DE8803302U1 - Orgel - Google Patents

Orgel

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DE8803302U1
DE8803302U1 DE8803302U DE8803302U DE8803302U1 DE 8803302 U1 DE8803302 U1 DE 8803302U1 DE 8803302 U DE8803302 U DE 8803302U DE 8803302 U DE8803302 U DE 8803302U DE 8803302 U1 DE8803302 U1 DE 8803302U1
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Otto Heuss & Co KG Herstellung Von Orgelteilen 6302 Lich De GmbH
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Otto Heuss & Co KG Herstellung Von Orgelteilen 6302 Lich De GmbH
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    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C23/00Non-electrical signal transmission systems, e.g. optical systems
    • G08C23/06Non-electrical signal transmission systems, e.g. optical systems through light guides, e.g. optical fibres
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/22Details of electric action systems for organs, e.g. contacts therein

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Description

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Orgel
Die Erfindung betrifft eine Orgel, bei welcher am Spieltisch ausgelöste Tasten- und Registersignale in einer Signalaufbereitungsschaltung verarbeitet und über eine Signalübertragungsstrecke nach Verarbeitung in einer weiteren Signalaufbereitungsschaltung den Magneten zur Betätigung der Ventile zugeführt werden.
Es sind Orgeln bekannt, bei denen die am Spieltisch über j Kontakte erzeugten elektrischen Signale in einer geeigneten \ Schaltung derart aufbereitet werden, daß eine Übertragung über ein elektrisches Kabel möglich ist. Die im Kabel übertragenen elektrischen Signale werden anschließend in &igr; eine für die Betätigung der Magneten geeignete Form ■ umgewandelt. Insbesondere bei Spieltischen, die in größerem Abstand von der Orgel angeordnet sind, können elektrische &igr; und magnetische StörsignaIe die mit dem Kabel übertragenen Informationen beeinflussen. Die Vielzahl der erforderlichen parallelen elektrischen Leitungen hat zu schweren und unhandlichen Kabeln geführt, so daß Ortsveränderungen des Spieltisches nur mit erheblichem Aufwand möglich sind.
' Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Orgel der einleitend beschriebenen Art so weiterzuentwickeln, daß der einfache Anschluß orteveränderlicher Spieltische bei gleichzeitiger Unempfindlichkeit der Signalübertragungsstrecke f^genüber elektrischen und magnetischen Störungen sowie hoher Übertragungskapazität möglich 1st.
Die erfindungsgemäße Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß die dem Spieltisch zugeordnete Signalaufbereitungsschaltung einen Multiplexer zur seriellen Impulserzeugung und einen elektro-optischen Wandler aufweist, dessen optische Ausgangssignale über die als Lichtwellenleiter ausgebildete Signalübertragungsetrecke zur weiteren Signalaufbereitungschaltung zugeführt werden, welche mit einem opto*elektrischen wandler, einem Demultiplexer und einem Zwischen-
Speicher für die parallel verfügbaren Impulse ausgerüstet ist. Hierbei werden die an Spieltisch zum Teil gleichseitig erzeugten Signale nacheinander abgefragt und als serielle Impulse aufbereitet. Die Zykluszeit beträgt etwa S ms für 1000 verfügbare Kanüle, so daß in der Praxix keine Ansprechverzögerung feststellbar ist.
Die serielle Signalübertragung ermöglicht die Verwendung einfacher Lichtwellenleiter. Um dennoch die gleichzeitig am Spieltisch erzeugten Signale zeitgleich auf die Magneten zur Betätigung der Ventile übertragen zu können, ist eine parallele Verfügbarkeit der Signale erforderlich. Diese vom Demultiplexer erzeugten und im Zwischenspeicher gespeicherten Impulse werden von einem nachgeschalteten Verstärker zur Ansteuerung der Magnete für die Betätigung der Ventile aufbereitet.
Durch die Verwendung des Lichtwellenleiters ergibt sich eine Unempfindlichkeit gegenüber elektrischen und magnetischen Störungen auch bei sehr langen Übertragungestrecken. Außerdem führt der Lichtleiter zu den Vorteilen einer vollständigen elektrischen Isolation zwischen Sender und Empfänger. Weiterhin ist eine hohe Übertragungskapazität und Frequenz bei geringem Leiterquerschnitt und äußerst geringem Gewicht möglich. Schließlich ist bei einem Lichtwellenleiter die praktisch unbegrenzte Materialverfügung gegenüber Kupferleitungen zu nennen.
