DE8802625U1 - Hautwiderstands-Meßgerät - Google Patents
Hautwiderstands-MeßgerätInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B5/00—Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
- A61B5/05—Detecting, measuring or recording for diagnosis by means of electric currents or magnetic fields; Measuring using microwaves or radio waves
- A61B5/053—Measuring electrical impedance or conductance of a portion of the body
- A61B5/0531—Measuring skin impedance
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Description
Vorliegende Neuerung betrifft ein Hautwider stands-Meßgerät, wie es seit
längerem im privaten Bereich, doch auch professionell benutet wird. Der Anwendung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß sich der elektrische Widerstand
der menschlichen Haut wesentlich zu ändern vermag, wenn bestimmte äußere oder innere Einflüsse mitwirken. So können z. B. visuelle Eindrücke,
aber auch eigene Gedankengänge ihren Niederschlag im Hautwiderstand finden. Dies nutzt man aus und setzt ein Hautwiderstands-Meßgerät zur
Förderung des Allgemeinbefindens ein, indem man ein durch FacMeute
ausgearbeitetes 1rainingspr«xjramm durchführt und planmäßig die Entwicklung
des Hautwiderstands verfolgt. Freilich verwendet man solche Hautwider stands-Meßgeräte auch für andere Untersuchungen, wie unter anderem
für medizinisch-diagnostische Zwecke oder gar als sogenannter Lügendetektor.
Hautwiderstands-Meßgeräte sind üblicherweise ortsfest oder transportabel
gestaltet und bestehen aus einem die elektrischen Funktionsteile enthaltenden Gehäuse mit zwei oder auch mehreren Elektroden. Diese sind entweder
starr oder einstückig am Gehäuse angeordnet, oder aber mit dem Gehäuse
über bewegliche Zuleitungen verknüpft. Zur Messung werden die Elektroden mit der Haut einer Versuchsperson in Berührung gebracht. Der sich ergebende
elektrische Gesamtwiderstand zwischen den Elektroden wird über die Funktionsteile ermittelt und nach außen in vorgegebener Weise mitgeteilt,
z. B. durch elektromechanische Signale über Meßzeigergeräte,
durch optische Signale über Lampen, durch die akustischen Signale einer
Schallquelle, oder auf beliebig anderem zweckdienlicheil Weg nach dem Stand der Technik.
Der gemessene Gesamtwiderstand setzt sich additiv zusammen einerseits
aus dem Körperwideretand selbst, der sich wie geaagt verändern kann und
den man ja feststellen möchte, andererseits aber auch aus dem Übergänge-Widerstand
zwischen der Haut und den Elektroden. Dieser übergangswiderstand ist wesentlich abhängig von der Kraft, mit der Elektroden und
oder weniger von der gleichmäßigen Mitwirkung der Versuchsperson
abhängig.
Dieses Problem ist bekennt. Man hat auf verschiedene Welse eine Verbesserung versucht, z. B. durch eine wesentliche Vergrößerung der Elektroden,
um durch Vermehrung der Strom-Übergangsstellen ein mehr durchschnittlich gleiches Ergebnis zu erhalten, oder auch durch selbstklebende
oder spannende Bänder zur Fixierung der Elektroden auf der Haut. Solche Maßnahmen sind aber nicht nur umständlich, weil jeweils zusätzliche und
zuverlässig auszuführende Handreichungen nötig werden ; aus praktischen Erwägungen sind aber, und hier vor allem für transportable Hautwiderstands-Meßgeräte,
raumsparende, preiswerte und vor allem selbsttätig wirkende Vorkehrungen erforderlich.
Vorliegende Neuerung vermeidet die Nachteile der seitherigen Hilfsmittel
und sorgt für wiederholbare Meßergebnisse, was besonders für Langzeitbeobachtungen
wesentlich ist.
Im Sinne der Neuerung wird ein Hautwiderstands-Meßgerät vorgeschlagen,
das in an sich bekannter Weise aus einem Gehäuse besteht, mit zwei oder mehr Elektroden, die hier neuerungsgemäß jedoch durch von hinten wirkende
Federn so abgestützt sind, daß die Elektroden beim Anlegen der Haut entgegen der Federwirkung verlagert werden.
Nach einem bekannten physikalischen Prinzip entspricht nun der durch die
aufliegende Haut auf die Elektrode ausgeübte Druck jeweils dem entgegenwirkenden
Druck der Federn, solange nur die Elektroden dem Druck der Federn noch frei folgen können und noch nicht in einer konstrukäonsbedingten
Endstellung anschlagen. Mit dem Druck der Federn hat man also eine wiederholbar gleiche Bezugsgröße, die sich lediglieh mit dem mehr
oder weniger starkem Zusammendrücken der Feder verändert* Man sollte
also bevorzugt einen bestimmten Druckzustand festlegen, bei dem dann immer wieder jeweils die Messung erfolgen soll.
