DE8803286U1 - Luftauslaß in Elementbauweise - Google Patents

Luftauslaß in Elementbauweise

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02Ducting arrangements
    • F24F13/06Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
    • F24F13/068Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser formed as perforated walls, ceilings or floors

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Description

Zander Wärmetechnik Kulmbach GmbH
LuftauslaB» in Elementbauweise
5
Die Neuerung betrifft ein Luftauslaßsystem in Elementbauweise, bei dem jedes Element aus einem rechteckigen Gehäuse mit einer die Grundfläche bildenden Luftaustrittsfläche und einem in eine der der Grundfläche gegenüberliegenden oder dieser benachbarten Flächen einmündenden Zuluftkanal besteht, nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Innerhalb eines großflächigen Produktionsbetriebes unterschiedlicher Nutzungsart treten entsprechend verschiedenartige lüftungstechnische Probleme auf. Insbesondere in Bereichen, in denen gesundheitsschädliche Bestandteile in die Umgebung austreten, wie beispielsweise Auspuffgase von Kraftfahrzeugen, müssen relativ hohe Luftwechselraten eingehalten werden, die nur mit künstlicher Belüftung erreichbar sind. Andererseits müssen die In solchen Bereichen arbeitenden Personen vor Zugluft geschützt werden. Eine Belüftung, die diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht wird, IaQt sich nur durch eine turbulenzarme Verdrängungsströmung verwirklichen. Turbulenzströmungen sind auch deshalb unerwünscht, weil sie zur Aufwirbelung von Staub- und Schwebeteilchen führen, die sich nur schwer abführen lassen.
Zur Erzeugung einer solchen turbulenzarmen Verdrängungsströmung ist es aus der DE-PS 23 28 875 bereits bekannt, einen Luftverteiler mit wenigstens zwei sich Ober den Luftströmungsquerschnitt erstreckenden, jeweils eine Vielzahl von Perforationen enthaltenden und vom Luftstrom nacheinander durchströmten
Stauelementen derart anzuordnen, daß mindestens zwei dieser Elemente in Form von Maschensieben in einem Abstand von 0,2 bis 5 cm angeordnet sind, deren Maschenweiten 0,005 bis 1 mm betragen. Dadurch soll erreicht werden, daß auch Teilbereiche &ngr;&iacgr;,&eegr; Räumen relativ turbulenzarm belüftet werden können.
Eine ähnliche Lüftungseinrichtung ist aus der DE-AS 20 13 244 bekannt. Bei dieser insbesondere für Wohnräume gedachten Luftzuführungseinrichtung für vorzugsweise kalte Ventilationsluft ist ein Druckgehäuse in die Raumdecke eingelassen, das gegenüber dem Raum durch einen Luftverteiler begrenzt ist, der zwei in geringem Abstand im wesentlichen horizontal übereinander angeordnete perforierte Metallbleche aufweist. Diese sind zur Bildung einer Verteilerkammer an ihren Rändern durch Seitenwände miteinander verbunden. Rund um die perforierten Metallbleche ist ein außerhalb der Seitenwände mit Klappen versehener Spalt angeordnet, dessen Klappen zur Steuerung eines durch den Spalt in einer zur Deckenoberfläche im wesentlichen parallelen Richtung ausströmenden Luftschleiers bewegbar sind. Dadurch soll erreicht werden, daß einerseits unabhängig vom dynamischen Druck eine zugfreie Verteilung der in den Raum einzublasenden kalten Ventilationsluft ermöglicht wird und daß andererseits die durch die gelochten Kammerwände nach unten austretende Ventilationsluft verhindert, daß die angesaugte Raumluft die Luftzuführungseinrichtung selbst und die sie umgebende Deckenoberfläche berührt und diese verschmutzt.
Beiden vorbekannten Anordnungen ist gemeinsam, daß sie zur Luftführung zwei hintereinander angeordnete Lochbleche bzw. Siebe besitzen. Diese Siebe führen zwar zu einer gewissen Vergleichmäßigung der Luftströmung, keineswegs aber zu einer über die gesamte Raumhöhe laminaren Luftströmung mit entsprechend geringer Wirbelbildung bei dementsprechend hoher Luftaustausch-
rate* Bei einer solchen nur unzureichend laminisierten Luftströmung muß die Lufteindringgeschwindigkeit gering gehalten werden, weil sonst die Durchströmung als zugig empfunden wird.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, bestimmte Bereiche eines Raumes so zu belüften, daß bei relativ hoher partieller Lufteindringgeschwindigkeit, d.h. entsprechend großer Luftaustauschrate, auch bei am Rand dieser Bereiche arbeitenden Personen keine Zuglufterscheinungen auftreten. 10
