorrichtung für ein Walzgerüst | |
| DE69604330T2 (de) | Verbesserungen in oder in Verband mit einer Einrichtung zum Kreuzen oder axialen Verschieben von Walzen | |
| EP0331875B1 (de) | Einrichtung zum Lagern | |
| EP2353810A1 (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten einer Materialbahn | |
| DE3004913A1 (de) | Kalander | |
| DE3025799C2 (de) | Preßwalze, deren Durchbiegung einstellbar ist | |
| DE4114313A1 (de) | Laminator | |
| EP0534160B1 (de) | Rotationsdruckmaschine | |
| DE3045051A1 (de) | Druckwerk fuer eine rollen-rotationsdruckmaschine | |
| DE1602184B2 (de) | Vielwalzen-Gerüstanordnung | |
| DE3936048C2 (de) | ||
| DE8803311U1 (de) | Einrichtung zum Lagern | |
| DE3400608C2 (de) | Walzgerüst mit einer zwischen Arbeitswalze und Stützwalze eingefügten versetzten Zwischenwalze | |
| DE3811847C2 (de) | ||
| DE2440688C3 (de) | Vorrichtung zur Steuerung der im Spalt zwischen zwei zusammenwirkenden Walzen auf eine durchlaufende Bahn ausgeübten Druckkraft | |
| DE19601844A1 (de) | Leitwalze für eine Bahn aus Papier oder einem ähnlichen Material | |
| DE1427895A1 (de) | Vorrichtung zum Einstellen des Walzenspaltes bei Walzwerken | |
| DE29624490U1 (de) | Vorrichtung zur Dämpfung von Kontaktschwingungen rotierender Walzen | |
| DE4202047C2 (de) | Verfahren zur Linienkraftkorrektur | |
| DE8803310U1 (de) | Lagereinrichtung | |
| DE2000205A1 (de) | Vorrichtung zum Einregulieren der Phase zwischen zwei synchron umlaufenden Wellen | |
| DE10035001A1 (de) | Leitwalze |