DE8802803U1 - Mutter - Google Patents
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- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B31/00—Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts
- F16B31/02—Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts for indicating the attainment of a particular tensile load or limiting tensile load
- F16B31/021—Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts for indicating the attainment of a particular tensile load or limiting tensile load by means of a frangible part
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
11 1111
S 3 O 8 3 DE
t ) ils» al *
>
: Mutter
< Die Erfindung bezieht sich auf eine Mutter für eine zuverlässi-
' ge, lösbare Schraubverbindung.
Für zuverlässige, lösbare Schraubverbindungen wird ein vorbe- ; 10 stimmtes Drehmoment gefordert, das mittels eines Drehmomentschlüssels
auf die Schraubverbindung aufgebracht wird- Außerdem ; werden derartig zuverlässige Schraubverbindungen von einer Kon-
* trollperson überprüft, die nach der Überprüfung diese Schraub-
; f) verbindung versiegelt, d.h. mit Hilfe eines Farbstiftes wird
&igr; 15 die Lage der Mutter zum Ende des Gewindebolzens der Schraube
nach der Prüfung markiert. Auch die Kontrollperson benötigt einen Drehmomentschlüssel und muß außerdem das Drehmoment kennen,
mit dem die Mutter angezogen werden soll. Ein Lösen dieser Schraubverbindung von nicht berechtigten Personen kann nicht
verhindert werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Mutter filx
eine zuverlässige, lösbare Schraubverbindung anzugeben, wobei durch bloße Inaugenscheinnahme erkannt werden kann, daß diese
Schraubverbindung mit einem vorbestimmten Drehmoment hergestellt
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Hohlmutter vorgesehen ist, deren Innendurchmesser größer ist
als der Gewindedurchmesser der Mutter, daß die Hohimutter mittels
eines Scherringes axial mit einer Stirnseite der Mutter verbunden ist und daß der Scherring für eir vorbestimmten 2u
übertragendes Drehmoment ausgestaltet ist.
Ur 2 Bim / &zgr;>\02.1988
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88 &thgr; 3 083 OE
( 1 Dutch die Verbindung der Mutter (nit einer Hohlmutter mittels
eines Scnerringes kann man ohne einen Drehmomentschlüssel eine Sehraubverbindung herstellen, die mit einem vorbestimmten Drehmoment
versehen ist· Sobald dieses vorbestimmte Drehmoment erreicht wird, schert die Hohlmuttor von der Mutter ab· da der
verbindende Scherring für dieses Drehmoment ausgelegt ist. Außerdem erkennt man durch bloQe Inaugenscheinnahme, daß die
Schraubverbindung mittels eines vorbestimmten und aufgebrachten Drehmomentes hergestellt ist, da die Hohlmutter nicht mehr vorhanden
ist. D.h., man braucht für die Kontrolle keinen Drehmomentenschlüssel
mehr. Der verbleibende Scherring an der Mutter versiegelt gleichzeitig die Schraubverbindung, wodurch keine
Markierung als Siegel angebracht werden muß.
In einer vorteilhaften Ausführungsforif. der Mutter sind unterschiedliche
Mutterformen für die Mutter und die Hohlmutter vorgesehen. Dadurch wird erreicht, daß diese Schraubverbindung von
irgendeiner Person mit Hilfe eines handelsüblichen Schraubenschlüssels hergestellt werden kann, aber nur durch eine autorisierte
Person mit Hilfe eines Schraubenschlüssels mit Sonderkopfform wieder gelöst werden kann. Somit verhindert man, daß
unberechtigte Personen diese erzeugte Schraubverbindung wieder lösen können.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung / Bezug genommen, in der ein Ausführungsbeispiel einer Mutter
^ schematisch veranschaulicht ist.
FIG 1 zeigt eine erfindungsgemäße Mutter und in FIG 2 ist eine mit der erfindungsgemäßen Mutter hergestellte
Sehraubverbindung dargestellt.
Die FIG 1 zeigt eine mit einer Hohlmutter 2 versehene Mutter fur eine zuverlässige, lösbare Schraubverbindung. Die Hohlmutter
2 ist mittels eines Scherringes 6 axial mit der Mutter 4 verbunden. Als Hohlmutter 4 kann eine der Mutter 4 entsprechende
88 ß 3 083 OE
Mutter verwendet werden, deren Gewinde ausgebohrt ist« Die als Hohlmutter 2 gestaltete Mutter und die Mutter 4 können miteinander
verschweißt, hartverlötet oder verklebt sein. Dabei ist tf-srauf zu achten, daß dieser durch schweißen, Hartlöten oder
Verkleben entstehende Seherring für ein vorbestimmtes Drehmoment dimensioniert ist. Vorteilhaft ist es, die Mutter 4 und die Hohlmutter
2 aus einem Ziehteil beliebigen Querschnitts zu fertigen, indem eine Nut radial in ein Ziehteilstück annähernd m.1 ttig gedreht
wird, wobei die Nuttiefe bzw. die verbleibende Wandstärke des Ziehteilstücks so dimensioniert ist, daß das zu übertragende
Drehmoment einer Schraubverbindung übertragen werden kann. Außerdem muß der Innendurchmesser der Hohlmutter 2 größer sein als der
Innendurchmesser der Mutter 4. Der Mindestinnendurchmesser wird durch den Gewindebolzen der Schraube bestimmt, mit der eine lösbare,
zuverlässige Schraubverbindung erzeugt wird.