Hierzu werden zusätzliche,Anedhl$ge'vorgeschlagen, die die weitere Annäherung
der Haut begrenzen, solange die Elektroden noch frei unter der Wirkung der Federn beweglich sind. Diese Anschläge können z» B. durch
die die Elektroden umgebenden Wandungsteile, etwa solche des Gehäuses, gebildet werden. Jedenfalls sitzt dann die als größere ebene Fläche zu
betrachtende Haut dann auf den Anschlägen auf, und gleichzeitig stellt sich zwischen Haut und Elektrode mittels des für diese Position maßgebenden
Drucks der Feder ein auch für wiederholte Messungen vergleichbarer Übergangswiderstand ein* Es ist übrigens belanglos -&Iacgr; ob di« betreffende
Hautpartie eine gewisse Verformbarke it aufweist und dadurch die Elektrode um ein weniges mehr oder weniger verdrängt, denn dies passiert
bei allen anderen Beaufschlagungen mit der nämlichen Körperstelle wiederum in gleicher Weise.
Hiernach noch festgestellte Veränderungen des Gesamtwiderstandes rühren also einzig von den Schwankungen des Körperwiderstandes. Dieser
ist damit nun einwandfrei beurteilbar, und Serien von Messungen bringen schlüssige Ergebnisse.
Die beigegebenen Zeichnungen zeigen AusfUhrungsbeispiele der Neuerung,
und zwar in Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Gehäuses 7 mit in diesem Falle direkt eingebauten Elektroden 1 und 2. In Fig. 2 bis 4 ist
die neuerungsgemäße Funktionsweise an einem Längsschnitt durch das Gehäuse dargestellt.
Fig. 2 zeigt die Elektrode 1 im Ruhezustand, mit der von hinten wirkenden
Feder 3 und mit umgebenden Wandungen z. B. des Gehäuses 7. Fig. 3 zeigt die Vorbereitung zu einem Meßvorgang, wo hier als Beispiel ein
Finger 6 die Elektrode niederzudrücken beginnt. Die Elektrode gibt also nach und bewegt sich entgegen der Wirkung der Feder 3. In Fig. 4 erkennt
man die weitest erreichbare Stellung, wo also der Finger durch die Anschläge 4 und 5 aufgehalten wird und damit die Elektrode nicht weiter
verlagert werden kann.
Für die Funktion der Neuerung ist belanglos, ©b die Elektroden wie in den
Fig. 2 bis 4 dargestellt einzeln durch Federn abgestützt sind, damit sich
jede für sich während tier Mesjstind aui eifteti vorgegebenen Druckzustand
einstellen kann. In einölt* anderen Bauform, wie z. B. nach Pig. S, können
nämlich üie Elektroden zn mehreren auf einem gemeinsamen Sockel 8
angeordßtit sein, der kippfähig durch Federn abgestützt ist. Diese Ausführung empfiehlt sich vor allem für besonders kleinformatige Elek"
tr öden, die dann auch bei unsachgemäßer Handhabung zuverlässigen Halt haben.
angeordßtit sein, der kippfähig durch Federn abgestützt ist. Diese Ausführung empfiehlt sich vor allem für besonders kleinformatige Elek"
tr öden, die dann auch bei unsachgemäßer Handhabung zuverlässigen Halt haben.
Claims (4)
1. Hautwiderstands-MeBgerät mit einem Gehäuse und zwei oder mehr Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden ( 1, 2 )
durch von hinten wirkende Federn ( S ) so abgestützt sind, daß sie beim Anlegen der Haut entgegen der Federwirkung verlagert werden.
2. Hautwiderstands-Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß Anschläge ( 4, 5 ) vorgesehen sind, die die weitere Annäherung der Haut ( 6 ) begrenzen, solange die Elektroden (1,2) noch frei
unter der Wirkung der Federn ( 3 ) beweglich sind.
3. Hautwiderstands-Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Elektroden (1,2) unter Einwirkung der Federn ( 3 ) unabhängig voneinander beweglich sind.
4. Hautwiderstands-Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Elektroden ( 1, 2 ) zu mehreren auf einem gemeinsamen Sockel ( 8 ) angeordnet sind, der kippfähig durch eine oder mehrere
Federn (3,3') abgestutzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802625U DE8802625U1 (de) | 1988-02-27 | 1988-02-27 | Hautwiderstands-Meßgerät |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802625U DE8802625U1 (de) | 1988-02-27 | 1988-02-27 | Hautwiderstands-Meßgerät |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802625U1 true DE8802625U1 (de) | 1988-05-19 |
Family
ID=6821219
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802625U Expired DE8802625U1 (de) | 1988-02-27 | 1988-02-27 | Hautwiderstands-Meßgerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802625U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19543406A1 (de) * | 1995-11-21 | 1997-05-28 | Globalmind Consumer Electronic | Verfahren zum Feststellen eines Entspannungszustandes oder allergener Reaktionen |
-
1988
- 1988-02-27 DE DE8802625U patent/DE8802625U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19543406A1 (de) * | 1995-11-21 | 1997-05-28 | Globalmind Consumer Electronic | Verfahren zum Feststellen eines Entspannungszustandes oder allergener Reaktionen |
| DE19543406C2 (de) * | 1995-11-21 | 2002-07-18 | Globalmind Consumer Electronic | Meßfühler zum Messen der Psychogalvanischen Reaktion |
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