Diese Aufgabe wird durch die im Schutzanspruch 1 angegebene
Neuerung gelost. Dadurch ist erreicht, uaG die eiiiyculaSene Luft vor ihrem Eintritt in den Raum über eine gewisse Länge parallel geführt ist, so daß diese bei ihrem Eindringen in den Raum die vorhandene Raumluft ohne nennenswerte Verwirbelung in einem abgrenzbaren Bereich verdrängt.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
20
Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Neuerung im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
FIG 1 eine schematische Darstellung eines Luftauslaßelementes in perspektivischer Darstellung;
FIG 2 eine ausschnittsweise Darstellung der als Wabenplatte ausgebildeten Strömungskammer;
FIG 3 das Luftauslaßelement in Vorderansicht und FIG 4 das Luftauslaßelement in Draufsicht.
• · « t
In FIG 1 ist ein Element eines LuftauslaQsystems schematisch perspektivisch dargestellt. Ein Gehäuse 1 ist bis auf die Grundfläche, die mit Ausnahme eines Rahmens 2 offen 1st, von rechteckigen, luftdicht geschlossenen Wänden 3,4,5,6,7 grbildet. Die offene Grundfläche dient als Luftaustrittsöffnung. Auf ihrem Rahmen 2 liegt eine auf noch zu beschreibende Weise gestaltete Luftführungskammer 8 auf. Die gegenüberliegende Fläche 3 trägt in der Ausgestaltung gemäß FIG 1 einen zentral angeordneten Lufteintrittsstutzen 9. Dieser ist mit einer einstellbaren Drosselklappe 10 zur Einstellung der gewünschten durchtretenden Luftmenge versehen, die auf nicht näher darge-StslltS WsiSS mit SinSül un1 oiiQen hoHlonharpn Rpf-äf t nimneeloment 11 verbunden ist. Im Gehäuseinneren ist unterhalb des Lufteintrittsstutzens 9 symmetrisch zu diesem ein tellerförmig gestaltetes perforiertes Luftverteilungsblech 12 angeordnet, dessen Randbereich in Richtung des Lufteintrittsstutzens aufgebogen ist. Ein weiteres perforiertes Blech ist als Luftstaublech 13 zwischen dem Luftverteilungsblech 12 und der Luftführungskammer 8 angeordnet und dient der Homogenisierung des
Luftstromes über die Grundfläche des Gehäuses.
Die Luftführungskammer 8 ist als Wabenkammer ausgebildet und in FIG 2 ausschnittsweise gesondert dargestellt. Diese besteht aus einer Wabenplatte 14, deren Bohrungen als zylindrische Kapillaren gleichmäßig über die Grundfläche verteilt sind. Im Beispielsfall hat die Wabenplatte eine Höhe von 30 mm bei einem Durchmesser der Zylinderkapillaren von 3,5 mm. Diese Maße können je nach Anwendungsfall geändert werden.
Um von Fall zu Fall He Anzahl der luftdurchströmten Kapillaren, d.h. die aktive Austrittsfläche der Wabenplatte 14 an die praktischen Erfordernisse anpassen zu können, ist auf die Eintrittsseite der Wabenplatte 14 ein Lochblech 15 mit einet
entsprechend gewählten freien Querschnittsfläche auflegbar. Dadurch kann erreicht werden, daß eine einheitliche Wabenplatte verwendet wird und die Anpassung der aktiven Querschnittsfläche durch Auswechseln des Lochbleches vorgenommen werden kann.
Die FIG 3 und 4 zeigen verschiedene Ausführungsformen von Elementen bei seitlichem Lufteinlaß in Vorderansicht und Draufsicht. Daraus geht hervor, daß etwa bei seitlicher Anordnung des Luftführungsstutzens 9 an einer der kleinen Stirnflächen 4,6 ein Luftverteilungsblech 16 als strichpunktiert dargestellte ebene Trennwand in einem spitzen Winkel zum Luftstaublech 13 zwischen diesem und der oberen Trennwand 7 dem Lufteinlaßstutzen gegenüberliegend angeordnet ist. Entsprechendes gilt bei einer nicht dargestellten, aber möglichen Anordnung des Lufteinlaßstutzens in einer der Seitenflächen 5,7.
Als Luftverteilungs- und Staubleche werden zweckmäßigerweise Lochbleche mit homogen Ober die Fläche verteilten Bohrungen von 6 mm benutzt.
7 Schutzanspruche
4 FIG
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Bezugszeichenliste
1 Gehäuse
2 Rahmen
3,4,5,6,7 Wände
8 Luftführungskammer
9 Luftaustrittsstutzen
10 Drosselklappe
11 Betätigungselement
12 Luftverteilungsblech
13 Luftstaublech
14 Wabenplatte
15 Lochblech
16 Luftverteilungsblech
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Claims (7)