Bei einer vorteilhaften Ausführung der Orgel weist der Multiplexer nur einen Taktgenerator auf und die Synchronisierimpulse werden aus den Tastpausen der Nutzimpulse abgeleitet. Durch die Verwendung von nur einem Taktgenerator ergibt sich eine kostengünstige Anordnung. Dennoch ist eine eindeutige synchrone Informationsübertragung möglich, die Tastenbetätigung den Ventilen eindeutig zugeordnet ist.
Eine sehr einfache Ausführung ergibt sich, wenn der elektrooptische Wandler mit einer lichtemittierenden Diode und der opto-elektrische Wandler mit einer Photodiode ausgerüstet ist. Da auf der Sendeseite keine Laserdioden, sondern nur
einfache lichtemittierende Dioden auereichend sind/ lit eine koetengünetlge Herstellung möglich.
Eine einfache und zweckmäßige Lösung ergibt eich weiterhin dadurch, daß der Lichtwellenleiter ale flexibles Glasfaserkabel auegebildet ist. Hierbei genügen einfache Glasfasern (multimode). Dae Gl&fefaeerkabel verknüpft die Vorteile einer auereichend hohen Übertragungekapazität mit kleinem Gewicht und geringen Kosten. Da das Glasfaserkabel flexibel und außen durch eine Isolierung geschützt ist, sind dem Anschluß ortsveränderlicher Spieltische praktisch keine Grenzen gesetzt.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Signalaufbereitungsechaltungen und die Signalübertragungsstrecke antiparallel für Duplexbetrieb ausgebildet sind. Hierbei handelt es sich praktisch um baugleiche Schaltungen, welche einen Informationsfluß in jeweils entgegengesetzte Richtungen übertragen. Somit ist eine Rückmeldung der vom Spieltisch zu den Ventilen übertragenen Informationen zum Spieltisch möglich.
Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels nachstehend näher beschrieben. Die Figur zeigt einen Teil einer Orgel zwischen den Kontakten im Spieltisch und den Magneten zur Betätigung der Ventile.
In dem in der Figur nicht im einzelnen dargestellten Spieltisch werden Tasten- und Registersignale mittels der Kontakte 1 und 2 ausgelöst. Die gestrichelte Linie 3 soll auf eine Vielzahl weiterer Kontakte hinweisen. Die somit parallel verfügbaren Signale am Eingang eines Verstärkers 4 werden verstärkt und weiterhin parallel einem Multiplexer 5 zugeführt. Vom Multiplexer 5 werden die im Spieltisch erzeugten Signale mit einer Zykluszeit von etwa 5 ms abgefragt. Weiterhin setzt der Multiplexer 5 die parallelen Eingangseignale in serielle Rechtecksignale um. Der Multiplexer 5 ist für einen Synchronbetirieb ausgerüstet, bei welchem die Synchronisierumpulse aus den Tastimpulsen der
Nutzimpulse abgeleitet werden, so daß nur ein einsiger Taktgenerator erforderlich ist.
Die vow Multiplexer S erzeugten parallelen Signale gelangen auf den Eingang eines elektro-optiechen Wandlers 6, welcher als lichtemittierende Diode (LED) ausgeführt ist. Eine Steckverbindung 7 am elektro-optiechen Wandler 6 sorgt für die Weiterleitung der seriellen Lichtimpulse in einen Lichtwellenleiter 8, welcher als flexibles Glasfaserkabel mit einer äußeren Isolierung ausgelegt ist. Am anderen Ende des Glasfaserkabels sorgt eine weitere Steckverbindung 9 für den Anschluß an einen elektro-optiechen wandler iö in der Ausführung als Photodiode, welcher die vom Lichtwellenleiter 8 seriell übertragenen optischen Signale in serielle Signale umwandelt.
Die seriellen Ausgangseignale des opto-elektrlechen Wandlers 10 werden zu einem Demultiplexer 11 geführt und in parallele AusgangsSignaIe umgesetzt. Mit einem Zähler im Demultiplexer 11 werden die Signale auf 1000 Speicher eines Zwischenspeichers 12 geführt. Die im Zwischenspeicher 12 parallel verfügbaren Signale werden an einen Verstärker 13 weitergeleitet, welcher eine Verstärkung der Signale in der Weise bewirkt, daß die Magneten zur Betätigung der Ventile sicher angesteuert werden können. Die Ventile 14 und 15 sind Beispiele für eine Vielzahl von Ventilen, wie durch die gestrichelte Linie 16 angedeutet ist.
Die oben beschriebene Anordnung ist in gleicher Weise antiparallel ausgebildet, so daß eine Rückmeldung über die jeweilge Ventilbetätigung zum Spieltisch erfolgt. Diese Dupiexübertragung in Kombination mit dem Multiplex« und Synchronbetrieb sowie einem einfachen Lichtwellenleiter führt zu einer Anordnung mit wenigen Bauteilen. Hierdurch ergibt sich eine sehr gute Mobilität der Spieltische bei störungsfreier Übertragung und geringen Herstellungskosten.
Die oben beschriebenen Baugruppen auf der Empfänger- und auf der Senderseite sind jeweils? in einem Gehäuse mit den Abmessungen 30«30"20cm eingebaut.