Die FIG 2 zeigt eine derartige Schraubverbindung, mit deren Hilfe zwei Gegenstände 8 und 10, die der Übersichtlichkeit nur
ausschnittsweise dargestellt sind, miteinander verbunden sind.
Bei dieser Schraubverbindung wird eine Schraube 12 von der dem Gegenstand 10 abgewandten Seite des Gegenstands 8 durch eine
Bohrung durch den Gegenstand 8 und 10 gesteckt und die Mutter 4 mit der Hohlmutter 2, gemäß FIG 1, wird von der dem Gegenstand
8 abgewandten Seite des Gegenstands IO auf den Gewindebolzen aufgeschraubt. Das Drehmoment wird mittels eines Handelsüblichen
Schraubenschlüssels über die Hohlmutter 2 auf die Mutter 4 übertragen. D.h. beim Herstellen der Schraubverbindung wird die Hohlmutter
2 der Mutter 4 angezogen. Die Hohlmutter 2 wird solange angezogen, bis ein vorbestimmtes Drehmoment erreicht ist. Sobald
dieses Drehmoment erreicht ist, reißt der Scherring 6, d.h. die Hohlmutter 2 schert von der Mutter 4 ab. Ein Teil des Seherringes 6 bleibt jeweils an der Mutter 4 und an der Hohlmutter
Dabei wirkt der verbleibende Teil 14 des Scherrings 6 an der Mutter 4 als Anzugssiegel, wodurch kenntlich gemacht wird,
daß die Schraubverbindung mit dem vorbestimmten Drehmoment
03G83DB /
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( ) 1 hergestellt ist. Dieses Anzugsiegel wiedersteht sogar einen)
Brand.
Xm dargestellten Ausführungsbeispiel ist als Mutter 4 und als
Hohlmutter 2 eine SeehskantausfUhrung vorgesehen. Es 1st aber
jede erdenkliche Kombination von Mutterformen möglich, beispielsweise Vierkantmutter und Sechskantmutter, Kreuzlochmutter
und Sechskantmutter, abgeflachte Rundmutter und Sechskantmutter, ... . Dadurch wird erreicht, daß jede beliebige Person die
Schraubverbindung mittels eines handelsüblichen Schraubenschlüssel herstellen kann, jedoch nur mit einem der Mutterform der
Mutter 4 korrespondierenden Schraubenschlüssel diese Schraubverbindung wieder gelöst werden kann. Will man den Kreis der
{ Personen begrenzen, die eine derartig hergestellte Schraubverbindung
wieder lösen können, kann man sogar für die Mutter 4 auch Sonderformen als Mutterform verwenden.
Somit srhält man mit dieser gestalteten Mutter eine zuverlässige,
lösbare Schraubverbindung, die erstens mit einem handels-
2Q üblichen Schraubenschlüssel hergestellt werden kann, ohne dabei
die Schraube zu überdrehen, zweitens kann durch Inaugenscheinnahme
die Schraubverbindung überprüft werden, insbesondere an schlecht zugänglichen Stellen, und drittens ist die Schraubverbindung
gleichzeitig versiegelt.
/ 2 Schutzansprüche
2 FIG
Claims (2)
1. Mutter (4) für eine zuverlässige, losbare Schraubverbindung,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Hohlmutter
(2) vorgesehen ist, deren Innendurchmesser größer ist als der Gewindedurchmesser der Mutter (4), daß die Hohlmutter
(2) mittels eines Scherringes (6) axial mit einer Stirnseite der Mutter (4) verbunden ist und daß der Scherring (6) fur ein
vorbestimmtes zu übertragendes Drehmoment ausgestaltet ist. 10
2. Mutter (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß unterschiedliche Mutterformen für die Mutter (4) und die Hohlmutter (2) vorgesehen sind.
•I·· 41 I* ·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802803U DE8802803U1 (de) | 1988-03-02 | 1988-03-02 | Mutter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802803U DE8802803U1 (de) | 1988-03-02 | 1988-03-02 | Mutter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802803U1 true DE8802803U1 (de) | 1988-04-21 |
Family
ID=6821361
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802803U Expired DE8802803U1 (de) | 1988-03-02 | 1988-03-02 | Mutter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802803U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008039431B4 (de) * | 2008-08-25 | 2013-08-29 | Cellpack Gmbh | Abreißschraube für Verbindungselemente von elektrischen Leitern |
| DE102008041263B4 (de) * | 2008-08-14 | 2014-01-02 | Airbus Operations Gmbh | Masseanbindung mindestens eines Kabels |
| CN104265747A (zh) * | 2014-09-15 | 2015-01-07 | 贵州航天精工制造有限公司 | 一种额定预紧力轻型螺栓连接件及其加工方法 |
-
1988
- 1988-03-02 DE DE8802803U patent/DE8802803U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008041263B4 (de) * | 2008-08-14 | 2014-01-02 | Airbus Operations Gmbh | Masseanbindung mindestens eines Kabels |
| DE102008039431B4 (de) * | 2008-08-25 | 2013-08-29 | Cellpack Gmbh | Abreißschraube für Verbindungselemente von elektrischen Leitern |
| CN104265747A (zh) * | 2014-09-15 | 2015-01-07 | 贵州航天精工制造有限公司 | 一种额定预紧力轻型螺栓连接件及其加工方法 |
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