Schutzanspruche
1. LuftauslaBayGtcift in Elementbauweise, bei dem jedes Element aus einem rechteckigen Gehäuse mit einer die Grundfläche bildenden Luftaustrittsflache und einem in eine der der Grundfläche gegenüberliegenden oder dieser benachbarten Flächen einmündenden Zuluftkanal besteht und die einzelnen Elemente längs- und/oder querseitig miteinander verbindbar sind, wobei der Gehauseinnenraum jedes Elementes durch perforierte Luftverteilungs- und Staubleche in wenigstens zwei in Stromungsrichtung hintereinander angeordnete Kammern unterteilt ist und die dem Lufteinlaß zugewandte Kammer in ihrer Funktion als Druckkammer die Luft ober die Einstromfläche der nachgeordneten Ausgleichkammer verteilt, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichskammer eine weitere, von einer Wabenplatte (14) gebildete LuftfOhrungskammer (8) gleicher Grundfläche nachgeordnet ist, deren zylinderformige Kapillaren (15) hinsichtlich Zylinderhohe und Zylinderdurchmesser &"> bemessen sind, daß die austretende Luft eine praktisch laminare Strömung aufweist.
2. Luftauslaßsyefeem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der mit einer einstellbaren Drosselklappe (10) versehene Zuluftkanal (9) an uie zugeordnete Fläche angeflanscht ist und das Einlaßstaublech bei der Luftaustrittsfläche (3) symmetrisch gegenüberliegendem Zuluftkanal (9) als tellerförmige Prallfläche (12) mit diesem zugewandt aufgebogenem Randbereich symmetrisch unter der Einlaßöffnung angeordnet ist, und bei seitlich zur Luftaustrittsfläche angeordnetem Lufteinlaßstutzen (9) die betreffende Prallplatte als gegenüber dessen Symmetrieachse derart abgewinkelte ebene Trennwand (16) ausgebildet ist, daß die durchtretende Luft in möglichst gleichmäßiger Verteilung auf das Staublech (13) der Ausgleichskammer auftrifft.
3. Luftauslaßsyetem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Hohe der Wabenplatte (14) zwischen 20 und 100 mm und der Durchmesser jeder Zylinderkapillare zwischen 2 und 10 mm beträgt.
4. Luftauslaßy» nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Hohe der Wabenplatte (14) 30 mm und der Durchmesser jeder Zylinderkapillare 3,5 mm betragt.
5. Luftauslaßo nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einströmseite der Wabenplatte (14) zur Anpassung des Ras^ermaßes an die jeweiligen Betriebsverhältnisse mit einem Lochblech
(15) bedeckt ist, dessen Rastermaß größer ist als das der Wabenplatte.
6. Luftauslaß-rn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Luftverteilungs- und Staubleche (12,13) Lochbleche mit homogen über die Fläche verteilten Bohrungen zwischen 3 und 10 mm benutzt sind.
7. LuftauslaBy nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Luftverteilungs- und Staubleche (12,13) Lochbleche mit homogen über die Fläche verteilten Bohrungen von 6 mm benutzt sind.
DE8803286U 1988-02-25 1988-03-11 Luftauslaß in Elementbauweise Expired DE8803286U1 (de)

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