Claims (5)

Ansprüche
1. Orgel, bei welcher am Spieltisch ausgelöste Tasten - und Registersignale in einer Signalaufbereitungsschaltung verarbeitet und über eine Signalübertragungsstrecke nach Verarbeitung in einer weiteren Signalaufbereitungsschaltung den Magneten zur Betätigung der Ventile zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Spieltisch zugeordnete Signalaufbereitungsschaltung einen Multiplexer (5) zur seriellen Impulserzeugung und einen elektro-optischen Wandler (6) aufweist, dessen optische Ausgangssignale über die als Lichtwellenleiter (8) ausgebildete Signalübertragungsstrecke der weiteren Signalaufbereitungsschaltung zugeführt werden, welche mit einem opto-elektrischen Wandler (10), einem Demultiplexer (11) und einem Zwischenspeicher (12) für die parallel verfügbaren Impulse ausgerüstet ist.
2. Orgel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Multiplexer (5} nur einen Taktgenerator aufweist, und daß Synchronisierimpulse aus den Tastpausen der Nutzimpulse abgeleitet werden.
3. Orgel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet:, daß der elektro-optische Wandler (6) mit einer lichtemittierenden Diode und der opto-elektrische Wandler (10) mit einer Photodiode ausgerüstet ist.
4. Orgel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtwellenleiter (8) als flexibles Glasfaserkabel ausgebildet ist.
5. Orgel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalaufbereitungeechaltungen und die Signalttbertragungeetrecke antiparallel für Duplexbetrieb auegebildet sind.
DE8803302U 1988-03-11 1988-03-11 Orgel Expired DE8803302U1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2650691A1 (fr) * 1989-08-03 1991-02-08 Petrique Joel Dispositif de transmission electrique de notes pour orgues a tuyaux
FR2746536A1 (fr) * 1996-02-14 1997-09-26 Ternon Olivier Commande numerique pour orgue symphonique
DE102008005473A1 (de) * 2008-01-19 2009-07-23 Hermann Eule Orgelbau Gmbh Traktur für eine Pfeifenorgel
US7626104B2 (en) 2006-07-14 2009-12-01 Jürgen Scriba Pipe organ and method for its operation

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